Korruption? Der Korruptionswahrnehmungsindex CPI von Transparency Internationalt , vielleicht lebst du ja in einem anderen Land.
< besser ist dasMan sollte vieleicht erstmal wissen anhand welcher Kriterien dort eigentlich der Grad der Korruption ermittelt wird, ansonsten hat es die Aussagekraft von einem Fliegenschiss.
Korruption ist schließlich vielfälltig und nur weil man hier in Deutschland recht schlechte Karten hat einen Beamten direkt schmieren zu können um etwas zu bekommen heißt das nicht das es in Deutschland kein hohes Maß an Korruption geben kann / würde.
Es gibt schließlich noch sowas wie indirekte / verdeckte Korruption, worunter dann auch Dinge fallen, wie ein schönes bezahltes Praktikum für Ausschussangehörige bei RWE, damit man seine Stimme richtig einbringt. Oder wenn ein Gesundheitsminister mit Berateraufträgen von Bayer bedacht wird weil man beim Gesundheitsgesetz selbst "Feder führen" (schreiben) durfte.
Oder ein Verteidigungsminister direkt im Anschluss seiner politischen Karriere in den Lobbyverband, oder Aufsichtsratsposten eines Rüstungsunternehmens wechselt, weil er immer bei den richtigen eingekauft hat, egal ob deren Lieferungen stark mangelbehaftet waren und den Steuerzahler somit massive Mehrausgaben verursacht haben.
Oder eine Partei mal wieder einen schönen Batzen Spenden erhält weil sie in der vergangenen Legislaturperiode Politik für das richtige "Klientel" gemacht hat und weiß das sich sowas auszahlt.
usw. usf.
Kurz um, tiefgreifender Lobbyismus ist genauso eine massive Form von Korruption, nur halt natürlich für Ottonormalbürger nicht so offensichtlich, wie wenn der afghanische Polizist dich bei einer Kontrolle anhält und dich straffrei gehen lässt sobald du 50€ unter der Hand gezahlt hast.
Und das ist halt der entscheidende Unterschied.
Deine lächerlichen Korruptionsvorwürfe kannst du ja dann vor Gericht bringen.
Ich kann dir aber versprechen das deine Vorwürfe als haltlos zurückgewiesen werden weil sie nichts anderes sind.

Da ist kein nennenswerter Unterschied. Wer da einen sieht sucht nur einen Grund sich diesen Mist schöner zu färben als er ist.
Es ist egal ob man schon offen an der untersten Bank anfängt zu schmieren, oder unter der Hand das System an der Spitze, am Ende entsteht dadurch für die Geschellschaft als Ganzes ein enormer Schaden, der alleine in Deutschland in die Milliarden Euro geht.
Niemand braucht sich in Deutschland hinstellen und sagen, seht doch, in Afghanistan, oder Russland, oder wo auch immer, ist die Korruption schlimmer als bei uns.
Ehrlich? Mit dem afghanischen Polizisten hab ich zumindest, auf Grund der Umstände, noch ein Minimum an Mitleid dafür, als mit jemanden der sich hier in Deutschland schmieren lässt.
Warum?
Der afghanische Polizist lässt sich schmieren weil er einen extrem gefährlichen Job für einen Hungerlohn macht und sich dadurch sein Gehalt etwas aufbessert.
Wer kann das in Deutschland von sich behaupten, vor allem da wo Korruption inzwischen schon als völlig akzeptabeler Vorgang zu gelten scheint, der Politik?
Beschissen und schädlich bleibt es aber am Ende in jedem Fall, egal welche Beweggründe dafür letztlich den Ausschlag gegeben haben mögen.
Mir ist schon klar, du und Kaaruzo würdest auch noch ein Arbeitslager nach nordkoreanischen Prinzip verteidigen, wenn es in Deutschen Gesetzestexten dem gesetzlichen "Maß" entspräche.
Aber nur weil etwas in einer rechtlichen Grauzone liegt heißt es noch lange nicht das es auch richtig ist.
Doch genau das sagt die Liste aus, wenn wir auf Platz 11 stehen und deutlich mehr unter, als über uns stehen.

Gesetze in einer Demokratie mit Arbeitslagern in einer Diktatur vergleichen. Läuft. Großes Kino.

