Chromium-Browser brauchen wieder mehr RAM

Streichelt sein FF :-)

CPU-Belastung? Speicherbedarf? Presto versteht mal wieder nicht, wovon die Rede ist. (Leider versteht es auch die Hälfte der modernen Scripte nicht :-()


Um wieviel RAM geht es denn hier eigentlich immer so im Schnitt? Bei mir belegt der Edge, wenn ich damit arbeite, gerade mal so um die 600 MB.. Ist das denn viel?
Ich meine, mir kann es gänzlich egal sein, ich hab 64 GB RAM, aber wie ist es bei anderen so?

Ich habe mal probehalber die gleichen 31 Tabs in Chrome und Opera 12.18 geöffnet: 1.016 MiB für Chrome, 527 MiB für Opera. Im Arbeitsalltag komme ich auch immer mal wieder auf das doppelte bis dreifache an Tabs, dass ist dann schon eine ganz nette Summe. Natürlich kümmert sich ein moderner Desktop-PC wenig darum, privat könnte ich mir auch da 30 fache erlauben. Aber ultraportablen Notebooks sind weiterhin 8 GiB die Norm, vor nicht all zu langer Zeit waren 4 GiB weit verbreitet. Zum Arbeiten und für die Darstellung von Webseiten als solches reichen solche Geräte weiterhin vollkommen aus. Aber wenn man gleichzeitig viele Tabs und noch ein paar Arbeitsdokmente öffenen möchte, muss man 1.000 Euro für etwas neues auf den Tisch legen. Oder den Browser wechseln. In meinen Augen ein Armutszeugnis.

Edit: Zweiter Praxistest mit 95 Jpegs. 226 MiB für Opera, 1.063 MiB für Chrome. Auf einem 2 GiB Netbook wäre das der Unterschied zwischen Leben und Tod. :-)

Einfach alles falsch. AJAX ist dir wohl kein Begriff?
Will mal sehen wie du eine Karte wie Google Maps ohne Javascript zusammenfrickelst, nur um hier mal ein Beispiel zu nennen.
Oder der BB-Code Editor für deine Forenbeiträge ;)

Dieses Post wurde mit deaktiviertem JS geschrieben. :-P
 
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Damit ist heute schon ein großer Teil des Webs nicht mehr nutzbar. Scripting ist elementarer und überaus sinnvoller Teil, die aus den 2000ern entgegengebrachte Ablehnung ist in keiner Weise mehr gerechtfertigt.

Ich werde jedenfalls nicht alle Seiten doppelt machen, einmal für vernünftige Leute und noch einmal, mit 20% der Funktionalität und Performance, für Leute die einfach nur ihre Prinzipien leben wollen.

Man kann ja gerne kontrollieren woher die Scripts geladen werden und bestimmte Dinge blockieren oder nur gezielt zulassen. Dafür habe ich durchaus Verständnis. Aber ECMA Script generell abzulehnen und abzuschalten ist wirklich nicht sinnvoll.
 
CPU-Belastung? Speicherbedarf? Presto versteht mal wieder nicht, wovon die Rede ist. (Leider versteht es auch die Hälfte der modernen Scripte nicht :-()




Ich habe mal probehalber die gleichen 31 Tabs in Chrome und Opera 12.18 geöffnet: 1.016 MiB für Chrome, 527 MiB für Opera. Im Arbeitsalltag komme ich auch immer mal wieder auf das doppelte bis dreifache an Tabs, dass ist dann schon eine ganz nette Summe. Natürlich kümmert sich ein moderner Desktop-PC wenig darum, privat könnte ich mir auch da 30 fache erlauben. Aber ultraportablen Notebooks sind weiterhin 8 GiB die Norm, vor nicht all zu langer Zeit waren 4 GiB weit verbreitet. Zum Arbeiten und für die Darstellung von Webseiten als solches reichen solche Geräte weiterhin vollkommen aus. Aber wenn man gleichzeitig viele Tabs und noch ein paar Arbeitsdokmente öffenen möchte, muss man 1.000 Euro für etwas neues auf den Tisch legen. Oder den Browser wechseln. In meinen Augen ein Armutszeugnis.

Edit: Zweiter Praxistest mit 95 Jpegs. 226 MiB für Opera, 1.063 MiB für Chrome. Auf einem 2 GiB Netbook wäre das der Unterschied zwischen Leben und Tod. :-)



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Wieso hat jemand 31-Tabs offen? Ist das so ein Nutzerverhalten das ich zu "alt" bin um das zu verstehen?
Bei mir startet der Browser immer mit einer leeren Seite.
Was will ich denn bitte nochmals mit der Seite die ich gestern zufällig mal aufgemacht hatte?
Wenn die interessant war und wieder besucht werden soll, werde ich mir schon ein Lesezeichen gemacht haben.

Ich mein ich benutze auf der Arbeit auch viele Programme, oft habe ich 5 Verschiedene Programme auf und jedes hat nochmals 5 "Fenster im Fester"; aber der Browser wird da nur gelegentlich gebraucht.
Arbeitet man heutzutage echt da drin? Mir schaudert es immer wenn mir andere erzählen dass die Office durch Google-Docs ersetzt haben und jetzt alles online in der Google-Cloud gemacht & gespeichert wird.
Könnte ich mir bei meinem Berufsbild gar nicht leisten, schon allein weil die Daten dann nicht mehr in Deutschland gespeichert wären.
 
..
Du hast offensichtlich nicht all zu viel Ahnung von modernen Webseiten, wenn ich das mal so sagen darf.

jopp, ich weiß nur soviel das für mich die browsererfahrung ohne noscript/adblock zum kotzen ist. wenn die webseite gut gestaltet ist läd er doch was statisches nicht nach? sondern nutzt seinen browsercachee? wenn der nun anfängt megabyteweise was wo anders nachzuladen erschließt mir nicht der nutzen! vorallem wenn der den käse nicht nachlädt habe ich genau die (bessere) gleich erfahrung vom content für den ich klicke. niemand klickt für werbung oder clickbait mehr oder minder. oder wie schön kommentare sind.:lol:
 
jopp, ich weiß nur soviel das für mich die browsererfahrung ohne noscript/adblock zum kotzen ist. wenn die webseite gut gestaltet ist läd er doch was statisches nicht nach? sondern nutzt seinen browsercachee? wenn der nun anfängt megabyteweise was wo anders nachzuladen erschließt mir nicht der nutzen! vorallem wenn der den käse nicht nachlädt habe ich genau die (bessere) gleich erfahrung vom content für den ich klicke. niemand klickt für werbung oder clickbait mehr oder minder. oder wie schön kommentare sind.:lol:

Wo soll ich nur beginnen... Du hast so gut wie alle Entwicklungen moderner Web-Applikationen verschlafen.

Ich gebe zu, dass viele Werbetreibenden viel missbraucht haben und dadurch eine tiefgreifende Ablehnung bei bestimmten Leuten gegen Scripting ausgelöst haben, aber das ist nicht hilfreich. Das wäre als würde man Werkzeug grundsätzlich verbannen, weil es auch Leute gibt, die damit Wohnungen aufbrechen.

Wenn Du im Web generell Scripting aus hast und keine Ausnahmen zulässt, bist Du ohnehin auf einen zunehmend kleineren Teil des Netzes eingeschränkt.
 
Das Probelm bei Ausnahmen: Die muss man jedesmal anlegen. Da nicht nur Werbetreibende, sondern auch Trojanerverbreiter Scripte für ihre Zwecke missbrauchen, schließe ich privat auch viele Seiten direkt wieder, die von mir für die Darstellung von reinen Textinhalten eine händische Freigabe für ein Overlay verlangen. Wenn ich noch weitere Suchtreffer habe, geht es schneller, in diese reinzugucken.


Wieso hat jemand 31-Tabs offen? Ist das so ein Nutzerverhalten das ich zu "alt" bin um das zu verstehen?
Bei mir startet der Browser immer mit einer leeren Seite.
Was will ich denn bitte nochmals mit der Seite die ich gestern zufällig mal aufgemacht hatte?
Wenn die interessant war und wieder besucht werden soll, werde ich mir schon ein Lesezeichen gemacht haben.

Ich mein ich benutze auf der Arbeit auch viele Programme, oft habe ich 5 Verschiedene Programme auf und jedes hat nochmals 5 "Fenster im Fester"; aber der Browser wird da nur gelegentlich gebraucht.
Arbeitet man heutzutage echt da drin? Mir schaudert es immer wenn mir andere erzählen dass die Office durch Google-Docs ersetzt haben und jetzt alles online in der Google-Cloud gemacht & gespeichert wird.
Könnte ich mir bei meinem Berufsbild gar nicht leisten, schon allein weil die Daten dann nicht mehr in Deutschland gespeichert wären.

Als Redakteur muss man oft recherchieren und die meisten Informationsquellen sind online. ;-)
Die 31 Tabs waren ein ganz triviales Beispiel, wenn ich monatlich den Einkaufsführer für das Heft aktualisiere. Natürlich könnte ich auch jede Produktseite einzeln im Preisvergleich öffenen, den Preis notieren und das nächste raussuchen. Aber es geht weitaus schneller, wenn ich alle Einträge meiner Linkliste nacheinander weg anklicke und dann die offenen Tabs ebenso flüssig nacheinander abarbeite.
 
Wieso hat jemand 31-Tabs offen? Ist das so ein Nutzerverhalten das ich zu "alt" bin um das zu verstehen?
Bei mir startet der Browser immer mit einer leeren Seite.
Was will ich denn bitte nochmals mit der Seite die ich gestern zufällig mal aufgemacht hatte?
Wenn die interessant war und wieder besucht werden soll, werde ich mir schon ein Lesezeichen gemacht haben.

Ich mein ich benutze auf der Arbeit auch viele Programme, oft habe ich 5 Verschiedene Programme auf und jedes hat nochmals 5 "Fenster im Fester"; aber der Browser wird da nur gelegentlich gebraucht.
Arbeitet man heutzutage echt da drin? Mir schaudert es immer wenn mir andere erzählen dass die Office durch Google-Docs ersetzt haben und jetzt alles online in der Google-Cloud gemacht & gespeichert wird.
Könnte ich mir bei meinem Berufsbild gar nicht leisten, schon allein weil die Daten dann nicht mehr in Deutschland gespeichert wären.

Schonmal eine wissenschaftliche Arbeit verfasst? Da sind 15-20 Tabs mal schnell offen, besonders da viele Essays und dergleichen in irgendwelchen Datenbanken liegen, da kann man sich teilw die PDFs runterladen, wenn nicht wirst du sie wohl oder übel im Browser geöffnet haben. Manchmal hab ich auch das gleiche Dokument in 3 verschiedenen Tabs weil ich nicht immer in einem herumsuchen will wenn ich verschiedene Abschnitte behandel.
Dazu ist es einfach am komfortabelsten nur ein Programm offen zu haben (neben Word) und dort 95% (meistens hat man eh noch einen PDF-Reader oder Bilder von eingescannten Texten offen) seiner Dinge zu finden.

Mag jetzt für viele Menschen absolut unverständlich klingen, aber es gibt genug Anwendungsfälle wo man einfach zahlreiche Tabs/Browserfenster geöffnet hat.

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Wo soll ich nur beginnen... Du hast so gut wie alle Entwicklungen moderner Web-Applikationen verschlafen.

Ich gebe zu, dass viele Werbetreibenden viel missbraucht haben und dadurch eine tiefgreifende Ablehnung bei bestimmten Leuten gegen Scripting ausgelöst haben, aber das ist nicht hilfreich. Das wäre als würde man Werkzeug grundsätzlich verbannen, weil es auch Leute gibt, die damit Wohnungen aufbrechen.

Wenn Du im Web generell Scripting aus hast und keine Ausnahmen zulässt, bist Du ohnehin auf einen zunehmend kleineren Teil des Netzes eingeschränkt.

wenn du ein webentwickler wärst, was würdest du anders machen? wenn man sich hardware/software des letztens jahrzehnt anguckt, ist der einzige meilenstein die verfügbarkeit von ssd's im sinne der benutzererfahrung, aber alles geht irgendwie flöten weil soweit ich lese und erfahre bei manchen software dingen das manch ein entwickler faul ist oder bisher keine ahnung hat. mir ist ein lichtlein aufgegangen als jemand das schlagwort "explorative softwareentwicklung" in einem vortrag benutzt hat. die haben keine ahnung was die machen, und was sie gemacht haben, verbessern sie nicht, wenn sie später wüssten wie es besser geht.
webapps/apps etc. gehört in meiner "gruppe" zu der ich mich zähle zum bullshit-bingo. ich nutze foren und lese. mal ebend ein das komplette browserfenster mit werbung zugemüllt bekomm und dann noch mit viel zu lauter musik/audio ist sowas wo man einfach keinen bock hat. bei uns in der werkstatt würde der hammer in die richtung fliegen wie man son schrott machen kann. ich glaube nicht das pcgh und diverse foren zwanghaft irgendwie alles dynamisch von ihrem content laden wollen. das einzige webapp mäßige was die verwenden ist ihr cms.
wieso sollte ich auf einer seite, in der es primär darum geht, einen text zu lesen audio kommen oder videos? die ungefragt sich abspielen?
du baust dir doch auch kein haus und plötzlich haste da nen carport stehen und der bauunternehmer sagt, hier, benutz erstmal das, dann drückste da aufs (nicht vorhandene x) und dann haste dein haus. zwar hinkt der vergleich, aber so in etwa will ich es beschreiben. ich lese die headline, mich juckts im finger, zack habe ich geklickt.

bei werbung&co&tracking, die branche hat glück keinen nennenswerten einfluss auf den konsum hat. die leute kaufen was denen gefällt und nicht wie laut die werbung im browser ist. zumindest ist mir kein mensch begegnet der was aus der werbung gekauft hat bzw. nach einem versuch es sein gelassen hat weil er enttäuscht war. :ugly:
der ketchup von mcdonalds ist nicht umsonst so zuckersüß damit die kinder eine positive erfahrung bekomm. das ist nachhaltiger als werbung mit der wir täglich bombadiert werden.
 
wenn du ein webentwickler wärst, was würdest du anders machen?

Ich BIN Webentwickler.

webapps/apps etc. gehört in meiner "gruppe" zu der ich mich zähle zum bullshit-bingo. ich nutze foren und lese.
Du lebst im Vorgestern. Und das sage ich mit meinen 50 Lenzen, die Du vermutlich noch nicht erreicht hast. Mach mal die Augen auf und lass Dir moderne Wep-Applikationen zeigen.

Das hat alles nichts mit Multimedia, Audio oder Werbung zu tun, wie Du offensichtlich zu denken scheinst. Du packst alles in einen Sack und haust drauf. Moderne WebApps sind nicht mehr von vollwertigen Applikationen auf dem Desktop zu unterscheiden. Und das geht nun mal nicht ohne Scrpting, weil das klassische Neuladen von Seiten für jede Aktion einfach einer flüssigen Benutzerführung alles andere als zuträglich ist.
 
Oh, wow. Da kennt sich mal einer aus. Na dann, wenn Du meinst, Mr. Casurin... Außer Beleidigungen kommt von Dir jedenfalls nie etwas.
 
Ihr kennt ja sicherlich alle den Witz, die Mindestanforderung für Mozilla Firefox ist 64 GB Arbeitsspeicher.

Linus Tech Tips - FINALLY Enough RAM to Run Chrome! - G.SKILL Computex 2019 Showcase
FINALLY Enough RAM to Run Chrome! - G.SKILL Computex 2019 Showcase - YouTube

Inzwischen in Kanada: Dort ist man der Ansicht, mit 384GB DDR4-4000 kann man endlich Google Chrome benutzen. Anderes Video: Mit einem 64 Kern AMD und 16x 128 GB Modulen bekam man 200 GB RAM voll bei 6.000 offenen Chrome Tabs und 50% CPU Auslastung (mit deaktiviertem SMT, also 64 Kerne, 64 Threads). Man stieß an ein Engine Limit, entweder vom Browser oder vom Betriebssystem aus.

Ach du meine Güte, mit 128 GB muss man also sparsam haushalten heutzutage bei den neuen Mainstream Plattformen mit Platz für 4 x 32GB, aber dafür ist in Zukunft alles fertig gebaut und schnelle Systeme günstig genug für Jedermann.

Um heute auf Nummer Sicher zu gehen, braucht man also genug schnellen Speicher als auch eine kräftige CPU. Wenn im Alltag und bei Forschungen allerdings die "Einschläge" aus allen Richtungen und völlig zufällig kommen, seien es Anrufe, Türklingel etc...dann kommen schnell gigantische Mengen an offenen Fenstern in Browsern schon mal zustande, weil man selbst ja nicht sofort alles abarbeiten oder sichern kann.
 
