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Colossus VII - X570

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garfield36

Guest
Du möchtest eine Mischung zwischen Workstation und einem leistungsstarken Spiele-Rechner haben und die Geldbörse ist gut gefüllt?

Hier ist sie, die eierlegende Wollmilchsau

Eierlegende Wollmilchsau.PNG

Gehäuse: be quiet! Dark Base 700 weiß
Seitenteil aus Metall
Gehäuselüfter zusätzlich: 2x be quiet! Silent Wings 3 PWM High-Speed, 140mm
Netzteil: Be quiet! Dark Power Pro P11 650 Watt
Mainboard: Gigabyte X570 Aorus Extreme
CPU: AMD Ryzen 9 3900X
CPU-Kühler: Alpenföhn Matterhorn White Edition Rev. C
CPU-Lüfter: Noctua NF-A12x25 PWM, 120mm
RAM: 2x Samsung DIMM 16GB, DDR4-2666, CL19-19-19, ECC
Grafikkarte: Gigabyte GeForce RTX 2080 Gaming OC White 8G, 8GB
Sound: Onboard
SSDs: 1x Gigabyte Aorus NVMe Gen4 SSD 2TB, M.2
2x Corsair Force Series MP510 1.92TB, M.2

Optional

Cardreader extern: ProGrade Digital USB 3.1 Gen 2
Optisches Laufwerk nach Wahl
 

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Dark Base 700 White Edition

Der Name ist eigentlich ein Widerspruch in sich. Kommt mir vor wie der Wolf im Schafspelz. Nun, vielleicht ist das gar kein so schlechter Vergleich.
Eigentlich wollte ich ja ein Gehäuse mit zwei 5,25"-Einschüben. Normalerweise bevorzuge ich bei Computern Funktionalität vor Optik. Aber dieses Case in Weiß mit seinen LED-Streifen an der Front hat es mir angetan. An Farben stehen Weiß, Rot, Grün, Blau, Orange und Lila zur Auswahl. Die RGB-Steuerung kann entweder über das Frontpanel oder von der Software des Mainboards erfolgen.
Um das Fehlen der Einschübe zu kompensieren habe ich mir ein externes optisches Laufwerk, sowie ein Kartenlesegerät gekauft

Es ist Platz für sieben Festplatten vorhanden, zwei davon befinden sich unter der Netzteilabdeckung. Es werden jedoch nur drei Halterungen mitgeliefert. Natürlich können diese auch 2,5"-Laufwerke aufnehmen. Entkoppelt werden nur 3,5"-HDs. An der Rückseite des Mainboardtrays können drei SSDs montiert werden.
In meinen Rechner werden nur drei M.2-SSDs eingebaut.

Es gibt eine Lüftersteuerung die für PWM ausgelegt ist. Insgesamt können sechs Lüfter angeschlossen werden. Davon können jeweils drei entweder im Performance- oder Silentmodus betrieben werden. Am Eingabepanel an der Front kann man drei verschiedene Geschwindigkeiten anwählen oder auf Automatik (diese Einstellung gilt dann für alle angeschlossenen Lüfter) stellen. Alternativ kann die Lüftersteuerung auch vom Mainboard geregelt werden.

In der Front und im Heck sind jweils ein SilentWings 3 (High-Speed) eingebaut. Ich habe in der Front und im Deckel zusätzlich Lüfter dieser Bauart montiert. Theoretisch könnte man im Deckel sogar insgesamt drei Stück einbauen. Für sinnvoll halte ich das allerdings nicht, da nur im hinteren Teil Lüftungsschlitze vorhanden sind.

An Freunde der Wasserkühlung ist auch gedacht worden. In der Front wäre der Einbau eines 280- oder 360-mm-Radiators möglich. Dazu muss eine Klappe an der Netzteilabdeckung entfernt werden. Ist etwas fummelig, da sie sehr streng sitzt, ebenso wie die anderen Teile der Abdeckung.
Unter dem Deckel können 120-, 240- oder 360-mm-Radiatoren verbaut werden, . Aus Platzgründen dürfen hierbei nur 120mm-Lüfter verwendet werden. Das Ganze ist wegen des geringen Platzes eher tricky. Mir gefällt das nicht. Aber zum Glück verwende ich keine Wasserkühlung.

