Bundesdrogenbeauftragte: Internet- und Videospielsucht im Anstieg

Wenn man sich mal allein auf die Videospielsucht bezieht, können die sich aber auch schön an die eigene Nase fassen. Allein was hier für Einsparungen stattfinden an den Angeboten für Jugendliche, ist einfach nur traurig.
 
Man könnte auch sagen: Der Grad der Sucht hängt davon ab inwieweit man sich durch eine, die Allgemeinheit betreffende, Feststellung persönlich zur Rechtfertigung genötigt sieht ;-P

Insgesamt finde ich, dass man generell das Alter der genannten nicht unterscätzen sollte. Wenn Du voll im Leben stehst und deine Freizeit eben hauptsächlich am Rechner verbringst ist das Dein Ding.

Wenn mein 14 Jähriger Sohn aber reglmäßig 4-5 Stunden am Tag vor dem Rechner säße (also so lange wie er täglich die Schulbank drückt) dann würde ich mir Gedanken machen und das nicht noch rechtfertigen.

Grüße

phila

P.S.: Ich bin glaube ich ein bißchen PCGH süchtig. Ich arbeite selbständig und (relativ) viel am Rechner und erwisch mich immer wieder dabei wie ich die Seite hier aufrufe um die letzten Neuigkeiten aufzurufen.
 
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Da ist auch mit Sicherheit was dran. Wen ich alleine schaue wie viele Menschen ich jeden Tag auf der Straße sehe die während des gehens, Treppen steigens, ein und aussteigen in Bus, S-Bahn und U-Bahn, beim über die Straße laufen, usw. stur auf ihr Smartphone starren dann kann man mit Sicherheit schon von einem suchtartigen Verhalten und somit einem Anstieg der Internet / Smartphonesüchtigen sprechen...


Yup. Wobei zählt das hier mit rein oder ist das eine andere Sucht?

Selbst im Fitnessstudio sind viele die ganze Zeit mit ihrem Smartphone beschäftigt. Beim Ausdauertraining wird gechattet, während der Pause beim Kraftraining wird gechattet... Und die ganze Zeit Stöpsel im Ohr zum Musikhören - so kommen die schon an und gehen auch wieder. Da frage ich mich, ob die auch beim Sex Musik über Kopfhörer hören und vielleicht dabei chatten? ;) :ugly:

Kann man nicht mal 2 Stunden sein Smartphone in Ruhe lassen während man Sport macht? Musik hören ist ja eine Sache, aber dieses gechatte die ganze Zeit...
 
Man kann von so viel Süchtig werden was Spaß macht welch Wunder das Spiele oder das Internet generell dazu gehört :schief: , aber die Frau blubbert zu 99% eh nur Mist vor sich hin der es nicht Wert ist gehört zu werden :ka:
 
Kann natürlich schon, aber muss auch nicht. Man kann ja auch ein und dasselbe Spiel seine fünf Stunden am Tag spielen (sprich, man zahlt einmal für das Game und das wars), bzw. neben seinem Internetanschluss keine weiteren Kosten haben, wenn man einfach fünf Stunden am Tag normal im Internet surft. Und einen Internetanschluss bezahlen müssen auch die, die Internet haben und nicht süchtig danach sind. O_o Insofern entstehen durch die Sucht ja nicht unbedingt Mehrkosten oder Schulden.
Ich habe die Mehrkosten als Nebenerscheinung erwähnt, nicht als unumstößliche Folge.
Und gerade die Mobile Games mit ihren Microtransactions sind da sicher nicht zu verachten.


Da erschließt sich mir der Sinn nicht ganz, dann bin ich lieber für irgendwelche Typen internetsüchtig, statt extra Geld für eine Zeitung auszugeben oder mich eher zu langweilen, anstatt mich zu informieren. Bei irgendeinem Handygame könnte ich den Link zur Sucht noch verstehen, aber wenn man sich einfach "bildet"? Kapier ich nicht. Das mit den Killerspielen war auch nur das Beispiel, wo die Politik sich demnächst wieder in Videospiele einmischen wird, weil sie ja anscheinend auch sonst nichts zu tun haben.
Bilden? Bei Google News? Ah ja, netter Versuch.
Mir geht es darum dass du als Alternative zu deinem "Bildungsvorhaben" nur "dann starre ich eben Mädels auf den Hintern" anführst, wo es weit mehr Möglichkeiten gibt. Zumal viele Zeitungen/Zeitschriften mehr Informationen beinhalten als ne Google News.

