Cyberpunk 2077: Wie ist die Zustimmung nach 280.000 User-Reviews?

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Der Launch von Cyberpunk 2077 war alles andere als optimal für den Entwickler CD Projekt Red. Die zahlreichen Bugs und Absturzprobleme haben die Reputation des Teams geschmälert. Wie ist nun also die Zustimmung nach 280.000 User-Reviews für die PC-Version von Cyberpunk 2077 bei Steam?

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wahrscheinlich ist aber auch das die zustimmung mit der zeit sinkt. spätestens sobald spieler zum 2ten run aufbrechen und feststellen das die in einem film gefangen sind, ohne die möglichkeit zu skippen.
CDPR hat einen film gedreht. das spiel selbst kommt zu kurz und ist auch schnell, zu schnell, vorbei.
 
Muss ein Spiel auch net unbedingt 2x spielen. Ob das Spiel an sich recht linear ist und ob man als Spieler viel Einfluss hat, ist mir egal. Wenn ich gut unterhalten werde und ne spannende Story/ Setting vorgesetzt bekomme, bin ich zufrieden. Und das war hier der Fall.

Laut Statistik habe ich Cyberpunk 32h 44min gespielt und dabei habe ich nur die Haupt- und die meisten Nebenquest gemacht. Open World habe ich fast komplett ignoriert und auch diese Boxkämpfe, Autorennen und die meisten Jobs habe ich nicht gemacht. Finde da 30 Stunden schon ziemlich gut, wo kriegt man das denn heute noch.

Klar sind mir Bugs und Unzulänglichkeiten aufgefallen, das Spiel war aber so spannend, dass ich es in einer Woche durchgespielt habe.
 
wahrscheinlich ist aber auch das die zustimmung mit der zeit sinkt. spätestens sobald spieler zum 2ten run aufbrechen und feststellen das die in einem film gefangen sind, ohne die möglichkeit zu skippen.
CDPR hat einen film gedreht. das spiel selbst kommt zu kurz und ist auch schnell, zu schnell, vorbei.
Würde ich mir auch so denken. Der Durchschnittliche Spieler gehört ja nicht zu den "Ich habe jetzt in 10 Tagen 100+ Stunden gespielt *sabber*" Leuten.

Es haben laut Steam Achivements z.b. bis jetzt auch nur knapp 69% den Chip gestohlen, also sprich 31% sind noch nichtmal durch den Prolog...

Durchgespielt haben es da bis jetzt nur 20%, was mich eigentlich wundert, da die Haupt-Story ja keine 20 Stunden lang ist. Das könnte selbst der gemächliche Spieler mit SIde-Content und co. schon geschafft haben.

Wobei ja Witcher 3 auch weniger als 30% der Spieler durchgespielt haben.

Mit 78% kommt es ja bei Steam noch ganz gut weg, wobei das für ein "GaME oF ThE DeCAdE" welches die Industrie revolutionieren sollte natürlich eher eine schlechte Bilanz darstellt. Selbst auf GoG hat es nur 3,8 Sterne.

Wie das im PSN und Xbox Store aussieht weiß ich nicht, aber habe da so meine Vermutungen :rolleyes:
Muss ein Spiel auch net unbedingt 2x spielen. Ob das Spiel an sich recht linear ist und ob man als Spieler viel Einfluss hat, ist mir egal. Wenn ich gut unterhalten werde und ne spannende Story/ Setting vorgesetzt bekomme, bin ich zufrieden. Und das war hier der Fall.

Laut Statistik habe ich Cyberpunk 32h 44min gespielt und dabei habe ich nur die Haupt- und die meisten Nebenquest gemacht. Open World habe ich fast komplett ignoriert und auch diese Boxkämpfe, Autorennen und die meisten Jobs habe ich nicht gemacht. Finde da 30 Stunden schon ziemlich gut, wo kriegt man das denn heute noch.
Ja, die Haupt-Story hat auch einen gewissen Sog. Ich selbst habe ca. genauso lange gebraucht wie du!
Ist auch mal eine wesentlich realistischere Spielzeit-Angabe als das ganze "100 Stunden plus" geschwurbel das man derzeit öfters liest. Ich wüsste auch nicht was man da nachher noch machen soll. Sobald die Hauptmissionen und ein paar gute Nebenmission durch sind, bleibt da ja nichts mehr außer von einem Marker zum anderen zu fahren und generischen Loot-Shooter zu spielen.