Der Mainbordtray ist ausbaubar und invertierbar. Man sollte aber nicht vergessen vorher alle angeschlossenen Kabel zu lösen. Die Lüftersteuerung ist ja am Tray montiert, und da sollte man vor dem Ausbau alles abstecken.

Wer's mag kann die auch Grafikkarte um 90° verdreht einbauen. Das dazu notwendige Riser-Kabel muss man allerdings extra kaufen. Ich halte das Ganze für relativ sinnfrei, da daurch ja die restlichen Steckplätze des Mainboards nicht verwendbar sind.

Das Gehäuse hat Dämmmatten, wenn auch sehr dünne. Vielleicht werde ich zumindest links noch eine stärkere einkleben. Ich steh halt auf eher leise Rechner.

Detail am Rande, die weiße Ausführung ist angeblich auf weltweit 3000 Stück limitiert. Jedem Gehäuse liegt ein selbstklebendes Schild mit der jeweiligen Nummer bei.
Die Optik finde ich grandios. Das ist natürlich Geschmackssache.

Abmessungen HxBxT 519x241x544mm


Leider gibt es auch negative Punkte, die sich jedoch erst bei einem Mainboardwechsel herausstellten.

Einige Monate werkte ein ATX-Board im Rechner. Vor einigen Tagen habe ich eine EATX-Platine (Gigabyte X570 Aorus Extreme) eingebaut. Sie ist 270mm breit, liegt also noch innerhalb der Produktspezifikationen des Dark Base 700. Man stelle sich meine Überraschung vor, als ich sah, dass keine der Öffnungen für die Kabeldurchführung nutzbar war. Sie werden vom Mainboard überragt. Ich musste an zwei Öffnungen, die für die Montage der Festplattenhalterungen gedacht sind, die Abdeckungen entfernen. Dabei brachen bei einer die Halteclips ab. Dies wäre normalerweise nie geschehen, da ich ursprünglich ja keine der Abdeckungen entfernen wollte.

Ein weiteres Manko sind die Inbusschrauben am Mainboardtray. Als ich das alte Board ausbaute, lösten sich gleich 3 Stück und verblieben an den Befestigungsschrauben. Dies war kein großes Problem, aber ärgerlich. Weitaus schlimmer war, dass ich bei einer Position die Befestigungsscharaube nicht herausdrehen konnte, und genau da blieb die Inbusschraube natürlich felsenfest im Tray stecken. Mit eine Mini-Kombizange kam ich gerade noch in den Spalt zwischen Tray und Mainboard, und konnte die Inbusschraube festhalten, sodass ich die Befestigungsschraube an der Boardoberseite herausdrehen konnte.

Des Weiteren muss ich die Plastikabdeckungen bemängeln. Die Haltezungen brechen relativ leicht ab. Sowie man sie nur ein wenig zu fest zusammendrückt, ist es schon geschehen. Dies passierte an der rückwärtigen Kunststoffplatte über dem Netzteil und eben bei einer Abdeckung für die HD-Halterung.

Ich kann einfach nicht verstehen, wie man ein Gehäuse für ein EATX-Board freigeben kann, wenn dabei die Kabeldurchführungen überdeckt werden.

Eigentlich hatte ich daran gedacht, das Gehäuse zurück zu geben. Aber Umbau, Transport zum Händler, Wartezeit haben mich davon absehen lassen. Es wäre anzuraten, dass die Firma besser darauf achtet, keine irreführenden Angaben in den Produktspezifikationen zu machen.
 

