CERN: Kernforschungszentrum nährt Hinweise auf Existenz von Gottesteilchen

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Sei es drum, mir geht es eigentlich nur um den Quatsch mit dem "Gottes Teilchen". Das hat in der Wissenschaft nichts zu suchen.
Und es gibt ja immer noch die Frage nach der Gravitation, das Graviton wurde auch noch nicht entdeckt, obwohl es das Standardmodell vorhersagt.

Gravitation ist zwar meines Wissens noch eine ungeklärte Frage im Bereich des Standardmodells, aber das Graviton gehört nicht zu den Vorhersagen des Standardmodells, oder doch?. Schön wäre es trotzdem wenn das Graviton existiert, würde es doch unter Umständen einige Sci-Fi-Techniken wie Antischwerkraft oder künstliche Gravitation in den Bereich des Möglichen rücken.
 
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Schön wäre es trotzdem wenn das Graviton existiert, würde es doch unter Umständen einige Sci-Fi-Techniken wie Antischwerkraft oder künstliche Gravitation in den Bereich des Möglichen rücken.

Naja das kommt - wenn es denn existiert - auf die Eigenschaften an und wie man sie nutzen/beeinflussen kann.
Ich meine nur weil wir etwa ziemlich gut über Elektronen bescheid wissen gibt uns das noch nicht die Möglichkeit sie in großem Stil in Positronen umzuwandeln oder sowas in der Art :)
 
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Gravitation ist zwar meines Wissens noch eine ungeklärte Frage im Bereich des Standardmodells, aber das Graviton gehört nicht zu den Vorhersagen des Standardmodells, oder doch?. Schön wäre es trotzdem wenn das Graviton existiert, würde es doch unter Umständen einige Sci-Fi-Techniken wie Antischwerkraft oder künstliche Gravitation in den Bereich des Möglichen rücken.

Na ja, das Graviton brauchst du, wenn du die Gravitation quantisieren willst.
Das kann die Physik aber nicht, es gibt nicht mal eine brauchbare Theorie dafür, trotzdem wird das Teil vorausgesagt, denn es muss so ein Teil geben, will die Quantenphysik richtig sein.
Deswegen ist die Quantentheorie auch nur eine Theorie und keine Tatsache, da sie eben nicht alles erklären kann.
Sie kann eine Menge erklären, sonst würden wir sie auch in Form von Lasern und Co. nicht nutzen können.
Aber bisher haben die Überprüfungen der allgemeinen Relativitätstheorie auch immer gestimmt.
Und die sagt eben, dass die Gravitation eine Eigenschaft der Raumzeit ist und keine quantisierbare Wechselwirkung.
 
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Nach meinem Stand des Wissens kann man aber Gravitationswellen nachweisen, und zwar mit einem sehr präziesen Interferometer und einem sehr gut vermesssenen Quasar, ein Doppelstern, also zwei (Neutronen-)Sterne, die einander umkreisen. Auf der Erde ist das zwar nur begrenzt möglich, da selbst winzige Erschütterungen die Messergebnisse verfälschen und die Erdkruste bekanntlich ziemlich dünn ist, also einen gewisssen Hang zu Erschütterungen aufweist. Die Gravitationswelle soll sich laut Theorie (wie gesagt ganz eindeutig ist das noch nicht) mit Lichtgeschwindigkeit bewegen und ebenfalls zur Selbstinterferenz fähig sein, was sie als Welle-Teilchen-Dualismus ausweist, womit es sich vermutlich um Quantenobjekte handelt... Und wie nenne wir so ein Quantenobjekt? Graviton, richtig!
Klährt mich auf, wenn ich falsch liege.:P
 
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Gravitationswellen werden auch von der allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagt. :D
Das hat rein gar nichts mit der Quantentheorie zu tun. :P

Allerdings kann man sie nur indirekt nachweisen, wie auch schwarze Löcher, ein direkter Nachweis ist nach heutigem Stand des Wissens nicht möglich.
 
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Hmmm ich bin mir nicht sicher, ob der Nachweis von Gravitationswellen unweigerlich dazu führt dass man Gravitation als quantisierbare Wechselwirkung ansehen muss (ich glaube nicht).
Die Wellen wurden ja noch nicht bewiesen aber wie ich mich erinnere spricht doch sehr vieles für ihre Existenz (aus astronomnischen Beobachtungen), dennoch streitet man sich ja noch ob das Graviton existiert.

EDIT: Danke Quanti, ich sehe meine Unschlüssigkeit war berechtigt... und du scheinst deinen namen auch zurecht zu tragen :-D
 
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Die Dimension von eV ist Energie und die Dimension von eV/c² Masse. Bedeutet dass nun, dass bei den Higgs-Bosonen Masse und Energie dasselbe sind (E=mc²)? Dann hab ich das falsch verstanden, tut mir leid.
 
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Es ist trotzdem falsch, dass die Masse in eV angegeben wird, denn sie wird in eV/c² angegeben.

Es hat sich in "der Szene" (:ugly:) der Wissenschaft aber sinnigerweise durchgesetzt das "/c^2" wegzulassen da c eine Naturkonstante ist.
Man geht einfach davon aus dass jeder Wissenschaftler in der Lage ist Energie in Masse umzurechnen und beschreibt nur die Ruheenergie des Teilchens. :)
 
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Es hat sich in "der Szene" (:ugly:) der Wissenschaft aber sinnigerweise durchgesetzt das "/c^2" wegzulassen da c eine Naturkonstante ist.
Man geht einfach davon aus dass jeder Wissenschaftler in der Lage ist Energie in Masse umzurechnen und beschreibt nur die Ruheenergie des Teilchens. :)

Lässt man es also weg, weil Energie und Masse dasselbe ist (E=mc²)?
 
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EDIT: Danke Quanti, ich sehe meine Unschlüssigkeit war berechtigt... und du scheinst deinen namen auch zurecht zu tragen :-D

Ja, ich bemühe mich.
Ich habe mich selbst auch schon mal quantisieren wollen, aber trotz des Einsatzes enormer Mengen Alk... öhm.. Energie natürlich.. ist mir das nicht gelungen. :D:D

Die Dimension von eV ist Energie und die Dimension von eV/c² Masse. Bedeutet dass nun, dass bei den Higgs-Bosonen Masse und Energie dasselbe sind (E=mc²)? Dann hab ich das falsch verstanden, tut mir leid.

Richtig, die Maßeinheit für Energie ist Elektronenvolt.
Die für Masse ist eV/c²
Das kann man ableiten, wenn man sich die Formel E=mc² anschaut.

Die Masse von einem eV/c² beträgt 1,6 10 hoch -36kg, wenn ich nicht irre.
 
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Lässt man es also weg, weil Energie und Masse dasselbe ist (E=mc²)?

Streng genommen lässt man es weg weil Wissenschaftler zu faul sind es zu schreiben und sich geeinigt haben es wegzulassen weils "ja eh jeder weiß" bzw. die Masse gibt man als solches gar nicht an, immer nur die Energie. :D

Und ja, bei sehr kleinen Energiemengen wird Masse und Energie gleichgesetzt eben mit Umrechnungsfaktor c^2 (vorausgesetzt die Masse ist in ihrem Inertialsystem in Ruhe sonst gibtsn Unterschied).


EDIT
Ja, ich bemühe mich.
Ich habe mich selbst auch schon mal quantisieren wollen, aber trotz des Einsatzes enormer Mengen Alk... öhm.. Energie natürlich.. ist mir das nicht gelungen. :D:D
Wie du an meinem Nick erkennen kannst hab ich derartige Versuche auch gestartet... quantisiert hab ich mich dabei noch nicht aber ich habs Beamen und Zeitreisen erfunden. Man trinkt 5 zu viel, macht die Augen zu, konzentriert sich und schwupps wird man in seinem Bett wach am nächsten Morgen :ugly:
 
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Streng genommen lässt man es weg weil Wissenschaftler zu faul sind es zu schreiben und sich geeinigt haben es wegzulassen weils "ja eh jeder weiß" bzw. die Masse gibt man als solches gar nicht an, immer nur die Energie. :D

Ja, in der Öffentlichkeit, bzw. bei Artikeln von irgendwelchen Journalisten, die einen wissenschaftlichen Artikel schreiben.

Aber "vergisst" du das im Studium bei einer Arbeit oder einem wissenschaftlichen Bericht ist Ärger vorprogrammiert.

Du kannst ja auch nicht Km hinschreiben, wenn du eigentlich Km/h meinst. ;)
 
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Das ist mir durchaus bewusst :D
Für wissenschaftliche Berichte/Arbeiten gibts ja Richtlinien wo alles haarklein aufgedröselt ist.
Ich kann mich erinnern dass ich damals einen Bericht über einen Laborversuch 3x korrigieren und neu abgeben musste weil der nette Herr Prof. jede einzelne Einheit - auch in Zwischenschritten - in SI-Einheiten haben wollte (also etwa statt 1 T dann 1 kg/(A*s^2) und so weiter) und schon bei einem Kommafehler im Text oder bei einer falschen Schriftgröße/Schriftart/Zeilenabstand usw. das Ding nicht anerkannt hat - war bezeichnenderweise Angewandte Messtechnik, der wollte alles supergenau haben...

Es sorgt ja wirklich wie hier gesehen für einige Verwirrung wenns nicht immer 100% korrekt angegeben ist grade bei Themen wos auf jedes Detail ankommt.
 
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Ist c noch eine Naturkonstante, nachdem man in Cern Neutrinos entdeckt hat, die schneller als c waren und eine Masse haben?
Immer diese faulen Physiker, die nichts ausschreiben wollen.
Ich bin auch faul. :daumen:
Aber zurück zum Thema:
Wäre das hier dann falsch?:
1/2mv²=xGeV
m=(2xGeV)/v²
 
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Aber zurück zum Thema:
Wäre das hier dann falsch?:
1/2mv²=xGeV
m=(2xGeV)/v²

Was du hier tust ist kinetische Energie in Masse umrechnen. Das ist zwar nicht grundsätzlich falsch, hat aber nichts mit der "Ruhemasse" zu tun, da du deine Masse bei 1/2m*v^2 ja mit der Geschwindigkeit v bewegst.

Im Falle eines Teilchens wäre die Gesamtenergie dann die Summe aus Ruheenergie und der kinetischen Energie, also bei dir zum Beispiel 120 GeV Ruheenergie + 10 GeV Bewegungsenergie.
Du darfst jetzt nicht den Fehler machen, nur rein die kineteische Energie zu betrachen bei der Umrechnung zur Masse wie du es unten getan hast weil dir da der Anteil der Ruheenergie fehlt.

Wenn du nun bemerkst, dass ja mehr Masse dabei rauskommt wenn du ein sich bewegendes Teilchen berechnest so findest du wie Einstein heraus, dass sich bewegende Objekte schwerer werden und Lichtgeschwindigkeit nicht überschreiten können da die Masse dann ins unendliche anwachsen würde (relativistische Massenzunahme) ;-)
Hier gilt: m(v) = m(0) / ((1-(v²/c²))^0,5)

EDIT: Bemerkung: Du musst natürlich immer in Grundeinheiten rechnen, wenn du 1/2*m*v^2 = E rechnest kommt für E Joule (kg*m²/s²) raus, nicht GeV - das musste dann noch umrechnen.
 
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Ist c noch eine Naturkonstante, nachdem man in Cern Neutrinos entdeckt hat, die schneller als c waren und eine Masse haben?

Na ja, c ist immer noch eine Konstante, die nicht überschritten werden kann und dass ein Neutrino (welches war es eigentlich?) schneller war als das Licht ist garantiert ein Fehler. Wenn das tatsächlich so ist, wieso gibts dann im Weltraum kein Neutrino, das schneller ist als das Licht?
Aber das ist in der Tat eine Sache, die in einem anderen Thread erörtert werden kann.

Immer diese faulen Physiker, die nichts ausschreiben wollen.

Faul sind die nicht, das sind die Journalisten, die keine Ahnung haben, wie man das richtig schreibt und zu faul sind einen Physiker zu fragen. ;)
 
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Ehm also ich habe noch ein paar allgemeine Fragen usw. :D

vor einigen Wochen/Monaten wurden doch Teilchen entdeckt die möglicherweise schneller als das Licht sind. Das würde dann bedeuten dass die Relativitätstheorie von Einstein nur in einem Bereich gilt oder ?
Wenn es sich bewahrheiten sollte dass diese Teilchen existieren wäre es wohl in fernerer Zukunft möglich mit mehr als Lichtgeschwindigkeit zu fliegen.
Bedeutet das dann, dass man bis ans Ende des sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegenden Universums fliegen könnte, theoretisch gesehen ?
Wenn sich ein Fehler bei den Teilchen eingschlichen hätte (bei der Berechnung oder Messung wie auch immer ;) ) und es schneller als das Licht nicht gibt, würde es heißen man könnte maximal den aktuellen Zustand weiterhin beobachten aber nicht weiter zurück in der Entstehung der Erde, sofern man sich von dem Entstehungspunkt/Mittelpunkt aus dem das Universum expandiert linear wegbewegt.
Bewegt sich die Erde/Galaxie eigentlich auch von dem Mittelpunkt weg ? Wenn ja würde man ja dann eigentlich immer auf der Höhe der Erde bleiben wenn man nicht schneller als das Licht unterwegs wäre.

Also iwie finde ich das ganze jetzt langsam etwas komisch ;) und mein Wissen das ich bislang in Physik (Gymi 11. Klasse Leistungskurs/4h) angehäuft hab scheint mehr als nicht auszureichen ;) ...

Vielen Dank schonmal ;)

Mit freundlichen Grüßen
RicKHuNt3R
 
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OMG!!! Don´t push the red button!!! :wow:
Es wird sicher ein schwarzes Loch entstehen, und alles Elend dieser Welt konsumieren! :ugly:

Irgendwie passt da was nicht..."Kernforschungszentrum - Gottesteilchen" ...das beißt sich. ;)
 
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