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Beratung: Silentumbau/ Optimierung

G

Gast1753132202

Guest
Hallo zusammen,


Nachdem ich seit Jahren schon in keinem Forum mehr unterwegs war, habe ich mich nun extra hier angemeldet.
Das Forum, in dem ich sonst über Hardware geschrieben habe, ist nämlich mittlerweile leider in der Bedeutungslosigkeit versunken.

Und zwar möchte ich bei meinem aktuellen PC etwas an der Lautstärkeschraube drehen – nach unten versteht sich.
Und generell habe ich Lust mal wieder etwas daran rumzubasteln bevor dann in diesem oder nächsten Jahr die neuen CPUs kommen.


Hier also mein aktuelles Setup:

Gehäuse: Vorgängergehäuse vom Cooler Master CM 690 III ohne USB 3, ich vermute das 690 II
Lüftersteuerung: LIAN LI PT-FN03B Fan Controller
PSU: Thermaltake Toughpower XT 775 W

Mainboard: Gigabyte GA-Z77X-D3H
CPU: Intel Core i5-3570K
CPU-Kühler: Noctua NH-D14
Arbeitsspeicher: Corsair Vengeance Schwarz 8GB (4x4GB) DDR3 1600 MHz

GPU: Sapphire R9 FURY X

SSD1: Samsung EVO 850 SSD 500GB
SSD2: Samsung MZ-7PC256D/EU 256GB
HDD: alte 3,5 Zoll HDD 320 GB Datengrab
optisches L: 5,25 “ Blu- ray Brenner

Monitor: Eizo FG2421-BK
Maus: Sharkoon Drakonia Black
Tastatur: Cherry MX-Board 3.0 - Brown Soft

OS: W10 64Bit


Die Fury X ist leider ein mit dem etwas störenden Pumpengeräusch behaftetes Modell der ersten Stunde, sodass sie momentan die lauteste Komponente des kompletten Systems ist.
Natürlich ist das bei Volllast sehr leise, im Leerlauf aber dennoch etwas nervig.

Ich habe die Tage Kontakt mit AMD aufgenommen und warte momentan eine Antwort ab.
Außerdem hoffe ich diesen Umstand mit einem besseren Gehäuse (welches ich so oder so gerne wechseln möchte) Herr zu werden, bis dann der nächste GPU- Kauf ansteht.
Zusamme mit dem Gehäuse möchte ich auch das laute PSU tauschen.

Das Budget hängt sehr vom möglichen Ergebnis ab. ~400€ sollten aber drin sein.
Eine komplette Wasserkühlung möchte ich eigentlich nicht haben, da ich eigentlich mit der Lautstärke des Noktua Lüfters sehr zufrieden bin und nicht bei jedem GPU- Wechsel
wieder auf Zubehör warten und es teuer kaufen muss.

Das Gehäuse sollte nicht größer (vorallem tiefer) sein als das aktuelle. Belüftet wird es momentan mit Kaltluft von oben. Der Fury X Radiator pustet warm nach vorne raus, die CPU nach hinten.
Das möchte ich auch gerne beim neuen Gehäuse so realisieren. Was mein ihr?
Ins Auge habe ich das Lian Li PC-B16B gefasst, da es sehr gute "Silenteigenschaften" haben soll, mir die Verarbeitung, das Design und die Möglichkeit alle bis auf einen 5,25" Schacht zu entfernen gefällt.
Außerdem könnte ich eine SSD hinter das Mainboard schrauben. Dann bräuchte ich nur 2 der Festplattenhalter überhaupt zu montieren.

Beim PSU dachte ich an das "be quiet! Dark Power Pro P11 650W". Das soll sehr leise sein. Allerdings weiß ich nicht was ich von dieser aufgeteilten 12 V Schiene halten soll.
Was bringt das für Vor- und Nachteile mit sich und gibt es beim Umschalten irgendeinen Haken?
Außerdem: Die 650W sollten doch auch in Zukunft für SingelGPUbetrieb ausreichen oder? Denn mehr Leistung scheint bei den Geräten prinzipiell auch mit mehr Lautstärke einher zu gehen.



