D5 Pumpen RPM Geschwindigkeit Haltbarkeit der Pumpe ????

xyunge1

Schraubenverwechsler(in)
Hallo wollte mal fragen ob es einen grossen Unterschied macht in der ---Haltbarkeit---(Lebensdauer) der Pumpe wenn mann eine Wasserpumpe mit 2500 RPM laufen lässt oder mit 3000 bzw 3500 RPM....
Und wie lange hält so eine Pumpe etwa Jahre ????
Es geht um folgendes
Modell:

EK-Quantum Kinetic TBE 200 D5 PWM D-RGB​

 
Hallo wollte mal fragen ob es einen grossen Unterschied macht in der ---Haltbarkeit---(Lebensdauer) der Pumpe wenn mann eine Wasserpumpe mit 2500 RPM laufen lässt oder mit 3000 bzw 3500 RPM....
Nein. Nur bitte nicht genau die UPM wählen bei ders besonders stark vibriert (was du aus akustischen Gründen sowieso nicht willst).
Und wie lange hält so eine Pumpe etwa Jahre ????
Hochwertige Wasserkühlungspumpen halten wenn man kein größeres Pech hat Jahrzehnte. Die Dinger haben keinen nennenswerten Verschleiß.

Bei all den Dingen immer beachten: Es sind statistische Größen. Nur weil die meisten dieser Pumpen über 10 Jahre alt werden bedeutet das nicht, dass deine nicht nach einem Jahr sterben könnte. Nur ists generell so, dass der allergrößte Teil von WaKü-Pumpen wenn es hochwertige Modelle sind und sie richtig betrieben werden, nahezu unbegrenzt laufen können.

Kennst du Leute die schon länger Aquarien mit Umwälzpumpen nutzen? Das sind die gleichen Pumpenmodelle - und es gibt viele Aquarienbesitzer die immer noch die erste Pumpe von vor 25 Jahren benutzen. ;-)
 
Ich denke schon, dass die Lebensdauer höher ist, wenn die Pumpe mit einer niedrigeren Drehzahl betrieben wird. Schließlich wird das Lager mechanisch weniger belastet und die Elektrik geschont, wenn weniger Strom fließt.


"Lebenslang" ist stark auslegbar. Ich hab zwar eine DDC (meine erste), die jetzt 11 Jahre alt ist.
Habe aber auch eine Austausch-DDC im Einsatz, die eine Austausch-DDC ersetzte. Das heißt, in drei Jahren gingen bei mir 2 neue DDC-Pumpen kaputt.
Auch eine gebauchte ging kaputt und eine neue DDC, die aus 10 Jahre alten Lagerbeständen stammte.

Insgesamt 4 defekte DDC´s. :wall:
Ich denke, man muss halt auch Glück haben bei der Charge.:schief:
 
Schließlich wird das Lager mechanisch weniger belastet und die Elektrik geschont, wenn weniger Strom fließt.
Bei geringeren Drehzahlen und in Pumpenkreisläufen daraus meist folgend höherem Drehmoment ist der Stromfluss von Elektromotoren höher. ;-)

Aber wie gesagt das hat keinen nennenswerten Einfluss so lange man sich innerhalb der Specs bewegt. Eine Elektronik die beispielsweise bis 10A ausgelegt ist (und entsprechende Reserven/Toleranzen hat weil sie hochwertig ist) verschleißt bei 4A nicht nennenswert schneller oder langsamer als bei 8A.

Die Mechanik hochwertiger Pumpen sind Keramiklager - die sind prinzipiell unzerstörbar in dieser Anwendung. Kavitation an den Rotorblättern gibts bei den kleinen Geschwindigkeiten auch keine.

Wie du schon sagst und ich oben auch erwähnt habe man kann natürlich Pech haben beim Einzelmodell/Charge wenn da was fertigungsbedingt nicht stimmt aber angenommen man hat eine einwandfreie D5 erhalten und betreibt die im dafür vorgesehenen Betriebsbereich dann läuft die 100.000+ Stunden ohne Ausfall.
Der Hersteller gibt (sehr vorsichtig, andere Hersteller wie Eheim nennen das dreifache) ne MTBF von 50.000h an - selbst das wären bei 8h/Tag eine Betriebszeit von 17 Jahren.
 
