Danamics LMX Erfahrung?

Pcgh hat ihn selbst getestet.
Flüssigmetall-CPU-Kühler Danamics LMX Superleggera im Test - Danamics, LMX Superleggera, CPU-Kühler, Flüssigmetall, Test
Hier der Bericht dazu.
Der LMX Superleggera ist der momentan beste Kühler - aber auch der weitaus teuerste. Eine ähnlich gute Leistung wie der Danamics-Kühler bietet der Scythe Mugen 2 Rev. B (PCGH-Edition), der nur ein Bruchteil des LMX Superleggera kostet. Anspruchsvollen Übertaktern, die um jedes Grad kämpfen, ist der Flüssigmetallkühler fast uneingeschränkt zu empfehlen. Nur eine leistungsstarke Wasserkühlung bietet noch mehr Kühlleistung, kostet normalerweise aber deutlich mehr als der LMX Superleggera.

Edit: Promo Edition ist bestimmt nur von den Lüftern her unterschiedlich.
 
Den Test hab ich ja gelesen.Ich wollte nur wissen,ob jemand schon eigene Erfahrungen mit dem Kühler hat

Hat denn niemand den Kühler selbst in Betrieb?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nein. Zu teuer und zu wenig Mehrleistung. Wenn er sich in den Tests überhaupt von einer Luftkühlung absetzt, dann nur minimal und dabei auch nicht leiser. Es gibt nur wenige Szenarien, wo das Gerät überhaupt sinnvoll einsetzbar ist. Und selbst da gibt es dann Alternativen.
 
Es geht um Luftkühler.

Der Witz ist, dass die konventionellen Topmodelle eben sehr wohl mit dem LMX mithalten. Zur Hälfte des Preises. Mag sein, dass die Wärmeleitung besser ist, aber die Abgabe an die Umwelt ist weiterhin konventionell, die Fläche ist nicht größer als bei anderen Kühlern. Weiterhin ist das auch begrenzt durch die Verbindung zwischen CPU und Kühler. Man erkauft sich im besten Fall ein oder zwei Grad sehr teuer. Andere Hersteller gleichen das aus, nicht mal unbedingt durch mehr Materialeinsatz.

Der LMX wiegt auch 1,2 kg und braucht noch einen extra Transformator. Da kann man einen gedrosselten Noctua DH14 oder einen Prolimatech Armageddon/Megahalems problemlos auf gleichem Niveau halten.
 
Wäre mir neu, dass bei dem Kühler was anderes als eine Kupferplatte und Wärmeleitpaste die Verbindung zwischen Heatpipes und CPU-Heatspreader herstellt.

Wie gesagt, die Ableitung der Wärme weg von der Grundplatte ist zwar möglicherweise besser, aber am Ende hängt es wieder an der Fläche und den Aluminium-Finnen. Da kann die Ableitung noch so toll sein (andere setzen dann eben mehr konventionelle Heatpipes oder eben "DHT" ein), die Abgabe an die Umgebung bleibt ein begrenzender Faktor (mehr Luftdurchsatz hilft auch anderen Kühlern zu besserer Kühlleistung), ebenso wie Wärmeableitung vom CPU-Kern.

Deswegen ist der Aufwand nicht gerechtfertigt und lohnt wenn überhaupt nur in sehr wenigen Ausnahmesituationen, die Kompromisse bei der Lautstärke fordern.
 
die wärmeabgabe an die umgebung ist nicht der einzige begrenzende faktor
heatpipes sind zwar einfach, günstig und benötigen keinen antrieb o.ä. aber sie transportieren die wärme einfach nicht so gut wie z.b. wasser (es gab mal einen vergleich zwischen einem megahalms und einer wakü mit einem single radi und die wakü war doch ein gutes stück besser)
achja und soviel ich weiß ist der lmx schon ein wenig besser als ein noctua oder prolimatech aber ganz ehrlich: was bringen einem die 1 bis 2°C? lieber spar ich das geld oder kauf eine richtige wakü...

also fazit: interessante technik aber viel zu teuer
 
Ich hab das ding in meinem System laufen und ich kann nichts schlechtes sagen über den LMX in der Promoedition...TOP!

bei Ebay anstatt 120 Euro nur 70 Euro bezahlt dafür und anstatt normaler Wärmeleitpaste hab ich z.B auch die Coollaboratory Liquid Flüssigmetall Wärmeleitpaste verwendet auf dem vernickeltem Aluminium....TOP!
 
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