Saints Row war wirklich mies, ich habe jeden Vorgänger mehrmals durchgespielt, aber das Reboot war Müll. Nervige Charaktere, schlechter Humor, langweilige Missionen, keine Flugzeuge, kaum betretbare Gebäude, leere Spielwelt, langweilige und monotone Nebenaktivitäten, schlechtes Gunplay... die Liste ist lang. Das einzige was das Spiel gut macht ist die Spielwelt. Die war in Saints Row 3 und 4 echt langweilig (aber es gab zumindest mehr betretbare Gebäude...)
Wenn man davor Saints Row 2 gespielt hat, kommt der neue Teil einem vor, als wenn ein komplett anderer Entwickler das Spiel entwickelt hat, noch schlimmer, es fühlt sich wie ein absolutes Downgrade an (zur Erinnerung: Saints Row 2 ist 2009 erschienen...). Woran es lag? Keine Ahnung, ich muss aber
@AnnieZ Recht geben. Vergleicht man das Spiel mit dem Vorgänger, kam es mir schon so vor, als wenn man niemanden auf die Füße treten wollte... wobei ich auch vermute, dass dort die letzten Jahre keiner mehr die Richtung vorgegeben hat. Saints Row 4 war schon sehr extrem (aber ich fand es immer noch gut!), dann kam das Spin Off mit Gat, ja war ok, aber man hat da schon gemerkt, dass den Entwicklern die Ideen ausgehen, Agents of Mayhem hat für mich als Spiel überhaupt nicht funktioniert und das Saints Row Reboot war dann der Gipfel der Unkreativität. Echt schade, mochte die Jungs von Volition, aber gut, wer fast 10 Jahre lang nicht abliefert muss sich dann auch nicht wundern.
Ubisoft geht es momentan ähnlich, so mein Empfinden, keiner gibt eine klare Richtung vor und dadurch entstehen mMn Spiele, die nichts halbes und nichts ganzes sind. Alle guten Spiele hatten oder haben eine klare Vision, die von einer oder mehreren Personen getragen wurde. Nicht umsonst sagt man, dass mehrere Köche die Suppe versalzen
