News Call of Duty eskaliert: Sind Spiele zu teuer?

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Kosten eskalieren immer weiter: Call of Duty hat in 5 Jahren 250 Millionen US-Dollar mehr Produktionskosten verursacht und am Ende muss der Spieler das refinanzieren. Sind Spieleproduktionen also zu teuer?

Was sagt die PCGH-X-Community zu Call of Duty eskaliert: Sind Spiele zu teuer?

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Wie das ist doch eh immer das Gleiche Spiel? :D

Ich frag mich allerdings was Microsoft noch mit dem Gamepass vorhat, denn so viele Hochkaräter Spiele von Tag 1 an drin zu haben, das kostet einige Verkäufe. Irgendwann kommt dann für die Spieler das Böse Erwachen. Wie bei DAZN.
 
Naja.. CoD ist halt CoD..

Seit Modern Warfare 2019 hat sich nicht mehr wirklich viel an der Engine getan..
Wir sehen nur andere Charaktermodelle.. Maps und Waffen.. passend zum Aktuellen Setting.. Sei es der 2Weltkrieg, der Kalte Krieg oder nach Dessert Storm... Wobei das teilweise ineinander verwischt und über geht.
Das ganze ist auch nur ein Baukasten

Und bei aller Liebe.. von Jahr zu Jahr wird es gefühlt buggier und mehr auf Microtransaktionen und Konsole ausgelegt.
Auch hat Bo6 vieles was bereits bei MW2022 gefixt wurde wieder verbuggt.

Es ist zwar nicht ganz Copy und Paste.. aber im Grunde eigentlich nur ein Jährliches Design Update um es als neue Version zu verkaufen.

Der Jährliche Wechsel ist in meinen Augen auch das Problem.. einerseits geht man voll auf Camo Grind.. andererseits erscheint es mittlerweile als Sinnfrei wenn nach 12Monaten das Spiel wieder supportmäßig fallen gelassen wird.
Das gleiche bei den Skins.. 20-30€ für ne nutzzeit von wenigen Monaten ist auch kein guter Deal
 
Zuletzt bearbeitet:
Produktion verschlanken :nicken:
Wer braucht abgehalfterte Schauspieler und teure Synkronsprecher? Videozwischensequenzen kürzen und weniger Gelaber. Und kommt mir jetzt nicht mit Immersion und so. Es gibt genug Beispiele, wo man sehr gut ohne diesen "Storyerklärungsmüll" auskommt.
Vorteile:
- weniger Speicherbelegung
- geringer Kosten
- mehr Kapazitäten für wirklich wichtige Dinge, wie Sound, Serverpflege usw.
- und endlich mal fertige Games ohne "Betatesterambiente"
Gruß T.
 
Naja.. CoD ist halt CoD..

Seit Modern Warfare 2019 hat sich nicht mehr wirklich viel an der Engine getan..
Wir sehen nur andere Charaktermodelle.. Maps und Waffen.. passend zum Aktuellen Setting.. Sei es der 2Weltkrieg, der Kalte Krieg oder nach Dessert Storm... Wobei das teilweise ineinander verwischt und über geht.
Das ganze ist auch nur ein Baukasten

Und bei aller Liebe.. von Jahr zu Jahr wird es gefühlt buggier und mehr auf Microtransaktionen und Konsole ausgelegt.
Auch hat Bo6 vieles was bereits bei MW2022 gefixt wurde wieder verbuggt.

Es ist zwar nicht ganz Copy und Paste.. aber im Grunde eigentlich nur ein Jährliches Design Update um es als neue Version zu verkaufen
Und Skins! Vergiss die sch*oops* Skinns nicht! :D :D
 
Wenn sich faire Bezahlung und faire Behandlung von Mitarbeitern in steigenden Kosten widerspiegelt, dann habe ich damit kein Problem. Zu den Produktionskosten gehören aber ja auch noch andere Posten wie eben Marketing oder was weiß ich. Wenn man für COD 666 ein Gaming-Studio aufkauft oder neu gründet gehören diese Kosten vermutlich auch zu den Produktionskosten oder ? :confused: Eine genaue Aufschlüsselung der Kosten wird man wohl nie bekommen. Das Marketing aber einen immer größeren Teil einnimmt ist bekannt :

In a recent interview with Variety, Activision's Chief Marketing Officer Tyler Bahl revealed that BO6's marketing budget is comparable to any "major motion picture blockbuster that would be launching this year." While the exact figure wasn't revealed, Wikipedia tells me that 2024's most popular and highest-grossing films had budgets in the $150-200 million range,....

Wie sich alleine diese Kosten verteilen und wo das Geld dann hinfließt würde mich interessieren. Irgendwelche Streamer, Sportler, Influencer oder Schauspieler werden sicher ordentlich verdienen !
Dann kommt für mich noch hinzu das "1 Milliarde" sich auch gewaltig anhört und man diese Zahl aus Marketing-Gründen vielleicht gerne erreichen will ?!

