Das ist ja wohl der Gipfel: Hamburg, G20 und die Krawalle

11 Länder sind weniger korrupt als Deutschland. Na wenn das nicht der ultimative Beweis für die drohende Dikatur ist...

Also für Unterhaltung ist jedenfalls gesorgt :lol:
 

Auf eine schnell erstellte Exel Tabelle verlässt Du Dich? Lustig oder traurig, die üblichen Verdächtigen verteilen sich genauso wie
die "Lügenpresse" gerade einteilt. Ausgemachte "Schurkenstaaten" sind natürlich ganz unten zusammen auf der Liste!

Ich dachte zuerst, schau an, die Kiwis! Doch nicht so ganz ohne wie man immer denkt. Und Deutschland und die USA da wo sie hingehören.

Aber, die Liste ist ja anders rum!

Und mal sehen wie lange ich noch "Lügenpresse" in der besten Demokratie im Universum sagen darf... ;) < besser ist das
 
Man sollte vieleicht erstmal wissen anhand welcher Kriterien dort eigentlich der Grad der Korruption ermittelt wird, ansonsten hat es die Aussagekraft von einem Fliegenschiss.
Korruption ist schließlich vielfälltig und nur weil man hier in Deutschland recht schlechte Karten hat einen Beamten direkt schmieren zu können um etwas zu bekommen heißt das nicht das es in Deutschland kein hohes Maß an Korruption geben kann / würde.

Es gibt schließlich noch sowas wie indirekte / verdeckte Korruption, worunter dann auch Dinge fallen, wie ein schönes bezahltes Praktikum für Ausschussangehörige bei RWE, damit man seine Stimme richtig einbringt. Oder wenn ein Gesundheitsminister mit Berateraufträgen von Bayer bedacht wird weil man beim Gesundheitsgesetz selbst "Feder führen" (schreiben) durfte.

Oder ein Verteidigungsminister direkt im Anschluss seiner politischen Karriere in den Lobbyverband, oder Aufsichtsratsposten eines Rüstungsunternehmens wechselt, weil er immer bei den richtigen eingekauft hat, egal ob deren Lieferungen stark mangelbehaftet waren und den Steuerzahler somit massive Mehrausgaben verursacht haben.

Oder eine Partei mal wieder einen schönen Batzen Spenden erhält weil sie in der vergangenen Legislaturperiode Politik für das richtige "Klientel" gemacht hat und weiß das sich sowas auszahlt.
usw. usf.

Kurz um, tiefgreifender Lobbyismus ist genauso eine massive Form von Korruption, nur halt natürlich für Ottonormalbürger nicht so offensichtlich, wie wenn der afghanische Polizist dich bei einer Kontrolle anhält und dich straffrei gehen lässt sobald du 50€ unter der Hand gezahlt hast.
 
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Man sollte vieleicht erstmal wissen anhand welcher Kriterien dort eigentlich der Grad der Korruption ermittelt wird, ansonsten hat es die Aussagekraft von einem Fliegenschiss.
Korruption ist schließlich vielfälltig und nur weil man hier in Deutschland recht schlechte Karten hat einen Beamten direkt schmieren zu können um etwas zu bekommen heißt das nicht das es in Deutschland kein hohes Maß an Korruption geben kann / würde.

Es gibt schließlich noch sowas wie indirekte / verdeckte Korruption, worunter dann auch Dinge fallen, wie ein schönes bezahltes Praktikum für Ausschussangehörige bei RWE, damit man seine Stimme richtig einbringt. Oder wenn ein Gesundheitsminister mit Berateraufträgen von Bayer bedacht wird weil man beim Gesundheitsgesetz selbst "Feder führen" (schreiben) durfte.

Oder ein Verteidigungsminister direkt im Anschluss seiner politischen Karriere in den Lobbyverband, oder Aufsichtsratsposten eines Rüstungsunternehmens wechselt, weil er immer bei den richtigen eingekauft hat, egal ob deren Lieferungen stark mangelbehaftet waren und den Steuerzahler somit massive Mehrausgaben verursacht haben.

Oder eine Partei mal wieder einen schönen Batzen Spenden erhält weil sie in der vergangenen Legislaturperiode Politik für das richtige "Klientel" gemacht hat und weiß das sich sowas auszahlt.
usw. usf.

Kurz um, tiefgreifender Lobbyismus ist genauso eine massive Form von Korruption, nur halt natürlich für Ottonormalbürger nicht so offensichtlich, wie wenn der afghanische Polizist dich bei einer Kontrolle anhält und dich straffrei gehen lässt sobald du 50€ unter der Hand gezahlt hast.

