Blackscreen und durchdrehende Lüfter (Neustart nur mit Powertaste)

Lamda01

Schraubenverwechsler(in)
Moin,

ich habe seit Monaten das Problem dass der Computer (in 99% der Fälle in dem Spiel War Thunder) abstürzt. Blackscreen und durchdrehende Lüfter (Graka und CPU).
Ich nahm an es liegt am Spiel, bis es auch 1x bei einem anderen Spiel auftrat.
Manchmal passierte 1-2 Wochen garnichts, und dann manchmal 4x an einem Tag.
Meißtens erfolgte das direkt nach dem starten des Spiels, nur etwa 2x (aus locker 20-30) nach längerer Spielzeit.
Ich habe diverse Sachen probiert (Grafik runter drehen und mit den Einstellung "rumspielen", Renderer, VSync, Fenstermodus, ohne Hintergrundprogramme starten (Steam/Discord oder Firefox)), das einzige was die Abstürze etwas verringert hat war drauf zu achten das Spiel nicht zu minimieren und wieder reinzutappen (das hat meißtens auch zum crash geführt).

Ich habe die Hardware getestet:
DxDiag -> "alles funktionier einwandfrei"
RAM (Memtest 86) -> keine Fehler gefunden
Festplatten (glaube es war HDD Scan) -> nix gefunden

CPU (Prime 95) - Keine Überhitzung , kein Absturz
GPU (Furmark) - Keine Überhitzung (max 83°C), kein Absturz
Auch beides gleichzeitig (CPU und GPU durchgehend auf 100%).
(Aber da die Abstürze meißtens direkt nach dem Start erfolgten ist Überhitzung sowieso unwahrscheinlich gewesen).

Im War Thunder Forum hatte jemand das gleiche Problem, bei ihm war es das Netzteil was den Geist aufgab. Ich habe daher gestern ein anderes Netzteil eingebaut, aber es hat nichts gebracht.
Auch die Batterie vom Mainboard habe ich ausgewechselt.
Die letzten Tage wurde es gefühlt immer schlimmer. Und seit dem ich das Netzteil ausgetauscht habe komischerweise nicht mehr nach dem Start des Spieles, jetzt nach längerer Zeit im Spiel (so 5-30min)... (?)
Habe auch alles von Staub befreit und die Kabel kontrolliert (ob alles sitzt).

Mein PC:
Windows 10 Pro 64bit
Mainboard: MSI B250M PRO-VDH (MS-7A70)
CPU: Intel Pentium G4560
GPU: NVidia GeForce GTX 770
RAM: 2x Crucial ballistikx 8GB DDR4 RAM UDIMM

Per "eventvwr" konnte ich folgene kritische Fehler herausfinden:
Kernel-Power 41 (63) (nach jedem Absturz)
AESMService 108 (erst seit dem neuen Netzteil, habe aber auch erst vor eine Woche das erste mal nach den Fehlern geschaut).

Ich habe auch ältere Treiber für die Graka probiert (auf jeden Fall von vor den Problemen), aber auch das half nichts :/
Jetzt wäre mein nächster Gedanke: Neues Motherboard. Falls es das nicht ist die CPU, dafür bräuchte ich dann aber wieder ein besseres Motherboard und dann läge ich wieder bei 200-250€ (was ich eigentlich nicht habe)...


Hat jemand eine Idee oder ähnliche Probleme gehabt?

Freundliche Grüße und Danke fürs Lesen! :)
 
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Hallo und herzlich willkommen im Forum

Sag uns doch mal welches Netzteil hättest du denn bisher verbaut und welches hast du dir denn neu gekauft?

An sich hat das System ja doch schon ein paar Jahre auf den Buckel; hat du irgendwelche Komponenten übertakten?

Ich hatte mal einen ähnlichen Fehler, das mein System beim Wechsel zwischen Leerlauf und Volllast gerne mal abgeschmiert ist... Und das Vorallem wenn mein PC kalt war. In meinem Fall war es die GPU, der ich beim undervolten zu wenig Spannung gegeben habe.
Man könnte probieren, wenn es dein Board zulässt, die Spannung der Chips um ein paar Prozent zu erhöhen.
Das ganze geht aber nur wenn du ein gutes Netzteil gekauft hast, denn davon hängt sehr viel ab.
 
Hi, danke für die Antworten!

Also vorab die Graka hatte ich gebraucht aus der Familie bekommen, die war auch übertaktet. Ich habe sie aber wieder auf Werkseinstellungen zurück gesetzt.
Ich kenne mich auch nicht wirklich mit Computern aus, hatte da etwas Unterstützung aus der Familie (welche jetzt aber ratlos ist).
Würde das DxDiag helfen?

Voriges Netzteil:
bequiet System Power 8 S-8 400W
Jetztiges:
Antec High Current Gamer 620W

Edit: Im Anhang der Fehlercode von "AESMService 108"
 

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Das Netzteil sagt mir jetzt nichts, von daher kann ich nicht sagen wie gut/ schlecht es ist, scheint jedoch keines der "üblichen, guten und empfehlenswerten" zu sein, was aber nichts heißen muss.

Wenn deine Familie sich auskennt könnt ihr ja mal überlegen ob ihr die Spannung von CPU und GPU leicht anhebt ohne den takt zu verändern, das könnte wie gesagt das Problem lösen
 
Hi,

ich bin gerade massiv überfragt. Ich hatte nie etwas an den Spannungen oder so geändert, habe den PC 3 Jahre oder mehr so genutzt wie ich ihn bekam. Dann als die Probleme begonnen haben wurde mir im WarThunder-Forum geraten die Graka auf Werkseinstellung zurück zu setzen (war wohl übertaktet, jetzt nicht mehr). Ansonsten habe ich nie irgendetwas geändert.
"Kann am XMP-Profil liegen des Rams. Mach erstmal höhere Voltsettings, erst dann runtertackten. "
XMP war immer deaktiviert.

Habe gerade mal die Spannung der GPU um 2mV, bzw. 4mV erhöht. Hat nichts gebracht.
An die CPU kam ich nicht ran, im Bios konnte ich nichts ändern.
Hatte auch die Wärmeleitpaste der GPU erneuert (in nem Forum hatte jemand mit dem selben Problem geschrieben dass dies den Fehler bei ihm verursacht hat, obwohl nix überhitzt ist). Hat nichts gebracht (aber sicher nicht geschadet, die war komplett ausgetrocknet und bröckelte schon ab).

Ich hab auch die Nerven verloren jetzt noch iwas da rumzubrobieren und muss wohl in den sauren Apfel beissen und ein neues Mainboard+CPU zu kaufen.
Und dann hoffen dass es daran lag... Ich habe auch niemanden im Umfeld der ne GPU übrig hat, damit ich das testen könnte.
Ich tendiere zur Ryzen 3300x, als Mainboard ASRock B450M Pro4. Bei dem Mainboard wurde mir aber gesagt dass das Bios nicht mit der CPU funktioniert, ich es aber ohne CPU nicht ändern könne?!

Trotzdem Danke für die Vorschläge!
 
Betrag entfernt auf eigenen Wunsch.
 
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Hi,

ich hatte bei beiden Netzteilen immer die Anschlüsse eines Kabels genutzt (genau, Y).

Ich gehe davon aus dass das Mainboard defekt ist.
Ich habe jetzt dann ein neues Mainboard bestellt, Prozessor (3300x) ist gerade schwerer zu bekommen, oder halt teurer (statt 130 für 150+). Da muss ich noch etws warten.


Nochmal danke für die Vorschläge! :)
 
Hi, ich hatte bei beiden Netzteilen immer die Anschlüsse eines Kabels genutzt (genau, Y). Ich habe jetzt dann ein neues Mainboard bestellt, Prozessor (3300x) ist gerade schwerer zu bekommen, oder halt teurer (statt 130 für 150+). Da muss ich noch etws warten.
Wenn du schon mit einem neuen Board und neuem Prozessor planst, kann es auch ein Ryzen 5 3600 werden. Der bietet auch sehr viel Leistung für sein Geld und ist im Preis stabiler. Jetzt ist der 3300X vielleicht eine Marke im Gaming, aber auf lange Zeit wird der 6 Kerner den längeren Atem haben. Tipp:
Um beim guten Ton zu bleiben:
Beim Netzteil-Kauf nicht nur auf die Leistung in Watt, sondern auch auf Garantiezeit, Stromstärke (Ampere) und wann es auf dem Markt erschienen ist achten. Ein modernes 500 Watt Netzteil mit 80+ Gold Effizienz kann stabiler als ein 700 Watt Netzteil, das vor 10 Jahren konstruiert wurde, sein. :)
 
"Du hast ein be Quiet Netzteil durch ein (konstruktiv) zehn Jahre altes ersetzt?"
Das war ein altes Netzteil aus der Familie. Es diente nur dem Test, ob mein Netzteil kaputt ist.
Ich würde dann wieder mein bequiet einbauen. Aber danke für den Vorschlag! :)

"Wenn du schon mit einem neuen Board und neuem Prozessor planst, kann es auch ein Ryzen 5 3600 werden"
Ja die Preis-Leistung ist beim 3600 besser, aber ich muss aufs Geld achten und so schon Geld ausgeben dass ich eigentlich nicht habe. Zudem reichen mir 4 Kerne vollkommen (selbst der dual-core jetzt reicht mir momentan). Für mich ist der 30€ Unterschied wichtiger als die Performance. Aber trotzdem Danke für den Tipp, hast ja an sich recht! :)
 
Das war ein altes Netzteil aus der Familie. Es diente nur dem Test, ob mein Netzteil kaputt ist.
Ich würde dann wieder mein bequiet einbauen. Aber danke für den Vorschlag! :)
Dann hast du alles richtig gemacht ohne kopflos zu kaufen. So ein Test kann evtl. auftretende Fehlerquellen einschränken. :daumen:
"Wenn du schon mit einem neuen Board und neuem Prozessor planst, kann es auch ein Ryzen 5 3600 werden"
Ja die Preis-Leistung ist beim 3600 besser, aber ich muss aufs Geld achten und so schon Geld ausgeben dass ich eigentlich nicht habe.
Dann melde ich mal hier meine Empfehlung. Ich achte hierbei auf halbwegs gute Spannungsversorgung für die CPU mit Kühlkörpern, wegen Langlebigkeit und Gaming-Stabilität:
MSI B450M Pro-VDH Max ab €'*'72,90 (2020) | Preisvergleich Geizhals Deutschland

AMD Ryzen 3 3100, 4x 3.60GHz, boxed ab €'*'104,80 (2020) | Preisvergleich Geizhals Deutschland
oder
AMD Ryzen 5 1600 [12nm] ab €'*'115,00 (2020) | Preisvergleich Geizhals Deutschland
 
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Hi, Danke für die Vorschläge! :D
Ich war etwas auf den 3300X oder 3600 fixiert, durch Dich hab ich dann nochmal etwas geschaut. Aus der Familie kam der Vorschlag vom 5 1600 zum 5 2600, welcher auch nur 10€ mehr als der 3300X (günstigester Preis 130, momentan aber 150 und damit ist der 2600 günstiger) kostet. Und 25€ weniger als der 3600.
Mit dem 3300X hätte ich wie weiss wer lange warten müssen bis der wieder bei 130€ liegt, und mit dem 5 2600 liege ich preislich unter dem momentanigen 3300X-er Preis. Die 10€ mehr konnte ich noch verkraften.

Genau das Mainboard hatte ich schon bestellt! Aber auch da vielen Dank :)
 
Und 25€ weniger als der 3600.
Trotz knappem Budget wäre es dennoch sehr ärgerlich, wenn man derart knapp am besseren Ryzen 5 3600 vorbeischrammt. Normalerweise lohnen sich die Tray-Variante ohne Kühler und Box preislich kaum, in diesem Fall aber doch. So ist der finanzielle Abstand auch wegen der Performance zum 3600 leichter verschmerzbar und der fehlende Kühler sogar noch machbar:
AMD Ryzen 5 2600, 6x 3.40GHz, tray ab €'*'117,53 (2020) | Preisvergleich Geizhals Deutschland

Arctic Freezer 34 ab €'*'24,08 (2020) | Preisvergleich Geizhals Deutschland
Genau das Mainboard hatte ich schon bestellt! Aber auch da vielen Dank :)
Super, dann passt das ja. Das ist für den Preis kaum zu schlagen. :)
 
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