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Kenn mich da wahrscheinlich zu wenig aus, aber bei reduzierter Spannung zieht die Pumpe echt mehr Strom?
Laut den Angaben vom Aquaero sinken Volt + Ampere wenn ich die Leistung reduziere.


Da 4 von meinen bisher eingesetzten 5 DDC-Pumpen den Löffel abgegeben haben, gehe ich davon aus, dass selbst "hochwertige" Pumpen nicht immer ganz so hochwertig sind wie es scheint.

Gehe aber auch davon aus, dass meine 11 Jahre alte DDC noch weitere 20 Jahre läuft. Wenn nicht, dann berichte ich . :D
 
Kenn mich da wahrscheinlich zu wenig aus, aber bei reduzierter Spannung zieht die Pumpe echt mehr Strom?
Elektromotoren haben höhere Stromflüsse bei niedrigeren Drehzahlen wenn das geforderte Drehmoment nicht ebenso stark sinkt. Wenn du eine ähnliche Leistung forderst aber die Spannung absenkst muss die Stromstärke ansteigen (P=UxI). Die Zusammenhänge sind aber vom Belastungsszenario des Motors abhängig und nicht linear.
Prinzipiell sieht das in etwa so aus (Stromfluss über Drehzahl für einen größeren e-Motor mit Nenndrehzahl 3000):
1626524504245.png


Physikalischer Hintergrund ist vereinfacht ausgedrückt, dass die Magnetpole bei kleinerer Drehzahl länger "übereinander" stehen. Wenn die Drehzahl keiner wird wird bei gleicher Belastung der Stromfluss niederfrequenter aber die einzelnen Amplituden höher. Für die Elektronik sind (insbesondere bei e-Motoren mit wenig Polen) kleinere Drehzahlen belastender als höhere. Das ist was ich meine:

1626524992461.png

Bei kleinerer Drehzahl wird der Stromfluss nicht nur höher sondern auch welliger.

Aber wie schon gesagt das ist in dem Bereich wo wir hier sind gar kein Problem - der hart wellige Bereich wird bei guten WaKü-Pumpen sowieso nicht erreicht da die Mindestdrehzahl darüber liegt.
 
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Wäre jetzt mal schwer davon ausgegangen, dass die Leistung auch sinkt, da der Durchfluss geringer wird.
Ja, das ist so. ;-)

Deswegen kommts auf die Randbedingungen an. Wenn du einen Kreislauf mit sehr wenig Widerstand hast sinkt wenn du die Drahzahl absenkst halt alles. Spannung, Stromfluss, Durchfluss, Drehmoment, Leistung,... alles. :-D

Das andere Extrem ist halt du hast die Pumpe am laufen bei konstanter Spannung und erhöhst den Widerstand (etwa den Rotor von Hand etwas bremsen oder halt mehr Kühler einbauen) - dann sinkt die Drehzahl aber Stromaufnahme, Leistung usw. steigen.
 
Watercool D5 , was eigentlich nur eine umgelabelte Lowara D5 ist, seit 6 Jahren im Dauerbetrieb ohne Fehl und Tadel.

Dagegen waren die ersten Alphacool VPP 655 Pumpen bei mir allerdings grauenvoll, in 2 Jahren sind 3 ausgefallen. Da alles noch innerhalb der Garantie war, hatte ich keinen finanziellen Schaden, aber 3 mal das System halb auseinanderzubauen in 2 Jahren bringt auch nicht so viel Freude.
 
Das andere Extrem ist halt du hast die Pumpe am laufen bei konstanter Spannung und erhöhst den Widerstand (etwa den Rotor von Hand etwas bremsen oder halt mehr Kühler einbauen) - dann sinkt die Drehzahl aber Stromaufnahme, Leistung usw. steigen.
Ich denke jetzt mal nicht, dass der TE vor hat, die Drehzahl über eine Erhöhung des Widerstandes zu senken. :ugly:

Finde es interessant, dass die Laing theoretisch auch 100.000+ h absolvieren könnte. Hab gedacht, dass die 50.000h schon sehr hoch angesetzt sind und eher im Bereich des Marketing liegen.
Aber dass man die Produkte in einem Satz mit den Worten " unzerstörbar" und "unbegrenzt" nennen kann, fasziniert mich schon.
Da wären jetzt Praxiserfahrungen interessant. Hab zwar gedacht, dass meine 11 Jahre alte DDC schon Laufspuren auf dem Keramik hat, kann mich aber auch getäuscht haben. Angeblich verreckt eh meistens die Elektronik vorher.
 
Aber dass man die Produkte in einem Satz mit den Worten " unzerstörbar" und "unbegrenzt" nennen kann, fasziniert mich schon.
Vorsicht, es geht nicht um die Produkte sondern um bestimmte technische Baugruppen die verwendet werden.
Ein Keramiklager das derart gering (und nass) belastet ist hat effektiv null Verschleiß. Ein (nicht korrodierendes) Rotorblatt das in Wasser herumrührt aber das so "langsam" tut dass keine Kavitation entsteht kann das theoretisch ebenfalls länger tun als sein Besitzer leben wird. Das erste was normalerweise an Altersschwäche sterben sollte ist tatsächlich die Elektronik aber die hält wenn man sie im normalen Rahmen betreibt auch sehr sehr lange, da ist ja nichts besonderes an Elektronik drauf als ein paar Standardbauteile.

Das bedeutet deswegen aber nicht dass ganze Pumpen ewig laufen würden - nur sind die mittleren Lebensdauern dieser Dinger halt wenn keine Ausnahmeeffekte eintreten insbesondere im Vergleich zu sonstigen Hardwareteilen sehr hoch. Ich kenne einige Leute die WaKü-Nutzer der ersten Stunde waren (als man noch selbst Aquariumspumpen umgebastelt hat...) und da sind Pumpen dabei die bis heute laufen. Also locker 20+ Jahre. Meine erste Eheim/Aquastream hab ich iirc 2008 gekauft, die läuft bei einem Bekannten dem ich die im Pack mit meiner alten TitanXP verkauft hatte auch noch heute. Die 50.000 Stunden hat die auch garantiert schon länger hinter sich.
 
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Ich denke jetzt mal nicht, dass der TE vor hat, die Drehzahl über eine Erhöhung des Widerstandes zu senken. :ugly:

Bei den meisten Kreiselpumpen steigt die Drehzahl, wenn man den Widerstand erhöht. :-)
(Durchfluss sinkt => pro Umdrehung tritt weniger frisches Wasser in den Rotor ein, das in Rotation versetzt werden muss => es wird weniger Kraft zum drehen benötigt/bei gleicher Kraft sind mehr Umdrehungen möglich)

Mechanisch trifft das gesagte aber zumindest auf Eheim Universal und Laing/Lowara zu; die Lager von denen sind extrem langlebig. Bei Universal 300ern können zwar die Gummilager altern und dann die Welle verspannen, aber das ist natürlich drehzahlunabhängig. Das Lager selbst ist da derart massiv überdimensioniert, dass 2-3 Jahrzehnte für die Keramikversion eher als Minimum gelten. Laing arbeitet zwar mit deutlich kleineren, dafür aber mehr oder minder selbst nachstellenden Lagern – auch da wären mir keine mechanischen Ausfälle bekannt. Was eher mal aufgibt: Die Elektronik der DDC und insbesondere von hochgezüchteten Custom-Modellen. Aber auch diese Fälle sind selten und es gibt keinen Hinweis, dass sie mit der Drehzahl skalieren.

Übrigens gibt es für flüssigkeitsgeschmierte Gleitlager auch so etwas wie eine Mindestdrehzahl. Wird die unterschritten, baut sich kein stabiler Schmierfilm mehr auf und der Verschleiß nimmt deutlich. Alphacools DC-LT (zumindest der ersten und zweiten Generation) in Eisbaer, Eisberg und Silent Loop sind ein klassisches Beispiel. Versuche, die weit unterhalb der Spezifikationen zu betreiben, haben mehrfach mit einem Pumpenstillstand nach ein paar Monaten geendet.
 
Was eher mal aufgibt: Die Elektronik der DDC und insbesondere von hochgezüchteten Custom-Modellen. Aber auch diese Fälle sind selten
Schön wärs. Bei meiner Ausfallquote von 80% ist "selten" wohl das falsche Wort. :(

Übrigens gibt es für flüssigkeitsgeschmierte Gleitlager auch so etwas wie eine Mindestdrehzahl. Wird die unterschritten, baut sich kein stabiler Schmierfilm mehr auf und der Verschleiß nimmt deutlich. Alphacools DC-LT (zumindest der ersten und zweiten Generation) in Eisbaer, Eisberg und Silent Loop sind ein klassisches Beispiel. Versuche, die weit unterhalb der Spezifikationen zu betreiben, haben mehrfach mit einem Pumpenstillstand nach ein paar Monaten geendet.

Denkst du, man muss Angst haben, wenn man die DDC auf 5 Volt betreibt? Oder bleiben die vorher rechtzeitig stehen? :wow:
 
Denkst du, man muss Angst haben, wenn man die DDC auf 5 Volt betreibt?
Das weiß mit endgültiger Sicherheit wohl nur der Konstrukteur, ich denke aber dass es da noch keine Probleme gibt denn es gibt sicher sehr viele Leute die das tun und mir wäre jetzt keine besondere Ausfallserie bekannt wegen Lagerschäden.
Die Drehzahl muss nur so hoch sein dass die Flüssigkeit zwischen Achse und Lager geschoben wird, wie viel da nötig ist hängt vor allem von den Normalkräften auf die Achse ab die aber bei Waküpumpen sehr klein sind.

Nur zur Vorstellung was Torsten meinte ein Bildchen aus der Maschinenbaubibel:
_20210722_153958.JPG
 
Denkst du, man muss Angst haben, wenn man die DDC auf 5 Volt betreibt? Oder bleiben die vorher rechtzeitig stehen? :wow:

Sie bleibt nicht vorher, sondern deswegen stehen. Wenn die Grenze unterschritten wird (deren genaue Lage nur der Konstrukteur beurteilen kann, wie Alki korrekt feststellt), hat der Läufer mal mehr, mal häufiger direkten Kontakt mit dem Stator und das Lager verschleißt schneller. Irgendwann ist die Oberfläche so malträtiert, dass der Anlaufwiderstand zu hoch wird und die Pumpe mit dieser Spannung gar nicht mehr startet.
 
Ich denke, dass jeder die Grenze kennt. Schließlich bleiben die ddc ca. bei 5 oder 6 Volt stehen. Dass man dabei sein Lager zerstört, hat einem allerdings noch keiner gesagt. ;-(
 
Sie bleibt nicht vorher, sondern deswegen stehen. Wenn die Grenze unterschritten wird (deren genaue Lage nur der Konstrukteur beurteilen kann, wie Alki korrekt feststellt), hat der Läufer mal mehr, mal häufiger direkten Kontakt mit dem Stator und das Lager verschleißt schneller. Irgendwann ist die Oberfläche so malträtiert, dass der Anlaufwiderstand zu hoch wird und die Pumpe mit dieser Spannung gar nicht mehr startet.

Habe nochmal nachgedacht und bin skeptisch. Es könnte doch auch andere Gründe geben, weshalb eine DDC bei zu geringer Spannung stehen bleibt. Wenn es tatsächlich an der Drehzahl liegt, dann dürfte die DDC Plus Variante erst bei 3-4 Volt stehen bleiben, da sie von Werk aus um 50 % höher dreht?:what:
 
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