Das ist ja wohl der Gipfel: Hamburg, G20 und die Krawalle

...und das muss mitten in einer Großstadt sein, was zehntausende extra Einsatzkräfte und Steuergelder benötigt, wenn es doch genauso gut im UNO-Hauptquartier gingen würde oder in irgend' einem gesicherten Regierungssitz?:schief:
Man hätte auch wieder Heiligendamm nehmen können. Angesichts der Bevölkerungsentwicklung in MV, wären diesesmal sogar noch weniger Anlieger betroffen gewesen als beim letzten mal.
 
Müssen nicht, aber es spricht auch nichts dagegen.
Doch, es spricht etwas dagegen.
Nämlich die Praxis.

Zehntausende (!) Einsatzkräfte von überhall her (bis runter nach Bayern) wurden angefordert, um ausreichend für Sicherheit sorgen zu können.
Was wenn bei den Orten, von denen jene Kräfte abzegozen wurden, plötzlich ein Großschadensereignis passiert?
Wer versorgt dann Opfer? Wer sichert Unfallstellen, wer sorgt, dass kein totales Chaos ausbricht?

In Bayern haben wir mehr Polizisten als sonstwo und trotzem ist hier immernoch nicht ausreichend.
Einsatzkräfte, wie Sanitäter oder Feuerwehr gehen seit der Flüchtlingskrise wichtige Vorräte für Katastrophenfälle aus. Der Regierung war und ist das bis heute scheißegal.

Dann braucht das nicht auch noch so einen lächerlichen G-Gipfel, was noch mehr Personal irgendwo anders braucht, wenn auch der Fall eintrifft, dass man es auch an ihrem ursprünglichem Standort gebraucht hätte.

Vor zwei Jahren war der G7-Gipfel in Elmau.
Mitten in der Flüchtlingskrise.
Von überall in Bayern wurden Hilfskräfte angefordert, die aufgrund genannter Krise schon unterbesetzt und mit zu wenig Vorräten ausgestattet waren. Bloß weil man so ein bescheuertes Regierungstreffen auf einem Schloss mitten in Bayern abhalten musste.
Mich hat man damals als BRK-Mitglied auch gefragt und hab entschieden nein gesagt.:daumen2:
 
Was wenn bei den Orten, von denen jene Kräfte abzegozen wurden, plötzlich ein Großschadensereignis passiert?
Wer versorgt dann Opfer? Wer sichert Unfallstellen, wer sorgt, dass kein totales Chaos ausbricht?
Welche Großschadenslage hätte denn so viel Polizei gebunden?
Wirklich wichtig sind bei sowas Feuerwehr und HiOrgs und die waren da wo sie hingehören.
 
Welche Großschadenslage hätte denn so viel Polizei gebunden?
Wirklich wichtig sind bei sowas Feuerwehr und HiOrgs und die waren da wo sie hingehören.
Ähem, wer sorgt denn für Straßensperren?`
Wer sichert vor den Gaffern ab?
Wer vor Dieben, die es für toll oder ergiebig halten, Sanitätskoffer oder ganze RTWs zu klauen?

Oder, noch schlimmer, was wenn grade zufällig woanders ein Terroranschlag stattfindet, dort, wo Polizisten abgezogen wurden?

EDIT: Oder vor den Arschlöchern von der BILD?:rollen:
 
Was hätten Polizisten bei einem Terroranschlag denn geändert?

Was hätten sie z.B. beim Anschlag auf den Berliner Weinachtsmarkt konkret machen sollen?

Darüber hinaus:

Polizei (Deutschland) – Wikipedia

Wenn wir die Zahlen von 2015 nehmen (ca. 311.000), dann waren in Hamburg also ca. 6,4% aller deutschen Polizisten. D.h. 93,6% aller deutschen Polizisten waren es nicht.

Wahrlich, die übrigen ca. 93% reichen natürlich nicht mehr aus, um die von dir genannten Aufgaben zu übernehmen.
 
Es gibt hier in Bayern (!) Polizisten, die es nicht für nötig halten, Opfern von Schlägereien zu helfen oder ausreichende Hilfe nach Einbrüchen zu leisten.
Warum?
Weil die Polizisten selber nicht fähig dazu sind, oder weil es zu wenig von ihnen gibt?

Wo waren denn die ganzen Polizisten, als Heime und Geschäfte von Anwohnern zertrümmert und zerstört wurden, als Unbeteiligte von diesen so genannten Protestanten gegend den Kapitalismus bedroht wurden?

Was also hat dieser ganze Scheiß denn genützt? :rollen:
 
Ja Fußballspiele sind aber Ereignisse die man im Plan hat.

Alles andere was Two Face beschrieben hat kann man mit seinen Feuerwehrkräften regeln und bei Terroranschlägen dehnt man eben mal das Grundgesetz und setzt die Streitkräfte ein.
 
Alles andere was Two Face beschrieben hat kann man mit seinen Feuerwehrkräften regeln und bei Terroranschlägen dehnt man eben mal das Grundgesetz und setzt die Streitkräfte ein.
Was denn für Streitkräfte?
Die Bundeswehr darf innerlandes nicht eingesetzt werden und der letzte, der den Schneid hatte, das trotzdem zu machen, war Helmut Schmidt.:schief:

Du hast keine Ahnung, wie es Hilfskräften heutzutage geht.
An- und Übergriffe gegen Feuerwehr und Sanitäter nehmen immer mehr zu, immer häufiger muss die Polizei eingreifen. Ganz zu schweigen von diesem ganzen Haufen an widerwärtigen Gaffern.:daumen2:

Was bitte regelt denn da die Feuerwehr?:what:
Das sind nicht alles ausschließlich Sicherheitskräfte, die sind überwiegend da um zu helfen und unterstützen, nicht um abzusichern.
 
