Akt III hatte noch einiges, was gepatched werden musste. Worum es mir geht: Es ist auch nachvollziehbar, dass er einiges hatte --- denn es ist nun einmal ein komplexes, verwobenes Spiel. Bei einem Gothic, Ultima oder Baldurs Gate III ist es entsprechend auch nachvollziehbar, dass immer wieder etwas durch das Raster fällt. Hingegen gibt es gut kontrollierbare Projekte.
Nochmal schwarz auf weiß: Das war ein Pro-BG-III-Zeile, insbesondere auch auf die Art und Weise bezogen, wie der Early Access eingebunden wurde.
Achso, naja dann. Mir ist immer noch nicht klar, was wir da auf keinen Fall nicht vergessen sollten (gerade in Bezug auf Larian).
Ich will auf der anderen Seite jedoch nicht die grandiosen und atemberaubenden Spiele wie Skull & Bones - ein "AAA Spiel", mit incredible player-engagement und "tremendous response" vergessen.
Das gehypte Redfall, das nach allen positiven Meldungen bei Release in der Versenkung verschwand.
Bethesda, das mit Starfield mal wieder bewies, dass es keine Qualität und Polishing kann, nur aufgeblasene Floskeln und Worthülsen - und mit dem Shattered Space-DLC (für schlappe 30€ !) wirklich alles zerschmetterte, was an fehlgeleiteter Hoffnung noch existierte.
Dragon Age: the Veilguard - 9/10 reviews in der Presse vor Release, "trotz aller Unkenrufe BESTENS verkauft", "Return to form for Bioware" (und was für eine Form! Ein Kuhfladen hat mehr Form) ...
Dustborn, Concord, Suicide Squad kill the Justice League (and me too please ... PLEASE!), Unknown Nine Awakening, Ex Defiance, das seelenlose Star Wars Outlaws, First Descendant, Immorals of Aveum, Forspoken. Alles Spiele, über die noch lange gelästert werden wird.
Die Bugs und Performance-Unebenheiten, die Jahre nach Release immer noch nicht gefixt wurden und wohl nie werden (siehe Bethesda oder auch Dragon's Dogma 2 oder Star Wars Jedi Survivor u.a. - bleibt nur warten, bis die Hardware so wahnwitzig pverpowered ist, dass es nicht mehr auffällt).
Nach kurzer Zeit abgeschaltete Spieleserver, großer Aufkauf alter Spieleschmieden, die Entlassungen, die Flops, das verbrannte Geld, die Ausreden, dass Spieler und Influenzer schuld an der Misere sind, weil sie es nicht verstehen und Hass sähen ...
Singleplayerspiele, die nach Jahren plötzlich einen in-game Store für kostenpflichtige Cosmetics erhalten, nachdem die Modding-Community diese schon seit Jahrzehnten kostenlos bietet oder einen DRM-client, der das Spiel nur noch mit online-Verbindung starten lässt (2K).
Spiele, die lange erfolgreich waren und vom Markt genommen werden, damit ein schäbiger Remaster wieder neues Geld in die Kassen spühlt.
DLC-Money Schemes, mit denen Kapitel oder Inhalte und Mechanismen nachgereicht werden, die im Hauptspiel hätten sein sollen - für extra-Geld, das den Kaufpreis des Grundspiels vor Scham erröten lässt.
Nintendo mit seinem Kontrollwahn, Sony mit seinem überbordenden unsinnigen Account-Zwang.
Erfolgreiche Studios und Games wie Hi-Fi Rush, die verscherbelt werden (was besseres hätte dem Studio nicht passieren können).
Und ganz klar, nicht zu vergessen, auch COD Black Ops 6.
Nein, das sollten wir wirklich nicht vergessen.
In solchen Momenten kommt mir Anonymous in den Sinn: "We are Legion. We do not forgive. We do not forget. Expect us."
Ganz ehrlich? Ich kann es kaum erwarten, dass das ganze große Gesocks wie EA, Blizzard, Bethesday - heck! ganz Microsoft Games Studios, Ubisoft, Rockstar, usw., die nur den Daumen auf wiederaufgewärmte Marken und Franchises halten, endlich eingehen, die Studios schließen und die Developper entlassen, damit aus der Asche endlich neue StartUps entspringen können, mit neuen frischen Ideen und ohne die Fesseln der riesen Publisher mit ihren Herren in grauen Anzügen.
Und dabei war 2024 ein Record-Jahr, was Spiele angeht. Tolle Spiele, eine Menge toller Spiele, neue Recorde aufstellende Spiele (im Positiven), erfolgreiche Spiele! Grandiose Verkausfzahlen!
Aber eben nicht von den Riesen. Die sind durch. Die Maschiene knrischt. Von da kamen nur Hiops-Botschaften, Fehlentscheidungen und Entlassungs- sowie Schließunges- oder Studioverkaufsmeldungen, die leider viel Aufmerksamkeit auf sich lenkten und alles Gute überschatteten.
Und das sind auch die, die am lautesten jammern und stönen, Sündenböcke in allen Ecken außerhalb ihres eigenen Dunstkreises suchen - für ihre Aktionärsversammlungen und leider Auge und Ohre der Presse haben.