Also ich sehe das so. Nachdem die Qualität bei den meisten Spielen in den letzten Jahren immer mehr zu wünschen übrig läst, bzw. halbfertige und total verbugte Spiele verkauft werden, ist es nur konsequent zukünftig auf Demos zu verzichten. Außerdem könnte der Käufer ja bemerken, das ein „neues“ Spiel nichts wirklich Neues (Innovatives), außer vielleicht eine etwas aufgepeppelte Grafik und einen tollen Sound. Wen interessiert den auch ob ein Spiel eine gute, spannende Story mitbringt. Zeiten als Entwickler noch Ideen hatten und Spiele wie etwa „Deus Ex“ jedes Spielerherz höher schlagen ließen, sind dank der Profitgier wohl leider vorbei. Warum soll sich der dumme Konsument den vorab eine Meinung über ein schlechtes Produkt machen können, das er wohl nie kaufen würde, hätte er vorher eine Demo gesehen. Wer als Entwickler oder Publisher von seinem Produkt überzeugt ist, scheut auch den relativ geringen Aufwand (Kosten) nicht, um eine Demo für ein ja bereits „fertiges“ Spiel zu erstellen. Immerhin könnte man sich dann ja die Kosten für Werbekampagnen sparen, da nichts überzeugender für den Kauf eines guten Spieles ist, wie eine aussagekräftige Demo.
Und der Vergleich mit einem Kinofilm hinkt wohl auch ein wenig. Wenn ich für einen Kinobesuch 7,- bis 11,- Euro ausgebe und der Film mir nicht gefallen hat, habe ich zumindest einen fertigen Film gesehen, dessen Herstellungskosten in den meisten Fällen das Zehnfache eines nicht wirklich fertigen Spiels betrug, für das ich dann auch noch ca. 50,- Euro bezahlen soll.