Und der Wiederspielwert ist ja fast null, da, abgesehen von den ersten 20 Minuten, man ja kaum einfluss hat. 98% der Dialoge sollen ja nichts wirklich ändern. Und die verschiedenen Enden kann man ja durch das alberen Point of no return konzept auch direkt so ausprobieren.
 
Ich bin auch gut dabei, nach 50h Spielzeit fühle ich mich gut unterhalten. Habe auch mehr Nebenquests gemacht wo man durchaus gute Ausrüstung findet, auch legendäre Sachen.
Viele Nebenquests sind auch gut gemacht und man findet auch in der Welt ziemlich viel Zeug wenn man mal an Orte geht wo keine Quest wartet.
Die Hauptstory hab ich noch nicht weiter gespielt, bin im Akt 2.
Hatte mit der GOG Version nicht einen Absturz, paar bugs dir aber verschmerzbar sind. Meist Sachen die nicht aufzusammeln gehen aber sonst läuft es.
7,5 von 10 würde ich geben. Aber da ist noch mehr rauszuholen wenn daran gearbeitet wird.
 
wahrscheinlich ist aber auch das die zustimmung mit der zeit sinkt. spätestens sobald spieler zum 2ten run aufbrechen und feststellen das die in einem film gefangen sind, ohne die möglichkeit zu skippen.
CDPR hat einen film gedreht. das spiel selbst kommt zu kurz und ist auch schnell, zu schnell, vorbei.
Nur spielen die Meisten kein zweites mal...
Die durchschnittliche Zeit die ein Spieler mit einem Spiel verbringt (bevor er was neues spielt) liegt bei etwa 21-25h, also im besten Fall einmal die Hauptstory durchspielen, wobei auch da nur etwa 15-21% aller Spieler die das Spiel spielen jemals das Ende der Story im Spiel erreichen..

Kurz um, Videospiele sind im Grunde auch nur Wegwerfkonsumgüter, es wird ein paar Stunden gezockt und dann muss was Neues her.
 
wahrscheinlich ist aber auch das die zustimmung mit der zeit sinkt. spätestens sobald spieler zum 2ten run aufbrechen und feststellen das die in einem film gefangen sind, ohne die möglichkeit zu skippen.
CDPR hat einen film gedreht. das spiel selbst kommt zu kurz und ist auch schnell, zu schnell, vorbei.
Ich hab das Spiel heute durch gespielt und von dem, was du da behauptest, ist das Spiel weit entfernt.

Ich hab 60h Spielzeit aktuell. Mit der Story bin ich durch (gerade das dritte der bisher vier möglichen Enden am spielen) und die meisten Nebenquests hab ich auch gemacht. Lediglich einige Aktivitäten hab ich außen vor gelassen. Und ich werde das Spiel definitiv noch mal durch spielen, wenn es fertig gepatched wurde und ich eine neue GPU habe. :)
 
Kurz um, Videospiele sind im Grunde auch nur Wegwerfkonsumgüter, es wird ein paar Stunden gezockt und dann muss was Neues her.
Das war allerdings nicht immer so und auch heute gibt es durchaus noch Ausnahmen.

Die Frage ist, ob CP2077, sobald/sofern es irgendwann fertig ist, das Zeug dazu hat, eine solche Ausnahme zu werden. Auf dem jetzigen Stand konnte ich gerade genug Motivation aufbringen, um die Mainquest und einige Nebenmissionen zu erledigen.
 
Kurz um, Videospiele sind im Grunde auch nur Wegwerfkonsumgüter, es wird ein paar Stunden gezockt und dann muss was Neues her.
Aber woran liegt das? Spiele sind ja heutzutage nicht pauschal schlechter als früher. Mag auf einige zutreffen, aber nicht allgemein.

Ich würde sagen, es liegt vielmehr daran, dass die meisten Menschen einfach kaum noch die Zeit haben, sich ausgiebig mit Videospielen zu beschäftigen (selbst Schüler haben diese Zeit kaum noch und Arbeitssuchende können es sich kaum leisten) und dass viele Menschen auch gar nicht die Geduld oder Aufmerksamkeitsspanne haben, um sich länger als ein paar Stunden mit einem Spiel zu befassen.
 
Das Spiel ist von der Bewertung zwischen 70-75 % einzuordnen. Hätten sie alles geliefert, was sie versprochen oder gezeigt haben, sicherlich >90%. Habe jetzt gut 70 Stunden im Spiel. Wenige Abstürze, einige Bugs, die mich zum Neuladen zwangen, das wars. Inhaltlich ist das Spiel jedoch gutes Mittelmaß und nicht der Messias der Rollenspiele, wo ich finde, dass genau da viel Potential liegen gelassen wurde, man betrachte die Anfangsstränge aller 3 Parteien und wie schnell die zu einem Storystrang verschmelzen.

Verschiedene Sachen nerven mich aber, wie das Spawnverhalten der Polizei, das "Balancing", die fehlende QoL Optionen. Beim Craften muss man für jedes erstellte Objekt einmal die Taste drücken. Wenn ich epische Komponenten herstellen möchte, dauert das ewig. Und dann wäre da noch das Fahrverhalten...entweder ich bin eine Gurke, oder an der Fahrphysik ist was faul. Besonders wenn man breit durch die Kurve kommt mit Handbremse, irgendwie will das Auto sich automatisch einpendeln (schwer zu beschreiben, beim Ausbrechen und Gegensteuern passiert das).

Hoffe, die kriegen das Spiel noch auf Vordermann gebracht. Man sieht das Potenzial, man müsse es aber noch etwas rauskitzeln.
 
Ich denke mal die Bewertung ist auf die massiven Hardwareanforderungen bei geringen optischen Gewinn, den unfertigen Zustand und das fehlende Gameplay und Rollenspielsystem zurückzuführen.

Noch hinzu kommt, dass im Grunde ist der Einsatz von Fähigkeiten oder die Wahl von Gegenständen völlig belanglos ist, weil das Spiel viel zu einfach ist.

Man hätte extrem viel aus dem Cyberpunkszenario holen können, aber im Grunde ist es nur ein GTA mit ein bisschen Deus Ex und Fallout aber guter Erzählung.
 
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Aber woran liegt das? Spiele sind ja heutzutage nicht pauschal schlechter als früher. Mag auf einige zutreffen, aber nicht allgemein.

Ich würde sagen, es liegt vielmehr daran, dass die meisten Menschen einfach kaum noch die Zeit haben, sich ausgiebig mit Videospielen zu beschäftigen (selbst Schüler haben diese Zeit kaum noch und Arbeitssuchende können es sich kaum leisten) und dass viele Menschen auch gar nicht die Geduld oder Aufmerksamkeitsspanne haben, um sich länger als ein paar Stunden mit einem Spiel zu befassen.
Woran das liegt?
Schlicht an der Entwicklung des Konsumverhaltens der Käufer und das Videospiele kein Nischenmarkt mehr sind, sondern heute im Mainstream angekommen. Es erscheinen weit mehr Videospiele pro Jahr als früher, der Preis für Videospiele ist im Schnitt, durch die dauernden Sales, deutlich niedriger als in den 1990ern und frühen 2000er Jahren, der Zugang ist durch den Onlinevertrieb wesentlich leichter und PCs bezahlbarer und länger nutzbar.

Das wirkt sich natürlich auch auf den Konsum der Videospiele aus, in den 1990ern hast du auf Rabatte mindestens 1-2 Jahre gewartet und musstest dann noch ins nächste Ladengeschäft fahren, um das Spiel zu kaufen, da wurde sich dann halt auch im Schnitt sicherlich länger mit dem gleichen Spiel beschäftigt, bevor was neues gekauft wurde.
 
Das war allerdings nicht immer so und auch heute gibt es durchaus noch Ausnahmen.

Die Frage ist, ob CP2077, sobald/sofern es irgendwann fertig ist, das Zeug dazu hat, eine solche Ausnahme zu werden. Auf dem jetzigen Stand konnte ich gerade genug Motivation aufbringen, um die Mainquest und einige Nebenmissionen zu erledigen.
Das Problem ist eben das ein Spiel dauerhaft positiv im Munde bleiben muss, um wirklich die großen Verkaufszahlen eines GTA V oder Witcher 3 zu erreichen. Und nach dem Debakel...

Ich habe letztens zu Weihnachten mich mit einem Freund unterhalten darüber, der keinen PC besitzt und auch keine Konsole. Er spielt nur gelegentlich mal irgendwelche Android Games, und auch die nicht sehr tiefgründig.
Und selbst er hat das Fiasko mitbekommen! Dieses CP2077 Disaster hat so hohe Wellen geschlagen, das auch der geneigte Otto-Normal Spieler sich vermutlich zweimal überlegt ob er dafür sein Geld ausgeben will.

Und auf Playstation ist ja sowieso erstmal schicht im schacht, durch das entfernen. Wundert mich schon das MS da nicht direkt nachgezogen hat.
Aber woran liegt das? Spiele sind ja heutzutage nicht pauschal schlechter als früher. Mag auf einige zutreffen, aber nicht allgemein.

Ich würde sagen, es liegt vielmehr daran, dass die meisten Menschen einfach kaum noch die Zeit haben, sich ausgiebig mit Videospielen zu beschäftigen (selbst Schüler haben diese Zeit kaum noch und Arbeitssuchende können es sich kaum leisten) und dass viele Menschen auch gar nicht die Geduld oder Aufmerksamkeitsspanne haben, um sich länger als ein paar Stunden mit einem Spiel zu befassen.
Pauschal sind sie besser, allerdings ist der Markt auch massiv übersättigt. Alleine auf Steam releasen im Durschnitt teils locker 200-300 neue Spiele pro Monat (mittlerweile vielleicht sogar schon mehr), weil jetzt einfach jeder Hinz- und Kunz eben gerne Spieleentwickler sein möchte. Dazu kommen ständige Sales, Freebies wie auf Epic, Humble Bundles etc. die den Werteverfall nurnoch weiter vorantreiben.

Ein "Gutes" Spiel ist mittlerweile nicht mehr genug, das merke ich auch selbst. Wenn ich meine begrenzte Zeit einteilen muss Gaming-Technisch, dann gewinnen eben die paar Spiele die wirklich herausstechen für mich.

Wenn du eben die Wahl hast zwischen einem Spiel das du als "Sehr gut" und einem das du als "Gut" bezeichnen würdest, aber nur eines spielen kannst, welches wird es sein?
 
Ich bin leider kein Alkoholiker, denn das wäre wohl die einzige Möglichkeit für mich GTA und viele andere Open-World-Spiele zu vergessen, die mir schon vor vielen Jahren eine um Lichtjahre bessere Spielwelt und mehr Features geboten haben, und diese ständig mit Cyberpunk zu vergleichen.

Soll nicht heißen das Cyberpunk keine Stärken hat, aber wenn CDPR offensichtlich nur Story kann, dann sollten sie mal drüber nachdenken einfach nur Bücher zu verkaufen. Oder lineare Spiele, die ohne eine Fake-Open-World auskommen, die so schlecht ist das sich mich alle 2 Sekunden aus der Immersion reißt.
 
Wenn du eben die Wahl hast zwischen einem Spiel das du als "Sehr gut" und einem das du als "Gut" bezeichnen würdest, aber nur eines spielen kannst, welches wird es sein?
Das kann ich ja erst beurteilen, wenn ich beide Spiele selbst gespielt hatte.

Ich hatte schon Spiele, die wurden mit ner 7/10 bewertet, waren also eher...Durchschnitt...und mit denen hatte ich mehr Spaß und bessere Unterhaltung, als mit manchem 9er oder 10er-Titel. Umgekehrt aber auch.

Ich bin leider kein Alkoholiker, denn das wäre wohl die einzige Möglichkeit für mich GTA und viele andere Open-World-Spiele zu vergessen, die mir schon vor vielen Jahren eine um Lichtjahre bessere Spielwelt und mehr Features geboten haben, und diese ständig mit Cyberpunk zu vergleichen.

Soll nicht heißen das Cyberpunk keine Stärken hat, aber wenn CDPR offensichtlich nur Story kann, dann sollten sie mal drüber nachdenken einfach nur Bücher zu verkaufen. Oder lineare Spiele, die ohne eine Fake-Open-World auskommen, die so schlecht ist das sich mich alle 2 Sekunden aus der Immersion reißt.
Also, ich hatte auch auf spielerischer Ebene Spaß mit CP2077. Es ist sicher nicht "sehr gut" und innovativ schon gar nicht. Aber von schlecht ist es auch relativ weit entfernt.

Ich finde, dass gerade RDR2 mit seiner Open World auf Platz 1 steht. Davon kann sich so ziemlich jedes Open World-Spiel mal eine Scheibe abschneiden. Was das angeht, ist RDR2 mMn das Maß aller Dinge.

Aber mit diesem Maß habe ich bei CP2077 nie gemessen. Ich weiß, was ich von CDPR erwarten konnte und das habe ich auch größtenteils erhalten. Meine Enttäuschung hält sich - aller berechtigten Kritik zum Trotz - daher in Grenzen. Daher konnte ich auch Spaß an dem Spiel haben und die Stärken des Spiels genießen.

Du legst offensichtlich Wert auf eine Open World a'la GTA5 und RDR2 (beide sind saugeil). Das fehlt dir in Cyberpunk und ist auch berechtigt. :) CP2077 ist jedoch weit davon entfernt, ein schlechtes Spiel zu sein. Spielerisch 08/15 und mit Macken? Jap. Schlecht? Nein. Denn auch RDR2 und GTA5 sind bei weitem nicht frei von Fehlern und Schwächen. Die liegen halt nur woanders.

Jedes Spiel hat seine Stärken und Schwächen. Und die zu gewichten, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks.
 
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Und ich kann nicht genug Alkohol saufen um diese FÜR MICH PERSÖNLICH schlechten Spiele ala GTA V und RDR2 oder Watch Dogs zu vergessen.

Menschen sind verschieden und legen Wert auf andere Sachen.
Ich habe wirklich versucht and GTA und RDR gefallen zu finden, klappt einfach nicht.
CP2077 hat mich dagegen voll in seinen Ban gezogen. 37std Spielzeit und ich bin gerade mal in Akt2 und habe noch gar kein Interesse überhaupt die Hauptstory weiterzuspielen, das wird wohl noch mindestens 5-10 Stunden dauern.
 
Aber woran liegt das? Spiele sind ja heutzutage nicht pauschal schlechter als früher. Mag auf einige zutreffen, aber nicht allgemein.

Ich würde sagen, es liegt vielmehr daran, dass die meisten Menschen einfach kaum noch die Zeit haben, sich ausgiebig mit Videospielen zu beschäftigen (selbst Schüler haben diese Zeit kaum noch und Arbeitssuchende können es sich kaum leisten) und dass viele Menschen auch gar nicht die Geduld oder Aufmerksamkeitsspanne haben, um sich länger als ein paar Stunden mit einem Spiel zu befassen.
Ich denke, es liegt auch am Umfang der Spiele. Als ich in den Achtzigern angefangen habe zu spielen, gab es kaum Action oder "Abenteuer“-Games in die man 100 oder mehr Stunden investieren konnte.
Heute hat man diverse MP Games die man hunderte Stunden spielen kann (CoD, Fortnite etc.)
Oder schau mal auf die AAA Herbst/Winter Releases:
AC Valhalla, Watch Dogs Legion, Immortals Fenyx Rising, Cyberpunk...mit jedem einzelnen kann man locker 100h verbringen.
Dazu kommt dann vermutlich noch wie von dir beschrieben, dass Leute weniger Zeit als früher haben.
 
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Du legst offensichtlich Wert auf eine Open World a'la GTA5 und RDR2 (beide sind saugeil). Das fehlt dir in Cyberpunk und ist auch berechtigt. :) CP2077 ist jedoch weit davon entfernt, ein schlechtes Spiel zu sein. Spielerisch 08/15 und mit Macken? Jap. Schlecht? Nein. Denn auch RDR2 und GTA5 sind bei weitem nicht frei von Fehlern. Die liegen halt nur woanders.
Cyberpunk will halt alles sein. Und deswegen stinkt es für mich so ab. Ich kann einfach nicht in eine Spielwelt eintauchen die so voller Fehler und mangelhafter Gamedesign-Entscheidungen ist. Würde ich nur durch die Quests geführt werden wäre meine Meinung über das Spiel wesentlich höher.

Schlecht ist das Spiel nicht, und klar kann man damit Spaß haben. Das gilt allerdings auch für Tetris. Wenn man die vollmundigen Versprechen von CDPR sieht und das Ergebnis, dann kann man aber auch nicht sagen das es ein gutes Spiel ist. Für mich ist es schlicht mittelmäßig. Und das ist eine Blamage für das wohl meisterwarteste Spiel des Jahrzehnts. Wenn man noch etwas dran rumdoktert kann es ein gutes Spiel werden. Aber wenn ich die ganzen Traumwertungen von 10/10 sehe muss ich einfach den facepalm auspacken..
 
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