AW: "CPU-Tests in 1.280 × 720 sind falsch!" - stimmt, optimal wären Tests in 16 × 9 Pixel - Ein Kommentar
Zu dem Thema müßtet doch eigentlich bei AMD oder Intel nachfragen, die wissen doch Bescheid. Kannst ja als unzufriedener User machen.
Die CPU-Hersteller bevorzugen vorhersagbar Tests in niedrigeren Auflösungen, wenn sie die bessere CPU am Markt haben und Tests in hohen Auflösungen, wenn ihr Konkurrent überlegen ist.
Das war einmal, als es mangels Wettbewerb kaum Entwicklung bei der CPU-Leistung gab.
Heutzutage ist es umgekehrt: Leute tauschen ihre vor knapp zwei Jahren gekaufte CPU aus, weil es Mehrleistung zu günstigen Preisen gibt. Gleichzeitig beabsichtigen sie (und lassen es auch jeden wissen), ihre vor drei Jahren gekaufte dGPU noch ein bis zwei Generationen zu behalten, weil die aktuelle Genration ihnen zu wenig Mehrleistung bei zu hohen Kosten bietet.
Das beobachten wir bislang nicht, aber selbst wenn: Was kann man daraus für Schlüsse bezüglich CPU-Tests ziehen?
Wer vor zwei Jahren eine neue CPU gekauft hat und jetzt schon wieder aufrüstet, der hat in den meisten Fällen entweder gar keinen Test gelesen oder er rüstet tatsächlich nur auf, weil viel Leistung gerade günstig ist. Aber nicht weil er zusätzliche Leistung benötigen würde – und wie testet man nicht benötigte Leistung praxisnah?
@PCGH-Torsten - Schreibfehler meinerseits mein Beitrag ist unter #228 - erkennbar auch am Namen, Danke. Ich habe Verständnis dafür, das Punkt 1 unbeantwortet bleibt.
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In Punkt 2 habe ich ganz beabsichtigt das Bsp. RTX 2070 gewählt.
Ich finde in diesem Post ehrlich gesagt keine abgegrenzten Punkt 2. Schreibe einfach nochmal genau deine Frage, dann versuche ich sie nach Möglichkeiten zu beantworten.
"CPU-Tests in 1.280 × 720 sind falsch!" - stimmt, optimal wären Tests in 16 × 9 Pixel - Ein Kommentar
Mir geht es primär darum das es die am meisten genutzte Auflösung ist.
Und das eine RTX 2080 Ti im GPU Limit in FHD ist glaube ich nicht. Vielleicht mit Raytracing.
Eine RTX 2080 Ti in fullHD ist eine meist oder auch nur oft genutzte Kombination? Das wage ich zu bezweifeln. Vielleicht mit Raytraycing.
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Aber wenn man wirklich realitätsnahe Tests wollte, dann müsste man mit einer 2080 Ti in UHD testen, mit einer 2070 in QHD oder mit einer RX570 in Full-HD. Alles andere erscheint mir willkürlich.
Ja guter Beitrag und sollte jetzt allen klarheit geschaffen haben.
Achso an alle die immer noch meinen man muss auch HD usw Auflösung testen.
Ok PCGH ab sofort werden CPU Tests in 4k Auflösung mit einer Nvidia Riva 128 gemacht (Unterstützt doch die Auflösung oder) und GPU Test ab sofort mit einem 486.
Was ihr findet das keine gute Kombi, aha wie kommt das?
Ohne DX10- und SSE2-Unterstützung geht's leider nicht, wir müssen also mindestens eine 8400GS und einen Prescott-Pentium 4 nehmen.

Aber um die Frage zu beantworten: In voller Farbtiefe wäre SXGA das höchste der Gefühle, in 16 Bit könnten ganz knapp FullHD klappen. Für mehr reichen 4 MiB VRAM einfach nicht. UHD? Rein rechnerisch mit 16 Farben, aber ich glaube nicht, dass CGA-Formate unterstützt werden. Man sollte also langsam auf einen 128 ZX upgraden. Der müsste QHD in 16 Bit verarbeiten können und mehr Pixel bekommt man über VGA sowieso kaum übertragen. (Alle Angaben auf reines 2D bezogen versteht sich. Mit mehreren Puffern und Texturen in 3D entsprechend weniger.)
Ich finde es einen guten Kompromiss, wie es bei Hardware Unboxed gehandhabt wird: CPU-Tests erfolgen in 1080p, 1440p und ggf. 4K (je nach Spielraum) und reduzierten Settings (außer, sie belasten die CPU) und liefern sowohl unlimitierte Leistungsdaten als auch spezifische Infos für die gängigsten Auflösungen.
Dabei fällt auf, dass es für heutige GPU-Boliden ziemlich egal ist, ob in 720p oder 1080p getestet wird, weil auch 1080p eine 2080 Ti komplett (aber in diesem Fall gewünscht) unterfordert. Insofern ist die Diskussion vielleicht auch ein Stück weit akademisch: 1080p ist ohnehin zumeist das neue 720p.
ABER: Falls doch ein GPU-Limit auftritt sowie grundsätzlich, wenn zwei CPUs direkt verglichen werden, dann gibt es Runs in 720p. Ohne Wenn und Aber, und sei es nur zur Absicherung.
Und falls es so wäre oder irgendwann so sein sollte, dass besonders anspruchsvolles Postprocessing, Physikberechnungen oder Raytracing (oder was weiß ich) die CPU und auch die GPU gleichermaßen enorm belasten, man also die GPU nicht entlasten kann, ohne gleichzeitig die CPU zu entlasten, dann muss man womöglich tatsächlich Tests in noch geringeren Auflösungen als heute üblich fahren, um ausschließlich der GPU mehr Luft zu verschaffen. Klingt doof, wäre dann aber so.
Auch bei derzeitiger Lage sind Testläufe in 720p sind nicht das Nonplusultra, aber das kleinste Übel.
Wechselnde Auflösungen kann man sich erlauben, wenn man nur Einzeltests macht. Aber wie soll man diese Ergebnisse zu einem Index verrechnen? Und praxisnah im Sinne des Anwenders ist es auch nicht, wenn er für jedes Spiel einen anderen Monitor nutzen soll.
Und wie entscheidest du wenn deine alte cpu nicht im Benchmark auftaucht?
Wie gehst du vor wenn du eine neue Cpu kaufen willst? Woher weißt du ob du überhaupt ne neue cpu benötigst?
Du hast zu wenig fps und rätst woran es liegt?
Die erste Empfehlung bei nicht zufriedener Leistung lautet immer: Reduziere die Auflösung und prüfe, ob die Probleme weiterhin bestehen. Wenn ja braucht man eine neue GPU, wenn kann man Richtung CPU weitergucken. (OC/UC-Tests und Kernlimitierungen ermöglichen eine weitere Eingrenzung.)