Und das ist halt der entscheidende Unterschied.
 
Und das ist halt der entscheidende Unterschied.

Da ist kein nennenswerter Unterschied. Wer da einen sieht sucht nur einen Grund sich diesen Mist schöner zu färben als er ist.
Es ist egal ob man schon offen an der untersten Bank anfängt zu schmieren, oder unter der Hand das System an der Spitze, am Ende entsteht dadurch für die Geschellschaft als Ganzes ein enormer Schaden, der alleine in Deutschland in die Milliarden Euro geht.
Niemand braucht sich in Deutschland hinstellen und sagen, seht doch, in Afghanistan, oder Russland, oder wo auch immer, ist die Korruption schlimmer als bei uns.
Ehrlich? Mit dem afghanischen Polizisten hab ich zumindest, auf Grund der Umstände, noch ein Minimum an Mitleid dafür, als mit jemanden der sich hier in Deutschland schmieren lässt.
Warum?
Der afghanische Polizist lässt sich schmieren weil er einen extrem gefährlichen Job für einen Hungerlohn macht und sich dadurch sein Gehalt etwas aufbessert.
Wer kann das in Deutschland von sich behaupten, vor allem da wo Korruption inzwischen schon als völlig akzeptabeler Vorgang zu gelten scheint, der Politik?

Beschissen und schädlich bleibt es aber am Ende in jedem Fall, egal welche Beweggründe dafür letztlich den Ausschlag gegeben haben mögen.
 
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Deine lächerlichen Korruptionsvorwürfe kannst du ja dann vor Gericht bringen.
Ich kann dir aber versprechen das deine Vorwürfe als haltlos zurückgewiesen werden weil sie nichts anderes sind.
 
Deine lächerlichen Korruptionsvorwürfe kannst du ja dann vor Gericht bringen.
Ich kann dir aber versprechen das deine Vorwürfe als haltlos zurückgewiesen werden weil sie nichts anderes sind.

Mir ist schon klar, du und Kaaruzo würdest auch noch ein Arbeitslager nach nordkoreanischen Prinzip verteidigen, wenn es in Deutschen Gesetzestexten dem gesetzlichen "Maß" entspräche. :P
Aber nur weil etwas in einer rechtlichen Grauzone liegt heißt es noch lange nicht das es auch richtig ist, oder dadurch richtiger wird.
 
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Da ist kein nennenswerter Unterschied. Wer da einen sieht sucht nur einen Grund sich diesen Mist schöner zu färben als er ist.
Es ist egal ob man schon offen an der untersten Bank anfängt zu schmieren, oder unter der Hand das System an der Spitze, am Ende entsteht dadurch für die Geschellschaft als Ganzes ein enormer Schaden, der alleine in Deutschland in die Milliarden Euro geht.
Niemand braucht sich in Deutschland hinstellen und sagen, seht doch, in Afghanistan, oder Russland, oder wo auch immer, ist die Korruption schlimmer als bei uns.

Doch genau das sagt die Liste aus, wenn wir auf Platz 11 stehen und deutlich mehr unter, als über uns stehen.

Ehrlich? Mit dem afghanischen Polizisten hab ich zumindest, auf Grund der Umstände, noch ein Minimum an Mitleid dafür, als mit jemanden der sich hier in Deutschland schmieren lässt.
Warum?
Der afghanische Polizist lässt sich schmieren weil er einen extrem gefährlichen Job für einen Hungerlohn macht und sich dadurch sein Gehalt etwas aufbessert.
Wer kann das in Deutschland von sich behaupten, vor allem da wo Korruption inzwischen schon als völlig akzeptabeler Vorgang zu gelten scheint, der Politik?

Beschissen und schädlich bleibt es aber am Ende in jedem Fall, egal welche Beweggründe dafür letztlich den Ausschlag gegeben haben mögen.

Sofern du Beweise für Korruption hast, hier wird dir geholfen:

BKA - Erstattung einer Strafanzeige

Mir ist schon klar, du und Kaaruzo würdest auch noch ein Arbeitslager nach nordkoreanischen Prinzip verteidigen, wenn es in Deutschen Gesetzestexten dem gesetzlichen "Maß" entspräche. :P
Aber nur weil etwas in einer rechtlichen Grauzone liegt heißt es noch lange nicht das es auch richtig ist.

Gesetze in einer Demokratie mit Arbeitslagern in einer Diktatur vergleichen. Läuft. Großes Kino.
 
Doch genau das sagt die Liste aus, wenn wir auf Platz 11 stehen und deutlich mehr unter, als über uns stehen.

Die DDR war die zehntgrößte Industrienation der Welt, dahinter folgten noch viele viele Länder die es nicht waren, war sie jetzt deshalb großartig und konnte sich etwas darauf einbilden?
Nur weil es viele Länder gibt wo es schlechter ist heißt es nicht das der Ist-Zustand bei uns zufriedenstellend sein sollte, gibt immerhin auch 11 Länder wo es auch noch besser zu klappen scheint als in Deutschland, laut Liste.

*edit* Mal ganz davon abgesehen das es vermutlich selbst in dem Land auf Rang 1 nicht perfekt sein dürfte und Dinge gäbe die noch besser laufen könnten, wette ich darauf.

Aber ist ja bezeichnend für Deutschland geworden, man strebt nicht mehr nach ganz vorne zu sein, solange man "Messermänner und Kopftuchmädchen", oder alternativ "Wutbürger und Nazis" hat, die man für alles was falsch läuft verantwortlich machen und lachend auf andere herabblicken, oder sich in der eigenen politischen bubble abschotten kann. :ugly:

Gesetze in einer Demokratie mit Arbeitslagern in einer Diktatur vergleichen. Läuft. Großes Kino.

Gratulation, die Intention meiner Aussage hast du nicht verstanden Kaaruzo, nun ja, ehrlich gesagt auch nicht erwartet... ;)
 
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Sofern du Beweise für Korruption hast, hier wird dir geholfen:
Nach Flick, Schreiber und CDU Spendenaffäre, hat man bedeutend subtilere und vorallem legale Formen gefunden, um Einfluß auf die Politik zu nehmen. Wobei es ja auch bezeichnend ist, wie sehr sich die Bundespolitik streubt, eben gegen genau jene Formen entsprechende Gesetze zu erlassen.

Und eine kleine Auswahl zu den von Nightshaver genannten Flurschaden den das anrichtet:
Geringe Wahlbeteiligung unter sozial Benachteiligten - "Da verabschieden sich Gruppen der Bevolkerung aus der Demokratie" (Archiv)
Eliten, Politik und Ungleichheit – ein Teufelskreis - Makronom

Aber Hauptsache immer schön nach unten treten und den Sozialdarwinismus raushängen lassen. :schief:
 
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Die DDR war die zehntgrößte Industrienation der Welt, dahinter folgten noch viele viele Länder die es nicht waren, war sie jetzt deshalb großartig und konnte sich etwas darauf einbilden?

Sofern die Aussage stimmt (ich gehe mal davon aus, dass du das verifiziert hast) natürlich konnte sie sich was darauf einbilden. 9 Länder vor einem und deutlich mehr unter einem ist schon eine Hausnummer.

Rein wirtschaftlich betrachtet (das politische System mal aus vor) ist das beachtlich.

Nur weil es viele Länder gibt wo es schlechter ist heißt es nicht das der Ist-Zustand bei uns zufriedenstellend sein sollte, gibt immerhin auch 11 Länder wo es auch noch besser zu klappen scheint als in Deutschland, laut Liste.

Natürlich geht es immer besser, aber zu sagen Platz 12 wäre schlecht ist ein bisschen übertrieben, oder nicht?

*edit* Mal ganz davon abgesehen das es vermutlich selbst in dem Land auf Rang 1 nicht perfekt sein dürfte und Dinge gäbe die noch besser laufen könnten, wette ich darauf.

Natürlich geht es immer besser. Aber das Land auf Platz 1 kann zumindest von sich behaupten es derzeit am besten zu machen, oder nicht?

Aber ist ja bezeichnend für Deutschland geworden, man strebt nicht mehr nach ganz vorne zu sein, solange man "Messermänner und Kopftuchmädchen", oder alternativ "Wutbürger und Nazis" hat, die man für alles was falsch läuft verantwortlich machen und lachend auf andere herabblicken, oder sich in der eigenen politischen bubble abschotten kann. :ugly:

Und das hat jetzt was genau mit Korruption zu tun?

Gratulation, die Intention meiner Aussage hast du nicht verstanden Kaaruzo, nun ja, ehrlich gesagt auch nicht erwartet... ;)

Wenn man keine Argumente hat, mal wieder argumentum ad hominem. So langweilig, so vorhersehbar.

Nach Flick, Schreiber und CDU Spendenaffäre, hat man bedeutend subtilere und vorallem legale Formen gefunden, um Einfluß auf die Politik zu nehmen. Wobei es ja auch bezeichnend ist, wie sehr sich die Bundespolitik streubt, eben gegen genau jene Formen entsprechende Gesetze zu erlassen.

