News Commodore übernommen: Für einen Millionenbeitrag und mit Retro-Youtube-CEO

naja
für Kleinkram haben wir ein Rasberry pi 400 bzw. 500
Gerade originale Retro Hardware zeichnen nicht nur die alten Zeiten aus sondern geben auch das Feeling von damals wieder. Ein Raspberry kann dies nicht wiedergeben, auch wenn er technisch mehr als ein Amiga bieten kann.
AMIGA war schon lange kein Bestandteil mehr von Commodore. 1995 erwarb ESCOM die Rechte am AMIGA bis zur Insolvenz, 1997 übernahm Gateway 2000 das Ruder. Im Jahre 2000 wurden die Rechte an Amino Development (später in Amiga Inc. unbenannt) verkauft.
2019 wurden die Amiga-Rechte an Mike Battilana (CA Acquisition Corp) verkauft, der eine neue Firma namens Amiga Corporation gründete.
Ist mir alles bekannt, aber originale Retro Hardware bleibt ein Original sowie alles was sich damit ausgezeichnet hatte.
 
Ich denke die Intention ist auf jeden Fall die richtige. Leute wie Bill Herd mit ins Boot zu holen finde ich auch ne gute Idee. Das Founding scheint mir nicht das größte Problem zusein. Aber ob man mit nem zusätzlichen 8-bit System noch genügt Leute hinter Ofen hervorlocken kann (ist da wirklich noch Platz zwischen den ganzen alten Systemen und den Commander X16?) um da ein langfristiges Geschäft draus zu manchen finde ich mehr als fraglich. Und dass man nur durch die Lizenzvergabe überleben kann sehe ich jetzt auch nicht, schließlich stehen hinter den Beschleunigern, der Software und den Zubehörprodukten meist kleine Entwicklergruppen und One-man-shows und keine großen Firmen und ob die dann Interesse hätten auf sonen Nischenzug aufspringen. Puhhhh...
 
Gerade originale Retro Hardware zeichnen nicht nur die alten Zeiten aus sondern geben auch das Feeling von damals wieder. Ein Raspberry kann dies nicht wiedergeben, auch wenn er technisch mehr als ein Amiga bieten kann.

Ist mir alles bekannt, aber originale Retro Hardware bleibt ein Original sowie alles was sich damit ausgezeichnet hatte.
Stimmt völlig und das ist auch (teilweise) gut so.
Wenn ich an den C64 inc. Datakassette zurückdenke habe ich zwar nur gute Erinnerungen aber auch lange Ladezeiten.
Aus heutiger Sicht sicher extrem nervtötend so lange für ein Spiel zu waren.
Beim Amiga war das zwar schon deutlich besser aber trotz HD blieb man oft ein Diskjockey da man leider nicht alles auf die HD kopieren konnte.
Raspberry bzw. retroarch kann man sicher so einstellen das man die "original" Ladezeit hat.
Originale Retro Hardware ist aus meiner Sicht bei den Monitoren ungeschlagen.
Trotz (Software)Filter kommen die akt. TFTs nicht an das ~Gefühl von damals ran.

Größte Sache die mir fehlt (C64 / Amiga) sind die "extra Intros" die vor dem Spiel geladen wurden.
Teilweise waren die besser als das Spiel selber :ugly:
 
Das bestehende über Streaming bzw. Youtube an ein Publikum zu verkaufen, könnte durchaus noch Gewinnbringend vermarktet werden, dementsprechend könnte man auch im begrenzten Umfang Modifikationen und Erweiterungen durchführen.

Hängt halt ganz davon ab wie groß das daran interessierte Publikum Weltweit ist. Halte es aber nicht für Ausgeschlossen das eine bisher relativ tote Marke somit wieder Leben eingehaucht bekommt.
 
