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Colossus (PCGH Retro 8. Dezember)

PCGH-Redaktion

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Havenger

Gesperrt
war nicht konrad zusses z1 oder wie der hies der erste rechner den es gab ? wann is der eigentlich auf die welt gekommen ?

zu dem : da mal ein game wie pong spielen und der bricht zusammen :lol:...
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
Z1 war früher (36/37) und was man als ersten "Computer"/"Rechner" zählt, ist letztlich eine Definitionsfrage. Rechenmaschienen gab es lange vor der Z1, der Begriff "Computer" wurde für (rechnende) Menschen geprägt. Umgekehrt war die Z1 nicht in der Lage, ein Programm zu laden und konnte nur einfache Rechnungen ausführen (der Gesamtfunktionsumfang ist damit geringer, als später bei einer CPU, die i.d.R. nicht als eigenständiger Computer bezeichnet wird). Das das ganze Ding zudem keinerlei Elektronik enthält, kann als weiteres Argument gegen die Bezeichung als "Computer" im heutigen Sinne verwendet werden.
Die ersten "Computer", die alle heute typischen Eigenschaften (binär, elektronisch, im Rahmen des verfügbaren Speicherplatzes uneingeschränkt programmierbar) aufweisen, wurden 1948 fertiggestellt.
 
N

nonsense

Guest
Da hier die Wii erwähnt wird, bringt mich das zu einem interessanten gedanken...


Wii techn. daten:
IBM-Prozessor Broadway 729 MHz
ATI-Grafikchip Hollywood 3MB mit 243 MHz
512 MB integrierten Flashspeicher

xbox 360 techn daten:
3x 3,2GHz auf IBMs PowerPC Architektur basis
ATI Xenox 500 Mhz 10MB (shared memory)
512 MB RAM
20GB-Festplatte

PS³ techn daten
Cell Prozessor PowerPC-basierender Core mit 3.2GHz
Nvidia RSX mit 550MHz 256MB GDDR3 VRAM mit 700MHz
256MB XDR Main RAM mit 3.2GHz


Schaut man sich das jetzt mal an sind die PS3 und Xbox 360 von der CPU leistung zwar gut aufgestellt aber im grafikbereich wohl eher im lowend bis mainstream an zu siedeln.
Da frage ich mich wenn alle aktuellen spiele mittlerweile (und auch die vor 1-2 jahren) mutiplatform entwickelt werden oder gar erst konsole und dann PC, warum hat dann die pc version so exorbitant höhere anforderungen bei nur minimal besserer grafikqualität?

Wenn sie es schaffen das ein modernes spiel, ich rede hier nicht von jump und runs shooter sind bei konsolen keine seltenheit mehr, bei einer hw von 3.2ghz, 256mb ram und ne eher schlechten als rechten grafikeinheit so zu optimieren das es DA flüssig läuft warum bekommen sie es dann bei den PC spielen/ports die weitaus mehr power haben nicht hin.
Selbst wenn die hw anforderungen für den PC moderrat ausfallen läuft ein crossplattform spiel/port auf dem PC bei fast doppelt so schneller vorhandener HW meist schlechter als auf der konsole.

Nehmen wir hier als basis mal 3.2 ghz, beliebige grafik AMD/NV mit 256mb und 512mb ram.
Würde dann ein konsolenport eben auch 3.2 ghz, eine halbwegs perfomante grafikkarte und 1 GB ram fordern und würde genau so gut aussehen wie auf der konsole und dazu noch so gut laufen würde das geheule "die konsolen halten die HW auf" aufhören.
 
Zuletzt bearbeitet:

cuthbert

Software-Overclocker(in)
Die Wii kam doch 2006 und nicht erst zwei Jahre später. Zumindest sagt das Wikipedia: Wii

@ nonsense:
Das hat viele Gründe. Erst mal sind es nicht wirklich Low-End Chips sondern das, was damals, als die Konsolen entwickelt wurden, das schnellste auf dem Markt war. Eine abgewandelte X1900 bei der 360 und eine angepasste 7800 bei der PS3. Auch der Speicher ist hier anders. Die PS3 hat XDR Speicher. Der ist wesentlich schneller als normaler RAM, d.h. Inhalte können schneller nachgeladen werden.

Inzwischen ist das natürlich trotzdem stark veraltet ggü nem aktuellen PC. Dass die Spiele aber trotzdem so gut aussehen, liegt daran, dass sie mit kleinerer Auflösung laufen. Teilweise werden gerade mal 1280*720 Pixel dargestellt, oft sogar weniger. Ein aktueller Monitor hat 1920*1080 Pixel, das ist mehr als doppelt so viel, was da berechnet werden muss. Dazu kommen noch viel bessere Filter-Verfahren (AA, AF) auf dem PC, die ebenfalls sehr viel Leistung fressen.
Also der Rechenaufwand auf dem PC ist ein vielfaches höher, trotz augenscheinlich “gleich guter“ Grafik.

