AW: BPjM: Indizierungsantrag gegen Onlineshop für unzensierte Spiele beantragt
Es reicht manchen Politikern schon nicht mehr, dass gewisse Spiele indiziert werden, nein jetzt sollen gleich ganze Seiten indiziert werden, die diese verkaufen. Was Ich merkwürdig finde ist, dass es gerade Österreichische Seiten sind. Als wüssten die Politiker genau, dass Volljährige Personen, dort Ihre Uncut-Spiele kaufen. Es ist eine bodenlose Freichheit, dass man Spiele verbieten will, die für Erwachsene gedacht sind, nur weil irgendeine fadenscheinige, vom Bund in auftrag gegebene Studie bei Menschen, die diese Spiele spielen, erhöhte Hirnaktivität nachgewiesen hat, die man beim Bund als erhöhte Gewaltbereitschaft deutet.
Ich hab schon idiotische Vorschläge gehört. Zum Beispiel, dass man jemanden der besoffen ist oder unter Drogen steht, als nicht schuldfähig anerkennt, weil er nicht wusste was er tat. Dann müsste ja ein Amokläufer ja auch sagen können, dass er wegen den "Killerspielen" nicht schuldfähig ist, sondern die daran Schuld sind, dass er amok lief. Nach der theorie der Politiker müsste es ja genau so sein. "Killerspiele" gehören verboten, weil ein Jugendlicher dadurch agressiv und gewaltbereit wird und durch das Töten von virtuellen Gegnern abstumpft.
Dann ist es ja auch logisch, dass man für unter 18 jährige, das Schießen mit großkalibrigen Waffen verbietet, weil der Vater des letzen Amokläufers zufällig seine Waffen nicht ordentlich weggesperrt hat. So kann man verhindern, dass Jugendliche, die im Schützenverein sind und dafür eine psycholigische Untersuchung bestehen und Ihre Zuverlässigkeit nachweisen müssen, mit den Waffen Ihrer Väter amok laufen.
Helft mir bitte, mir ist die Logik, die diese Politiker an den Tag legen ein völliges Rätsel. Da wird minderjährigen Sportschützen das Schießen mit großkalibrigen Waffen verboten. Wozu? Um Amokläufe zu verhindern? Woher hatten denn die meisten Amokläufer Ihre Waffen? Von Ihren Vätern oder Onkeln oder sonst wem. Warum dann nur großkalibrige Waffen verbieten? Ist eine .223 Remington denn weniger tödlich als eine .500 S&W? Das wär mir aber neu.
Nun ja ich will ja nicht die absurden Ideen der Politiker schlecht reden, ohne eigene zu haben. Daher würde Ich sagen: Mehr Personal bei der Polizei, kürzere Intervalle bei der Eignung zum Waffenbesitz, das nicht ordnungsgemäße Verwahren einer Waffe als schwere Straftat mit bis zu 10 Jahren bestrafen. Und ganz allgemein gesagt: Wer eine Waffe besitzt und diese nicht wie vorgeschrieben vor dem Zugriff unbefugter schützt, der handelt verantwortungslos und macht sich genauso strafbar, wie derjenige, der die Waffe nimmt und abdrückt.
Nun noch mal zurück zu den Spielen und Internetseiten: Die meisten Spiele, die als "Killerspiel" bezeichnet werden, sind ab 18. Bei den meisten Onlineshops, und gerade bei denen, wo man Uncut-Versionen kaufen kann, muss man doch einen Altersnachweis erbringen. Gerade diese Tatsache zeigt doch, wie unüberlegt ein Antrag auf indizierung dieseer Seiten ist. Bei diesen Seiten ist doch wenigstens gewährleistet, dass erwachsene Personen beteiligt sind, am kauf dieser Spiele. Als nächstes wird noch Steam indiziert. Ich seh schon was Herr Herrman dazu sagt: "Steam ist eine Verbreitungsplattform für Tötungstrainingssoftware".
Bevor die Politik irgendetwas verbietet oder indiziert, sollte sie Ihr Gehirn ausnahmsweise mal benutzen. Und wenn, dann soll sie auch so konsequent und nicht nur Spiele verbieten, sondern auch Filme, Musik, Internetseiten, Bücher etc. pp.