Was also hat dieser ganze Scheiß denn genützt?

Nochmal, dass man miteinander redet. Was ist daran verkehrt?

Und (um das ganze Mal richtig einzuordnen), wenn es nicht soviele freilaufende Linksextremisten gäbe, wären auch nicht soviele Einsatzkräfte notwendig. Die Linksextremisten hätten ja auch - ich weiß, verrückter Vorschlag - einfach friedlich demonstrieren können.

An den Plünderungen, den Bränden, der Gewalt, daran ist weder die Politik, noch die Polizei schuld. Sondern einzig und alleine die linksextremistischen Gewalttäter.
 
Und (um das ganze Mal richtig einzuordnen), wenn es nicht soviele freilaufende Linksextremisten gäbe, wären auch nicht soviele Einsatzkräfte notwendig. Die Linksextremisten hätten ja auch - ich weiß, verrückter Vorschlag - einfach friedlich demonstrieren können.

Wie viele von denen kamen denn aus dem Ausland? Gibt es da eine Statistik?
 
Und nochmal, das ganze hätte auch woanders stattfinden können, nicht mitten in einer Großstadt mit Zehntausendaufgebot an Einsatzkräften.

Ich spreche ja nicht die grundlegende Sinnhaftigkeit ab, sondern wie es stattfindet.
Und das geht auch anders, mit weniger Mitteln, Personal und Steuergeldern.

Und nochmal, wo waren denn die ganzen Polizisten, als Anwohner bedroht, Fensterscheiben eingeschlagen und Geschäfter zertrümmert wurden?
Was haben die hundertschaften Sicherheitskräfte von überallher also genützt?:what:

Wo war/ist also der praktische Nutzen der Art und Weise, wie dieses Regierungstreffen abgehalten wurde?

Ich sehe in Relation zum Aufwand, zum Schaden, zum Ergebnis überhaupt keinen.
Es hat nur wieder bewiesen, wie weit sich die Politik vom wählenden Volk entfernt und damit jenen linksextremen Gewalttätern Nahrung verschafft hat.:schief:
 
Wie viele von denen kamen denn aus dem Ausland? Gibt es da eine Statistik?

Nana, wir werden doch hier wohl nicht Ausländern die Schuld in die Schuhe schieben wollen :D

G20-Gipfel: Was wir über die Randalierer wissen

Spaß beiseite.

In den Festnahmen spiegelt sich das nicht wieder. Überwiegend deutsche Täter.

Und nochmal, das ganze hätte auch woanders stattfinden können, nicht mitten in einer Großstadt mit Zehntausendaufgebot an Einsatzkräften.

Also soll der Staat vor linksextremistischer Gewalt einknicken, oder wie?
 
Und nochmal, wo waren denn die ganzen Polizisten, als Anwohner bedroht, Fensterscheiben eingeschlagen und Geschäfter zertrümmert wurden?
Was haben die hundertschaften Sicherheitskräfte von überallher also genütz?:what:

Vermutlich in Blankenese und an der Alster -- also dort, wo die Leistungsträger wohnen. ;)
 
Also soll der Staat vor linksextremistischer Gewalt einknicken, oder wie?
Anders, soll ich als Steuerzahler für sowas also bezahlen?:what:
Für abgefackelte Autos?
Für eingeschlagene Fenster?
Kaputte Läden, entfernte Pflastersteine oder, als gesetzlich Versicherter, für Augenarztbehandlungen für Opfern von Pfefferspray?

Nö, also die Gelder wären woanders besser aufgehoben.:schief:
 
Vermutlich in Blankenese und an der Alster -- also dort, wo die Leistungsträger wohnen. ;)

Irgendjemand muss ja auch das Leben der Linksextremisten finanzieren. :D

Anders, soll ich als Steuerzahler für sowas also bezahlen?

Warum nicht? Wir sind doch eine Solidargemeinschaft, oder nicht?

Für abgefackelte Autos?

Sofern die Versicherung nicht zahlen muss und der Täter nicht zu ermitteln ist, klar.

Für eingeschlagene Fenster?
Kaputte Läden, entfernte Pflastersteine

Siehe die Antwort zuvor.

Nö, also die Gelder wären woanders besser aufgehoben.:schief:

Z.b. einen gut ausgearbeiteten Einsatzplan zur Räumung der roten Flora.
 
Nicht, solange Steuergelder woanders sinnvoller aufgehoben wären.;)

Bildung.
Forschung/Entwicklung.
Entwicklungshilfe.
Unterstützung/Versorgung von Hilfskräften.

Nö, da ist die Bereitstellung von Mitteln für einen Regierungsgipfel, der woanders alle paar Jahre genauso gut sicherer mit weniger Aufwand stattfinden könnte, extremst weit untern in der Priorität.

Fragt mich nochmal einer, ob ich als BOSler bei sowas als Hilfskraft mitmachen würde, sage nochmal nein. Und ohne jegliches, schlechtes Gewissen.
 
Und (um das ganze Mal richtig einzuordnen), wenn es nicht soviele freilaufende Linksextremisten gäbe, wären auch nicht soviele Einsatzkräfte notwendig. Die Linksextremisten hätten ja auch - ich weiß, verrückter Vorschlag - einfach friedlich demonstrieren können.

Woher die Annahme?
Die ganzen Polizisten sind nicht wegen den 300(?) Randalierern da gewesen zumal man die Anfangs sogar ignoriert hat :ugly:
 
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