Das ist ja wohl der Gipfel: Hamburg, G20 und die Krawalle

Achso, dann war die Polizei also nur zur allgemeinen Belustigung vor Ort, oder wie soll ich das verstehen?
Jetzt zum dritten Mal, diesmal ganz an dich persönlich, wo war denn die ganze Polizei, als Anwohner und deren Wohnungen von den Protestanten angegriffen wurden?
Beim Kaffeetrinken?
Allesamt beim Niederknüppeln von Linksextremen?

Oder vielleicht beim Schützen von höheren Regierungsmitgliedern?:rollen:
 
Ist es in Ordnung, wenn Anwohner bedroht werden und Schaden - direkt oder indirekt - nehmen?:schief:
Schließt sich daraus: Die 20.000 Polizisten waren also nicht genug. Also noch mehr von woanders abziehen? :rollen:
Bloß für dieses Pfifferlingstreffen?

Fakt ist und bleibt: Wenn der G20-Gipfel nicht in Hamburg stattgefunden hätte, wäre all das nicht passiert.

Der praktische Nutzen erschließt sich mir daraus also immernoch nicht.
 
Vermutlich. Was genau ist daran verkehrt die Staats-und Regierungschefs zu schützen?
Da eine Zweiklassen Gesellschaft entsteht. Man holt sich ohne Zwang einen G20-Gipfel ins Land
und kann dann nicht für die Sicherheit der Bevölkerung garantieren. Das ist keine gute Aktion
gewesen. Eine handvoll Deppen konnte stundenlang machen, was sie wollte. Ich stelle mir gerade
vor, was bei einem Fussballspiel passieren könnten, wenn die rechten Hooligans mitbekämen,
dass heut mal keine Polizei vor Ort ist. Schon mit starker Polizeipräsenz ist es hier oft nicht zum
Aushalten.

Wenn die Polizei die Sicherheit auf einer Veranstaltung nicht garantieren kann, sollte man die
Veranstaltung nicht durchführen oder einen geeigneten Ort dafür suchen.

Der praktische Nutzen erschließt sich mir daraus also immernoch nicht.
Das frage ich mich auch, warum gerade das zerklüftete Hamburg mit vielen Nadelöhren, die einen
schnellen Wechsel der Einsatzkräfte verhindern
 
Du hast keine Ahnung, wie es Hilfskräften heutzutage geht.
An- und Übergriffe gegen Feuerwehr und Sanitäter nehmen immer mehr zu, immer häufiger muss die Polizei eingreifen. Ganz zu schweigen von diesem ganzen Haufen an widerwärtigen Gaffern.:daumen2:
Ja hab ich bestimmt nicht, bin ja nur bei FF und DRK.
Guck mal was du alles auf nem (H)LF hast wenn dich jemand körperlich angeht.
 
Was habe ich in einem RTW, wenn mich jemand körperlich angeht?
Soll ich ihn mit Desinfektionsmittel bespritzen? 'ne Ladung NaCL ins Gesicht?
Akute, nicht-notwendige Defibrillation?:ugly:

Wer schützt micht und die Opfer vor den BILD-Wichsern, die ihre Seele für 'ne Schlagzeile verkaufen würden?:schief:
 
Es muss doch möglich sein einen G20 Gipfel in der Stadt durchzuführen, egal welche, egal wo.
Dann muss ich halt härter durchgreifen. Wenn ich mir ansehe wieviel verletzte Polizisten es gab dann wurde eh viel zu milde durchgegriffen.
Und demonstrieren kann man auch vor dem G20 Gipfel oder danach. Schade dass man innerhalb der Stadt bei so einem Treffen keine Demonstrationsverbote und Versammlungsverbote verhängen kann.
 
Wir haben ein Halligan Tool verlastet.
Oder reicht dir das nicht?
Super, und wenn mich dann der Angreifer verklagt?
Als - angebliches - Mitglied von DRK und FW müsste dir schon geläufig sein, dass man sich in erster Linie auf die Polizei verlässt, wenn es um sowas geht.;)
Wenn man dich verklagt, kann es sonst gut sein, dass du dein Stelle dort los bist. Ich kenne den einen oder anderen, dem das mal passiert ist.
Einer hat sich mal gegen einen etwas zu aufmüpfigen gewehrt, ist angezeigt worden und ist seither nie wieder bei Einsätzen gefahren.
Ein anderer wurde dabei gefilmt, als er sich gewehrt hat, es gab Schlagzeilen, er wurde suspendiert.
Wo war da jeweils die Polizei?:schief:

Ich weiß ja, dass das in der Stadt anders verläuft, aber bei den überwiegend ehrenamtlichen auf dem Land geht das nunmal nicht mit harten Bandagen, insbesondere nicht hier in Bayern, wo die Bereitschaften vom jeweiligen Bezirksverband die Regeln aufgedrückt bekommen. Da brauche ich die Herren die grün bzw. bald blau, auf die ich mich verlassen kann.;)
 
Willst du mich jetzt auch noch beleidigen?

Wenn keine Polizei da ist, ist der Einsatzleiter verantwortlich und wenn der sagt, dass ich jemanden entfernen soll mache ich das auch.

Und wenn ihr auch nur einen Hauch von Kameradschaft habt, lasst ihr euch nicht gefallen, dass einer von euch für etwas bestraft wird was richtig war.
 
Ich habe noch keinen Einsatzleiter gesehen, der jemanden hat entfernen lassen, die die ich kenne, haben alle die Polizei geholt.
Wenn die aber nicht verfügbar oder eben unterbesetzt ist?

Ich kenne auch eine, die hat (aber auch nur weil sie die Connections hatte) mal rumgerufen und vom Einsatzort aufgenommene Bilder von Opfern und Kräften im Internet verschwinden lassen.

Ich kenne auch RAs, die laufen mit Pfefferspray duch die Gegend. Den Mist will ich aber nicht in einer Zeit, in der Hilfskräfte (egal, ob Sanitäter, FW oder THW) als die Sparringspartner von Staatshassern und unzufriedenen Assozialen sind.:schief:
Wenn du dich dann doch mal wehrst, bist du dann der Gearschte.

Die erste Order, die wir in der Ausbildung bekommen haben, verlass' dich zuerst auf deinen "Freund und Helfer", die Polizei.
 
Die erste Order, die wir in der Ausbildung bekommen haben, verlass' dich zuerst auf deinen "Freund und Helfer", die Polizei.
Wenn sie verfügbar ist, wird dir hoffentlich auch beigebracht.
Gab auch mal so nen schönen Fall wo dann ein Störer ins brennende Haus zurück gerannt ist und mehr oder weniger Gewaltsam entfernt werden musste.
Kannst dann gerne die Polizei, so ganz ohne Atemschutz, reinschicken.
 
Der Fisch stinkt zuerst vom Kopfe her:
G20 in Hamburg: Internes Polizeipapier bringt Olaf Scholz in Bedrangnis - SPIEGEL ONLINE
[...]
Ein internes Polizeidokument bringt Hamburgs Ersten Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) in Bedrängnis. Wie der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hatte während der G20-Tage der Schutz des Gipfels und seiner Teilnehmer offenbar doch Vorrang gegenüber dem Schutz der Stadt. "Der Schutz und die Sicherheit der Gäste haben höchste Priorität", heißt es im "Rahmenbefehl" der Besonderen Aufbauorganisation "Michel" zum Polizeieinsatz rund um den Gipfel in Hamburg, der am vergangenen Wochenende begleitet von massiven Ausschreitungen stattfand. [...]
G-20-Polizei-Einsatz: „Das verstosst gegen die Verfassung“ - WELT
[...] Natürlich! Denn die „höchste Priorität“ gilt im Staat des Grundgesetzes allen, nicht nur seinen Gästen. Die Bürger haben neben den Gästen ein gleichrangiges Anrecht darauf, geschützt zu werden. Das hat ihnen der Bürgermeister mit seiner „Sicherheitsgarantie“ vorher versprochen und damit auch politisch den Auftrag des Grundgesetzes bestätigt. Im Befehl jedoch wurde die Priorität dann ganz anders ausgelegt. Die Folgen sind bekannt. Noch nie waren so viele Polizisten in einer Stadt, um so wenig zum Schutz ihrer Bürger zu tun.
DIE WELT: Könnten Hamburger denn die Stadt verklagen, wenn ihr Auto angezündet worden ist?

Strate: Das wäre zu prüfen. Ist der Bürger über Stunden hinweg schutzlos vandalistischen Aktionen ausgesetzt, weil Polizeikräfte für Aufgaben anderer, „höchster Priorität“ gebraucht werden, liegt es nicht völlig fern, hierin ein entschädigungspflichtiges Sonderopfer zu sehen.[...]

Gut möglich dass die Einsatzplanung sogar ein Fall für das Bundesverfassungsgericht wird, was dann feststellen muss, ob sie in der Form überhaupt rechtmäßig gewesen ist.
 
Ist es in Ordnung, wenn Anwohner bedroht werden und Schaden - direkt oder indirekt - nehmen?:schief:

Diese Frage wäre wohl an die Linksextremisten in der roten Flora besser adressiert. Deren Anwalt hat ja dazu eine sehr direkte Antwort gegeben.

„Gewalt ja, aber bitte nicht im eigenen Stadtteil“.

Schöne Aussichten.

Schließt sich daraus: Die 20.000 Polizisten waren also nicht genug. Also noch mehr von woanders abziehen? :rollen:

Richtig.

Bloß für dieses Pfifferlingstreffen?

Ja.

Fakt ist und bleibt: Wenn der G20-Gipfel nicht in Hamburg stattgefunden hätte, wäre all das nicht passiert.

Fakt ist und bleibt: Hätten die Linksextremisten nicht (mal wieder) zu Gewalt gegriffen, wäre all das nicht passiert.

Der praktische Nutzen erschließt sich mir daraus also immernoch nicht.

Das man miteinander geredet hat. Einfach mal statt dem Treffen, die Gewalt der Linksextremisten verurteilen. Na wie hört sich das an?