Um wieviel RAM geht es denn hier eigentlich immer so im Schnitt? Bei mir belegt der Edge, wenn ich damit arbeite, gerade mal so um die 600 MB.. Ist das denn viel?
Ich meine, mir kann es gänzlich egal sein, ich hab 64 GB RAM, aber wie ist es bei anderen so?
Ist bei mir ähnlich. Habe 16Gb Ram.

Ich finde das nicht weiter schlimm.
 
Ich BIN Webentwickler.

Du lebst im Vorgestern. Und das sage ich mit meinen 50 Lenzen, die Du vermutlich noch nicht erreicht hast. Mach mal die Augen auf und lass Dir moderne Wep-Applikationen zeigen.

Das hat alles nichts mit Multimedia, Audio oder Werbung zu tun, wie Du offensichtlich zu denken scheinst. Du packst alles in einen Sack und haust drauf. Moderne WebApps sind nicht mehr von vollwertigen Applikationen auf dem Desktop zu unterscheiden. Und das geht nun mal nicht ohne Scrpting, weil das klassische Neuladen von Seiten für jede Aktion einfach einer flüssigen Benutzerführung alles andere als zuträglich ist.

ich bin 27 und quasi hab so alt. :lol:
ich kann mir vorstellen das webapps son mist brauchen, ich brauche aber keine webapps. ich lese gerne. glaube wir haben aneinander vorbeiargumentiert. mir fällt absolut nicht ein, außer vllt whatsapp, was ich als webapp verstehe und nutze(n werde) hab mal quake live im browser gespielt, gibts aber auch nativ auf steam.:ugly:
für leute die server verwaltung und professionals sind, denke ich sind webapps gut. die wollen aber keine werbung in ihrem cms oder wie sich sonst solch vps cluster cloud gedöns verwalten lässt. glaube die wenigen betreiber die sowas anbieten wo sich der kunde reinmietet hat werbung. aber wozu brauch einer der aktuell einen desktop nutzt eine webapp? also ein normaler desktop nutzer. nicht der bei amazon jeden schrott bestellt und immer die neuste app haben will.:lol:

öffne mal ein beliebigen newsticker wie heise, golem spiegel ohne adblocker und noscript/umatrix und dann mit beim nachrichten lesen. mir fällt immer wieder auf das ohne die addons die seiten ewig zum laden brauchen und teilweise die werbung mehr ist als der content wofür ich klicke. die berühmte "clickbait" werbung unter artikeln ist lustiger wenn google oder der werbe hostene das inserat noch nicht gebannt hat. z.b. "warnung vor xyz, totaler käse weil sonst was" und darüber oder darunter ist genau werbung für xyz gedöns. der andere punkt ist marketing/werbung als nachricht zu kaschieren in blogs/artikeln ohne das für otto-normal es click macht das es reinste werbung in textform ist.

wenn du dir aktuell das video von gamernexus bezüglich msi angeguckt hast wird dir klar wieso werbung/marketing mittlerweile dreck am stecken hat. finde es gut das die regierung "influencer" verpflichtet ihren content mit "werbevideo" oder sponsored by zu markieren für werbung. wenn ein solcher test reinste werbung ist, negative sachen komplett unterschlagen werden, finde ich das totaler bullshit. wenn du dir das verhältnis zwischen werbung und content bei "print" und youtube anguckst wirste merken das print gefühlt mehr werbung enthält als videos beim betrachten. video geht 10 minuten und hast 30 sekunden vom ersteller des videos die werbung drinne die er selbst gefilmt hat und es kreativ anging. als paradebeispiel gibt es saschafahrnünftig mit seiner essens werbung humoristisch umgesetzt. nun gehste zur print ecke und klickst aufn artikeln, im worst case haste nen dickes frame vorm content welches ein video abspielt und das X darfste suchen und wirst auf 10000000% lautstärke beschallert.
ich sags mal so, die bundesregierung macht öfters mal gesetze weil es paar idioten gibt die sich nicht benehmen können. ich mache sowas ähnliches und habe dadurch keine negative erfahrung weil ich auf scripts beim lesen nicht angewiesen bin.

