L.B.
BIOS-Overclocker(in)
Heute um 7:31 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit landete das Mars Science Laboratory, besser bekannt unter dem Namen "Curiosity" erfolgreich auf dem Mars.
Aufgrund der hohen Masse des Rovers von 900 Kilogramm konnten bisher erprobte Landemechanismen, wie z.B. Airbags, nicht eingesetzt werden. Stattdessen griff man auf eine Kombination verschiedener Verfahren zurück, um die Sonde sicher von ihrer Eintrittsgeschwindigkeit von über 21000 km/h auf 0 in der gerade einmal 125 Kilometer hohen Marsatmospähre abzubremsen. Zunächst wurde die Sonde durch Reibungsprozesse in der Atmosphäre gebremst, dabei heizte sich deren Oberfläche auf bis zu 1600°C auf. Anschließend übernahm der größte bisher gebaute Überschallfallschirm mit einer Masse von nur 45 Kilogramm und einem Durchmesser von 16 Metern das Abbremsen der Sonde. Da der Fallschirm alleine jedoch nicht ausreichte, musste auf eine raketengetriebene Abstiegshilfe zurückgegriffen werden. Diese löste sich in einer Höhe von 1,5 Kilometern planmäßig aus der Sonde und beschleunigte seitlich von dieser weg, um eine Kollision mit dem Fallschirm zu vermeiden. In einer Höhe von 15 Metern wurde der Rover schließlich mit einem Kransystem auf der Oberfläche abgesetzt. Eine direkte Landung wäre nicht möglich gewesen, da die Triebwerke ansonsten den Rover beschädigt und sehr viel Staub aufgewirbelt hätten. Die Absteigshilfe wurde nach dem Absetzten des Rovers in sicherer Entfernung zum Absturz gebracht.
Dieses waghalsige Manöver verlief nicht zuletzt aufgrund der guten Wetterbedingungen in der angepeilten Landezone im Gale-Krater ohne Probleme und der Rover kam sicher auf der Marsoberfläche an. Bereits wenige Minuten später sendete er die ersten, noch niedrig aufgelösten Bilder. Nun war man sich in der Kommandezentrale des Jet Propulsion Laboraty in Kalifornien sicher, dass der Rover sicher und funktionsfähig auf dem momentan rund 570 Millionen Kilometern entfernten Roten Planeten angekommen ist.
Bilder: Mars Science Laboratory: Images
Mehr Informationen zum Landemanöver: hier
Aufgrund der hohen Masse des Rovers von 900 Kilogramm konnten bisher erprobte Landemechanismen, wie z.B. Airbags, nicht eingesetzt werden. Stattdessen griff man auf eine Kombination verschiedener Verfahren zurück, um die Sonde sicher von ihrer Eintrittsgeschwindigkeit von über 21000 km/h auf 0 in der gerade einmal 125 Kilometer hohen Marsatmospähre abzubremsen. Zunächst wurde die Sonde durch Reibungsprozesse in der Atmosphäre gebremst, dabei heizte sich deren Oberfläche auf bis zu 1600°C auf. Anschließend übernahm der größte bisher gebaute Überschallfallschirm mit einer Masse von nur 45 Kilogramm und einem Durchmesser von 16 Metern das Abbremsen der Sonde. Da der Fallschirm alleine jedoch nicht ausreichte, musste auf eine raketengetriebene Abstiegshilfe zurückgegriffen werden. Diese löste sich in einer Höhe von 1,5 Kilometern planmäßig aus der Sonde und beschleunigte seitlich von dieser weg, um eine Kollision mit dem Fallschirm zu vermeiden. In einer Höhe von 15 Metern wurde der Rover schließlich mit einem Kransystem auf der Oberfläche abgesetzt. Eine direkte Landung wäre nicht möglich gewesen, da die Triebwerke ansonsten den Rover beschädigt und sehr viel Staub aufgewirbelt hätten. Die Absteigshilfe wurde nach dem Absetzten des Rovers in sicherer Entfernung zum Absturz gebracht.
Dieses waghalsige Manöver verlief nicht zuletzt aufgrund der guten Wetterbedingungen in der angepeilten Landezone im Gale-Krater ohne Probleme und der Rover kam sicher auf der Marsoberfläche an. Bereits wenige Minuten später sendete er die ersten, noch niedrig aufgelösten Bilder. Nun war man sich in der Kommandezentrale des Jet Propulsion Laboraty in Kalifornien sicher, dass der Rover sicher und funktionsfähig auf dem momentan rund 570 Millionen Kilometern entfernten Roten Planeten angekommen ist.
Das erste Bild der Frontkamera zeigt den Schatten des Rovers auf der Oberfläche.
Auf einem weiteren Bild sieht man eines der sechs Antriebsräder.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst:
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
Bilder: Mars Science Laboratory: Images
Mehr Informationen zum Landemanöver: hier
Zuletzt bearbeitet:

.gif)

? Schliesslich war das Teil 7 Monate unterwegs, was nach unserem heutigen Technischen verständnis eine super Leistung ist.
Wer weiß, vielleicht hat es nicht nur Sand und Steine auf dem Mars, sonderen hat mal auch leben existiert.