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Gigabyte X570 Aorus Extreme

Die Auswahle des Mainboards fiel mir nicht leicht. Ich wollte eines, dass ECC-RAM im ECC-Modus unterstützt und nach Möglichkeit keinen Chipsatzlüfter benötigt. Und wenn es doch ein Board mit Lüfter sein sollte, dann müsste dieser in gewissen Grenzen regelbar sein. Leider haben die meisten Boardhersteller den PCH äußerst ungünstig platziert. Nur MSI hat es geschafft, dass die Grafikkarte diesen nicht überragt, und somit nicht die Kühlleistung des verbauten Lüfters beinträchtigt. Und dieser läßt sich auch in der Geschwindigkeit anpassen. Leider unterstützt MSI den ECC-Modus von ECC-RAM nicht. Ansonsten ist jedoch z.B. das MEG X570 ACE sicher keine schlechte Wahl.

Ich habe mich für das X570 Aorus Extreme von Gigabyte entschieden. Wäre ich gläubiger Katholik, oder Protestant, ich müsste eigentlich beichten gehen. Der Preis des Mainboards ist geradezu sündhaft hoch.

Einen Manko (abgesehen vom Preis) hat das Board. Es gibt nur 3 PCIe-Steckplätze. Und leider werden bei Belegung des 1. und 2. Slots auch noch die Lanes geteilt. Will man also die Grafikkarte mit 16 Leitungen anbinden, steht nur noch der 3. mit 4 Lanes zu Verfügung. Das hat mir etwas Kopfzerbrechen verursacht.
In meinem alten Rechner hatte ich eine Sound- und eine TV-Karte eingebaut. Das ging sich leider nicht mehr aus. Also habe ich erstmal meine Hauppauge WinTV HVR-5500 nach knapp sechseinhalb Jahren in den Ruhestand versetzt. Sie wurde durch einen TV-Stick, ebenfalls von Hauppauge ersetzt. Dieser steckt nun am TV-Analogausgang der UPC- nunmehr Magenta-Buchse, und ist mittels USB-Kabel mit dem Rechner verbunden.
Da der Onbord-Sound des Mainboards - 7.1 Realtek ALC1220 u. ESS SABRE9218 DAC - ja durchaus akzeptabel ist, habe ich auf eine dedizierte Soundkarte verzichtet.
Somit bleibt mir der PCIe x4 Steckplatz frei. Hier kommt, sobald am Markt verfügbar, eine Schnittstellenkarte für USB 3.2 Gen 2x2 rein. An diese wird dann eine externe SSD fürs BackUps angeschlossen.

Somit komme ich mit den verfügbaren Steckplätzen aus, und kann alle Funktionen, die ich brauche, nutzen.

Besonders gut gefällt mir, dass die am rechten Mainboardrand angebrachten Anschlüsse um 90° verdreht sind. Dadurch wird das Kabelmanagement sehr verinfacht. Die 3 NVMe-Steckplätze sind auch nicht zu verachten. Dadurch war es mir möglich auf SATA-Laufwerke oder herkömmliche HDDs zu verzichten. Und wieder etliche Kabel weniger.

Um herauszufinden wie heiß der PCH und andere Komponenten werden, habe ich eine Stunde lang Small FFTs (tests L1/L2/L3 caches, maximum power/heat/CPU stress) von Prime95 laufen lassen. Im Gehäuse werken vier 140mm-Lüfter vom Typ be quiet! Silent Wings 3 .