Habe mir letztes Jahr am Black Friday einen COMMODORE Saugroboter (CVR 300) gekauft.
Sowie den C64 Mini. Der originale Brotkasten ist auch noch im Einsatz (mit Floppy und Datasette). :banane:
Aus heutiger Sicht sicher extrem nervtötend so lange für ein Spiel zu waren.
Jetzt im Nachhinein finde ich, war gerade das Warten das "geile", die Spannung und Vorfreude auf das Game stieg von Minute zu Minute. Und nach 20 Minuten Ladezeit (Datasette) hat man auch ne Weile gezoggt und nicht gleich ein neues/anderes Game geladen. Dank Floppy und Turbo Tape ging es dann doch ne Ecke schneller ...
Hauptsache keine weiteren Commodore schnurlos Telefone :ugly:
Das hatte ich damals auch ... :cool:
Geil ! Ich will ein C64 TShirt !
Habe 3 Stück. Allerdings von AliExpress ;-)
 

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"Amiga" gehört, stand 2021, einer "Amiga Corporation", die derart inaktiv zu scheint, dass ich nicht einmal eine Website gefunden habe. (Was natürlich auch daran liegen kann, dass es die dritte Firma mit exakt diesem Namen ist und das Netz voll mit Treffern zum Original ist.) Die Rechte an der Software, die einen Amiga zu einem Amiga macht, liegt, wie bereits erwähnt, bei zwei weiteren Firmen und keine einzige von diesen drein (respektive vier, wenn man Commodore mitzählt), scheint irgendwelche Hardware-Kompetenz zu haben, geschweige denn Expertise mit konkurrenzfähigen Mikroprozessoren.

Stimmt, aber man könnte auch so etwas bringen wie den A500 Mini. Also man bringt einfach Custom-Hardware mit Linux-Derivat und trimmt das auf Amiga OS o.ä. Würde ja auch funktionieren.

AMIGA war schon lange kein Bestandteil mehr von Commodore. 1995 erwarb ESCOM die Rechte am AMIGA bis zur Insolvenz, 1997 übernahm Gateway 2000 das Ruder. Im Jahre 2000 wurden die Rechte an Amino Development (später in Amiga Inc. unbenannt) verkauft.
2019 wurden die Amiga-Rechte an Mike Battilana (CA Acquisition Corp) verkauft, der eine neue Firma namens Amiga Corporation gründete.

Stimmt, ich weiß. Es war auch etwas mehr Träumerei als Nostalgiker. Das war auch die Zeit, als die Pentiums kamen und dem Amiga dann langsam den Rang abliefen und der A4000 einfach zu teuer war. Der versprochene Wunder-Amiga dann kam einfach nicht (mehr) und von Gateway kamm irgendwie gar nichts, weil sie keine Ahnung hatten.

Wenn man es (die jetzigen Commodore-Besitzer) ernst meint, schaut man, dass man an die restlichen Lizenzen irgendiwe noch ran kommt oder die Eigner mit an Bord holt.

Die vor-Amiga-Software hat meinem Wissen nach keinen zusätzlichen Eigentümer. In Anbetracht unzähliger Emulatoren und Billig-Nachbauten bin ich mir gerade unsicher, ob die Rechte daran überhaupt noch vertreten werden, aber auf alle Fälle sollte "Commodore" bessere Karten bei legalen C64-/C128-Derivaten haben als jeder andere. "Amiga" dagegen könnte auch auf Hardware-Ebene schwer werden, da eben weder Rechte an dieser Marke noch IP dahinter Teil von "Commodore" gewesen sein dürften. Und alle "Ersatzteile", die über eine Gehäuse hinausgehen, sind ohnehin auf Chips angewiesen, die entweder schon damals zugekauft sind oder seit Jahrzehnten nicht mehr hergestellt wurden.

Stimmt, Motorola baut schon lange keine Chips mehr ab den MC68000 für Amigas, Arcades, Mega Drives & Co ^^

In Anbetracht der unzähligen Besitzerwechsel glaube ich auch nicht, dass irgendwo noch Maskensätze für Commodore-Eigenentwicklungen existieren. Das ist einfach nur ein Name und bezüglich alles anderem fängt bei Null an oder muss eben mindestens die "Amiga"-Diaspora zusätzlich zusammenkaufen.
(Vielleicht ein Job für Atari?^^)

*Schüttel* - Du warst kein echter Amiga-User, oder? Sonst hättest du nir Atari in Erwägung gezogen :D Nein, ernsthaft: wäre den Atari überhaupt noch ind er Lage? Die kriegen ja nicht mal ihre Neuauflagen von ihren Konsolen richtig auf die Reihe.

Vielleicht macht ja Commodore irgendwas mit Crowdfunding? Da würde sicher auch etwas zusammen kommen.

Appollo Computer haben coole Erweiterungskarten und Standalones für Amiga.

