News Core Ultra 9 285K: Linux-Webseite testet Performance ein Jahr nach Release

PCGH-Redaktion

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Mehr als zwölf Monate nach dem Release des Intel Core Ultra 9 285K schaut sich eine Linux-Webseite die Performanceverbesserungen genauer an, die der Hersteller mit zahlreichen Patches erbracht haben will.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Core Ultra 9 285K: Linux-Webseite testet Performance ein Jahr nach Release

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9 % sind gefühlt nicht spürbar,
Da haste zwar Recht - aber diverse Kriege zwischen Intels Arrowlake, Raptorlake, Zen4, Zen 5 und X3D Cache oder nicht wurden hier schon wegen deutlich kleinerer prozentzahlen ausgetragen. :ugly:

Nebenbei als early-adopter eines 285K kann ich bestätigen, dass sich insbesondere in den ersten 3 Monaten nach Release da viel getan hat, unabhängig ob Linux oder Windows. Der release war einfach zu früh bzw. der Microcode unfertig.

Schon 2-3 Wochen nach Release mit dem ersten großen microcode planned release wurde das System merklich besser alleine schon weil die Threadverteilung von Lasten zwischen P und E Cores viel sinnvoller wurde. Mit den maintenance releases später wurde auch nachweislich an voltage curves, Teillasttaktraten und Boostverhalten optimiert, da waren bei mir zwischen zwei BIOS Updates teilweise +800 MHz (!!) mehr Takt auf P-Kernen in der Teillast aber bei gleicher Kernspannung (3,8 statt 3,0 GHz). Ich habs natürlich nie in Prozenten gemessen, aber 5-10% mehr Performance bei gleichzeitig 5-10% weniger Leistungsaufnahme kann ich durchaus bestätigen.

Das Ding ist, so ein Sprung (im Extremfall +10% Leistung und -10% Leistungsaufnahme) schaffen oftmals nicht mal Refreshes oder "Nachfolger" von CPUs - und der Unterschied hätte oft gereicht, um die Konkurrenz (sei es AMD oder den eigenen Vorgänger) schlechter aussehen zu lassen, natürlich nur wie oiben erwähnt im nicht fühlbaren einstelligen Prozentbereich aber mit 4-6 Wochen längerer Entwicklung und dafür anständigem Release hätte Intel hier viel gewinnen können. ArrowLake ist bei weitem nicht so schlecht wie er weitläufig in den Köpfen angekommen ist durch reviews, die zum Release praktisch im Betastatus gemacht wurden.
 
Naja, ich lasse mich nemmer davon Beeindrucken. :-) Schraube hier und dort und schon ist das ganze Plus wieder Fort. ;-)
 
Da haste zwar Recht - aber diverse Kriege zwischen Intels Arrowlake, Raptorlake, Zen4, Zen 5 und X3D Cache oder nicht wurden hier schon wegen deutlich kleinerer prozentzahlen ausgetragen. :ugly:

Nicht zu vergessen: Die Aufregung wann immer es durch Sicherheitspatches einen Leistungsverlust um 0,9 oder auch 0,09 Prozent gibt.
 
wenn die leistungsaufnahme sinkt, dann erhöht das doch das übertakt Potential oder nicht?

das heißt es ist noch mehr Leistung drin.
wäre schon interessant zu wissen, inwieweit der Unterschied jetzt zwischen den zwei topprozessoren ist
 
wenn die leistungsaufnahme sinkt, dann erhöht das doch das übertakt Potential oder nicht?
Wie kommste denn darauf?^^

In dem einen Spezialfall, wo ein zu kleiner Kühler dazu führt, dass selbst bevor der Maximaltakt (ab Werk) erreicht wird schon die Temperatur limitiert - ja. Dann kannste mit verringerter Leistungsaufnahme bei Teillast (denn nur darum gehts hier) höher kommen.

In allen anderen Fällen hat das hier mit OC-Potential rein gar nix zu tun. Weder ist die Leistungsaufnahme bei Vollast geringer, noch werden/wurden irgendwelche Grenzen von Maximaltaktraten oder dazu nötigen Spannungen verschoben.
 
Naja es steht ja da ca 9% mehr Leistung und 10% weniger Verbrauch. (Weniger Verbrauch -> Weniger Hitze --> Mehr Reserven beim Übertakten) Wenn ich jetzt mehr Saft rein gebe dann sollte ich doch noch mehr Leistung raus holen insgesamt im Vergleich zu vor den Updates?

Damit will ich sagen das das OC Potential doch auch mindestens um 10% höher sein sollte als vor den Updates?
 
Naja es steht ja da ca 9% mehr Leistung und 10% weniger Verbrauch.
Nur im TeillastBereich von (hier) etwa 130W. Nach meiner Erfahrung alles unter 150W ist "optimierter".

NICHT bei 250W Vollast oder Maximaltaktraten! Am Limit hat sich nichts geändert.

Die CPUs sind im Alltag schneller und effizienter geworden. Es werden aber weder höhere Maximaltaktraten erreicht noch hat sich an der TDP/PLimit irgendwas geändert.

Das ist etwas, was klassische Benchmarks (die nur Maximalleistung messen) in der Regel nicht abbilden können.

EDIT: Hier, es geht um sowas:
1764702028236.png

Das ist klassische kleinere Teillast auf vielen Threads. In früheren Microcode-Versionen waren da die Auslastungen über die Kerne (siehe Grafik oben links) sehr zufällig verteilt, die Boosts und Spannungen höher, die Leistungsaufnahme höher.

Jetzt unterscheidet die CPU klar zwischen Hauptthreads und Nebenthreads, legt die mit viel Workload auf die P-Kerne (2 oben, 4 mitte, 2 unten im Diagramm), taktet diese so hoch dass sie gut ausgelastet sind aber nicht mit Gewalt höher und nutzt E-Kerne für nebensächlichere Aufgaben und das wenn möglich alle 16 Kerne in niedrigen effizienten Betriebspunkten.

Das Ergebnis ist in meinem Fall, dass die CPU für die gleiche Aufgabe wie früher noch 50-90W schwankend verbraucht statt 100+W, dabei um die 50-55°C rum bleibt, die Betriebsspannung unter einem Volt verharrt und all das ist genauso schnell, eher schneller als davor als übertrieben gesagt ein einzelner P-Kern bei 5,7 GHz und 90°C versuchte die Welt zu retten oder, bei angepassten Settings, die CPU schlicht nicht mehr über 3 GHz takten wollte/konnte.

Nicht alles davon ist Intel alleine "Schuld", da muss natürlich auch der Windows Scheduler mitmachen und ein paar Randbedingungen richtig eingestellt sein, ich wollte sowas nur mal zeigen zum verständnis worums im Alltag geht.
Das sind die Dinge die in der Realität wichtig sein können aber die so detailliert sind, dass sie in Benchmarks und Balken nie gezeigt werden.
 
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