Ich hoffe der Aufbau hier ist nicht zu konfus geraten. Ich bin eben etwas aus der Übung :)
Also: was haltet ihr von der ganzen Sache? Was kann man anders machen, was mehr, was weniger? Ich wäre froh, wenn ihr eure Gedanken zu meinem Vorhaben mit mir teilen würdet.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
für singel gpu sollte das dark power mit 650W auch in Zukunft reichen.

was mir an deinem aufbau etwas unstimmig erscheint ist der prinzipielle luftstrom im Gehäuse. wenn ich es richtig verstehe bläst du vorne und hinten warme luft raus und lässt kalte von oben einströmen. sinvoller wäre es den natürlichen wärmefluss aufgrund der Thermik zu unterstützen. also im Normalfall bedeutet das kaltluft von unten und vorne und warmluft nach hinten und oben raus. sonnst müssen die Ventilatoren gegen den Luftstrom der aufsteigenden warmen luft arbeiten und das ist nicht sinnvoll.

sinvoll wäre es aus meiner Sicht den Radiator der fury seitlich oder noch besser oben im Gehäuse zu montieren (wenn das möglich ist) in der Front 1oder 2 leise Lüfter. die cpu lässt du nsch hinten ausblasen. das sollte zumindest die Lüfterdrehzahl etwas zu reduzieren
 
Hey danke schon mal für die Antwort.

Mit der Thermik hast du natürlich vollkommen Recht. Bei meinem aktuellen Gehäuse war es aufgrund des massiven CPU Kühlers nur leider nicht mehr möglich
den Radiator hinten oder oben zu verbauen. Der musste also leider schon vorne hin. Generell stört mich der riesige Brocken auf der CPU eigentlich.

Deswegen hatte ich schon mal mit dem Gedanken gespielt eine AIO Wasserkühlung zu verbauen.
Nur habe ich jetzt schon häufig gelesen, dass gerade deren Pumpen leicht lauter sein können wie mein aktueller Lüfter mit sehr niedriger Drehzahl.
Bzw. deren Frequenz nervig sein kann. Und davon habe ich ja jetzt schon eine. Allerdings habe ich auch keine eigenen Erfahrungen mit CPU AIO.
 
Also ich hätte da 2 Mögliche Ideen:
Wenn es dir gelingt über AMD eine neue Karte zu bekommen bzw. die Pumpe auszutauschen oder was auch immer und es dann angenehm leise ist wäre mein Vorschlag, dir einen neuen CPU kühler zu kaufen der etwas kleiner ist. Dazu wären vielleicht die TopBlow KK von bequiet eine überlegung wert. diese sind doch von den Außenmassen etwas handlicher und bringen trotzdem, genug Leistung weg (deine CPU hat 77W laut datenblatt, diese bringen, je nach Modell 130-220W weg.) Dann das ganze entweder in dein bisheriges Gehäuse einbauen oder ein neues Kaufen. bei einem TopBlow Kühler lohnt sich auch immer eine gute Belüftung des Gehäuses zu gewährleisten. Da du an etwas schallgedämpftes gedacht hast wäre ein Lüfter vorne und Hinten noch sinnvoll.

Die 2. Möglichkeit würde ich nutzen wenn ich keine nachbesserung von AMD bekomme. dann wäre zu überlegen den Rechner komplett mit einer Wasserkühlung zu betreiben. Wenn du dir dann ein leises System anschaffst bist du zum einen die Geräusche der Pumpe los und hast zudem keinen Dicken CPU Kühler mehr verbaut. Was an dieser Stelle allerdings Sinnvoll ist kann ich dir leider nicht sagen da soetwas nicht mein Themengebiet ist.

P.s.:
Wenn du noch ein alternatives Gehäuse für Variante 1 suchst: ich hab da letztens das Obsidian Series 55D gerauscharmes Mid-Tower-Gehause gesehen. mit dem etwas kleineren CPU kühler sollte hier der KK der Fury an der seite montierbar sein. somit könntest du von unten und vorne Luft einblasen und diese oben und hinten abblasen.
 
