Betrugsmasche mit Rückerstattung: Nutzer solcher Dienste müssen mit Anzeigen rechnen

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Das Bundeskriminalamt hat eine Betrugsmasche mit Rückerstattung über eine Telegram-Gruppe abgestellt, dem Recherchen von "c't" vorausgingen. Nutzer solcher "Dienste" müssen nun mit Anzeigen wegen Betrugs oder Beihilfe zu jenem rechnen.

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Mit dieser Art von Betrug lässt sich als Berater/Anstifter Geld verdienen? Ich bezahle jemandem Geld dafür, das er mir sagt, wie ich einen Rücksendebetrug hinbekomme? Ich war bisher davon ausgegangen, das wäre sowas wie Allgemeinwissen.... :wall:

Völlig zurecht werden hoffentlich soviele wie möglich zur Rechenschaft gezogen. Warenbetrug schadet der Allgemeinheit, da das bei allen größeren Versandhändlern doch längst mit eingepreist ist. Und die kleinen Versandhändler trifft es um so härter un kann Existenzen betreffen....

Aber Egoismus first ist ja fast so geil wie Geiz, wenn man das so liest.
 
War aber klar dass sowas irgendwann kommt. Die Paketboten legen das Zeug oft nur noch vor die Tür, wollen keine Unterschrift mehr. Da haben sicher auch schon einige einfach die Ware doppelt einkassiert und behauptet es wäre nichts angekommen.
 
Mit dieser Art von Betrug lässt sich als Berater/Anstifter Geld verdienen? Ich bezahle jemandem Geld dafür, das er mir sagt, wie ich einen Rücksendebetrug hinbekomme? Ich war bisher davon ausgegangen, das wäre sowas wie Allgemeinwissen.... :wall:

Völlig zurecht werden hoffentlich soviele wie möglich zur Rechenschaft gezogen. Warenbetrug schadet der Allgemeinheit, da das bei allen größeren Versandhändlern doch längst mit eingepreist ist. Und die kleinen Versandhändler trifft es um so härter un kann Existenzen betreffen....

Aber Egoismus first ist ja fast so geil wie Geiz, wenn man das so liest.

Soweit ich das nachlesen kann haben die sich um die "Rückabwicklung" gekümmert. Sprich du bestellst was bei Amazon, sagst denen in der Gruppe Bescheid, überweist denen das Geld und die chatten oder telefonieren dann mit dem Händler das du das Geld zurück bekommst.

Wundert mich aber dass die Masche bei Amazon noch funktionieren soll. Die haben doch den Versand mehr oder weniger komplett auf Amazon Logistic umgestellt und die Fahrer dürfen Lieferungen nicht abstellen sondern müssen die immer einem Bewohner in die Hand drücken. Die Masche dass die Ware nicht angekommen sei sollte dann eigentlich nicht funktionieren. Rückversandt läuft auch über DHL oder Hermes und die sind auch recht strikt geworden was die Pakete angeht. Die gucken schon genauer drauf ob ein Paket ordentlich verpackt ist und bei den Rücksendungen werden diese vorab bei der Erstellung des Rücksendeettikets bei DHL/Hermes angemeldet. Wenn der Barcode nicht passt, dann wird das Paket auch nicht angenommen.
 
@yingtao
Gibt doch auch noch den "guten alten" schicke als retoure den originalkarton gefüllt mit erde o.ä. zurück, da amazon viele pakete bei retoure nur wiegt um zu bestätigen das die richtige ware drin ist, anstatt sie zu öffnen und nach zu sehen.
Genauso wie die etwas "klügere" variante, bspw. defekte cpus auf ebay zu kaufen, und dann diese statt der neu gekauften cpu zurück zu schicken.
 
Wundert mich aber dass die Masche bei Amazon noch funktionieren soll. Die haben doch den Versand mehr oder weniger komplett auf Amazon Logistic umgestellt und die Fahrer dürfen Lieferungen nicht abstellen sondern müssen die immer einem Bewohner in die Hand drücken. Die Masche dass die Ware nicht angekommen sei sollte dann eigentlich nicht funktionieren.
Joa nur die Fahrer drücken das jedem ohne jegliche Identitätsprüfung in die Hand. Konnte meine 400€ Kopfhörer dann bei "Nachbarn" laut Sendungsverfolgung abholen. Bei 220 Bewohnern in meinem Haus wird das doch etwas schwierig. Auch auf Nachfrage bei Amazon konnte der "Nachbar" nicht ermittelt werden. Da brauchen die sich nicht wundern wenn sowas passiert.
 