Da eine Zweiklassen Gesellschaft entsteht.

Die entsteht nicht, die haben wir. Schon immer gehabt und das wird auch immer so bleiben.

Selbst in den kommunistischen Arbeiter und Bauern „Paradiesen“ gab es welche, die gleicher waren, als alle anderen.

Nicht unbedingt unwichtig es ist aber nicht nötig den Bürgern damit auf den Sack zu gehen.

Tja, wäre nicht das erste (und bestimmt nicht das letzte) Mal, dass einem die Politiker auf den Sack gehen.

Damit muss man leben. Oder dagegen friedlich demonstrieren. Oder eine Partei wählen, die das ändern will. Oder selbst eine Partei gründen.

Aber auf jeden Fall nicht zu Gewalt greifen. Ist doch nicht so schwer.

PS: Und was mir gerade noch einfällt. Mit solchen Gewalttaten spielt man Autokraten wie Erdogan doch nur in die Hände. Der guckt sich das an und sieht, dass wenn man Demos erlaubt, dass dann die Stadt brennt.

Hätte man friedlich demonstriert, hätte man zeigen können, dass wir das bessere System haben. So sieht er sich nur in seinem Kurs bestätigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist daran denn nun so schlimm? Ich zitiere:
„Das waren erfolgreiche Tage!“, heißt es in dem Schrieb. Und weiter: „Wenn wir unser Bündnis Welcome to Hell genannt haben, dann meinten wir genau das: Den Herrschenden ihr G-20-Treffen in Hamburg ansatzweise zu der Hölle zu machen, die sie zu verantworten haben und für die sie stehen.“ Man habe ein großes Maß an Solidarität erfahren. Man lasse sich nicht auf friedlichen Protest reduzieren.
Es lasse die Verfasser zwar nicht unberührt, „wenn in der Schanze eine Dynamik entstand, die von dort anwesenden oder wohnenden Menschen als Bedrohung wahrgenommen wurde und offenbar auch bedrohliche Situationen produziert hat“. Man habe aber auch viel Sympathie für die Zerstörung erfahren."

Du darfst es nicht aus dem Kontext reißen, wie es die Medien gerne machen. "Erfolgreich", weil es ein klares Zeichen gegen eine bestimmte menschenverachtende Politik ist, deren Ziel der vermehrte Reichtum sehr weniger und eine stillschweigende Tolerierung von Milliardenfacher Verarmung auf der Welt ist. Friedlicher Protest, der seit Jahrzehnten durchgeführt wird, erzeugt nach Ansicht des Verfassers keinerlei Umdenken. Gewaltbereiter Protest, der mit hohem eigenem Risiko verbunden ist, scheint dem Verfasser sinnvoll. Das Gewalt leider für einzelne Unbeteiligte bedauerlich ist, ist ihm klar, der Zweck heiligt aber die Mittel. Es geht ihm aber nur um "ein bisschen" Gewalt, Auswüchse wie in der Schanze verurteilt er.

Alles andere wurde dem Mann in den Mund gelegt. Von wegen, Gewalt auf der Schanze nicht, woanders ja, steht im Text überhaupt nicht. Lernt zu lesen und plappert nicht Kommentare nach.

Was ist daran jetzt so schlimm? Da stehen Menschen zu ihren Zielen und kämpfen dafür. Wäre es nicht sinnvoller, über die Ziele zu reden und erst danach über die Mittel? Ich persönlich stimme mit vielen Zielen der extrem Linken nicht überein, aber damit würde man zuerst eine inhaltliche Diskussion starten. Und danach kann man die Mittel bewerten. Ich erwähnte es schon, Gewalt ist laut Verfassung nicht verboten, es gibt Sonderfälle. Ob die hier vorliegen, bestreite ich zwar und darum ist jede ordentliche Verurteilung der Straftäter mich mich angemessen. W

Wenn aber jetzt genau jene Kräfte aus dem Busch springen, die berechtigte Angst vor einer Entwicklung haben, die sie benachteiligen würde und wenn diese Menschen darauf einwirken, unser Grundgesetz zu ändern und Artikel 20 GG ändern wollen, dann sollte man das mit Argusaugen betrachten. Artikel 20 GG wurde von den Gründervätern unserer Verfassung mit Bedacht implementiert.
 
PS: Und was mir gerade noch einfällt. Mit solchen Gewalttaten spielt man Autokraten wie Erdogan doch nur in die Hände. Der guckt sich das an und sieht, dass wenn man Demos erlaubt, dass dann die Stadt brennt.

Hätte man friedlich demonstriert, hätte man zeigen können, dass wir das bessere System haben. So sieht er sich nur in seinem Kurs bestätigt.
Müsste die Türkei unter Erdogan nicht dein Traumland sein? Du hättest eine stockkonservative Regierung, brauchst dich nicht über einen vermeintlichen Linksruck und müsstest dich nicht über eine "Lügenjudikative" ärgern, die Polizeieinsätze im Nachhinein für rechtswidrig und unverhältnismäßig erklärt (siehe Augenfriedhof).
 
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