Das AFD Gutachten

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Warum? Es gibt Kriterien und wer die erfüllt, wird Deutscher.
Ja, und diese Kriterien sind durch politischen Willen anzupassen. Ich finde jeder der hier lebt sollte ihn auf Wunsch bekommen und zwar sofort. Muss aber nicht jeder so sehen.


"keine Diskussion". Warum reden wir aneinander vorbei? Es kann doch nicht so schwer sein, die identitären Anliegen, die psycho-kulturellen Befindlichkeiten der allermeisten Menschen auf diesem Planeten zu verstehen!
Niemand redet davon, sicherlich niemand in der AFD, Menschen mit Deutschem Pass schlechter zu behandeln. Das zu implizieren wäre schlicht unredlich.
Das, worum es geht, ist ethnische Anerkennung, Ehrlichkeit sowie Rückgrat.
Die einen nennen es Rückrat, die anderen Rassismus, Nazismus und Volksverhetzung.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ja, und diese Kriterien sind durch politischen Will anzupassen. Ich finde jeder der hier lebt sollte ihn auf Wunsch bekommen und zwar sofort. Muss aber nicht jeder so sehen.
Die Regeln werden politisch festgelegt. ist nun mal.
Wer hier geboren wird (als Nachkommen von Einwanderern), sollte schneller die Möglichkeit bekommen, Deutscher zu werden.
Die Geburtsregel vom Geburtsland und Staatsbürgerschaft (hab vergessen, wie man das nennt) gibt es ja bei uns nicht.
Ich hab auch keine Ahnung, wie das damals in den 90er mit den Russlanddeutschen war.
 
Ich finde jeder der hier lebt sollte ihn auf Wunsch bekommen und zwar sofort. Muss aber nicht jeder so sehen.
Ich finde, das wäre auch eine gute Grundlage für eine Diskussion. Dem muss niemand zustimmen und hier gäbe es auch eine zufriedenstellende Lösung für alle, fände man einen Kompromiss.

Bei der Frage nach einem Verfahren für ein AFD Verbot, gibt es nur "find ich vernünftig" oder "das ist mir zu undifferenziert".

Das eine gefährdet unsere Zusammenleben als Gesellschaft, das andere eröffnet Chancen zur Zusammenarbeit und zur Entwicklung unserer Gesellschaft.

Wer hier geboren wird (als Nachkommen von Einwanderern), ... Ist Deutscher
Ich dachte in meiner Unwissenheit, das wäre so 😢
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, und diese Kriterien sind durch politischen Willen anzupassen. Ich finde jeder der hier lebt sollte ihn auf Wunsch bekommen und zwar sofort. Muss aber nicht jeder so sehen.

Die Regeln werden politisch festgelegt. ist nun mal.
Wer hier geboren wird (als Nachkommen von Einwanderern), sollte schneller die Möglichkeit bekommen, Deutscher zu werden.
Aber ein paar Grundvoraussetzungen sollte man erfüllen. Die Landessprache einigermaßen können.
Und am besten auch noch die Werte/Verfassung und Gesetze akzeptieren.
Nur wenn das jemand fordert ist der Aufschrei wieder groß.
Obwohl das in den meisten anderen Ländern normal ist.
 
Grundvoraussetzungen
Es gibt unterschiedliche Meinungen und Bestandteil der Politik ist es, Kompromisse zu finden. Wenn jemand Schutz sucht, hat er/sie keine Zeit eine andere Sprache zu lernen. Wir müssen es erstmal zulassen diesen Menschen Schutz zu bieten und sie nicht daran hindern zu arbeiten. Der Rest ergibt sich.
 
Es gibt unterschiedliche Meinungen und Bestandteil der Politik ist es, Kompromisse zu finden. Wenn jemand Schutz sucht, hat er/sie keine Zeit eine andere Sprache zu lernen. Wir müssen es erstmal zulassen diesen Menschen Schutz zu bieten und sie nicht daran hindern zu arbeiten. Der Rest ergibt sich.
Moment mal! Es ging nicht um Asyl. Sondern um die deutsche Staatsbürgerschaft!

Asyl soll natürlich jeder bekommen der Hilfe benötigt. Und arbeiten dürfen!
 
Moment mal! Es ging nicht um Asyl. Sondern um die deutsche Staatsbürgerschaft!
Naja, das eine ist die Konsequenz des anderen. Aber ja, das ist richtig. Wenn die Menschen aber hier sind, sollte der Prozess schneller gehen. Gib den Menschen eine Plastekarte mit deren Bild drauf und halte sie hier.
 
Eine Zusammensammlung von Zitaten und subjektiven Einschätzung. Kriterien eines Gutachtens werden eher nicht erfüllt.