A) Wie du sagest legal.
B) Gibt es Parteien, die das ändern wollen? Dann wähl sie. Gibt es sie nicht, dann engagier dich in einer und setz dich dafür ein. Ist eine Demokratie, du kannst dich jederzeit beteiligen, wenn dich was stört. Das ist doch das tolle an einer Demokratie.

Und eine kleine Auswahl zu den von Nightshaver genannten Flurschaden den das anrichtet:
Geringe Wahlbeteiligung unter sozial Benachteiligten - "Da verabschieden sich Gruppen der Bevolkerung aus der Demokratie" (Archiv)
Eliten, Politik und Ungleichheit – ein Teufelskreis - Makronom

Aber Hauptsache immer schön nach unten treten und den Sozialdarwinismus raushängen lassen. :schief:

Gibt genug, die es schaffen. Vielleicht sollten, die, die es nicht tun, nicht immer erwarten, dass andere ihre Probleme lösen.
 
B) Gibt es Parteien, die das ändern wollen? Dann wähl sie. Gibt es sie nicht, dann engagier dich in einer und setz dich dafür ein. Ist eine Demokratie, du kannst dich jederzeit beteiligen, wenn dich was stört. Das ist doch das tolle an einer Demokratie.
Du meinst die, wo man fast ein de-facto Dreiklassenwahlrecht hat, nachdem man effektiv sozial Schwache von der politischen Willenbildung ausgegrenzt hat?
Armuts- und Reichtumsbericht: Die Originaldokumente zu Reichtum und Einfluss | LobbyControl
und siehe oben

Abgesehen davon: Antikorruptionsgremium des Europarats rugt Deutschland - Politik - Suddeutsche.de

Aber ist ja bezeichnend für Deutschland geworden, man strebt nicht mehr nach ganz vorne zu sein, solange man "Messermänner und Kopftuchmädchen", [...], die man für alles was falsch läuft verantwortlich machen und lachend auf andere herabblicken, [...].
Und nicht vergessen, in was für illustren Lobbybuden man noch sitzt und sich sein "sozial" zurechtdefiniert: Friedrich A. von Hayek - Gesellschaft – Lobbypedia
 
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Sofern die Aussage stimmt (ich gehe mal davon aus, dass du das verifiziert hast) natürlich konnte sie sich was darauf einbilden. 9 Länder vor einem und deutlich mehr unter einem ist schon eine Hausnummer.

Ja genauso eine Hausnummer wie das Nordkorea nummerisch die viertgrößte Armee der Welt hat, kaufen können sie sich davon aber nur wenig.
Und ja, das war offiziell anerkannt das die DDR die Nummer 10 unter den Industrienationen ist, darauf hat der Honecker viel Wert gelegt und meinte das er sich darauf was einbilden könne, wieviel hat man 1989 gesehen.

Rein wirtschaftlich betrachtet (das politische System mal aus vor) ist das beachtlich.

Beachtlich wäre es gewesen wenn es auch mehr als nur das Papier auf dem das Stand wert gewesen wäre, also auch praktisch etwas für die Menschen gebracht hätte. Papiertiger sind nicht mehr als die Eitelkeit von Dummköpfen.

Natürlich geht es immer besser, aber zu sagen Platz 12 wäre schlecht ist ein bisschen übertrieben, oder nicht?
Natürlich geht es immer besser. Aber das Land auf Platz 1 kann zumindest von sich behaupten es derzeit am besten zu machen, oder nicht?

Natürlich ist es schlecht wenn man schaut was daraus alles erwächst und welcher wirtschaftliche Schaden daraus entsteht.
Und nein, die Briten haben im ersten Weltkrieg die ersten serienmäßigen Panzer gebaut, aber nur weil sie einen gebaut haben und auf Platz 1 waren heißt das nicht das ihre Panzer deswegen auch zufriedenstellend waren.
Du könntest auch das Römische Reich nehmen, massive Probleme mit Korruption, wie viele Reiche damals, trotzdem erfolgreich, weil minimal effizienter als andere.
Ändert aber nichts daran das seine Korruption mit einer der Gründe war warum es später kolabierte.
Nur weil man in der Liste weiter oben steht bedeutet das nicht das ein Problem automatisch auch weniger ein Problem wäre, sondern nur wann es einen als Problem auf die Füße fallen wird.

Noch ein andere Beispiel, ich kann dir auch eine List erstellen das ich unter 100 Leuten der am wenigsten dümmste bin, das bedeutet aber nicht automatisch deshalb auch automatisch zu den schlausten Menschen gehöre, nur weil ich in der Liste ganz oben stehe.

Und das hat jetzt was genau mit Korruption zu tun?

Das Menschen wie du einer bist versuchen sich die Probleme schön zu reden und nicht erkennen das sie sie eigentlich nur verteidigen.

Wenn man keine Argumente hat, mal wieder argumentum ad hominem. So langweilig, so vorhersehbar.

Ah ja das ich dir atestiere das du meine Aussage nicht verstanden hast ist also ein Scheinargument das mir als persöhnlicher Angriff auf dich dient, dazu fällt mir eigentlich nur noch ein zu sagen:

Barbaraus hic ergo sum, quia non intellegor ulli...
(Ich hoffe das war richtig formuliert, mein Latein ist etwas eingerostet)
biggrin1.gif
 
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Du meintest das de-facto 3-Klassen-Wahlrecht, nachdem man durch Hartz4 und Co. effektiv geschafft hat, sozial Schwache bei der politischen Willensbildung auszugrenzen?
Armuts- und Reichtumsbericht: Die Originaldokumente zu Reichtum und Einfluss | LobbyControl
und siehe oben

Abgesehen davon: Antikorruptionsgremium des Europarats rugt Deutschland - Politik - Suddeutsche.de

Also ist meine Stimme bei einer Wahl, mehr wert, als die eines Hartz IV-Empfängers? Ich dachte ja bisher immer alle Stimmen zählen gleich viel.

Art 38 GG - Einzelnorm

Also nach diesem Artikel sind alle Stimmen gleich viel wert.

Ja genauso eine Hausnummer wie das Nordkorea nummerisch die viertgrößte Armee der Welt hat, kaufen können sie sich davon aber nur wenig.

Armee =/= Wirtschaftsleistung.

Und ja, das war offiziell anerkannt das die DDR die Nummer 10 unter den Industrienationen ist, darauf hat der Honicker viel Wert gelegt und meinte das er sich darauf was einbilden könne, wieviel hat man 1989 gesehen.

Wenn ich mich richtig erinnere, sind die Menschen wegen dem Unterdrückungsapparat und der gefälschten Wahl 89 auf die Straße gegangen.



Beachtlich wäre es gewesen wenn es auch mehr als nur das Papier auf dem das Stand wert gewesen wäre, also auch praktisch etwas für die Menschen gebracht hätte. Papiertiger sind nicht mehr als die Eitelkeit von Dummköpfen.

Nach meinen Eltern musste niemand in der DDR irgendetwas grundlegendes missen. Ich gehe mal davon aus, dass sie mich diesbezüglich nicht angelogen haben.

Aber ja, der Luxus war natürlich deutlich niedriger als in der ehemaligen BRD.

Natürlich ist es schlecht wenn man schaut was daraus alles erwächst und welcher wirtschaftliche Schaden daraus entsteht.
Und nein, die Briten haben im ersten Weltkrieg die ersten serienmäßigen Panzer gebaut, aber nur weil sie einen gebaut haben und auf Platz 1 waren heißt das nicht das ihre Panzer deswegen auch zufriedenstellend waren.
Du könntest auch das Römische Reich nehmen, massive Probleme mit Korruption, wie viele Reiche damals, trotzdem erfolgreich, weil minimal effizienter als andere.
Ändert aber nichts daran das seine Korruption mit einer der Gründe war warum es später kolabierte.
Nur weil man in der Liste weiter oben steht bedeutet das nicht das ein Problem automatisch auch weniger ein Problem wäre, sondern nur wann es einen als Problem auf die Füße fallen wird.

Also bestätigst du ja, dass Platz 12 besser ist als x>Platz 12? Danke.

Noch ein andere Beispiel, ich kann dir auch eine List erstellen das ich unter 100 Leuten der am wenigsten dümmste bin, das bedeutet aber nicht automatisch deshalb auch automatisch zu den schlausten Menschen gehöre, nur weil ich in der Liste ganz oben stehe.

Richtig, aber du bist schlauer, als die anderen 99. Nur, dass du in deiner Liste nicht alle Menschen erfasst hast, sondern nur einen Teil. Sofern ich das richtig überblicke sind aber in der Korruptionsliste nahezu alle Länder aufgeführt.

Das Menschen wie du einer bist versuchen sich die Probleme schön zu reden und nicht erkennen das sie sie eigentlich nur verteidigen.

Welches Problem rede ich denn schön? Ja es gibt auch in Deutschland Probleme mit Korruption. Habe ich nie bestritten. Aber nein, es ist keine systematisches Problem für mein Empfinden. Und die Liste, die uns auf Platz 12 setzt bestätigt mich in meiner Meinung. Es steht dir doch absolut frei, das anders zu bewerten.

Ah ja das ich dir atestiere das du meine Aussage nicht verstanden hast ist also ein scheinargument das mir als persöhnlicher Angriff auf dir dient, dazu fällt mir eigentlich nur noch ein zu sagen:

Ach bitte, wir wissen beide, wie du es gemeint hast, insbesondere der letzte Halbsatz spricht da deutlich für sich.

Barbaraus hic ergo sum, quia non intellegor ulli... :D

Dann bitte ekläre es mir. Ich versuche es zu verstehen. (damit meine ich nicht das Sprichwort, sonder die Ursprungsaussage, die ich deiner Meinung nach nicht verstehe).
 
Die DDR war die zehntgrößte Industrienation der Welt(...)

... vielleicht die DDR, ueber die im Neuen Deutschland berichtet wurde. Die, aus der ich komme, wohl eher nicht:

Zu diesem Zeitpunkt wurde die DDR verbreitet als das zehntgroesste Industrieland der Erde angesehen. Diese Einschaetzung gilt in der Forschung heute als unzutreffend. Vgl. Oskar Schwarzer, Sozialistische Zentralplanwirtschaft in der SBZ/DDR. Ergebnisse eines ordnungspolitischen Experiments (1945–1989), in: Vierteljahrschrift fuer Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Beiheft 143, Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 3-515-07379-5, S. 9; Eckhard Wandel, Transformationsprobleme bei der deutschen Wiedervereinigung, in Struktur und Dimension, Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1997, ISBN 978-3-515-07066-9, S. 311; Mathias Schlegel, 20 Jahre Mauerfall. Die Bankrotterklaerung. Im Herbst 1989 ist die DDR auch wirtschaftlich am Ende – Planungschef Schuerer legt dem SED-Politbuero ungeschminkte Fakten vor, in: Der Tagesspiegel vom 30. Oktober 2009, schreibt: „Denn die Maer von der DDR als einer der zehn staerksten Industrienationen der Welt hatte auch in der Bundesrepublik und in der westlichen Welt insgesamt viele Anhaenger und Nacherzaehler gefunden.“ (Klick)

Ansonsten ist das ein wenig sehr themenfern ... ?
 
Ja genauso eine Hausnummer wie das Nordkorea nummerisch die viertgrößte Armee der Welt hat, kaufen können sie sich davon aber nur wenig.
Und ja, das war offiziell anerkannt das die DDR die Nummer 10 unter den Industrienationen ist, darauf hat der Honecker viel Wert gelegt und meinte das er sich darauf was einbilden könne, wieviel hat man 1989 gesehen.

Offiziell gab es auch keine Arbeitslosigkeit in der DDR.
Und offiziell war die DDR auch ein demokratischer Staat.
 
Es wird halt auch nicht wahrer, wenn man es ständig wiederholt.
...
Genau vier Polizisten unter zehntausenden Vermummten vom Schwarzen Block sind das Problem und nicht die zehntausend Vermummten, die eh nie friedlich sein wollten.

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Mir ist schon klar, du und Kaaruzo würdest auch noch ein Arbeitslager nach nordkoreanischen Prinzip verteidigen, wenn es in Deutschen Gesetzestexten dem gesetzlichen "Maß" entspräche. :P

Taten sie doch schon mal. Ich glaube mich dunkel zu erinnern, das von gewissen Forumsnutzern auch schon andere Vorschläge nach Konzepten dieser Zeit (Grenzsicherung, Umgang mit den meisten Religionen, Investitionsprogramme, Polizeibefügnisse) nachdrücklich befürwortet haben.


Ja genauso eine Hausnummer wie das Nordkorea nummerisch die viertgrößte Armee der Welt hat, kaufen können sie sich davon aber nur wenig.
Und ja, das war offiziell anerkannt das die DDR die Nummer 10 unter den Industrienationen ist, darauf hat der Honecker viel Wert gelegt und meinte das er sich darauf was einbilden könne, wieviel hat man 1989 gesehen.

So es denn stimmt (was ich zumindest zeitweilig für möglich halte, wenn die Wechselkurse keinen alzu dicken Strich durch die Gleichung machten - wer außer USA, UdSSR, Frankreich, BRD, China, Japan, Indien, Italien, GB war denn in den 60er/70er/80ern jeweils deutlich größer?) hat man 89 aber vor allem etwas anderes gesehen: Was dabei rauskommt, wenn #10 versucht, einen auf #4 zu machen. Klein war die Wirtschaft der DDR, vor allem Pro Kopf betrachtet, nämlich wirklich nicht, wenn man sie mal mit anderen Ostblockstaaten oder sonstigen Ländern vergleicht, die nicht systematisch von der (damals) größten Industrienation gezielt hochgepäpelt, sondern im Gegenteil von #2(3?) ausgenutzt wurden. Hat man aber eben (aus in diesem Fall auch naheliegenden historischen Gründen) nicht. Vergleiche Kuba heute: Auch da vermasselt die totalitäre Politik eine ganze Menge, aber für extra düstere Bilder und Systemgehetze werden die Lebensbedingungen in der Regel direkt mit denen in Florida verglichen. Und nicht mit denen in der mexikansichen Provinz. Oder denen in Haiti. Oder Surinam, Jamaika,... .
Vergleiche mit den "richtigen" Gegenstücken sind ein mächtiges Werkzeug.
 
So es denn stimmt (was ich zumindest zeitweilig für möglich halte, wenn die Wechselkurse keinen alzu dicken Strich durch die Gleichung machten - wer außer USA, UdSSR, Frankreich, BRD, China, Japan, Indien, Italien, GB war denn in den 60er/70er/80ern jeweils deutlich größer?) hat man 89 aber vor allem etwas anderes gesehen: Was dabei rauskommt, wenn #10 versucht, einen auf #4 zu machen. Klein war die Wirtschaft der DDR, vor allem Pro Kopf betrachtet, nämlich wirklich nicht, wenn man sie mal mit anderen Ostblockstaaten oder sonstigen Ländern vergleicht, die nicht systematisch von der (damals) größten Industrienation gezielt hochgepäpelt, sondern im Gegenteil von #2(3?) ausgenutzt wurden. Hat man aber eben (aus in diesem Fall auch naheliegenden historischen Gründen) nicht. Vergleiche Kuba heute: Auch da vermasselt die totalitäre Politik eine ganze Menge, aber für extra düstere Bilder und Systemgehetze werden die Lebensbedingungen in der Regel direkt mit denen in Florida verglichen. Und nicht mit denen in der mexikansichen Provinz. Oder denen in Haiti. Oder Surinam, Jamaika,... .
Vergleiche mit den "richtigen" Gegenstücken sind ein mächtiges Werkzeug.

Die Platzierung, sofern ich mich jetzt nicht stark irre, geht auf eine Erhebung der UN aus dem Jahr 1958 zurück, in der untersucht wurde wieviele Beschäftigte im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung in der Industrie tätig sind. Die DDR kam dabei auf Platz 10. In der DDR machte man daraus das man die zehntgrößte Industrienation sei und hat dies über Jahre auch immer so nach außen kommuniziert. Honecker hat es parteiintern sogar noch in den 1980er Jahren geäußert (was zeigt wie sehr man sich in diese Illusion verfangen hat ein großer Industriestaat zu sein).

Das gleiche gilt halt auch für die Korruption. Rankings sind toll, aber sie sind nur maximal eine nur bedingt genaue Momentaufnahme und verleiten zu schnell dazu sich besser einzuschätzen als angebracht.
Und komplett nichts taugen tun sie in dem Moment wo man nicht sieht auf Grundlage welcher Daten sie denn überhaupt erhoben und erstellt wurden.

Dann bitte ekläre es mir. Ich versuche es zu verstehen. (damit meine ich nicht das Sprichwort, sonder die Ursprungsaussage, die ich deiner Meinung nach nicht verstehe).

Lieber Kaaruzo, wie(so) soll ich dir versuchen das zu erklären, wenn eigentlich offensichtlich ist das du es nicht verstehen möchtest?
Es steht im Grunde nämlich gut verständlich da:

Mir ist schon klar, du und Kaaruzo würdest auch noch ein Arbeitslager nach nordkoreanischen Prinzip verteidigen, wenn es in Deutschen Gesetzestexten dem gesetzlichen "Maß" entspräche.
zunge.gif

Aber nur weil etwas in einer rechtlichen Grauzone liegt heißt es noch lange nicht das es auch richtig ist, oder dadurch richtiger wird.