Drei Dinge sind für mich klar :
1) MS / ActiBlizz würde kein COD mehr machen wenn es sich nicht lohnen würde.
2) MS / ActiBlizz sind ein Aktienunternehmen und daher nur ihren Aktionären verpflichtet
3) Gestiegene Kosten werden sicher nicht von den "wirklich" arbeitenden Mitarbeitern (Programmierer, Designer usw.) verursacht
 
6585f6c9-mw-2-snoop-804543856.jpg


Will gar nicht wissen, wie viele Millionen in diesem Bild stecken :D
 
Sind Spiele zu teuer?
Definitiv, wenn man beachtet was für Baustellen man immer öfter bekommt.
Ganz schlechte Entwicklung.
Richtig.. Tendenziell beobachte ich eher auch ein Downgrade..
Spiele kommen gefühlt immer mehr nur halbfertig auf den Markt..
Einerseits aus Kostengründen und andererseits um immer mehr als DLC nachschieben zu können.

Optisch tut sich gefühlt immer weniger.. dafür steigt der Hardware Hunger aber proportional immer mehr an.
 

Eskalierende Kostenspirale bei Großproduktionen​

die Produktionskosten von Call of Duty um 250 Millionen US-Dollar erhöht. =>
Die beiden gefeuerten Entwickler Jason West und Vince Zampella klagten 2011 wegen nicht gezahlter Tantiemen von 120 Millionen US-Dollar bei Modern Warfare 2.

Aha zwei! Leute kosten schon ~120 Millionen "nur" für nicht gezahlter Tantiemen....
Mir absolut schleierhaft warum das immer teurer wird :klatsch:
 
Richtig.. Tendenziell beobachte ich eher auch ein Downgrade..
Spiele kommen gefühlt immer mehr nur halbfertig auf den Markt..
Einerseits aus Kostengründen und andererseits um immer mehr als DLC nachschieben zu können.

Optisch tut sich gefühlt immer weniger.. dafür steigt der Hardware Hunger aber proportional immer mehr an.

Guck bitte nach wann Gothic 3 auf dem Markt. Dass Spiele unfertig auf den Markt kommen ist schon seit über 15 Jahren so.
 

Eskalierende Kostenspirale bei Großproduktionen​

die Produktionskosten von Call of Duty um 250 Millionen US-Dollar erhöht. =>
Die beiden gefeuerten Entwickler Jason West und Vince Zampella klagten 2011 wegen nicht gezahlter Tantiemen von 120 Millionen US-Dollar bei Modern Warfare 2.

Aha zwei! Leute kosten schon ~120 Millionen "nur" für nicht gezahlter Tantiemen....
Mir absolut schleierhaft warum das immer teurer wird :klatsch:
Eigentlich unvorstellbar. Kein Mensch "brauch" 120 Millionen zum Leben. Dieses (Miss)Verhältnis zwischen den Großverdienern dieser Welt (ob nun CEO's/Entwickler/Manager usw...) und den kleinen Angestellten (die oft ähnliches leisten) ist einfach nur noch krank...

Gruß
 
Anhang anzeigen 1480583

Will gar nicht wissen, wie viele Millionen in diesem Bild stecken :D
Schon einige, weil das wohl nur mit Lizenz von Snoop Dogg möglich ist.

Aber abgesehen davon: ja Spiele Entwicklung bei guter Grafik ist wohl sehr teuer geworden, deshalb riskieren Entwickler eines AAA Spieles ja nix mehr und wir kriegen in manchen Genres seit ca 20 Jahren denselben Rotz.

Aber COD ist nicht wegen der Entwicklung, sondern des Marketing wegens teuer.

Kann mir niemand sagen, dass die paar Levels in der ewig gleichen Engine jedes Jahr so viel kosten
 
Das Problem bei CoD ist doch, das deutlich mehr Geld ins Marketing fließt als in die Entwicklung.
Bei 1 Milliarde würde ich sagen, das 70% davon ins Marketing geht.

Bei dem alten Modern Warfare 2 von 2009 ging bekanntermaßen von 200 Millionen 75-80% ins Marketing.
Zum Vergleich bei Cyberpunk ging von 310 Millionen, 142m ins Marketing. Was auch schon viel ist.
 
Produktion verschlanken :nicken:
Wer braucht abgehalfterte Schauspieler und teure Synkronsprecher? Videozwischensequenzen kürzen und weniger Gelaber. Und kommt mir jetzt nicht mit Immersion und so. Es gibt genug Beispiele, wo man sehr gut ohne diesen "Storyerklärungsmüll" auskommt.
...
Wesentlich teuerer und maßgeblicher dürften die Lizenzkosten sein. Und ich meine nicht (nur) solche, für verwendete Schauspieler, sondere jene, für gezeigte Produkte: Autos, Ausrüstung, Knarren und andere Waffen, usw.
 
Eigentlich unvorstellbar. Kein Mensch "brauch" 120 Millionen zum Leben. Dieses (Miss)Verhältnis zwischen den Großverdienern dieser Welt (ob nun CEO's/Entwickler/Manager usw...) und den kleinen Angestellten (die oft ähnliches leisten) ist einfach nur noch krank...

Gruß

Sehe ich zwar auch 100% so aber diesesmal bzw. in meinem Post geht mir die "billige" Doppelmoral auf dem Zeiger.
Die Kosten welche "entstehen" sind zu hoch => aber ~1/3 aller Kosten geht auf die ~CEOs zurück.
Aber das weiterzuführen ist OT.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück