Oberst Klink
Lötkolbengott/-göttin
Ich glaube nicht mal, das man unbedingt mehr Geld vom Einzelnen raus quetschen will. Ich vermute viel mehr, das man mehr Kunden erreichen will. Mit F2P schauen sich schon mal viel mehr Spieler das Spiel an (da der Schnupperkurs nichts kostet), und investieren dann vielleicht 10€ in das Spiel, bis sie es dann doch bleiben lassen. Gäbe es diese Möglichkeit nicht, hätte derjenige das Spiel nie getestet, da ihm die ~40€ zum testen viel zu teuer wären.
Doch, glaube Ich schon. Das wollen doch alle Unternehmen, so auch Activision/Blizzard, EA, Ubisoft und die ganzen anderen Publisher und Entwickler, die vermehrt auf F2P setzen wollen. Klar wird man damit mehr Leute erreichen, klar wird es Leute geben, die dann vielleicht 10€ investieren, was sie sonst nicht getan hätten, da sie vom Kaufpreis abgeschreckt wären. Bei einigen Spielen mag da ja auch in Ordnung sein, wenn sie F2P sind und man gegen Geld bestimmte Leistungen bekommt. Die Gefahr liegt aber eben genau darin, dass EA, Acti/Blizz & Co. nur wegen des Mikropayments so schaft auf F2P sind.
Denen geht es nicht darum, möglichst vielen Leuten die Spiele näher zu bringen. Die versprechen sich davon höhere Einnahmen. Insofern hat Nightslaver schon recht, wenn er da skeptisch ist und aufs Mikropayment hinweist.
Was du genannt hast, ist ja durchaus ein Vorteil. Allerdings glaube Ich nicht, dass dies das Hauptinteresse der Publisher ist. Wie gesagt, F2P bietet viele Möglichkeiten neue Einnahmequellen zu schaffen. Skins, Waffen, Skills, Gegenstände, Munition, Fahrzeuge, usw. Einige Spieler meinen dann, sie müssten alles kaufen, damit das Spiel komplett wird, damit sie weiterkommen und blechen dann hier 1€ für einen Skin, dort 2€ für ne Waffe und am Ende haben sie dutzende Euros verballert und doch keinen Vorteil davon.