und das du ein webentwickler bist ist mir auch am anfang klar gewesen. sonst wüsst ich kein grund wieso sich wer mit der materie auskennt und meint die user expierence wäre mit scripts besser.:ugly: mag sein das bei dir in der firma im lan die preview vorm shipping fürn kunden alles super läuft und eure glasfaser richtig nach am cdn des werbetreibenen steht oder ihr sowas gleich cached.
und du hast die eine oder andere webapp geschrieben denke ich, glaube kein kunde wollte für seine kunden solch werbung drinne haben neh? glaube legal tribune oder eine solch anwaltsfachzeitschrift hat irgendwann angefangen für sich selbst allen content zu hosten und selbst ihr werbenetzwerk aufgeschlagen für ihre zeitschrift. haben sich überlegt wie nerve ích meine besuche nicht oder was ist weniger störend. ich suche mir selbst kunden oder die kunden schreiben mich an und kann müll rausfiltern. ersten verdienen die nun mehr geld pro klick und die leute klicken tatsächlich auf die werbung und sind mit dieser mehr zufriedener weil ebend es schon eine auswahl gab für sinnvolles zeug was ihre leser auch interessiert.

da haben sich halt zwei welten mittlerweile entfremdet und sich selbst weiterentwickelt.
 
Du scheinst immer noch WebApp mit Werbung gleichzusetzen. Du schreibst das ja geradezu wörtlich: "du hast die eine oder andere webapp geschrieben denke ich, glaube kein kunde wollte für seine kunden solch werbung drinne haben neh?"

Moderne WebApps lassen sich kaum von lokalen Anwendungen unterscheiden. Beispiel: Outlook Web App (einer der ersten komplexem WebApps überhaupt).

Wenn Du das noch nie gesehen hast, schau hier:
Outlook Web App (OWA) 2019 Overview - YouTube

Auch das heutzutage die meisten Konferencing-Tools und ähnliches reine Web-Anwendungen geworden sind, hat seinen Sinn. Das Web und HTML ist endgültig seinen Kinderschuhen mit "von Seite zu Seite hüpfen" entwachsen.

Übrigens: Die dazu verwendeten Technologien, insbesondere ECMA Script, sind evolutionär entstanden und alles andere als optimal. Niemand ist frustrierter und ärgerlicher darüber als ich. Man fängt das aber gerade ein, z.B. mit TypeScript.
 
Du scheinst immer noch WebApp mit Werbung gleichzusetzen. Du schreibst das ja geradezu wörtlich: "du hast die eine oder andere webapp geschrieben denke ich, glaube kein kunde wollte für seine kunden solch werbung drinne haben neh?"

Moderne WebApps lassen sich kaum von lokalen Anwendungen unterscheiden. Beispiel: Outlook Web App (einer der ersten komplexem WebApps überhaupt).

Wenn Du das noch nie gesehen hast, schau hier:
Outlook Web App (OWA) 2019 Overview - YouTube

Auch das heutzutage die meisten Konferencing-Tools und ähnliches reine Web-Anwendungen geworden sind, hat seinen Sinn. Das Web und HTML ist endgültig seinen Kinderschuhen mit "von Seite zu Seite hüpfen" entwachsen.

Übrigens: Die dazu verwendeten Technologien, insbesondere ECMA Script, sind evolutionär entstanden und alles andere als optimal. Niemand ist frustrierter und ärgerlicher darüber als ich. Man fängt das aber gerade ein, z.B. mit TypeScript.

ja habe ich auch bemerkt das wir daran vorbeigeschrieben haben und merklich ist nicht klar geworden das lesen=!webapp=!jeder nutzt es ist.

persönlich kann ich es verstehen wieso manch ein entwickler dann traurig ist. auf der anderen seite gibt es, zumindest kenne ich keine, selbstregulierung bei webentwicklern/werbetreibenden. das wurde ja nur vom alten adblock bzw. eyoo umgesetzt mit acceptable ads. würde es eher begrüßen wenn browser hersteller einen eine möglichkeit geben und sowas effizienter filtern/ausführen können. es ist traurig zu merken wenn man mit 100mbits und modernen pc auf manchen seiten surft und es sich genau so anfühlt wie dsl 1000 mit einer alten singlecore möhre von damals. das ist der springende punkt bei mir.
 
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