Technische Daten

Formfaktor: E-ATX (SSI CEB)
Chipsatz: AMD X570
CPU-Kompatibilität: Ryzen 3000, Ryzen 3000G/GE, Ryzen 2000, TDP-Limit: 105W (Hersteller)
VRM: 16 reale Phasen (14+2), PWM-Controller: XDPE132G5C (max. 16 Phasen)
MOSFETs: CPU 14x 70A TDA21472
MOSFETs: SoC 2x 70A TDA21472
RAM: 4x DDR4 DIMM, dual PC4-35200U/​DDR4-4400 (OC), max. 128GB (UDIMM)
Erweiterungsslots: 3x PCIe 4.0 x16 (1x x16, 1x x8, 1x x4), 3x M.2/​M-Key (PCIe 4.0 x4/​SATA, 22110/​2280/​2260/​2242)
Anschlüsse extern: 1x USB-C 3.1 (X570), 3x USB-A 3.1 (X570), 2x USB-A 3.1 (CPU), 2x USB-A 3.0, 4x USB-A 2.0, 1x 10GBase-T (Aquantia AQtion AQC107), 1x Gb LAN (Intel I211-AT), 5x Klinke, 1x Toslink
Anschlüsse intern: 1x USB-C 3.1 (20-Pin Key-A Header, X570), 4x USB 3.0, 2x USB 2.0, 6x SATA 6Gb/s (X570), 1x TPM-Header
Header Kühlung: 1x CPU-Lüfter 4-Pin, 1x CPU-Lüfter/​Pumpe 4-Pin, 4x Lüfter 4-Pin, 2x Lüfter/​
Pumpe 4-Pin, 2x Thermal-Sensor
Header Beleuchtung: 2x RGB-Header 4-Pin (5050), 2x RGB-Header 3-Pin (WS2812B)
Buttons/Switches: Power-Button (intern), Reset-Button (intern), Clear-CMOS-Button (extern), USB BIOS Flashback/​Q-Flash Plus (extern), 2x BIOS-Switch (intern)
Audio: 7.1 (Realtek ALC1220), DAC (ESS ES9218)
RAID-Level: 0/​1/​10 (X570)
Multi-GPU: NVIDIA 2-Way-SLI (x8/​x8), AMD 2-Way-CrossFireX (x8/​x8)
Stromanschlüsse: 1x 24-Pin ATX, 2x 8-Pin EPS12V, 1x 6-Pin PCIe
Beleuchtung: RGB, 3 Zonen (Chipsatz-Kühler, I/​O-Abdeckung, Audio-Abdeckung)
Besonderheiten: AMD X570 ohne Lüfter, Audio+solid capacitors, Diagnostic LED (Segmentanzeige), Dual-BIOS, 3x M.2-Passivkühler, Spannungsmesspunkte, I/​O-Blende integriert, Backplate, Frontverkleidung, Bluetooth 5.0 + WLAN 802.11a/​b/​g/​n/​ac/​ax (2x2, Intel)

Tests

The GIGABYTE X570 Aorus Xtreme Motherboard Review: Fanless AM4
Review: X570 Aorus Xtreme Motherboard - Mainboard - HEXUS.net
GIGABYTE X570 Aorus Xtreme (AMD X570) Motherboard Review

Videos

YouTube

https://www.pcgameshardware.de/Main...0-Aorus-Xtreme-Temperatur-Test-Video-1293851/
https://www.youtube.com/watch?v=WDXtCsvm29g
 

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CPU Ryzen 9 3900X

Nach vielen Jahren habe ich mich entschieden von Intel auf AMD zu wechseln. Ich habe den Eindruck, dass die neue AMD-Generation weniger stark fehleanfällig ist, als Intel-CPUs. Ursprünglich hatte ich an einen 3700X oder 3800X gedacht. Schließlich habe ich mich doch für einen 3900X entschieden.

Die Leistung der CPU ist wirklich beachtlich, dies kann man ja auch in vielen Tests nachlesen. Etwas vernachlässigt wird dabei das Thema Temperaturentwicklung und Kühlung.
Warum sowohl Intel als auch AMD mit ihren TDP-Angaben quasi nur Durchschnitts-Werte angeben, kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen. Zum Beispiel fallen beim 3900X bei Vollauslastung etwa 144W an., und nicht 105W.

Tests

AMD Ryzen 9 3900X, 7 3700X & 5 3600 im Test - ComputerBase

Caseking: Ryzen 9 3900X pretested bei 4,30 GHz auf allen Kernen - Hardwareluxx

AMD Ryzen 9 3900X im Test - 12 Kerne treffen auf Sockel AM4 - Notebookcheck.com Technik/FAQ

https://www.pcgameshardware.de/Ryze...Tests/Ryzen-7-3700X-Benchmark-Review-1293361/

Technische Daten

Sockel: AM4 (PGA)
Codename: Matisse
IGP: N/​A
TDP: 105W
Kerne: 12
Threads: 24
Basistakt: 3.80GHz
Turbotakt: 4.60GHz
Speichercontroller: Dual Channel PC4-25600U (DDR4-3200)
CPU-Features: ECC-Unterstützung, Turbo Core 3.0, Precision Boost 2, Precision
Boost Overdrive (PBO), Auto Overclocking (AOC), SMT, VT-Vi,
X86-64, AMD-V, AVX, AVX2, AES (2x FMA), NX-Bit, EVP, PCIe
4.0 (nur X570), Multiplikator frei wählbar
Chipsatz-Eignung: B350 (modellabhängig), B450, B550, X370 (modellabhängig),
X470, X570
Lieferumfang: CPU-Kühler (AMD Wraith Prism, BxHxT: 159x96x136mm)
Architektur: Zen 2
Fertigung: 7nm (CPU, TSMC), 12nm (I/​O, GlobalFoundries)
Stepping: MTS-B0
L2-Cache: 6MB (12x 512kB)
L3-Cache: 64MB (4x 16MB)
Chipsatz-Interface: SMI (PCIe 4.0 x4)
PCIe-Lanes: 24x PCIe 4.0 (16+4+4), davon 16x für GPU
Speicher max.: 128GB
Speicherbandbreite: 51.2GB/​s
Systemeignung: 1 Sockel
Heatspreader-Kontaktmittel: Metall (verlötet)
Temperatur: max.: 95°C



 

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CPU-Kühlung - R9 3900X

Die Kühlung des Prozessors war für mich eine interessante Herausforderung. Sie sollte nicht nur effektiv, sondern auch möglichst leise sein. Nach langem Überlegen habe ich mich für einen Alpenföhn Matterhorn Pure entschieden. Dieser Kühler ist für 120mm-Lüfter ausgelegt. Er wird inzwischen auch mit einem Montagekit für AM4 ausgestattet.

Da ich einen leiseren als den serienmäßigen wollte, dieser aber dennoch gut kühlen sollte, habe ich etwas experimentiert. Zwecks Auslesung der Temperatur habe ich Core Temp 1.15.1, sowie zur Kontrolle AIDA64 herangezogen. Im UEFI habe ich den CPU-Fan-Modus auf Normal gestellt.

Als Lüfter kommt ein Noctua NF-A12x25 PWM 120mm zum Einsatz.
Ergänzend möchte ich anmerken, dass ein erstes Exemplar einen Fehler aufwies. Er lief beim Rechnerstart nicht immer an. Leider war für mich nicht nachvollziehbar warum der Lüfter manchmal nicht startete, und dann doch wieder. Der jetzt eingebaute weist dieses Fehlverhalten nicht auf.

Ich habe auch 120mm-Lüfter zweier anderer Marken ausprobiert. Allerdings auf einem R 7 3700X. Diese kamen bei subjektiv gleicher Lautstärke jedoch nicht an die Leistung des Noctua heran. Darum habe ich den NF-A12x25 PWM auch für den Zwölfkerner gewählt.
Als CPU-Lüfter ist er für mich die beste Wahl. Dafür ist er aber auch der teuerste "Propeller". Jedenfalls harmoniert er gut mit dem Alpenföhn Matterhorn Pure.

Tests

Alpenfoehn Matterhorn Pure im Test: Prozessorkuehler auf Sparkurs - ComputerBase

Test: Alpenfoehn Matterhorn Pure
 

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Arbeitsspeicher

Da sowohl Anwendungen als auch Spiele auf dem Rechner zum Einsatz kommen, habe ich mich für ECC-Speichermodule entschieden. Ich habe Samsung DIMM 16GB, DDR4-2666, CL19-19-19, ECC-RAM gewählt. Er ist relativ günstig, und mit 32GB RAM ist der Computer ganz gut ausgestattet. Zu beachten ist, dass Unbuffered Module verwendet werden, da Buffered/Registered RAM von X570-Boards in der Regel nicht unterstützt wird. Also unbedingt diesbezügliche Informationen, zum Beispiel im Handbuch, beachten.


Technische Daten

Typ
: DDR4 DIMM 288-Pin, ECC
Ranks/Bänke: dual rank, x8
Module: 1x 16GB
CAS Latency CL: 19 (entspricht ~14.25ns)
Spannung: 1.2V
Modulhöhe: 31.25mm
 

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Grafikkarte

Zum Zeitpunkt der Grafikkartenauswahl schwankte ich zwischen einer GeForce RTX 2080 mit oder ohne Ti. Wichtigste Kriterien waren für mich Leistung und Lautstärke. Schließlich fiel meine Wahl auf die Gigabyte GeForce RTX 2080 Gaming OC. Diese Karte dürfte wohl die leiseste der RTX 2080-Serie sein.

Tests

11 GeForce RTX 2080 im Benchmark-Vergleich - ComputerBase

Gigabyte GeForce RTX 2080 Gaming OC 8 GB Review | TechPowerUp

Technische Daten

Anschlüsse: 1x HDMI 2.0b, 3x DisplayPort 1.4a, 1x USB-C mit DisplayPort 1.4a (VirtualLink)
Chip: TU104-400X-A1 "Turing"
Fertigung: 12nm (TSMC)
Chiptakt: 1515MHz, Boost: 1830MHz (OC Mode)
Speicher: 8GB GDDR6, 1750MHz, 256bit, 448GB/​s
Shader-Einheiten/TMUs/ROPs: 2944/​184/​64
TDP: 215W (NVIDIA)
Externe Stromversorgung: 1x 8-Pin PCIe, 1x 6-Pin PCIe
Kühlung: 3x Axial-Lüfter (80mm)
Gesamthöhe: Triple-Slot
Abmessungen: 286x114x50mm
Besonderheiten: Echtzeit-Raytracing, 0dB-Zero-Fan-Modus, Backplate, LED-Beleuchtung (RGB), Boost-Takt übertaktet (+120MHz)
Schnittstelle: PCIe 3.0 x16
DirectX: 12.1
 

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SSDs

Als Speichermedien verwende ich nur noch NVMe-SSDs die mit 4 PCIe-Lanes angebunden sind. SATA-SSDs sind für mich out. Der Preisunterschied zwischen der billigsten SATA- und einer preiswerten NVMe-SSD, in der Größenordnung 2TB, beträgt ca. 70.- Euro . Eine Patriot P200 2TB, SATA kostet € 189,99, eine Mushkin Pilot 2TB, M.2 € 259,19. Bei den Schreib/Lesewerten ist die Mushkin knapp 7x schneller. Die IOPS-Werte sind fast 4x höher.
Die Speichermodule im Kaugummiformat haben zudem den Vorteil, dass das Kabelwirrwar wesentlich geringer ausfällt.

In meinem Rechner habe ich nicht unbedingt die billigsten SSDs verbaut. Ich habe da mehr auf die Leistung geschaut.
In Verwendung sind:

⦁ 1x Gigabyte Aorus NVMe Gen4 SSD 2TB, M.2 (PCIe 4.0)
⦁ 2x Corsair Force Series MP510 1.92TB, M.2 (PCIe 3.0)

Die SSD für PCIe 4.0 wäre allerdings nicht notwendig, sie ist reiner Luxus. Aber die Geldbörse war gut gefüllt, und so habe ich sie mir gegönnt.

Ich war ziemlich irritiert, als ich die beiden Corsairs mit dem AS SSD-Benchmark testete, Eine der beiden lieferte beim sequenziellen Schreib- und Lesetest nur etwa die Hälfte der Werte (ca. 1485 MB/s) der anderen Corsair. Ich habe dann gecheckt, welche die mit den schlechteren Werten ist, und diese rausgenommen. Die bessere habe ich dann im anderen M.2-Steckplatz platziert. Ich wollte damit herausfinden, ob das Problem vielleicht beim Mainboard liegt. Dem war aber nicht so. Ich befasste mich schon mit dem Gedanken einen RMA-Fall zu reklamieren. Dann habe ich aber noch die vermeintlich schlechtere SSD dort eingebaut wo vorher die mit den besseren Werten steckte. Man stelle sich meine Überraschung vor, als ich auf einmal die etwa gleich guten Ergebnisse hatte, wie bei der anderen Corsair. Ich habe den Benchmark noch ein paar Mal laufen lassen. Es blieb dabei, alle beide lieferten nun relativ gute Werte.

