"Amiga" gehört, stand 2021, einer "Amiga Corporation", die derart inaktiv zu scheint, dass ich nicht einmal eine Website gefunden habe. (Was natürlich auch daran liegen kann, dass es die dritte Firma mit exakt diesem Namen ist und das Netz voll mit Treffern zum Original ist.) Die Rechte an der Software, die einen Amiga zu einem Amiga macht, liegt, wie bereits erwähnt, bei zwei weiteren Firmen und keine einzige von diesen drein (respektive vier, wenn man Commodore mitzählt), scheint irgendwelche Hardware-Kompetenz zu haben, geschweige denn Expertise mit konkurrenzfähigen Mikroprozessoren.
Stimmt, aber man könnte auch so etwas bringen wie den A500 Mini. Also man bringt einfach Custom-Hardware mit Linux-Derivat und trimmt das auf Amiga OS o.ä. Würde ja auch funktionieren.
AMIGA war schon lange kein Bestandteil mehr von Commodore. 1995 erwarb ESCOM die Rechte am AMIGA bis zur Insolvenz, 1997 übernahm Gateway 2000 das Ruder. Im Jahre 2000 wurden die Rechte an Amino Development (später in Amiga Inc. unbenannt) verkauft.
2019 wurden die Amiga-Rechte an Mike Battilana (CA Acquisition Corp) verkauft, der eine neue Firma namens Amiga Corporation gründete.
Stimmt, ich weiß. Es war auch etwas mehr Träumerei als Nostalgiker. Das war auch die Zeit, als die Pentiums kamen und dem Amiga dann langsam den Rang abliefen und der A4000 einfach zu teuer war. Der versprochene Wunder-Amiga dann kam einfach nicht (mehr) und von Gateway kamm irgendwie gar nichts, weil sie keine Ahnung hatten.
Wenn man es (die jetzigen Commodore-Besitzer) ernst meint, schaut man, dass man an die restlichen Lizenzen irgendiwe noch ran kommt oder die Eigner mit an Bord holt.
Die vor-Amiga-Software hat meinem Wissen nach keinen zusätzlichen Eigentümer. In Anbetracht unzähliger Emulatoren und Billig-Nachbauten bin ich mir gerade unsicher, ob die Rechte daran überhaupt noch vertreten werden, aber auf alle Fälle sollte "Commodore" bessere Karten bei legalen C64-/C128-Derivaten haben als jeder andere. "Amiga" dagegen könnte auch auf Hardware-Ebene schwer werden, da eben weder Rechte an dieser Marke noch IP dahinter Teil von "Commodore" gewesen sein dürften. Und alle "Ersatzteile", die über eine Gehäuse hinausgehen, sind ohnehin auf Chips angewiesen, die entweder schon damals zugekauft sind oder seit Jahrzehnten nicht mehr hergestellt wurden.
Stimmt, Motorola baut schon lange keine Chips mehr ab den MC68000 für Amigas, Arcades, Mega Drives & Co ^^
In Anbetracht der unzähligen Besitzerwechsel glaube ich auch nicht, dass irgendwo noch Maskensätze für Commodore-Eigenentwicklungen existieren. Das ist einfach nur ein Name und bezüglich alles anderem fängt bei Null an oder muss eben mindestens die "Amiga"-Diaspora zusätzlich zusammenkaufen.
(Vielleicht ein Job für Atari?^^)
*Schüttel* - Du warst kein echter Amiga-User, oder? Sonst hättest du nir Atari in Erwägung gezogen

Nein, ernsthaft: wäre den Atari überhaupt noch ind er Lage? Die kriegen ja nicht mal ihre Neuauflagen von ihren Konsolen richtig auf die Reihe.
Vielleicht macht ja Commodore irgendwas mit Crowdfunding? Da würde sicher auch etwas zusammen kommen.
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Weiß ich. Hatte ich selbst und vor 2 Jahren meinen A4000 mit Apollo PPC Turbokarte mit 60 Mhz noch für gut 2.000,- € verkauft. Schließlich gab es ja mal ne Zeit, in der ich nicht nur zockte, sondern erste Gehversuche mit Reflections, Cinema 4D und Lightwave 3D unternahm. Da reichte ein A500 mit 1MB nicht mehr und ein CD32 war da auch nicht so geeignet.
Als der Grafikstandard "SVGA" rausgekommen ist wurde der PC auch für Gaming interessant.
Nur eben deutlich teurer als Amiga und Konsolen.
Und in 2D trotzdem leider noch langsamer als der Amiga, dank der Custom-Chips, die ihm zur Seite standen. Hätten die Japaner wie Capcom, Konami usw. ihre Spiele direkt für den Amiga gebracht, hätte er sicher noch ne Weile überlebt.
Hudson lies ja direkt entwickeln (tw. Factor 5) und die Games waren technisch erste Sahne.