Vor was hast du Angst? Dass du das Spiel nicht mehr spielen darfst? Meine Güte, die meisten hier fühlen sich ja fast persönlich angegriffen als ob morgen jemand vor der Tür steht und PC/Konsole einkassiert um der Sucht vorzubeugen.


Hab ich auch nie behauptet, du legst mir Worte in den Mund. Aber Journalisten und Politiker sind die, die größte Reichweite haben. Und wenn dann irgendein Oppa seinen Vortrag über Videospiele hält, kommt da MEIST (Ausnahmen gibt es natürlich..) natürlich nicht viel bei rum, wie man hier merkt.
Kommt ganz auf die Zielgruppe und das Thema an wer die größte Reichweite hat.

Was mich hier stört ist wieder diese typische Panikmache und generell diese "unglückliche Präsentation" sozusagen.
"Die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler hat kürzlich ihren Drogen- und Suchtbericht 2016 vorgelegt und sieht demnach neben klassischen Suchtmitteln wie Alkohol, Zigaretten und Co. vor allem die sogenannte Internetsucht sowie die Abhängigkeit von Videospielen auf dem Vormarsch."
Es heißt doch ständig, dass der Alkoholkonsum der Jugend zurückgeht und insbesondere das Rauchen auf einem neuen Tiefstrekord steht.. Also ist das Fettmarkierte doch einfach schon mal falsch. Panikmache, "ALLES geht den Bach runter, auch bei Alkohol etc."! Und dann halt noch die Internetsucht. Dort dann PAUSCHAL: "Mehr als vier Stunden Internet am Tag: SUCHT!!!!" Und dann kann die Trulla da NOCH NICHT EINMAL, und es wäre schlimm genug gewesen, WoW als suchtförderndes Spiel nennen. Ich meine, das Game ist in dieser Debatte seit knapp einem Jahrzehnt der absolute Klassiker. ICH kann mir da nur an den Kopf packen. Und eigentlich ist das sogar die Schande, denn natürlich wird die Internetsucht zur Zeit enorm ansteigen, da das Internet eben immer wichtiger wird und gerade bei den Jugendlichen mit viel Freizeit voll angekommen ist. Aber wenn es dann so präsentiert wird, nervt es mich einfach schon wieder.. Da ist die Intention so was von klar. Vier Stunden am Tag, da sind 90% der 12-18-jährigen in Deutschland internetsüchtig, und von den anderen zehn Prozent haben dann neun vermutlich gar keinen Anschluss.. Ist klar.
Was du da reininterpretierst ist deine Sache, aber das sagt die fett markierte Textpassage sicher nicht aus.
Zigaretten und Alkohol sind schon deswegen eher die klassischen Suchtmittel, weil es Videospiele und Internet in dieser Form und Verbreitung noch nicht lange gibt. Außerdem sagt der Satz lediglich dass neben den klassischen Suchtmitteln (zu deren Stand sie sich hier nicht äußert), eben Videospiel und Internetsucht verbreiteter werden, nicht mehr, und nicht weniger.

Ich verstehe jetzt nicht wieso du so überreagierst. Das Thema ist wichtig und viele unterschätzen es, gerade eben Jugendliche. Ist doch gut wenn einmal darauf aufmerksam gemacht wird.

Yup. Wobei zählt das hier mit rein oder ist das eine andere Sucht?

Selbst im Fitnessstudio sind viele die ganze Zeit mit ihrem Smartphone beschäftigt. Beim Ausdauertraining wird gechattet, während der Pause beim Kraftraining wird gechattet... Und die ganze Zeit Stöpsel im Ohr zum Musikhören - so kommen die schon an und gehen auch wieder. Da frage ich mich, ob die auch beim Sex Musik über Kopfhörer hören und vielleicht dabei chatten? ;) :ugly:

Kann man nicht mal 2 Stunden sein Smartphone in Ruhe lassen während man Sport macht? Musik hören ist ja eine Sache, aber dieses gechatte die ganze Zeit...
Was ist so schlimm daran Musik beim Sport zu hören? Gar nichts, es wirkt sich sogar positiv aus.
 
Ich beobachte schon eine starke Tendenz zur Elektroniksucht,
vor allen in Sachen Smartphone, gekoppelt natürlich mit Internet.
Fast jeder Jugendliche und Heranwachsende ist auf dem Dingern am rum tippen.
Erschreckend sind Auswertungen von Benutzungsapps,
die hohe Nutzungsraten mehrere Stunden am Tag verteilt auf Minutenabstände auswerfen.
Ich gehöre schon zu denn älteren Semestern.
Wir haben früher unterwegs in Telefonzellen telefoniert.
Erreichbarkeit gleich null.
Gute Alte Zeit.........
Naja, das "Neue" annehmen und richtig dosiert ist ja auch ned verkehrt,
aber richtig dosiert.
Eine Handy APP, die denn Internetverkehr, Soziale Netzwerke, freiwillig einschränkt und für Kinder vielleicht besser regelt,
fände ich nicht schlecht.