Temperaturen

Corsair Force MP510 (19278208000127721116) 44 °C
GIGABYTE GP-ASM2NE6200TTTD 48 °C
Corsair Force MP510 (1917820800012772700D) 43 °C

Tests

Gigabyte

https://www.pcgameshardware.de/SSD-Hardware-255552/Tests/Gigabyte-Aorus-NVMe-Gen4-SSD-1293842/

Die erste PCIe-4.0-SSD im Test | c't Magazin

Corsair

Force MP510 im Test: Corsairs neue NVMe-SSD ist eine Alternative zur 970 Evo - ComputerBase

NVMe Corsair Force MP510 (960 GByte) im Test: Flinker Speicher | TechStage
 

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Netzteil

Für meinen neuen Rechner wollte ich ein Netzteil, das auch den in Zukunft voraussichtlich steigenden Energiebedarf zu decken vermag. Nachdem ich in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen mit be quiet! gemacht habe, wurde es wieder ein Modell dieser Firma. Meine Wahl fiel auf das Dark Power Pro 11 650W ATX 2.4. Es ist teilmodular, nur das Stromkabel für das Mainboard ist fix montiert. Ein besonders leiser Lüfter, und die Einhaltung der 80 PLUS Platinum-Zertifizierung (bei 115V) sind weitere Pluspunkte.

Vorteilhaft finde ich, dass die Enden des NTs eine Kunststoffumrahmung besitzen. So kann eine Entkopplung erfolgen, auch wenn das Gehäuse eine solche nicht anbieten sollte. Die fünfjährige Herstellergarantie ist ebenfalls nicht zu verachten.

Test
be quiet! Dark Power Pro 11 mit 550 und 650 Watt im Test

Technische Daten

Lüfter: 135mm
Kabelmanagement: teilmodular
Anschlüsse: 1x 20/​24-Pin, 1x 8-Pin EPS12V, 1x 4/​8-Pin ATX12V, 1x 4-Pin ATX12V, 4x 6/​8- Pin PCIe, 1x 6-Pin PCIe, 8x SATA, 5x IDE, 1x Floppy, 4x Lüfter
Durchschnittliche Effizienz: 91% (80 PLUS, 115V)
Zertifikate: 80 PLUS Platinum (115V)
Abmessungen (BxHxT): 150x86x180mm
Anzahl 12V-Schienen: 4
+3.3V: 25A
+5V: 25A
+12V: 20A, 20A, 25A, 25A
-12V: 0.5A
+5Vsb: 3.0A
PFC: aktiv
Formfaktor: ATX PS/​2
Besonderheiten: ErP Lot 6, unterstützt "Haswell" C6/​C7 Low-Power States
 

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Kartenleser

Gehäuse mit 5,25"-Einschüben gibt es leider immer weniger. Wer ein optisches Laufwerk oder einen Kartenleser verwenden möchte, ist daher oft auf externe Geräte angewiesen.
Ich habe mir einen ProGrade Digital USB 3.1 Gen 2 zugelegt. Das von mir gewählte Modell kann SD- und CF-Karten auslesen. Der Preis für Gen 2 Geräte liegt leider wesentlich höher als noch bei Gen 1.
Da ich zwei SD- und sogar noch eine CF-Karte besitze, habe ich mal die Datenraten verglichen. Die Transcend ist schon ganz flott. Allerdings gibt es scheinbar noch keine SD-Karten die die Kapazität des Readers voll ausnützen können. Der dürfte also relativ zukunftssicher sein.

Tests

The best memory card readers | Digital Camera World

ProGrade Digital Memory and Workflow Reader Review (Podcast 659) . Martin Bailey Photography

Infos

ProGrade Digital | Memory Card and Workflow Solutions
 

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