Nach Flick, Schreiber und CDU Spendenaffäre, hat man bedeutend subtilere und vorallem legale Formen gefunden, um Einfluß auf die Politik zu nehmen. Wobei es ja auch bezeichnend ist, wie sehr sich die Bundespolitik streubt, eben gegen genau jene Formen entsprechende Gesetze zu erlassen.Sofern du Beweise für Korruption hast, hier wird dir geholfen:

Die DDR war die zehntgrößte Industrienation der Welt, dahinter folgten noch viele viele Länder die es nicht waren, war sie jetzt deshalb großartig und konnte sich etwas darauf einbilden?
Nur weil es viele Länder gibt wo es schlechter ist heißt es nicht das der Ist-Zustand bei uns zufriedenstellend sein sollte, gibt immerhin auch 11 Länder wo es auch noch besser zu klappen scheint als in Deutschland, laut Liste.
*edit* Mal ganz davon abgesehen das es vermutlich selbst in dem Land auf Rang 1 nicht perfekt sein dürfte und Dinge gäbe die noch besser laufen könnten, wette ich darauf.
Aber ist ja bezeichnend für Deutschland geworden, man strebt nicht mehr nach ganz vorne zu sein, solange man "Messermänner und Kopftuchmädchen", oder alternativ "Wutbürger und Nazis" hat, die man für alles was falsch läuft verantwortlich machen und lachend auf andere herabblicken, oder sich in der eigenen politischen bubble abschotten kann.![]()
Gratulation, die Intention meiner Aussage hast du nicht verstanden Kaaruzo, nun ja, ehrlich gesagt auch nicht erwartet...![]()
Nach Flick, Schreiber und CDU Spendenaffäre, hat man bedeutend subtilere und vorallem legale Formen gefunden, um Einfluß auf die Politik zu nehmen. Wobei es ja auch bezeichnend ist, wie sehr sich die Bundespolitik streubt, eben gegen genau jene Formen entsprechende Gesetze zu erlassen.
Und eine kleine Auswahl zu den von Nightshaver genannten Flurschaden den das anrichtet:
Geringe Wahlbeteiligung unter sozial Benachteiligten - "Da verabschieden sich Gruppen der Bevolkerung aus der Demokratie" (Archiv)
Eliten, Politik und Ungleichheit – ein Teufelskreis - Makronom
Aber Hauptsache immer schön nach unten treten und den Sozialdarwinismus raushängen lassen.![]()
Du meinst die, wo man fast ein de-facto Dreiklassenwahlrecht hat, nachdem man effektiv sozial Schwache von der politischen Willenbildung ausgegrenzt hat?B) Gibt es Parteien, die das ändern wollen? Dann wähl sie. Gibt es sie nicht, dann engagier dich in einer und setz dich dafür ein. Ist eine Demokratie, du kannst dich jederzeit beteiligen, wenn dich was stört. Das ist doch das tolle an einer Demokratie.
Und nicht vergessen, in was für illustren Lobbybuden man noch sitzt und sich sein "sozial" zurechtdefiniert: Friedrich A. von Hayek - Gesellschaft – LobbypediaAber ist ja bezeichnend für Deutschland geworden, man strebt nicht mehr nach ganz vorne zu sein, solange man "Messermänner und Kopftuchmädchen", [...], die man für alles was falsch läuft verantwortlich machen und lachend auf andere herabblicken, [...].
Sofern die Aussage stimmt (ich gehe mal davon aus, dass du das verifiziert hast) natürlich konnte sie sich was darauf einbilden. 9 Länder vor einem und deutlich mehr unter einem ist schon eine Hausnummer.
Rein wirtschaftlich betrachtet (das politische System mal aus vor) ist das beachtlich.
Natürlich geht es immer besser, aber zu sagen Platz 12 wäre schlecht ist ein bisschen übertrieben, oder nicht?
Natürlich geht es immer besser. Aber das Land auf Platz 1 kann zumindest von sich behaupten es derzeit am besten zu machen, oder nicht?
Und das hat jetzt was genau mit Korruption zu tun?
Wenn man keine Argumente hat, mal wieder argumentum ad hominem. So langweilig, so vorhersehbar.
Du meintest das de-facto 3-Klassen-Wahlrecht, nachdem man durch Hartz4 und Co. effektiv geschafft hat, sozial Schwache bei der politischen Willensbildung auszugrenzen?
Armuts- und Reichtumsbericht: Die Originaldokumente zu Reichtum und Einfluss | LobbyControl
und siehe oben
Abgesehen davon: Antikorruptionsgremium des Europarats rugt Deutschland - Politik - Suddeutsche.de
Ja genauso eine Hausnummer wie das Nordkorea nummerisch die viertgrößte Armee der Welt hat, kaufen können sie sich davon aber nur wenig.
Und ja, das war offiziell anerkannt das die DDR die Nummer 10 unter den Industrienationen ist, darauf hat der Honicker viel Wert gelegt und meinte das er sich darauf was einbilden könne, wieviel hat man 1989 gesehen.
Beachtlich wäre es gewesen wenn es auch mehr als nur das Papier auf dem das Stand wert gewesen wäre, also auch praktisch etwas für die Menschen gebracht hätte. Papiertiger sind nicht mehr als die Eitelkeit von Dummköpfen.
Natürlich ist es schlecht wenn man schaut was daraus alles erwächst und welcher wirtschaftliche Schaden daraus entsteht.
Und nein, die Briten haben im ersten Weltkrieg die ersten serienmäßigen Panzer gebaut, aber nur weil sie einen gebaut haben und auf Platz 1 waren heißt das nicht das ihre Panzer deswegen auch zufriedenstellend waren.
Du könntest auch das Römische Reich nehmen, massive Probleme mit Korruption, wie viele Reiche damals, trotzdem erfolgreich, weil minimal effizienter als andere.
Ändert aber nichts daran das seine Korruption mit einer der Gründe war warum es später kolabierte.
Nur weil man in der Liste weiter oben steht bedeutet das nicht das ein Problem automatisch auch weniger ein Problem wäre, sondern nur wann es einen als Problem auf die Füße fallen wird.
Noch ein andere Beispiel, ich kann dir auch eine List erstellen das ich unter 100 Leuten der am wenigsten dümmste bin, das bedeutet aber nicht automatisch deshalb auch automatisch zu den schlausten Menschen gehöre, nur weil ich in der Liste ganz oben stehe.
Das Menschen wie du einer bist versuchen sich die Probleme schön zu reden und nicht erkennen das sie sie eigentlich nur verteidigen.
Ah ja das ich dir atestiere das du meine Aussage nicht verstanden hast ist also ein scheinargument das mir als persöhnlicher Angriff auf dir dient, dazu fällt mir eigentlich nur noch ein zu sagen:
Barbaraus hic ergo sum, quia non intellegor ulli...![]()
Die DDR war die zehntgrößte Industrienation der Welt(...)
Ja genauso eine Hausnummer wie das Nordkorea nummerisch die viertgrößte Armee der Welt hat, kaufen können sie sich davon aber nur wenig.
Und ja, das war offiziell anerkannt das die DDR die Nummer 10 unter den Industrienationen ist, darauf hat der Honecker viel Wert gelegt und meinte das er sich darauf was einbilden könne, wieviel hat man 1989 gesehen.
Es wird halt auch nicht wahrer, wenn man es ständig wiederholt.
...
Genau vier Polizisten unter zehntausenden Vermummten vom Schwarzen Block sind das Problem und nicht die zehntausend Vermummten, die eh nie friedlich sein wollten.
Mir ist schon klar, du und Kaaruzo würdest auch noch ein Arbeitslager nach nordkoreanischen Prinzip verteidigen, wenn es in Deutschen Gesetzestexten dem gesetzlichen "Maß" entspräche.![]()
Ja genauso eine Hausnummer wie das Nordkorea nummerisch die viertgrößte Armee der Welt hat, kaufen können sie sich davon aber nur wenig.
Und ja, das war offiziell anerkannt das die DDR die Nummer 10 unter den Industrienationen ist, darauf hat der Honecker viel Wert gelegt und meinte das er sich darauf was einbilden könne, wieviel hat man 1989 gesehen.
Und auch dort werden nur die besseren Gegenden herangezogen. Armenviertel, Slums, etc. werden großzügig ausgeblendet.Vergleiche Kuba heute: Auch da vermasselt die totalitäre Politik eine ganze Menge, aber für extra düstere Bilder und Systemgehetze werden die Lebensbedingungen in der Regel direkt mit denen in Florida verglichen.
So es denn stimmt (was ich zumindest zeitweilig für möglich halte, wenn die Wechselkurse keinen alzu dicken Strich durch die Gleichung machten - wer außer USA, UdSSR, Frankreich, BRD, China, Japan, Indien, Italien, GB war denn in den 60er/70er/80ern jeweils deutlich größer?) hat man 89 aber vor allem etwas anderes gesehen: Was dabei rauskommt, wenn #10 versucht, einen auf #4 zu machen. Klein war die Wirtschaft der DDR, vor allem Pro Kopf betrachtet, nämlich wirklich nicht, wenn man sie mal mit anderen Ostblockstaaten oder sonstigen Ländern vergleicht, die nicht systematisch von der (damals) größten Industrienation gezielt hochgepäpelt, sondern im Gegenteil von #2(3?) ausgenutzt wurden. Hat man aber eben (aus in diesem Fall auch naheliegenden historischen Gründen) nicht. Vergleiche Kuba heute: Auch da vermasselt die totalitäre Politik eine ganze Menge, aber für extra düstere Bilder und Systemgehetze werden die Lebensbedingungen in der Regel direkt mit denen in Florida verglichen. Und nicht mit denen in der mexikansichen Provinz. Oder denen in Haiti. Oder Surinam, Jamaika,... .
Vergleiche mit den "richtigen" Gegenstücken sind ein mächtiges Werkzeug.
Dann bitte ekläre es mir. Ich versuche es zu verstehen. (damit meine ich nicht das Sprichwort, sonder die Ursprungsaussage, die ich deiner Meinung nach nicht verstehe).
Mir ist schon klar, du und Kaaruzo würdest auch noch ein Arbeitslager nach nordkoreanischen Prinzip verteidigen, wenn es in Deutschen Gesetzestexten dem gesetzlichen "Maß" entspräche.![]()
Aber nur weil etwas in einer rechtlichen Grauzone liegt heißt es noch lange nicht das es auch richtig ist, oder dadurch richtiger wird.

Oder sie hat sich resigniert verabschiedet. Siehe das weiter oben schonmal gebrachte: Eliten, Politik und Ungleichheit – ein Teufelskreis - MakronomNur die Öffentlichkeit, die interessiert sich halt nicht sonderlich dafür, nun gut, ist halt auch nicht das Bamf und Flüchtlinge und passt daher nicht so gut in die üblichen Stammtischaufreger.![]()
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Die Folgen für die politische Partizipation der Bevölkerung sind unübersehbar. Das untere Drittel der Bevölkerung verabschiedet sich zunehmend aus dem politischen Willensbildungsprozess.
Bei den letzten Bundestagswahlen lagen die Prozentsätze der Wahlbeteiligung für die unterschiedlichen Teile der Bevölkerung weiter auseinander als je zuvor. Betrug die Differenz zwischen den Wahlbezirken in den 1990er Jahren nur um die zehn Prozentpunkte, liegt sie jetzt um die 30 Prozentpunkte. In Großstädten ist es noch extremer. Je ärmer ein Stadtteil, umso niedriger fällt die Wahlbeteiligung aus und umgekehrt. Das Beispiel Köln demonstriert das deutlich. In Chorweiler, dem Stadtteil mit der höchsten Arbeitslosenquote, fast 20%, gingen nur noch 42,5% zur Wahl, in Hahnwald, dem exklusivsten Stadtteil, dagegen 88,7%. Ähnlich sieht es auch in anderen Großstädten wie etwa Hamburg mit den Extremen Billbrook (43,2%) und Nienstedten (86,9%) aus.
[...]
(Man kann es auch als eine neue bzw. andere Form des Dreiklassenwahlrechts bezeichnen.[...]
Die viel diskutierten Streichungen zu der eigens in Auftrag gegebenen Studie zu ungleichem Einfluss bleiben bestehen – trotz der großen öffentlichen Empörung. Die Aussage, dass Reiche mehr Einfluss auf politische Entscheidungen haben als andere, ist im Bericht zwar enthalten – allerdings nicht mehr in der Deutlichkeit und Ausführlichkeit wie in der ursprünglichen Version. Weggefallen ist die Aussage, dass die Meinungen der unteren und mittleren Einkommensschichten insbesondere bei kontroversen politischen Fragen kaum einen Einfluss auf politische Entscheidungen haben.
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