Zuletzt bearbeitet:
So wie ich das sehe, hast du leider sehr viele "Krücken" im System, die einen verhältnismäßig leisen Betrieb verhindern können.
Dazu zählen natürlich:
- schlecht belüftetes Gehäuse einschließlich lauten Serienlüftern
- lautes Netzteil
- laute AiO-gekühlte Grafikkarte
- vermutlich recht laute (ans Gehäuse ankoppelnde) HDD

Das wären alles Faktoren, die man angehen müsste.
Schwierig wirds natürlich bei der GPU, die man ohne einen kompletten Austausch oder den Umstieg auf eine Custom-Kühlung nicht viel leiser kriegen wird. Etwas Undervoltung könnte man u.U. probieren, aber auch das wird die Geräusche der Pumpe prinzipiell nicht wirlich schmälern können.

Bei den anderen Faktoren wirds natürlich etwas leichter.
Da hilft einfach der Austausch der Komponeten mit hier und da etwas Entkopplung.

PS:
So genannte "Silent-Gehäuse" machen die verbaute Hardware leider auch nicht effizienter, sie isolieren lediglich Schall und Wärme (und verstärken diese letzten Endes).
Das nur als Randnotiz ;)
 
Da aber die Wärme bei aktiver Kühlung zum allergrößten Teil konvektiv aus dem Gehäuse transportiert und nicht durch Wärmeleitung sind Gehäuse mit Schalldämmung halb so wild. Und sie können durchaus helfen störende Geräusche zumindest zu verringern wenn man der Schallquelle wie bei deiner GPU nicht anders beikommen kann.
 
So wie ich das sehe, hast du leider sehr viele "Krücken" im System, die einen verhältnismäßig leisen Betrieb verhindern können.
Dazu zählen natürlich:
- schlecht belüftetes Gehäuse einschließlich lauten Serienlüftern
- lautes Netzteil
- laute AiO-gekühlte Grafikkarte
- vermutlich recht laute (ans Gehäuse ankoppelnde) HDD

Das wären alles Faktoren, die man angehen müsste.
Schwierig wirds natürlich bei der GPU, die man ohne einen kompletten Austausch oder den Umstieg auf eine Custom-Kühlung nicht viel leiser kriegen wird. Etwas Undervoltung könnte man u.U. probieren, aber auch das wird die Geräusche der Pumpe prinzipiell nicht wirlich schmälern können.

Bei den anderen Faktoren wirds natürlich etwas leichter.
Da hilft einfach der Austausch der Komponeten mit hier und da etwas Entkopplung.

PS:
So genannte "Silent-Gehäuse" machen die verbaute Hardware leider auch nicht effizienter, sie isolieren lediglich Schall und Wärme (und verstärken diese letzten Endes).
Das nur als Randnotiz ;)

Da stimme ich dir zu :-) mir persönlich sind auch sehr "luftige" gehäuse lieber. allerdings kann ein gutes gedämmtes Gehäuse schon etwas bringen. Die Idee des Lian Li PC-B16B Gehäuses ist es, durch die Gitter oben schonmal einen Teil der Wärme direkt entweichen zu lassen. Reicht das nicht muss ein starker Luftstrom von vorne nach hinten durch das Gehäuse generiert werden. Durch die Klappte an der Front kommen kaum Geräusche des Lüfters direkt nach außen, allerdings kann Luft durch den Abstand zwischen Klappe und Lüfter einströmen. Natürlich ist der Luftstrom einen solchen Gehäuses immer geringer als eines ungedämmten.
 
Da aber die Wärme bei aktiver Kühlung zum allergrößten Teil konvektiv aus dem Gehäuse transportiert und nicht durch Wärmeleitung sind Gehäuse mit Schalldämmung halb so wild. Und sie können durchaus helfen störende Geräusche zumindest zu verringern wenn man der Schallquelle wie bei deiner GPU nicht anders beikommen kann.

Jein... :ugly:

Dämmung im eigentlichen Sinne bedeutet räumliche Isolation. In diesem Fall sollten das dann möglichst dicke Seitenwände und möglichst wenig Öffnungen (Lüftergitter/Mesh) sein.
Das führt dann aber auch wieder dazu, dass es kaum noch zu einer Konvektion (nach außen hin!) resepktive überhaupt einer reibungslosen Be- und Entlüftung kommen kann.