So wie das mit den Paketdiensten momentan funktioniert, wundert mich gar nicht, dass darüber betrogen wird. Hier liegt der Kram entweder vor der Tür, im Hausflur (gut), an der Mülltonne (wenigstens nicht drin) oder 200 Meter weiter bei einem Unbekannten, obwohl in diesem Haus immer eine Partei zu Hause ist und gerne Pakete für die jeweils anderen annimmt. Bzw. in der momentanen Situation die Haustür öffnet, damit es im Hausflur abgelegt werden kann. Oder es wird gleich vorbeigefahren und in einen Shop gebracht. Und die Wohngegend hier ist eine gute.

Ein solches Verhalten des Dienstleisters provoziert das doch regelrecht. Dass ist wie zum Friseur gehen und die Schere zugeworfen bekommen. Und wenn ich zurückwerfe, den Friseur mit der Schere im Kopf treffe, bin ich dran. :D

Laut Paketverfolgung habe ich diesen Monat schon 3 Sendungen selbst quittiert, obwohl da gar nicht zu Hause war. Es wird Betrügern einfach viel zu leicht gemacht und die Versanddienstleister sind da nicht unschuldig dran. Diese 3 Sendungen könnte ich problemlos als "nie bekommen" melden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal im Ernst - es gibt gewisse Dinge die liegen für so gut wie jeden klar ersichtlich an der Oberfläche aber niemand kümmert sich drum. Irgendwann nutzt es jemand hart aus und dann kommen die großen Skandalmeldungen und die Verantwortlichen wollen vorher nix gesehen haben. :fresse:

Jeder, der in seinem Leben schon öfter mal was bei amazon oder vergleichbaren gekauft hat kennt das doch. Jedes dritte Paket liegt einfach irgendwo (gut sichtbar für Passanten natürlich) rum, wenns doch vom Boten an die Tür gebracht will der nur selten ne Unterschrift oder ist eh schon weg bevor man 3 Sekunden später die Tür aufmacht oder irgendwas wurde bei irgendnem Nachbarn abgegeben (lustzig wenn man jemanden zum Nachbarn hätte der einfach einsackt^^), manche Pakete sind stark beschädigt, andere kommen nie an. Hat man mal ein Problem mit nem Artikel der falsch, kaputt, was auch immer ist schreibt man amazon und die sagen fast immer "hier haste dein Geld wieder behalts, Rücksenden lohnt nicht [wir zerstörens eh]".

Ich hab hier schon mehrere Artikel und kleinere Beträge zu Unrecht erhalten ohne das jemals absichtlich getan zu haben - irgendwas kommt (tatsächlich!) nicht an über Wochen, amazon sagt ok ist nicht auffindbar hier haste dein Geld wieder und ich bestells erneut was dann auch ankommt. Und weitere 2 Wochen später kommt dann das erste Paket doch noch und meine Frau hat zwei Paar in-ear-Kopfhörer :ka:.

Es ist eher verwunderlich, dass ein System, das derart simpel ausgenutzt werden kann und wo wirklich jeder Dübel da draußen das weiß, erstens noch immer profitabel ist (da so sicher wie das Amen in der Kirche zigtausende Leute das gezielt ausnutzen) und zweitens es Telegramgruppen bzw. quasi organisiertes Verbrechen braucht bis irgendwas an Reaktion passiert.
 
Prinzipiell ist das eben eine Abwägung. So einen Diebstahl zu begehen ist relativ dämlich, zumindest bei Amazon, da man auf eine Liste kommt und wenn sich das häuft, dann war es das mit Amazon. Ein lebenslanges Hausverbot bei Amazon sollte da Strafe genug sein.

Ich gönne es den Betrügern jedenfalls, dass sie bald die Gerichte kennenlernen werden.

Wundert mich aber dass die Masche bei Amazon noch funktionieren soll. Die haben doch den Versand mehr oder weniger komplett auf Amazon Logistic umgestellt und die Fahrer dürfen Lieferungen nicht abstellen sondern müssen die immer einem Bewohner in die Hand drücken.

Soweit ich weiß, können die Fahrer den Wert des Pakets sehen. Kleinere Dinge werden dann relativ unachtsam irgendwo hingestopft, während man bei teuren Dingen etwas vorsichtiger ist (so zumindest dir Theorie.

In der Praxis wird bei uns das Zeug in den Hausgang gestellt, da kaum ein Paketbote Lust hat, die drei Stockwerke nach oben zu latschen. Mit Pech liegt dann dann Paket mal einen Tag irgendwo rum. Glücklicherweise ist das noch ein recht kleines Haus, mit 8 Parteien, die auch alle sehr ehrlich sind.

Ich hab hier schon mehrere Artikel und kleinere Beträge zu Unrecht erhalten ohne das jemals absichtlich getan zu haben - irgendwas kommt (tatsächlich!) nicht an über Wochen, amazon sagt ok ist nicht auffindbar hier haste dein Geld wieder und ich bestells erneut was dann auch ankommt. Und weitere 2 Wochen später kommt dann das erste Paket doch noch und meine Frau hat zwei Paar in-ear-Kopfhörer :ka:.

Besonders lustig finde ich, wie eine Händler einen Trick gefunden haben, um sich die Entsorgung zu sparen. Amazon verlangt nämlich Geld für die Lagerung, somit ist es unrentabel billige Weihnachts-, Oster- und Halloweenartikel bis zum nächsten Jahr aufzuheben. Gleichzeitig verlangt Amazon Geld für die Vernichtung. Die Lösung ist es, das alte Zeug an irgendeine Adresse im System zu schicken. Den Krempel darf man dann behalten oder wegschmeißen. Eigentlich ein Win Win, nur beschweren sich einige, dass sie hunderte Pakete erhalten haben. Irgendwie zu verstehen, auch wenn das den positiven Effekt hat, dass sie ihr Haus jetzt mit billigen Kürbis- und Weihnachtsmannlichterketten mehrfach dekorieren können.

Ich persönlich hätte das Zeug an diejenigen, die am meisten über die Retourvernichtung gejammert haben, geschickt - allen voran Greenpeace.
 
So einen Diebstahl zu begehen ist relativ dämlich, zumindest bei Amazon, da man auf eine Liste kommt und wenn sich das häuft, dann war es das mit Amazon. Ein lebenslanges Hausverbot bei Amazon sollte da Strafe genug sein.

Ich gönne es den Betrügern jedenfalls, dass sie bald die Gerichte kennenlernen werden.
Du glaubst, die haben das mit ihren echten Amazon-Accounts gemacht, falls sie überhaupt welche haben? Irgendwelche Listen sind btw. nicht nur für Kunden interessant, sondern auch für Versanddienstleister. Wenn da in einer bestimmten Gegend zu viel verschwindet, und Kunden sich über die Zustellung beschweren, dann liefert der Dienstleister da schlicht und einfach nicht mehr aus, weil Amazon ihn dann in diesem Gebiet nicht mehr beauftragt.

Es ist also im Interesse von Versanddienstleistern, dass die Mitarbeiter vernünftig arbeiten. Das könnte er natürlich damit erreichen, dass er seine Angestellten endlich anständig entlohnt. Aber bei Geld hört die Freundschaft dann ja auf.
 
Prinzipiell ist das eben eine Abwägung. So einen Diebstahl zu begehen ist relativ dämlich, zumindest bei Amazon, da man auf eine Liste kommt und wenn sich das häuft, dann war es das mit Amazon. Ein lebenslanges Hausverbot bei Amazon sollte da Strafe genug sein.

Interessante Haltung, da wurden gewerbsmäßig Betrügereien mit mehreren 100.000 € abgezogen und du hältst ein Hausverbot bei Amazon (weil die ja so viele Filialen haben) für "Strafe genug".
Haben die ihre Einnahmen Obdachlosen oder Krebspatienten gespendet oder hab ich was verpasst?
 
Interessante Haltung, da wurden gewerbsmäßig Betrügereien mit mehreren 100.000 € abgezogen und du hältst ein Hausverbot bei Amazon (weil die ja so viele Filialen haben) für "Strafe genug".
Haben die ihre Einnahmen Obdachlosen oder Krebspatienten gespendet oder hab ich was verpasst?

Ich meinte eigentlich die ganzen Hirnis, die das ganze erst möglich gemacht haben. Die Gruppenbetreiber werden wohl deutlich härter bestraft und müssen mit Bewährung oder Knast rechnen. Für die ganzen kleinen Lichter dürfte aber die Tatsache, dass Amazon nie wieder etwas mit ihnen zu tun haben will, die größere Strafe sein.
Du glaubst, die haben das mit ihren echten Amazon-Accounts gemacht, falls sie überhaupt welche haben?

Ich schätze die ganzen kleinen Lichter werden das wohl überwiegend gemacht haben. Deshalb hat das ganze ja auch vermutlich so eine hohe Erfolgsrate gehabt. Bei irgendeinem Unbekannten, der das erste mal bestellt hat, dürften die Alarmglocken schrillen, bei einem Kunden, der über ein Jahrzehnt keine Auffälligkeiten hatte, hingegen nicht.
 
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