Gruß

Michael
 
Und wenn man es übermäßig oft nutzt? Ach, lass mich raten, jemand der am Tag ne Schachtel Zigaretten raucht nutzt man die auch und ist nicht süchtig.

Richtig nur der Konsum an sich ist keine Sucht da gehört einfach mehr dazu was bei einer Person die eine Schachtel Zigaretten am Tag raucht auch der Fall ist.
Was das Thema Abhängigkeit angeht finde ich den Wiki Artikel gar nicht mal so schlecht:
Abhangigkeit (Medizin) – Wikipedia
 
Richtig nur der Konsum an sich ist keine Sucht da gehört einfach mehr dazu was bei einer Person die eine Schachtel Zigaretten am Tag raucht auch der Fall ist.
Was das Thema Abhängigkeit angeht finde ich den Wiki Artikel gar nicht mal so schlecht:
Abhangigkeit (Medizin) – Wikipedia
Nein, aber übermäßiger Konsum kann zur Sucht führen. Und jemand der 4-5 täglich auf Facebook unterwegs ist konsumiert auch, und jemand der im Wirtshaus täglich 10 Bier trinkt konsumiert auch.
 
Nein, aber übermäßiger Konsum kann zur Sucht führen. Und jemand der 4-5 täglich auf Facebook unterwegs ist konsumiert auch, und jemand der im Wirtshaus täglich 10 Bier trinkt konsumiert auch.

Stimmt schon aber die 4-5h (gehe mal von h aus) sind nicht weiter Tragisch sofern man seinen Konsum im Griff hat (klingt irgendwie komisch wenn man das so auf alltäglich Sachen anwendet :ugly:)
Ich sage nicht man kann keine Abhängigkeit entwickeln würde das Risiko aber nicht so hoch einschätzen wie es die Bundesidiotenbeauftragte macht nur weil diese keine Ahnung von Medien hat und übrigens Spiele und Filme während der BPK verwechselt hat :D.

Mal mich als Beispiel:
Da ich in den letzten Wochen nicht großartig laufen konnte und dementsprechend viel Zeit hatte war ich gute 5-8h am Tag in Foren unterwegs am spielen und was man sonst noch so im Internet treibt bin ich Süchtig?
Nein es hat keinen nennenswerten Einfluss gehabt ich bin wie immer meinen Tätigkeiten nach Genesung nachgegangen komme auch gut ohne Internet und Spiele zurecht usw. es ist also keine Abhängigkeit entstanden trotz viel zu hohem Konsum(zumindest für meine Verhältnisse).

Abhängigkeit ist eben nicht so einfach wie es sich einige vorstellen, da gehört mehr dazu als die reine Konsummenge dafür gibt es viele Faktoren ab wann man von einer Abhängigkeit sprechen kann aber das kann die eine Psychologe bestimmt besser erklären denn von einer Physischen Abhängigkeit gehe ich hier bei dem Thema mal nicht aus ;).
 
Die Frau spricht vor allem fließend Milchbrei.
Am besten fand ich die Aussage von Frau Mortler im Spiegel-Online Interview „Jeder hat das Recht, in einer freien Gesellschaft Dinge zu machen, die nicht verboten sind.“ Super dann sind Diktaturen also auch freie Gesellschaften, denn da darf man ja auch alle Dinge machen die nicht verboten sind. Tautologie ick hör dir Trapsen.
Marlene Mortler uber Drogen: "Ich mag Kontrollverlust nicht" - SPIEGEL ONLINE
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wenn man es übermäßig oft nutzt? Ach, lass mich raten, jemand der am Tag ne Schachtel Zigaretten raucht nutzt man die auch und ist nicht süchtig.

Ne Sucht ist ganz einfach so, damit kann man nicht aufhören.
Ich kann aber ganz easy aufhören mit dem Surfen, Whatsappen und Zocken.
Da kräht kein hahn nach, das schlimme ist die Leute glauben es dir nicht mal wenn du es machst.

