Boot-Loop bei kalten Komponenten

ApfelweinTM

Komplett-PC-Käufer(in)
Moin moin,

ich habe mir kürzlich einen neuen PC zusammengebaut.

System:
CPU: Ryzen 2600
Kühler: Dark Rock 4
Mainboard: MSI B450 Gaming Plus
RAM: G.Skill Aegis 16GB 3000MHz (läuft auf 3200)
GPU: EVGA 1070 SC Black Edition
Netzteil: Pure Power 10 400W
Gehäuse: Sharkoon DG7000 (mit Silent Wings 3 anstelle der Standardlüfter)

Die erste Woche lief alles problemlos. Seit ein paar Tagen hängt der PC aber in ca. 5-7 Bootschleifen, bevor er dann ganz normal hoch fährt. Allerdings nur, wenn er davor eine Weile (mindestens ein paar Stunden) aus war. In dieser Zeit wird auch der Monitor nicht angesprochen. Nachdem die Bootschleife überwunden ist, läuft alles. Dann ist auch ein Neustart kein problem, daher ist meine Vermutung, dass es irgendwas mit "kalten" (wir haben gerade ca. 23°C in der Wohnung) Komponenten zu tun hat. Gestern habe ich noch die Standard-Gehäuselüfter und dan CPU Kühler von Boxed auf DR4 gewechselt. Das Bootloop-Problem besteht jedoch weiterhin.

Hat jemand eine Idee, welcher Part im kalten Zustand rumzicken könnte. Rumprobieren gestaltet sich etwas schwierig, da ich nur 1-2 Tests pro Tag machen kann ;). Womit würdet ihr anfangen?

Grüße,
Apfelwein
 
AW: Bootloop bei kalten Komponenten

Beim RAM. Takte den mal deutlich niedriger und schau ob das Problem weiterhin besteht.
 
AW: Bootloop bei kalten Komponenten

Takte mal den RAM auf 2933 runter. (Spezifikation von AMD) und versuche es mal so. Vielleicht noch einen CMOS Reset vorsichtshalber machen.
 
AW: Bootloop bei kalten Komponenten

Alles klar. Habe den RAM jetzt mal auf Standard zurückgesetzt. Ob es hilf, seh ich erst heute Abend oder morgen früh. Falls ja = Chiplotterie verloren?
 
AW: Bootloop bei kalten Komponenten

Ist das so? Es gibt also 0 Übertaktungspotential bei Arbeitsspeicher? Again what learned :schief:
 
AW: Bootloop bei kalten Komponenten

Nach deiner Logik wäre die gesammte OC-Thematik obsolet. Natürlich ist RAM übertaktbar, genauso wie CPUs und GPU. Sogar Monitore lassen sich übertakten.
Es gibt schon einen Grund, warum auf den RAM Modulen nicht 3200MHz steht.
Bei CPUs, GPUs und Monitoren ist es dasselbe.
Hersteller selektieren intern nach bestimmten Kriterien und verkaufen die Sachen mit max. möglichem Gewinn.
Dazu gehört es bspw. nicht, ein RAM Modul, welches 4600MHz macht, als 3200MHz Modul zu verkaufen.
 
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