Weiß ich. Hatte ich selbst und vor 2 Jahren meinen A4000 mit Apollo PPC Turbokarte mit 60 Mhz noch für gut 2.000,- € verkauft. Schließlich gab es ja mal ne Zeit, in der ich nicht nur zockte, sondern erste Gehversuche mit Reflections, Cinema 4D und Lightwave 3D unternahm. Da reichte ein A500 mit 1MB nicht mehr und ein CD32 war da auch nicht so geeignet.
Als der Grafikstandard "SVGA" rausgekommen ist wurde der PC auch für Gaming interessant.
Nur eben deutlich teurer als Amiga und Konsolen.

Und in 2D trotzdem leider noch langsamer als der Amiga, dank der Custom-Chips, die ihm zur Seite standen. Hätten die Japaner wie Capcom, Konami usw. ihre Spiele direkt für den Amiga gebracht, hätte er sicher noch ne Weile überlebt.

Hudson lies ja direkt entwickeln (tw. Factor 5) und die Games waren technisch erste Sahne.
 
Atari hat zumindest ein paar Millionen Einnahmen jährlich aus dem laufenden Spielevertrieb. Genug für konkurrenzfähige Hardware ist das nicht, aber weit mehr als jeder andere Laden mit Commodore-Bezug, soweit ich es überblicke. Ob die vergleichbare Fan-Zustimmung haben, steht auf einem anderen Blatt.^^

Ohne die verteilten Rechte zusammenzuführen, dürfte es jedenfalls bei den bereits bekannten Teil-Klonen bleiben. Da hat Hyperion, als exklusiver Lizenzhalter für die neuesten Amiga-OS-Versionen, die mit Abstand besten Karten:
68000-basierte Hardware, x-beliebiges Gehäuse & Logo, keine Software: Könnte genauso gut ein Apple oder Atari wie ein Amiga sein. (=> Apollo)
x-beliebige Hardware, "Commodore"-Gehäuse, keine Software: Ist ein Brotkasten (=> der Youtuber hier)
x-beliebige Hardware, x-beliebiges Gehäuse & Logo, Amiga OS: Kann Amiga-Feeling vermitteln. (=> Hyperion)
 
Stimmt, aber man könnte auch so etwas bringen wie den A500 Mini. Also man bringt einfach Custom-Hardware mit Linux-Derivat und trimmt das auf Amiga OS o.ä. Würde ja auch funktionieren.
Den "The A500 Mini" gibt es bereits seit 2022, allerdings (noch) nicht mit Linux.

"Bei dem Betriebssystem handelt es sich um ein angepasstes AmiBerry, das wiederum eine stark modifizierte Version des WinUAE (Ultimate Amiga Emulator) ist."

 
"Geben" ist relativ. Die heutige Atari SE hat über die Jahre meinem Wissen nach alles aufgekauft, was von dem alten Hardware-Hersteller Atari übrig und teils ähnlich verteilt war, wie bei Commodore. Kern der Firma sind aber die Reste des Spielegeschäfts, dass unter "Infogrames", "MicroProse" und "Hasbro Interactive" bekannter sein dürfte. Wobei ich keinen Überblick habe, was noch zum Portfolio gehört und was nicht. Es hilft natürlich weder, dass die SE dutzende Tochterunternehmen hat, die teilweise auch Atari heißen, aber nicht immer hießen (GT Interactive z.B.), dass manche der assoziierten Franchises schon in der Vergangenheit von einer Ursprungsfirma zur nächsten wanderten (Rollercoaster Tycoon zum Beispiel startete meiner Erinnerung nach bei MicroProse, war dann Hasbro, dann Atari) und zum Teil erst ver- und dann wieder zurückgekauft wurden. (Ebenfalls RCT. Und scheinbar haben sie letztes Jahr auch Transport Tycoon zurückgeholt, das nie Hasbro und bis dato auch nicht Atari war.)
 
Den "The A500 Mini" gibt es bereits seit 2022, allerdings (noch) nicht mit Linux.

"Bei dem Betriebssystem handelt es sich um ein angepasstes AmiBerry, das wiederum eine stark modifizierte Version des WinUAE (Ultimate Amiga Emulator) ist."


Den nicht. Aber man könnte für zukünftige Amigas ein Linux Derivat als Amiga OS nutzen. Müsste sogar nativ funktionieren, wenn ich mich da an Unix für Amiga OS/Workbench erinnere.

Aber so tief war ich da nie drin. Wusste nur, dass es das gab.
 
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