Hab die Erfahrung selbst bei wow gemacht, ALLE haben gesagt ich wäre süchtig bis es mich so angekotzt hat das ich von heute auf morgen aufgehört habe.
So wem hab ich jetzt etwas damit bewiesen? Solche Dinge werden einfach unter den Tisch gekehrt....

Wie viele Leute sitzen seid Jahren Abends vor dem Fernseher.... Regelmäßig oft über Std. das ist dann keine Sucht!?!?

Und bei Alkohol, Zigaretten ist es einfach anders, da sind zusätzliche Stoffe in deinem Körper.


Aber das der Körper sich von seinen eigenen Hormonen selbst abhängig macht, dass will ich mal so in den Raum stehen lassen... das ist lächerlich! :lol: :lol: :lol:
 
Ich find diese Warnungen immer total Weltfremd.

Oh oh jeder guckt auf sein Smartphone!!!
Was haben wir denn früher gemacht während Wartezeiten? Es wird ja so getan als wären da die tollsten und unterhaltsamsten Dinge geschehen.
Aber man hat da gesessen und Löcher in die Luft gestarrt. Und so wie ich die meisten kenne wurde nichtmal über irgendwas wichtigeres nachgedacht...

Am besten ist davon dann die Erweiterung das Jugendliche im Cafe auf's Smartphone gucken. Wenn wir uns damals mal irgendwo reingesetzt haben waren wir vorher 2-3 std zusammen unterwegs...
Da kann man doch mal bissl sein smartphone checken und muss nicht unbedingt die 15-30 min nutzen um zu reden.

Wenn offliner ja weltbewegende Dinge Zuhause tun würden und nur die Leute im Internet die totalen Loser wären... OK.
Die Alternative ist doch einfach nur irgendein anderer Bullshit.

Sucht braucht sowieso einen erheblichen negativen Effekt, sonst kann man einfach froh sein das einem etwas so gut unterhält.
Man kann theoretisch seine komplette Freizeit vor dem PC verbringen ohne irgendwelche geistigen und körperlichen Schäden zu erleiden, die schlimmer wären als bei irgendetwas anderem.

Überall gibts Ärzte für Musikerkrankheiten, ihr Höschen würde aber ganz feucht werden wenn jeder täglich 3-4 Std. ein Instrument lernen würde.
Die ganzen "Sportler" aus meiner Schulzeit waren mit 16 schon beim Arzt wegen Rücken, Knien usw. und haben dicke Spritzen gegen Schmerzen bekommen, um das ach so wichtige Spiel/Turnier gegen die Bauern aus der Nachbar-Stadt/Dorf mitmachen zu können.
Also paar Schmerzen mit 40/50 wegen zu langem Sitzen gelten schon mal nicht. :hmm:
 
Stimmt schon aber die 4-5h (gehe mal von h aus) sind nicht weiter Tragisch sofern man seinen Konsum im Griff hat (klingt irgendwie komisch wenn man das so auf alltäglich Sachen anwendet :ugly:)
Ich sage nicht man kann keine Abhängigkeit entwickeln würde das Risiko aber nicht so hoch einschätzen wie es die Bundesidiotenbeauftragte macht nur weil diese keine Ahnung von Medien hat und übrigens Spiele und Filme während der BPK verwechselt hat :D.

Mal mich als Beispiel:
Da ich in den letzten Wochen nicht großartig laufen konnte und dementsprechend viel Zeit hatte war ich gute 5-8h am Tag in Foren unterwegs am spielen und was man sonst noch so im Internet treibt bin ich Süchtig?
Nein es hat keinen nennenswerten Einfluss gehabt ich bin wie immer meinen Tätigkeiten nach Genesung nachgegangen komme auch gut ohne Internet und Spiele zurecht usw. es ist also keine Abhängigkeit entstanden trotz viel zu hohem Konsum(zumindest für meine Verhältnisse).

Abhängigkeit ist eben nicht so einfach wie es sich einige vorstellen, da gehört mehr dazu als die reine Konsummenge dafür gibt es viele Faktoren ab wann man von einer Abhängigkeit sprechen kann aber das kann die eine Psychologe bestimmt besser erklären denn von einer Physischen Abhängigkeit gehe ich hier bei dem Thema mal nicht aus ;).
Kurze Frage: Bist du 15 oder jünger?
In dem Alter reflektiert man über solche Dinge eher selten, selbst Erwachsene machen es nicht oft genug.

Ich schreibe nicht dass stundenlanger Konsum zwangsweise zu einer Abhängigkeit führen muss, keine Ahnung wieso dann jeder sich selbst als "positives Beispiel" ankommt. "Seht her, ich bin X Stunden im Netz, aber ich kann mich beherrschen etc". Ja schön, nur gehts hier nicht um Erwachsene sondern eher um Jugendliche, und auch da um wie viel Prozent? 2-4% wenn ich mich nicht täusche.
Immer dieses von sich auf andere schließen, das bringt uns beim Thema nicht weiter.

Ne Sucht ist ganz einfach so, damit kann man nicht aufhören.
Ich kann aber ganz easy aufhören mit dem Surfen, Whatsappen und Zocken.
Da kräht kein hahn nach, das schlimme ist die Leute glauben es dir nicht mal wenn du es machst.
Der nächste der sich als lobendes Beispiel hernimmt. Naja, es geben die wenigsten Süchtigen zu, das sie süchtig sind.
Schön für dich, ohne irgendeinen sarkastischen Unterton, viele können aber nicht einfach aufhören. Es gibt ja sogar Fälle in denen Kinder/Jugendliche Straftaten begehen weil das iPhone für einen Tag weg ist.

Hab die Erfahrung selbst bei wow gemacht, ALLE haben gesagt ich wäre süchtig bis es mich so angekotzt hat das ich von heute auf morgen aufgehört habe.
So wem hab ich jetzt etwas damit bewiesen? Solche Dinge werden einfach unter den Tisch gekehrt....
Was wird jetzt genau unter den Tisch gekehrt?
Wie viele Leute sitzen seid Jahren Abends vor dem Fernseher.... Regelmäßig oft über Std. das ist dann keine Sucht!?!?
Klar kann man da auch von einer Sucht sprechen wenn die Personen das wirklich "brauchen" bzw immer so durchziehen.

Und bei Alkohol, Zigaretten ist es einfach anders, da sind zusätzliche Stoffe in deinem Körper.
Aber das der Körper sich von seinen eigenen Hormonen selbst abhängig macht, dass will ich mal so in den Raum stehen lassen... das ist lächerlich! :lol: :lol: :lol:
Aha, und warum ist das jetzt lächerlich? Hast du da irgendwelche Studien oder Quellen parat, oder bist du vielleicht Biologe?
Beispiel? Kaufsucht/zwang. Es geht nicht darum etwas zu kaufen, sondern darum, dass man sich selbst "belohnen will", bzw die Sucht nach dem Gefühl der Belohnung. Oder es gibt auch andere Auslöser dafür.

Lies dir das mal durch, bevor du ohne Ahnung irgendwas als lächerlich bezeichnest:
Das Belohnungssystem im Gehirn
Suchtig durch korpereigene Drogen
Das Suchtgedachtnis - W wie Wissen - ARD | Das Erste

Ich find diese Warnungen immer total Weltfremd.
Sucht braucht sowieso einen erheblichen negativen Effekt, sonst kann man einfach froh sein das einem etwas so gut unterhält.
Man kann theoretisch seine komplette Freizeit vor dem PC verbringen ohne irgendwelche geistigen und körperlichen Schäden zu erleiden, die schlimmer wären als bei irgendetwas anderem.

Überall gibts Ärzte für Musikerkrankheiten, ihr Höschen würde aber ganz feucht werden wenn jeder täglich 3-4 Std. ein Instrument lernen würde.
Die ganzen "Sportler" aus meiner Schulzeit waren mit 16 schon beim Arzt wegen Rücken, Knien usw. und haben dicke Spritzen gegen Schmerzen bekommen, um das ach so wichtige Spiel/Turnier gegen die Bauern aus der Nachbar-Stadt/Dorf mitmachen zu können.
Also paar Schmerzen mit 40/50 wegen zu langem Sitzen gelten schon mal nicht. :hmm:
Ganze Freizeit vor dem PC? Na dann schon mal viel Glück mit Kurzsichtigkeit, gestörtem Melatoninhaushalt, schlechter Haltung, eventuell (sogar ziemlich sicher) Sehnenscheidenentzündung, soziale Kontakte werden definitiv darunter leiden.
Sucht braucht einen negativen Effekt? Das ist jetzt aber rein deine Auslegung oder, oder die der Wissenschaft?


Und von was redest du im zweiten Teil? Zu langes Sitzen hat halt mehr Nebenwirkungen als ein paar Schmerzen, aber egal. Verkürzte Muskeln, schlechte Haltung, und so weiter.
Welche Ärzte gibts denn für Musikerkrankheiten gibt es denn? Ich hab jedenfalls noch nie einen Facharzt für Musikerkrankheiten gesehen, aber vielleicht kannst du mich ja aufklären.
 
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