Nur weil etwas nach dem Gesetz eine Grauzone ist heißt das nicht das es auch im Grunde legal wäre, oder richtig ist, würde man sich mal wirklich damit beschäftigen (woran für Nutznießer aber generell ehr wenig Interesse besteht), oder das Maß anlegen das Grundlage des handelns von politischen Akteuren im Staat sein sollte, dem Wohl des Staates und seiner Bevölkerung zu dienen und nicht dem Interesse wirtschaftlicher Akteure und ihrer Aktionäre.
Cum-Ex Geschäfte waren zum Beispiel auch eine Grauzone des Steuerrechts, trotzdem machte sie das nicht richtiger und weniger schädlich für den Steuerzahler.
Es ist doch nun kein Geheimnis das in Deutschland immer erst dann eine rechtliche Änderung stattfindet wenn das Kind bereits in einen Brunnen gefallen ist, oder aber sich die Öffentlichkeit zu sehr für etwas interessiert, weshalb man auch wieder immer mehr das Hinterzimmer bevorzugt um seine schmutzige Wäsche zu waschen, da man dort ungestörter ist.

Das gleiche gilt für meine angebrachten Beispiele. Es ist doch wohl mehr als offensichtlichst das es zwangsläufig einen Interessenkonflikt darstellt wenn ein Gesundheitsminister seine Gesetzestexte von Pharmakonzernen schreiben lässt und das dann mit fragwürdigsten Passagen abgesegnet wird und auch mehr als fragwürdig wenn besagter Gesundheitsminister dann auch noch mit Berateraufträgen "entlohnt" wird.

Und wenn du in diesen Vorgängen keine Systematik erkennen kannst, oder willst, ist dir nicht mehr zu helfen. Die Medien sind seit 20 Jahren und mehr voll von Artikeln, Reportagen und Berichterstattungen über Lobbyismus, damit einhergehende Korruption und Politiker die da scheinbar drin stecken.
Nur die Öffentlichkeit, die interessiert sich halt nicht sonderlich dafür, nun gut, ist halt auch nicht das Bamf und Flüchtlinge und passt daher nicht so gut in die üblichen Stammtischaufreger. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur die Öffentlichkeit, die interessiert sich halt nicht sonderlich dafür, nun gut, ist halt auch nicht das Bamf und Flüchtlinge und passt daher nicht so gut in die üblichen Stammtischaufreger. ;)
Oder sie hat sich resigniert verabschiedet. Siehe das weiter oben schonmal gebrachte: Eliten, Politik und Ungleichheit – ein Teufelskreis - Makronom
[...]
Die Folgen für die politische Partizipation der Bevölkerung sind unübersehbar. Das untere Drittel der Bevölkerung verabschiedet sich zunehmend aus dem politischen Willensbildungsprozess.

Bei den letzten Bundestagswahlen lagen die Prozentsätze der Wahlbeteiligung für die unterschiedlichen Teile der Bevölkerung weiter auseinander als je zuvor. Betrug die Differenz zwischen den Wahlbezirken in den 1990er Jahren nur um die zehn Prozentpunkte, liegt sie jetzt um die 30 Prozentpunkte. In Großstädten ist es noch extremer. Je ärmer ein Stadtteil, umso niedriger fällt die Wahlbeteiligung aus und umgekehrt. Das Beispiel Köln demonstriert das deutlich. In Chorweiler, dem Stadtteil mit der höchsten Arbeitslosenquote, fast 20%, gingen nur noch 42,5% zur Wahl, in Hahnwald, dem exklusivsten Stadtteil, dagegen 88,7%. Ähnlich sieht es auch in anderen Großstädten wie etwa Hamburg mit den Extremen Billbrook (43,2%) und Nienstedten (86,9%) aus.
[...]

sowie: Armuts- und Reichtumsbericht: Die Originaldokumente zu Reichtum und Einfluss | LobbyControl
[...]
Die viel diskutierten Streichungen zu der eigens in Auftrag gegebenen Studie zu ungleichem Einfluss bleiben bestehen – trotz der großen öffentlichen Empörung. Die Aussage, dass Reiche mehr Einfluss auf politische Entscheidungen haben als andere, ist im Bericht zwar enthalten – allerdings nicht mehr in der Deutlichkeit und Ausführlichkeit wie in der ursprünglichen Version. Weggefallen ist die Aussage, dass die Meinungen der unteren und mittleren Einkommensschichten insbesondere bei kontroversen politischen Fragen kaum einen Einfluss auf politische Entscheidungen haben.
[...]
(Man kann es auch als eine neue bzw. andere Form des Dreiklassenwahlrechts bezeichnen.
rollen.gif
)


Von Punkten wie soziale Herkunft entscheidet maßgeblich über den zukünftigen Bildungsweg, will ich noch nichtmal anfangen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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