Kritisierst du gerade ernsthaft, dass das Gutachten Belege (in dem Fall halt Zitate) enthält und dass die Gutachter diese einschätzen (undzwar nicht ""subjektiv"", sondern zumindest in den von mir geprüften Stichpunkten klar im Abgleich mit geltenden Gesetzen)? Weißt du überhaupt, was ein "Gutachten" ist, dem nicht "Gefälligkeit-" voransteht?


Der Punkt ist, so wurde es bei Lanz und Precht gesagt, dass es wohl gar keine zu schützenden Geheimdienstinformationen gäbe, da sich alles auf öffentliche Äußerungen aus Reden, Onlinepostings oder Interviews stützt. So richtig weiß niemand, was daran genau schützen- und geheimhaltungswert daran ist.

Längerfristig schützenswert könnten sein:
- Erkenntnisstand des Verfassungsschutzes
- Wie selbiger erlangt wurde
(und beides auch in banalen Fällen; es liegt nicht im Sinne eine Verfassungsschutzes, dass man Verfassungsfeinden schwarz auf weiß präsentiert, wie sie sich am besten entziehen können)
- Allgemeine Rechte der Betroffenen, solange der Bericht juristisch angegriffen wird.
- Einige Persönlichkeitsrechte der Betroffenen auch darüber hinaus.

Kurzfristig/bislang handelt es sich aber schlichtweg um einen internen Bericht vom Verfassungsschutz ans Innenministerium, der noch nicht zur Veröffentlichung freigegeben ist. Punkt. Aus. Ende.

Und dass darin nur diverse Formen mehr oder minder öffentlicher Äußerungen zu finden sind, versteht sich von selbst, solange die AFD als nur-Verdachtsfall kaum bis gar nicht mit anderen Methoden beobachtet werden durfte, Captain Obvious.
Das ist ja eben primärer Sinn der Hochstufung: Dass man endlich auch geheimdienstlich aktiv werden darf. Bei den massen an radikalem Material, dass die AFDler aus Dummheit öffentlich absondern, möchte man nämlich doch auch mal Abseits einzelner Glückstreffer bei assoziierten Reichsbürgern und Terroristen (die mittlerweile auch bald quartalsweise auffliegen) wissen, was hinter den verschlossenen Türen abgeht.


Das gleiche geht aber auch andersherum und die AFD sinniert intern natürlich über legale Optionen.

"Auch" über legale...

Noch was zum "Passdeutschen". Irgendein Wort zur Ausgrenzung muss eben her. Mag man noch so die Euphemismus-Tretmühle oder das bei der Presse unersätzliche Gaslighting bemühen. Was wollt ihr denn lieber haben? Eingeborene? Germanen? Super-Reindeutsch?

Anhänger von Menschenrechten, Demokratie und ähnlichem (linksgrünversifften) Kram bevorzugen es, wenn sich Rassisten einfach ganz verpissen. Ich glaube in Russland und China gibt es willkommene Worte für alle, die in solche Kategorien denken wollen.


Keine Ahnung. Schwarzfahren ist für mich keine Haftsache.

Keine Ahnung von geltenden Gesetzen, aber jede absoltue Meinung, wa?


Das Gegenmodel zu offenen Grenzen sind nicht geschlossene Grenzen, sondern selektive Einwanderung.

Schlicht falsch. Neben einer offenen Tür kann man nichts selektieren.


Na mal sehen ob jene die vorher noch von sich behauptet haben, sich breit zu informieren, diesen Artikel lesen oder ob jetzt wieder das große Quellen Bashing beginnt.

...
Verfassungsrechtler kritisieren überwiegend das Vorgehen des Geheimdienstes. Der konservative Staatsrechtler Dietrich Murswiek kritisiert die Einstufung der AfD als gesicherte rechtsextremistische Bewegung durch den deutschen Verfassungsschutz. Dieser habe bisher keine überzeugenden Beweise für seine Entscheidung vorgelegt, sagte er in mehreren Interviews.

An der Stelle kann man das lesen doch einstellen:
Irgend ein Hanswurst, der gerne in den Medien auftritt, ""kritisiert"", dass eine Organsiation, die nichts veröffentlichen DARF (spätestens seit der Klage der AFD dagegen) ihm nichts vorgelegt hat :wall: .
Und trotz dieses "ich hab keine Ahnung"-Status, wird großflächig eine Bewertung der unbekannten Inhalte verbreitet.

Anzumerken wäre an der Stelle auch noch, dass ein Gutachten überhaupt nicht den Anspruch hat, "einen Vorwurf" "zu belegen". Ein Gutachten soll eine bestmögliche Einschätzung zwecks weiteren Umgangs geben und eine Person, die nicht in der Lage ist, dass von einer Anklage vor Gericht mit "in dubio pro reo" zu unterscheiden, diskrediert sich in Bezug auf dieses (und imho auch alle weiteren rechtlichen) Thema komplett.
 
Die Landessprache einigermaßen können.
Tja wenn wir tatsächliche eine hätten. Das deutsche ist nicht im GG verankert. Wir gaben eine Amtssprache, eine Gerichtssprache, eine Schulsprache und das ist tatsächlich das Deutsche, teilweise durch andere Sprachen ergänzt, aber eine Nationalsprache, die haben wir nicht.

Btw der zugezogene Ausländer im Friesischen sollte schon Friesisch oder zumindest Niederdeutsch können damit er auch den Deutschen Pass beantragen darf? Der einbürgerungswillige Mensch in München sollte schon bayrisch in einer seiner Ausprägungen leidlich können?
 
Tja wenn wir tatsächliche eine hätten. Das deutsche ist nicht im GG verankert. Wir gaben eine Amtssprache, eine Gerichtssprache, eine Schulsprache und das ist tatsächlich das Deutsche, teilweise durch andere Sprachen ergänzt, aber eine Nationalsprache, die haben wir nicht.

Btw der zugezogene Ausländer im Friesischen sollte schon Friesisch oder zumindest Niederdeutsch können damit er auch den Deutschen Pass beantragen darf? Der einbürgerungswillige Mensch in München sollte schon bayrisch in einer seiner Ausprägungen leidlich können?
Wo in Deutschland kommst du denn nicht mit Hochdeutsch durch?
Beim Alm-Öhi?
Ich habe mich schon mit vielen Menschen unterhalten die verschiedenste Dialekte gesprochen haben, hochdeutsch haben sie trotzdem alle verstanden.
 
Ich dachte in meiner Unwissenheit, das wäre so 😢
Den Pass kriegt man nur durch Abstammung oder Einbürgerung.
Wegen des Geburtsort bekommt man sie nicht.
Aber ein paar Grundvoraussetzungen sollte man erfüllen. Die Landessprache einigermaßen können.
Und am besten auch noch die Werte/Verfassung und Gesetze akzeptieren.
Nur wenn das jemand fordert ist der Aufschrei wieder groß.
Obwohl das in den meisten anderen Ländern normal ist.
Es geht um eher bekommen. Dass man sich zu dem Grundgesetz bekennen soll, ist ja logisch. Wer Vorbestraft ist, wird sie sowieso erst mal verweigert.
Bei der Sprache gibt es wohl eine Menge Ausnahmen. Ich kann mich noch an Bruno Massot. Gebürtig Franzose. Als Deutscher 2018 Olympiasieger geworden. 2017 eingebürgert. Deutsche Sprache? Keine Ahnung. Er hat Interviews nur auf französisch gegeben.
 
wenn wir tatsächliche eine hätten
Ich bin durch den Job Deutschlandweit unterwegs. Auch wenn ich meine Herkunft nicht verleugnen kann, hat mich noch niemand kritisiert, weil ich nicht verstanden werde. Zumindest wurde mir geantwortet und die Antworten passten zu dem, was ich gesagt habe 😅 Andersrum gab es schon Situationen in denen ich meinem deutschen Gegenüber nicht verstanden habe. Allerdings beschreibt meine Erfahrung eher eine Ausnahme. Die meisten, so wie ich, sind da schon bemüht. 😅
Wo in Deutschland kommst du denn nicht mit Hochdeutsch durch?
Mit Hochdeutsch, wenn Du es denn kannst, versteht dich jeder. Aber wenn dein Gegenüber der Meinung ist, dass es dein Problem ist wenn Du ihn nicht verstehst, ist das Gespräch ziemliche schwierig. Fahr mal nach Oberbayern oder besuche einen Schwaben. Da wird es bei der älteren Generation schnell schwierig.
Aber eine Standardsprache:
Sag das mal jemandem aus dem Vogtland. Selbst in Sachsen gibt es unterschiedliche Dialekte. Da klingt die Sprache aus Leipzsch in Dresden wie eine Fremdsprache und umgekehrt.
 
Wo in Deutschland kommst du denn nicht mit Hochdeutsch durch?

Wo in Deutschland kommmt du denn nicht mit Englisch durch?
"Durchkommen" ist kein juristisches Kriterium, dass über die Lebensentwürfe tausender Menschen entscheidet. Zumal man dann auch die Gegenfrage stellen müsste: Wieviele Deutsche kommen nicht mit Hochdeutsch durch, weil sie nur Bayrisch/Schwäbisch/etc. können?


Wir haben eine Amtssprache.

Wir haben sogar mehr als eine: Deutsch, Niederdeutsch, Sorbisch (zweimal) und Dänisch.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück