Blizzard: Auch das Ende der Konsolen naht laut WoW-Designer Rob Pardo

Ich glaube nicht mal, das man unbedingt mehr Geld vom Einzelnen raus quetschen will. Ich vermute viel mehr, das man mehr Kunden erreichen will. Mit F2P schauen sich schon mal viel mehr Spieler das Spiel an (da der Schnupperkurs nichts kostet), und investieren dann vielleicht 10€ in das Spiel, bis sie es dann doch bleiben lassen. Gäbe es diese Möglichkeit nicht, hätte derjenige das Spiel nie getestet, da ihm die ~40€ zum testen viel zu teuer wären.

Doch, glaube Ich schon. Das wollen doch alle Unternehmen, so auch Activision/Blizzard, EA, Ubisoft und die ganzen anderen Publisher und Entwickler, die vermehrt auf F2P setzen wollen. Klar wird man damit mehr Leute erreichen, klar wird es Leute geben, die dann vielleicht 10€ investieren, was sie sonst nicht getan hätten, da sie vom Kaufpreis abgeschreckt wären. Bei einigen Spielen mag da ja auch in Ordnung sein, wenn sie F2P sind und man gegen Geld bestimmte Leistungen bekommt. Die Gefahr liegt aber eben genau darin, dass EA, Acti/Blizz & Co. nur wegen des Mikropayments so schaft auf F2P sind.

Denen geht es nicht darum, möglichst vielen Leuten die Spiele näher zu bringen. Die versprechen sich davon höhere Einnahmen. Insofern hat Nightslaver schon recht, wenn er da skeptisch ist und aufs Mikropayment hinweist.

Was du genannt hast, ist ja durchaus ein Vorteil. Allerdings glaube Ich nicht, dass dies das Hauptinteresse der Publisher ist. Wie gesagt, F2P bietet viele Möglichkeiten neue Einnahmequellen zu schaffen. Skins, Waffen, Skills, Gegenstände, Munition, Fahrzeuge, usw. Einige Spieler meinen dann, sie müssten alles kaufen, damit das Spiel komplett wird, damit sie weiterkommen und blechen dann hier 1€ für einen Skin, dort 2€ für ne Waffe und am Ende haben sie dutzende Euros verballert und doch keinen Vorteil davon.
 
Es sind högstens weitere Geschäfts Modelle, aber ich glaube nicht daran das es gar keine SP mehr geben wird. Genauso wenig glaube ich auch nicht daran, das die neXt Gen Consolen die letzten sein werden. Es ist einfach nur die Werbe Trommel rühren und mehr nicht. Aber wie oft würde schon gesagt der PC Stirbt, und doch ist er immer wieder aus der Asche auf erstanden. Wie oft würde schon gesagt Consolen taugen nix, und doch gab es immer wieder neue also alles nur geblubber nicht mehr nicht weniger. :daumen:
 
Ich will keine free2play´s und auch kein cloud-gaming, ich will einfach ein ganz normals Spiel, welches ich auf meinen Rechner installiere und es spielen kann, gott ist das sooooo schwer zu verstehen, liebe "Entwickler" :schief:
 
Ich glaube nicht mal, das man unbedingt mehr Geld vom Einzelnen raus quetschen will. Ich vermute viel mehr, das man mehr Kunden erreichen will. Mit F2P schauen sich schon mal viel mehr Spieler das Spiel an (da der Schnupperkurs nichts kostet), und investieren dann vielleicht 10€ in das Spiel, bis sie es dann doch bleiben lassen. Gäbe es diese Möglichkeit nicht, hätte derjenige das Spiel nie getestet, da ihm die ~40€ zum testen viel zu teuer wären.

Das konnte man früher bei JEDEM Spiel, nannte sich Demo bzw Shareware Version. Beides Heutzutage eigentlich Inexistent, und zwar völlig zu Unrecht wie ich finde

ich kanns nicht mehr hören, vor 3 Jahren war der SpielePC am Ende, jetzt sind die Konsolen...


bla bla bla sollens mal die Lottozahlen vorraussagen.

Na ob das viel bringen würde wage ich zu bezweifeln. Wir wüssten zwar, welches Los definitiv NICHT gewinnen würde, aber bei soviel mÖglichkeiten ist das leider auch kein großer Vorteil :devil:
 
Wie unfähig muss man eigentlich sein um solche aussagen machen zu können :huh:
Ich meine,sind die nach dem kindergarten direkt ins Berufsleben gegangen?
 
Solche aussagen widerspiegeln doch nur deren eigenes Interesse wie es nach deren willen weitergehen sollte bzw wie sie sich es wünschen.
Der Grund ist ja klar, das man mehr Profit einnehmen kann.
Diese aussagen werden veröffentlicht, das die Personen auch unbedingt wollen, weil die Spieler-Gemeinschaft sich damit langsam anfreunden muss/soll, den ein abruptes umsteigen wäre natürlich fatal für sie weil das dann niemand annehmen würde.
 
Ich glaube nicht mal, das man unbedingt mehr Geld vom Einzelnen raus quetschen will. Ich vermute viel mehr, das man mehr Kunden erreichen will. Mit F2P schauen sich schon mal viel mehr Spieler das Spiel an (da der Schnupperkurs nichts kostet), und investieren dann vielleicht 10€ in das Spiel, bis sie es dann doch bleiben lassen. Gäbe es diese Möglichkeit nicht, hätte derjenige das Spiel nie getestet, da ihm die ~40€ zum testen viel zu teuer wären.

Eine sehr navie Sichtweise.

Natürlich geht es primär darum seine Einnahmen zu steigern. Sicher erreicht man mit einem F2P Spiel zu diesem Zweck erstmal mehr Leute.

Wollte man wie von dir gedacht einfach nur mehr Leute mit seinem Spiel erreichen könnte man wie einer meiner Vorredner schon sagte auch einfach wieder Demoversionen des Spiels rausbringen. Um Leute zu erreichen würde das nahezu den gleichen Zweck erfüllen. Der Unterschied ist nur das man mit einer Demo, nicht die gleichen Einnahmen hat wie wenn jeder auch nur einen 10€ in ein F2P Titel investiert, wobei natürlich genügend Leute auch mehr als 10€ reininvestiert.
Denke ich zb. an WoT was ich spiele, da habe ich alleine für Premiumaccount sicher schon deutlich mehr als für ein Vollpreistitel gezahlt. Wobei das bei einem Spiel wie WoT auch völlig in Ordnung ist. Bei einem Spiel wie Battlefield 3, Dragon Age, C&C Generals finde/fände ich ein F2P Modell aber absolut nicht angebracht, dort ist sowas einfach nur offensichtliche Abzocke und bringt dem Kunden keinen Mehrwert.

ΔΣΛ schrieb:
Diese aussagen werden veröffentlicht, das die Personen auch unbedingt wollen, weil die Spieler-Gemeinschaft sich damit langsam anfreunden muss/soll, den ein abruptes umsteigen wäre natürlich fatal für sie weil das dann niemand annehmen würde.

Das hat prinzipiell primär nichts mit langsam anfreunden zu tun. Der Grund ist mehr der das Publisher meistens erstmal abwarten wie ein Konzept sich bei einem Konkurenten entwickelt und erst bei Erfolg auf den Zug mit aufspringen.
Das war bei den DLC's damals schon so. Bethesda hatte in Oblivion mit ihren Bezahlinhalten Erfolg und es dauerte keine 2 Jahre bis andere Publisher nachzogen. Bei den F2P Modellen ist es nicht anders. Alle werden jetzt schauen wie EA's C&C Generals 2 mit seinem F2P Modell angenommen wird und sollte es erfolgreich werden kannst du wetten das auch andere Publisher alsbald nachziehen werden.

So einen Umbruch könnte man durchaus auch Aprubt machen. Das würde aber einer gemeinschaftlichen Absprache aller Publisher bedingen und wäre Risikoreich sofern nicht alle mitziehen würden.
 
Klar, Cloud-Gaming ist die Zukunft...:schief:

Das ist genau wie damals, als der Bus erfunden wurde. Autos sind seitdem ja sowas von tot.

Und für Free2Play bezahl ich auch nichts. Ich weiß ja nicht, wie's Euch so geht, aber allein die Vorstellung für ein kostenloses Spiel zu zahlen halte ich für einigermaßen schwachsinnig. Wenn irgendwelche Facebook-Gärtner Geld dafür bezahlen wollen, damit ihre virtuellen Blumen schneller wachsen, von mir aus... schröpft eben die.

Glaub aber kaum, daß sich die anderen Gamer so abspeisen lassen, ist und bleibt ein feuchter Publishertraum, daß man bloß sein Produkt unter möglichst viele Leute bringen muß, und schon schaufeln sie einem fleißig Geld in die Taschen. Funktioniert vielleicht bei ein oder zwei Ausnahmen wie z.B. WoW, aber dann eben für sonst keinen. Markt gesättigt. Gibt doch schon grob geschätzt drei Milliarden Free2Play-Games, Angebot ist also da... Warum spielen wir nicht alle den Kram? Genau, haben wir keinen Bock drauf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Denke ich zb. an WoT was ich spiele, da habe ich alleine für Premiumaccount sicher schon deutlich mehr als für ein Vollpreistitel gezahlt. Wobei das bei einem Spiel wie WoT auch völlig in Ordnung ist. Bei einem Spiel wie Battlefield 3, Dragon Age, C&C Generals finde/fände ich ein F2P Modell aber absolut nicht angebracht, dort ist sowas einfach nur offensichtliche Abzocke und bringt dem Kunden keinen Mehrwert.

Man muss seine Ausgaben beim F2P Konzept natürlich im Blick behalten.
Sicherlich gibt es da einige, die mal locker mehrere Hundert Euro in ein Spiel investieren, das ihnen gefällt. Mit solchen Spielern macht der Publisher natürlich Gewinn.
Aber wer das ausgeben will, den soll man nicht aufhalten.

Wenn man in ein F2P-Spiel 20-40€ stecken muss, um ausreichend Content zu besitzen wäre das ja in Ordnung. Schließlich kostet ein Vollpreistitel bisher auch soviel.
Nur sollte eben alles was darüber liegt keinen Vorteil verschaffen (im Sinne von Skins usw).
 
Mich irritiert, daß hier (fast) alle an seiner "persönlichen Meinung" annörgeln und rummotzen.

Glaubt ihr nicht, daß ein solch großer und "mächtiger" Konzern wie Blizzard-Activision auch
Hintergrund-, Markt-, Bedarfs-, Zukunfts-, Erwartungs-, Verhaltens- und Gebrauchs-Analysen/
Studien/Erhebungen macht, und NICHT stupide und blindlings (so wie manche hier) Produkte
in den Markt stampft?

Ich bin mir sicher, die betreiben eine eigene Abteilung (Think Tank) für solche Agenden,
immerhin schütteln die ihre Produkte nicht aus dem Ärmel, sondern entwickeln "für die Zukunft",
für langlebige/nachhaltige Spiele.

Und eines könnt ihr euch gewiss sein: der "Heimcomputer" und etwas weniger auch Konsolen
werden – warum auch immer - massiv an Bedeutung verlieren.
Auch das "Nutzerverhalten" (Mediennnutzung) hat sich in den letzten Jahren (– Smartphones und
Pads sei "dank" –) massiv geändert.

Oder: wer von euch liest noch eine Tageszeitung (Die Zeit) oder ein Buch in einem durch?
 
Oder: wer von euch liest noch eine Tageszeitung (Die Zeit) oder ein Buch in einem durch?

Wenn's interessant ist...hab ich früher aber auch nicht wesentlich öfter. Vor allem aber kauf ich meine Bücher noch immer am Stück. Und laß mir nicht etwa ein Buch voller leerer Blätter schenken und kauf dann nach Bedarf die Buchstaben.

Ich bin mir sicher, die betreiben eine eigene Abteilung (Think Tank) für solche Agenden,
immerhin schütteln die ihre Produkte nicht aus dem Ärmel, sondern entwickeln "für die Zukunft",
für langlebige/nachhaltige Spiele.

Klar haben die sowas. Die Aufgabenstellung lautet: Wie kann man mit möglichst geringem Aufwand über einen möglichst langen Zeitraum möglichst viel Geld aus seinen Kunden quetschen, ohne daß sie sich verarscht vorkommen.
Den Publishern geht's nicht um gute Spiele (jedenfalls nicht an sich), denen geht's um Marktwirtschaft. Langlebig? Aber nur, wenn die Kunden auch lange zahlen, sonst bitte möglichst kurz. Nachhaltig? Völlig Schnuppe, solage der eigene Ruf nicht nachhaltig beschädigt wird...

Wenn die Kunden anfangen zu maulen, wird ein Stückchen zurückgerudert, bis sie erstmal wieder Ruhe geben (siehe Free2Play-Command&Conquer JETZT doch MIT SINGLEPLAYER-KAMPANGE!).
Deshalb umso besser, daß hier alle rummotzen, umso schneller merken die, das wir uns nicht verarschen lassen.
Allderweil auch noch bei Kickstarter eine Gegenparty läuft...

Und eines könnt ihr euch gewiss sein: der "Heimcomputer" und etwas weniger auch Konsolen
werden – warum auch immer - massiv an Bedeutung verlieren.
Auch das "Nutzerverhalten" (Mediennnutzung) hat sich in den letzten Jahren (– Smartphones und
Pads sei "dank" –) massiv geändert.

Warum auch immer? Etwa weil die das tönen..? Klaro.

Und ob die Mediennutzung sich jetzt wirklich so dramatisch geändert hat, weiß ich auch nicht... Okay, die sozialen Netzwerke sind neu, aber jetzt schreiben die Kids eben keine SMS mehr, sondern Kommentare. Hui. Der Rest der Medien ist doch größtenteils gleich geblieben. Ob ich jetzt mit dem Ipad oder dem Laptop ins Internet gehe, ist doch eher irrelevant.
Am ehesten sind noch die klassischen Zeitungen/Zeitschriften vom Aussterben bedroht, aber vom Ende der Zeitung hör ich schon seit über 20 Jahren und les sie doch jeden Morgen.

Fakt ist, daß ein PayPerPlay(oder so)-System am besten für die Publisher wäre, wenn es denn erfolgreich wäre. Man hätte in etwa gleichbleibende, feste Einnahmen mit denen man seine Aktionäre abspeisen könnte und bequem und risikoarm neue Produkte in Angriff nehmen könnte.
Ist so ähnlich wie in der Politik. Die hätten auch gern berechenbare, durchschaubare, brav nach der Linie marschierende Bürger. Mit denen könnte man dann alles nach seinen Vorstellungen fein säuberlich planen und für die eigene Rente die Diäten noch ein paar mal erhöhen...

Find ich ähnlich sympathisch.:schief:
 
Man muss seine Ausgaben beim F2P Konzept natürlich im Blick behalten.
Sicherlich gibt es da einige, die mal locker mehrere Hundert Euro in ein Spiel investieren, das ihnen gefällt. Mit solchen Spielern macht der Publisher natürlich Gewinn.
Aber wer das ausgeben will, den soll man nicht aufhalten.

Wenn man in ein F2P-Spiel 20-40€ stecken muss, um ausreichend Content zu besitzen wäre das ja in Ordnung. Schließlich kostet ein Vollpreistitel bisher auch soviel.
Nur sollte eben alles was darüber liegt keinen Vorteil verschaffen (im Sinne von Skins usw).

Ja aber ich denke doch mal du weißt genausogut wie ich das es definitiv nicht bei Skins und anderen Aufhübschungen bleiben würde, bleibt es doch jetzt schon nicht bei den DLC's und da hab ich schon regelmäßig den Eindruck das da absichtlich rausgeschnitten wird und man das auch noch deutlichst merkt.

Eines meiner Lieblingsbeispiele dafür Dragon Age. Da steht im Lager doch glatt ein NPC rum und wenn du den anquatscht sagt der dir sinngemäß: "Hier könnten Sie jetzt weiterspielen wenn sie in unserem Shop den DLC erwerben." :ugly:

Es wird doch bei einem F2P Konzept für ein SP-Titel wie meinethalber Risen dann so aussehen das du das F2P Spiel bekommst mit Hauptstory und ein paar Nebenquests und dann gehts los, überall stehen NPC's rum oder gibt es Locations wo du denkst die müssen doch für was gut sein, sind sie dann auch sobald du im Shop 10 Euro für die Nebenquestreihe geblecht hast und 2 Euro für die Schatzsuchequest die dich quer durch die Welt scheucht und leere Locations mit Gegnern und Items füllt und für 5 Euro bekommst dann ein neues Waffen und Rüstungsset für Fraktion XYZ.

Bei grafischen Schnickschnack bleibt das jedenfalls bei so einem Konzept mit Sicherheit nicht, da unrentabel.
 
Cloud-Gaming ist die Zukunft, leider....:nene:

Der DRM-Mist der Gegenwart/Vergangenheit ist erst der Anfang gewesen.
Die Content-Industrie möchte einen Wiederverkaufsschutz.
DRM und Cloud-Gaming sind dafür ideal. Bis heute haben sich die User fast alles gefallen lassen. Im Gegenteil, oft muss ich lesen dass DRM verteidigt wird. Wenn Cloud-Gaming aktuell ist, werden bestimmt auch einige User dass verteidigen....
 
Glaubt ihr nicht, daß ein solch großer und "mächtiger" Konzern wie Blizzard-Activision auch
Hintergrund-, Markt-, Bedarfs-, Zukunfts-, Erwartungs-, Verhaltens- und Gebrauchs-Analysen/
Studien/Erhebungen macht, und NICHT stupide und blindlings (so wie manche hier) Produkte
in den Markt stampft?

Ich bin mir sicher, die betreiben eine eigene Abteilung (Think Tank) für solche Agenden,
immerhin schütteln die ihre Produkte nicht aus dem Ärmel, sondern entwickeln "für die Zukunft",
für langlebige/nachhaltige Spiele.

Ja, leider! Denn all diese Analysen basieren auf bestehendem, was neues kommt bei sowas nicht raus. Zumal diese meist so gestrickt sind was einem an einem Produkt gefallen/missfallen hat; Analysen und Umfragen zu künftigen Produkten/Marken sind mir bisher nie untergekommen.

Oder: wer von euch liest noch eine Tageszeitung (Die Zeit) oder ein Buch in einem durch?

Ich, mein Chef, meine Kollegen... man die Liste ist lang! Mindestens 4x länger als die der Padbesitzer :P
 
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