Blu-ray als Backup-Medium?

Also die LG sind nicht das gelbe vom ei und wer weiß ob sie ihre brenn-qualität mittlerweile mal im griff haben. (zumindest bei DVD`s waren die unterirdisch und gerüchteweise die laufwerke auch nicht sonderlich haltbar)
Ich würde Pioneer oder Panasonic/Matshita empfehlen, wobei man für zweiteres ein externes gehäuse benötigt. (anschluß via usb) Dazu können beide alles gängige bis zur BDXL-RE.
Gibt es denn noch irgendinene BD-Brenner, mit dem man die "Qualitätsdaten" auch wieder auslesen kann?
Da muß man sich wohl entweder einen alten liteOn besorgen oder der Pioneer kann das ggf. auch. Bei panasonic schaut es in der hinsicht glaub ich schlecht aus.
Ich hatte da auch mal einen thread gefunden wo diverse rohlinge getestet wurden, aber den finde ich auf die schnelle nicht wieder. Auslesen kann man das ja mit einem kostenlosen programm von nero.
 
Ein externer Brenner wäre ja gar nicht so schlecht, dann kann ich den an jeden PC anschließen, allerdings nervig wenn er auch noch einen Stromstecker braucht, oder wird der nur über USB auch mit Strom versorgt?
Ist das Laufwerk über USB dann langsamer als ein internes am SATA?
 
Also es gibt USB 3-gehäuse für slim-laufwerke. Da braucht es keine extra stromanschluß, zumal slim-laufwerke eh für den mobilen bereich gedacht sind und von daher nicht sonderlich viel strom benötigen. Mit usb 3 dürfte es dann auch keine einschränkung in sachen geschwindigkeit geben, wobei optische laufwerke jetzt nicht für ihre rasanz bekannt sind. ;)
 
Also die LG sind nicht das gelbe vom ei und wer weiß ob sie ihre brenn-qualität mittlerweile mal im griff haben. (zumindest bei DVD`s waren die unterirdisch und gerüchteweise die laufwerke auch nicht sonderlich haltbar)
Ich habe Gerüchte gehört das in RAM Alienschleim mit verbaut wird als Katalysator. :D

Bis jetzt hatte ich auch als DVD Brenner nur LG und die Brenner haben einige 100er Spindeln leer gemacht und bis jetzt kein Ausfall. Alle 10 LG Brenner die ich habe funktionieren auch noch 1A.(2 Blu Ray und 8 DVD)

Nen weiterer Pluspunkt für LG ist das die meistens sehr gut mit EAC funtionieren. Eher seltene Laufwerke bekommt man häufiger nicht richtig ans laufen mangels Unterstützung.

Der olle Slim Brenner ist ja brutal langsam...
 
Ich habe Gerüchte gehört das in RAM Alienschleim mit verbaut wird als Katalysator. :D
...und schlechter/überlagerter alienschleim sorgt dabei für schlechte transferraten. Wußtest du das nicht? :ugly:
Bis jetzt hatte ich auch als DVD Brenner nur LG und die Brenner haben einige 100er Spindeln leer gemacht und bis jetzt kein Ausfall. Alle 10 LG Brenner die ich habe funktionieren auch noch 1A.(2 Blu Ray und 8 DVD)
Die tatsache das du bis jetzt 10 stück hattest sagt ja so einiges. :D Ich bin, seitdem man 2x cd brennen kann, mit 5-6 geräten aus gekommen inkl. einem scsi dvd-RAM brenner (5,2GB pro doppelseitigem medium) und das selbe noch mal als IDE-variante (glaube 9,4GB pro 2-seitigem medium). ;)
Nen weiterer Pluspunkt für LG ist das die meistens sehr gut mit EAC funtionieren. Eher seltene Laufwerke bekommt man häufiger nicht richtig ans laufen mangels Unterstützung.
Audio-extraktion ist ein (streit-) thema für sich. Das hab ich aber maximal vor jahren am rande betrachtet.
Der olle Slim Brenner ist ja brutal langsam...
Schnell ist nicht immer gut. So wie ich das sehe liegt das optimum ca. bei 6-facher geschwindigkeit, wobei einige rohlinge sicherlich auch 4-fach verlangen für ein optimales ergebniss. Das kann der brenner.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die tatsache das du bis jetzt 10 stück hattest sagt ja so einiges. :D Ich bin, seitdem man 2x cd brennen kann, mit 5-6 geräten aus gekommen inkl. einem scsi dvd-RAM brenner (5,2GB pro doppelseitigem medium) und das selbe noch mal als IDE-variante (glaube 9,4GB pro 2-seitigem medium). ;)
Ich habe 6 PCs, 4 Laptops und nen Server... Da kommen schon ein paar Brenner zusammen. Früher hatte ich auch grundsätzlich 2 im PC. :D
 
Da muß man sich wohl entweder einen alten liteOn besorgen oder der Pioneer kann das ggf. auch.
Alte Brenner fallen für mich schonmal aus. Wenn ich schon >70 Euro für sowas ausgebe, dann muss das Gerät auch BD-XL (als BD-R, BD-RE und M-Disc) brennen können. Bliebe u.U. noch einer der wenigen Pioneers übrig.

Auslesen kann man das ja mit einem kostenlosen programm von nero.
Kann Nero DiscSpeed aus dem Kauf-Nero mit BD umgehen? Alles, was ich zum kostenlosen Nero DiscSpeed (bis zur wohl neuesten Version 12) finde, spricht nur von CD und DVD.

Mir ist das alles jedenfalls zu ungenau, um mich für eine Langzeitarchivierung darauf zu verlassen. Bevor ich dann 70 Euro für das Laufwerk und nochmal 40 Euro (BD-R 100GB) oder 75 Euro (M-Disc 100GB) für 500 GB an Archivierungsplatz ausgebe, investiere ich das Geld für die derzeit benötigten ca. 1,8 TB lieber über die Jahre in ein paar HDDs und den Aufwand, diese jährlich zu prüfen.

Im Endeffekt bleibt es für mich daher leider bei meiner Einschätzung der letzten 10 Jahre: die Speicherindustrie kommt mit den Speicherkapazitäten von Archivierungsmedien, die inkl. Laufwerk auch preislich attraktiv sind, einfach nicht hinterher. Oder die Medienindustrie hat sie so fest im Würgegriff, dass sie jegliche Weiterentwicklung zur Marktreife einstellen.
 
Alte Brenner fallen für mich schonmal aus. Wenn ich schon >70 Euro für sowas ausgebe, dann muss das Gerät auch BD-XL (als BD-R, BD-RE und M-Disc) brennen können. Bliebe u.U. noch einer der wenigen Pioneers übrig.
Hab mich gestern erstmal wieder mit dem thema beschäftigt und es scheinen nur die alten geräte zu gehen. (halt alles was irgendwie auf liteon basiert) Allerdings benutzen fast alle opti drive control zum auslesen und das wird seit 2012 nicht mehr weiter entwickelt. :(
Kann Nero DiscSpeed aus dem Kauf-Nero mit BD umgehen? Alles, was ich zum kostenlosen Nero DiscSpeed (bis zur wohl neuesten Version 12) finde, spricht nur von CD und DVD.
Da bin ich gerade komplett überfragt. Da ist bloß mal was am rande aufgetaucht. Wie gesagt, die meisten nehmen opti drive control.
Mir ist das alles jedenfalls zu ungenau, um mich für eine Langzeitarchivierung darauf zu verlassen. Bevor ich dann 70 Euro für das Laufwerk und nochmal 40 Euro (BD-R 100GB) oder 75 Euro (M-Disc 100GB) für 500 GB an Archivierungsplatz ausgebe, investiere ich das Geld für die derzeit benötigten ca. 1,8 TB lieber über die Jahre in ein paar HDDs und den Aufwand, diese jährlich zu prüfen.
Seitdem mir auf platte einzelne dateien gestorben sind, hab ich da kein vertrauen mehr. Das war bei mir erst der impuls überhaupt auf blueray zu setzen. Die letzte platte, die die daten auch zuverlässig hielt, war glaub ich ein 500GB oder 1TB-modell von samsung.
Im Endeffekt bleibt es für mich daher leider bei meiner Einschätzung der letzten 10 Jahre: die Speicherindustrie kommt mit den Speicherkapazitäten von Archivierungsmedien, die inkl. Laufwerk auch preislich attraktiv sind, einfach nicht hinterher. Oder die Medienindustrie hat sie so fest im Würgegriff, dass sie jegliche Weiterentwicklung zur Marktreife einstellen.
Das wird schlicht zu teuer werden mit dem alternativen speichermethoden. Da will ja eine film- und musik-industrie mit verdienen, weil man damit ja auch kopien geschützter datenträger mit anlegen kann. :wall:
 
investiere ich das Geld für die derzeit benötigten ca. 1,8 TB lieber über die Jahre in ein paar HDDs und den Aufwand, diese jährlich zu prüfen.

Ich sichere auf meine HDD`s immer abwechselnd, somit hab ich einen gewissen zeitlichen Versatz und könnte zur Not auch auf die vorherige Version zurückgreifen.
Dazu hab ich drei alte WD Green`s und die laufen alle noch wie ein Uhrwerk. SMART ist Top, die machen keine Geräusche und Daten sind mir auch noch keine verloren gegangen.
Die Server-Statistik würde den Toshibas eine lange Laufzeit bescheinigen.

Luxus:
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Den Otto-Normalverbraucher würd ich einfach empfehlen zwei unterschiedliche USB 3.0 HDDs zu kaufen und abwechselnd darauf zu sichern.
Extern mit Typ: HDD, Formfaktor: 2.5", Anzahl Datenträger: 1, Kapazität ab 1TB, Anschluss intern: SATA, Anschluss extern: USB 3.0, Lüftergröße: kein Lüfter, Herstellergarantie: 3 Jahre Preisvergleich | Geizhals Deutschland
 
Seitdem mir auf platte einzelne dateien gestorben sind, hab ich da kein vertrauen mehr. Das war bei mir erst der impuls überhaupt auf blueray zu setzen. Die letzte platte, die die daten auch zuverlässig hielt, war glaub ich ein 500GB oder 1TB-modell von samsung.
Dann scheint sich bei mir das zu bestätigen, was ich an mehreren Stellen im Netz schon gelesen habe. EInfach nur speichern und dann Jahrelang vergesen sollte man die Daten auf der HDD nicht. Lässt man die Platte aber regelmäßig "lange genug" laufen (was auch immer das bedeuten mag) und greift auf die Daten zu (auch lesend), dann erneuert die Firmware der Platte im Zweifel die Magnetisierung der Daten. Das ext. gelagerte Archiv ist zum Teil seit 2008 auf der selben 1 TB Platte geschrieben, die seit Ende 2011 voll ist. Seitdem wird sie einmal jährlich komplett mittels Prüfsummen überprüft, was auch Ende 2016 noch ohne einen einzigen Datenfehler abgelaufen ist. Die zweite Platte wurde von 2011 bis 2015 immer wieder Aufgefüllt und zeigt auch noch keine Probleme, obwohl die physikalisch genauso alt ist.

Ähnliches gilt für die ebenso alte Version des Bildarchivs in meiner lokalen HDD-Sicherung und auf dem NAS (die ist aber max. von Ende 2010).

Den Otto-Normalverbraucher würd ich einfach empfehlen zwei unterschiedliche USB 3.0 HDDs zu kaufen und abwechselnd darauf zu sichern.
Für die Daten, die sich regelmäßig ändern, nutze ich ich auch seit Jahren "irgendwelche" ext. HDDs

Ich suche nur immer noch noch einem dauerhaften Speichermedium mit genügend Platz und vertretbaren Preisen für Medien und Laufwerke. Ich würde halt insb. mein Bildarchiv (das nur erweitert, bei dem Altdaten aber niemals wieder geändert oder gelöscht werden) sichern und dann die Sicherung im Schrank vergessen.

Anfänglich habe ich die Daten auf DVD-R und DVD-RAM geschrieben und die Medien bei jeder neuen Rohling-Charge einmalig (und meist nur examplarisch) mit dem passenden DVD-Laufwerk auf entsprechend niedrige Fehlerkorrekturrate getestet. Bei BRs gäbe es zwar mittlerweile mit den 100 GB Medien ansatzweise akteptabele Speicehrmedien, dort fehlen mir aber die passenden Tools zur Prüfung.
 
Dann scheint sich bei mir das zu bestätigen, was ich an mehreren Stellen im Netz schon gelesen habe...
Die dateien hat es mir auf der internen meines HTPC`s zerlegt. Das war zu dem zeitpunkt eine 3,5 zoll mit 2TB (toshiba). Die ist mittlerweile aber durch eine 2,5 zoll mit 4TB (ebenfalls toshiba) ersetzt worden, weil ich platz brauchte und mir die 2TB zu laut war. Wie die sich schlägt, werde ich ja im verlaufe der nächsten 2 jahre sehen.
Als externe habe ich nur 3,5 zoll samsung mit 500GB, 2,5 zoll samsung mit 500GB und 1TB, eine externe maxtor mit 4TB (2,5 zoll toshiba->entbehrliche daten) und eine 3,5 Zoll 164GB Hitachi Deskstar im einsatz. Das sind allerdings im wesentlichen platten, die aus diversen raid-verbünden (hardware-raid, wo sich der controller schon bei der kleinsten macke tierisch aufregt) übrig geblieben sind.
Die samsung-platten kann man dabei übrigens beschreiben und vergessen. Allerdings ist das gerade bei den 3,5 zoll-modellen kein wunder. 500GB auf 3 platter macht halt keine sonderliche datendichte.
Bei BRs gäbe es zwar mittlerweile mit den 100 GB Medien ansatzweise akteptabele Speicehrmedien, dort fehlen mir aber die passenden Tools zur Prüfung.
Und genau das soll man bei BD`s nicht machen, also rohlinge mit mehreren lagen nehmen. Je mehr lagen die disk hat, um so weniger sicher sind sie. Mir selbst sind 2 lagen noch sicher genug, aber mehr will ich auch nicht haben. Da eher beschränke ich mein datenaufkommen bei bildern auf 300GB/jahr, auch wenn das dank der K1 nicht einfacher geworden ist.
 
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