Der letzte Punkt, der auch nicht ganz unerheblich ist: Konsolen-Spiele können perfekt an die Hardware eines Systems angepasst werden. Die Entwickler wissen exakt, welche Teile in einer Konsole sind, und können somit auch sehr “hardwarenah“ programmieren. Die Hardware wird hier also optimal ausgereizt.
PCs bestehen aus unendlich vielen Kombinationsmöglichkeiten von Einzelteilen. Daher ist es hier nicht möglich “hardwarenah“ zu programmieren. Man kann nur über generelle Schnittstellen programmieren, die überall laufen (DX, OpenGL). D.h. die Hardware kann nicht in jedem Einzelfall optimal genutzt werden.
 

ΔΣΛ

PCGH-Community-Veteran(in)
Schade das die Colossus PCs zerstört worden sind, hätten sich gut in Museen getan.
Aber schon interessant wie die Rechenleistung früher war, zb die Rechenleistung die damals für den Mondflug zur Verfügung stand würde heutzutage ein billig Taschenrechner schaffen ;)
 

bofferbrauer

Volt-Modder(in)
Schade das die Colossus PCs zerstört worden sind, hätten sich gut in Museen getan.
Aber schon interessant wie die Rechenleistung früher war, zb die Rechenleistung die damals für den Mondflug zur Verfügung stand würde heutzutage ein billig Taschenrechner schaffen ;)

Könnte man denn keine Nachbauten davon bauen?

Kann mich noch erinnern, dass die Mondfähre insgesamt 300 Kb Speicher hatte, somit hätte jeder DOS PC mehr zur Verfügung, nämlich maximal 640 KiB

Und zur Wii: Die kam definitiv 2006 raus, denn Frühjahr 2007 habe ich meine ergattern können ;) Schade bloß dass die meisten Core Games für die Wii in Deutschland dann schon "zu" Corig waren und nicht veröffentlicht wurden
 

ΔΣΛ

PCGH-Community-Veteran(in)
Könnte man denn keine Nachbauten davon bauen?
Ja gibt es, hier nachzulesen : Colossus
Aber wie alle der ersten Geräte wurden sie Zerstört durch den Krieg oder absichtlich demontiert, schade für die Nachwelt (für uns) denn das Original ist immer interessanter als ein Nachbau.
Das Original vom Zuse Z3 hätte ich gerne mal gesehen, zumindest gibt es da auch einen Nachbau.
 
N

nonsense

Guest
@ nonsense:
Das hat viele Gründe. Erst mal sind es nicht wirklich Low-End Chips sondern das, was damals, als die Konsolen entwickelt wurden, das schnellste auf dem Markt war. Eine abgewandelte X1900 bei der 360 und eine angepasste 7800 bei der PS3. Auch der Speicher ist hier anders. Die PS3 hat XDR Speicher. Der ist wesentlich schneller als normaler RAM, d.h. Inhalte können schneller nachgeladen werden.
Ok ich muss zugeben, mit den grafikcips, das wusste ich nicht das es abgewandelte (zu der zeit) highendchips sind. Kenne mich mit den konsolenchips halt nicht aus;) .
Was den ram angeht, das wusste ich das XDR speicher weitaus schneller ist als normaler ram.

Inzwischen ist das natürlich trotzdem stark veraltet ggü nem aktuellen PC. Dass die Spiele aber trotzdem so gut aussehen, liegt daran, dass sie mit kleinerer Auflösung laufen. Teilweise werden gerade mal 1280*720 Pixel dargestellt, oft sogar weniger. Ein aktueller Monitor hat 1920*1080 Pixel, das ist mehr als doppelt so viel, was da berechnet werden muss. Dazu kommen noch viel bessere Filter-Verfahren (AA, AF) auf dem PC, die ebenfalls sehr viel Leistung fressen.
Also der Rechenaufwand auf dem PC ist ein vielfaches höher, trotz augenscheinlich “gleich guter“ Grafik.
Ok ist nen argument, nen gutes :P sogar.
Wenn man jetzt jedoch davon ausgehen würde das nicht 1920x1080, voll AA und AF genutzt wird sondern bei gleicher auflösung (1280x720) und kein bis kaum AA und AF ... aber das relativiert sich ja dadurch...

Der letzte Punkt, der auch nicht ganz unerheblich ist: Konsolen-Spiele können perfekt an die Hardware eines Systems angepasst werden. Die Entwickler wissen exakt, welche Teile in einer Konsole sind, und können somit auch sehr “hardwarenah“ programmieren. Die Hardware wird hier also optimal ausgereizt.
PCs bestehen aus unendlich vielen Kombinationsmöglichkeiten von Einzelteilen. Daher ist es hier nicht möglich “hardwarenah“ zu programmieren. Man kann nur über generelle Schnittstellen programmieren, die überall laufen (DX, OpenGL). D.h. die Hardware kann nicht in jedem Einzelfall optimal genutzt werden.
...wieder.
 
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