- Erweiterungen: Was kann oder könnte die integrierte Shell alles starten? Sind vollwertige Filemanager denkbar? Testsoftware für alle Bestandteile des Systems? (RAM-Tests integrieren afaik schon einige Hersteller, aber was wäre mit einem CPU-Test, der alle x86-Befehle durchgeht? Verbindungstests für diverse Datenleitungen im System?
- Hardware-Ansteuerung und -Emulatoren: UEFI ist afaik bereits in der Lage, die Verwaltung von z.B. Netzwerkhardware oder einigen Treibern zu übernehmen. Ist es mittelfristig möglich, diese Aufgaben ganz vom Betriebssystem zu entkoppeln? Wäre es möglich, Hardware komplett zu virtualisieren oder gar emulieren? (D.h. wäre es z.B. möglich, einem Rechner mit moderner Hardware eine virtuelle PS/2-Maus, -Tastatur, GLide-Grafikarte und ISA-Soundblaster zu spendieren? Wäre es möglich, gegenüber dem Betriebssystem nur eine Grafiklösung zu zeigen und auf UEFI-Ebene die Verteilung der Ausgabe zwischen Grafikkarte und IGP zu organisieren? Ggf. sogar trotz unterschiedlicher Leistung der beiden?)
- Wie weit reicht überhaupt die Rückwärtskompatibilität von UEFI und wie wird sie erreicht?
- Software-Virtualisierung: Wird es möglich sein, mehrere verschiedene Betriebssysteme zeitgleich zu nutzen, zwischen ihnen zu wechseln und z.B. einige in den Hibernate-Zustand zu schicken?
- Kann oder könnte UEFI Basis-Funktionen des PCs im Soft-off-Modus zur Verfügung stellen? Also z.B. eine Netzwerkbrücke zwischen zwei integrierten Netzwerkkarten betreiben, ohne das CPU und RAM unter Strom stehen?
- Wie ist UEFI gegen Viren geschützt? ("danke, gut" ist keine zulässige Antwort

)
- Welche Anforderungen stellt UEFI an das Mainboard bzw. wieso lässt es sich auch auf Boards mit z.T. recht üppigen 4 MiB Chips nicht nachrüsten?
- Wieso nutzen so viele Hersteller (und insbesondere MSI) die Möglichkeiten des BIOS-Nachfolgers, d.h. des basalsten Softwarebausteins, der ausschließlich der technischen Verwaltung grundsätzlicher Funktionen dient und den Laien nie auch nur zu Gesicht bekommen sollten, vorwiegend für eine Bunte, peppige Aufmachung, die Anfänger beeindrucken könnte, aber in keinster Weise für funktionale Erweiterungen, wegen deren Fehlen seit Jahrzehnten auf dem BIOS rumgehackt wurde?
- Was hat sich von EFI zu UEFI getan und vor allem: Was ist beim alten geblieben?
Wird UEFI im Gegensatz zum Bios mit einer multilingualen Oberfläche, mit Deutscher Bedienoberfläche kommen ?
Den Ansatz hatte Asus jahrelang in BIOSen drin - gescheitert ist das nicht an den technischen Möglichkeiten, sondern daran, dass sich ein Hersteller die Mühe einer guten Übersetzung hätte machen müssen. Bei vielen erhält man auf Deutsch ja nicht mal mehr den vollen Handbuch-Umfang
Eine Frage hab ich auch noch:
Festplatten über 2TB. Sind diese wirklich nur am UEFI richtig nutzbar, oder wäre es technisch möglich wie die anderen Hürden im alten Bios nutzen zu können? Größtes Problem soll ja wohl sein, wenn FP über 2TB als Bootlaufwerk dienen sollen.
*Anschließ*
Da ist mir auch vieles unklar. Liegen die Unterschiede in den Möglichkeiten von BIOS vs. UEFI begründet oder ist es einfach so, dass die (ex-)BIOS-Hersteller die Erweiterungen erst nach UEFI-Einführung integriert haben? Was limitiert eigentlich an welcher Stelle des Bootprozesses? Sind es Limits pro physischem Laufwerk, pro logischem Laufwerk/RAID-Array (besonders beachten: Intels Matrix-RAID) oder pro Partition? Liegen die Limits in "?Byte" oder "Sektoren" vor / wie hängen sie mit dem Dateisystem zusammen? Und mit der logischen Strukturierung der Festplatte (Zuordnungseinheiten?) Was stört das BIOS/UEFI, was den Controller, was das Betriebssystem und was z.B. Partitionierungssoftware? Und welche Vertreter sind jeweils betroffen/nicht betroffen?
Viele Fragen, die eindeutig einen extra Artikel (4 Seiten minimum) rechtfertigen

(Hat aber Zeit, ich hab gerade erst auf 2x 320 GB aufgerüstet, 2 TiB sind nicht vor Mitte des Jahrzehnts zu erwarten

)