Und mal ganz davon abgesehen sind schallgedämmte Gehäuse auch nicht gedämmt, sondern gedämpft, was leider all zu oft instrumentalisiert wird, um für angeblich "besonders leise" Gehäuse (schon ein Widerspruch insich) zu werben.
Leider findet aber selbst die Dämpfung nicht mal in angemessenem Rahmen statt. Derartiger Schaumstoff kostet in den Summen keinen einzigen Cent, aber dennoch findet man in solchen Gehäuse wenn überhaupt, dann maximal einen halben Zentimeter davon vor.

Näheres zu den physikalischen (akustischen) Rahmenbedingungen:
Audio Consequent

Man kann jetzt natürlich hingehen, und das gesamte System in einen geschlossenen Kasten stecken.
Damit steigen dann aber wiederum die Temperaturen und letztlich auch wieder die Drehzahlen, was die gesamte Investition in diesen Maße ad absurdum führt.
Es sei denn, man hat noch ausreichend Kühlreserven Richtung TJMax, dann könnte sich das Vorhaben mit den entsprechenden Maßnahmen zumindest ansatzweise rentieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jein... :ugly:

Dämmung im eigentlichen Sinne bedeutet räumliche Isolation. In diesem Fall sollten das dann möglichst dicke Seitenwände und möglichst wenig Öffnungen (Lüftergitter/Mesh) sein.
Das führt dann aber auch wieder dazu, dass es kaum noch zu einer Konvektion (nach außen hin!) bzw. einer reibungslosen Be- und Entlüftung kommen kann.

Okay lass uns von Dämpfung reden :-D
also ich stimme dir voll und ganz zu das ein schallgedämpftes Gehäuse etwas mehr an Lüfterdrehzahl braucht für die gleiche Kühlwirkung!
allerdings kann durch ein solches Gehäuse hochfrequente Störungen wie eben von Pumpen oder GraKa sehr gut unterdrückt werden. (dafür reicht auch schon sehr wenig Schaumstoff)

Unter Spielen wird aus meiner Erfahrung das Rauschen des Lüfters weniger störend wahrgenommen als das Fiepen von Spulen oder ähnliche Töne, da diese immer aus der Musik des Games herausstechen und sich nicht einfach ausblenden lassen.
 
Doch. Abseits von Spitzfindigkeiten bei der Benennung bringen hochwertige Gehäuse mit Schalldämmung (ja ich werde dabei bleiben :ugly:) und einem Gesamtkonzept für niedrige Schallemission durchaus etwas für die Lautheit außerhalb des Gehäuses. Ohne Gefahr zu laufen dass die Komponenten im Inneren zu warm oder gar außerhalb ihrer Spezifikationen betrieben werden.
PS: der Trick ist nicht überall zu zu machen so dass die installierten Lüfter noch genügend Luft durch das Gehäuse transportieren ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay lass uns von Dämpfung reden
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also ich stimme dir voll und ganz zu das ein schallgedämpftes Gehäuse etwas mehr an Lüfterdrehzahl braucht für die gleiche Kühlwirkung!
allerdings kann durch ein solches Gehäuse hochfrequente Störungen wie eben von Pumpen oder GraKa sehr gut unterdrückt werden. (dafür reicht auch schon sehr wenig Schaumstoff)

Unter Spielen wird aus meiner Erfahrung das Rauschen des Lüfters weniger störend wahrgenommen als das Fiepen von Spulen oder ähnliche Töne, da diese immer aus der Musik des Games herausstechen und sich nicht einfach ausblenden lassen.

Prinzipiell ist das richtig.
Hohen bis mittleren Frequenzen kann man mit Schaumstoff bzw. allgemein einfach porösen Absorbern entgegengehen. Damit sich hier aber erstmal ein deutlicher Unterschied herausstellen kann, sollte man schon mindestens 2-3cm mit einplanen.

Und dabei stellen sich dann wiederum zwei andere Probleme heraus:
1. Das Volumen für die Zirkulation wird durch zusätzliches Material im Innenraum verdrängt -> schlechtere Temps
2. Schaumstoffe absorbieren den Schall nicht einfach in der Form, als dass er dann vollständig "verpufft". Er wird durch Reibung in Wärme umgewandelt! -> schlechtere Temps

Von den physikalischen Bedingungen ausgehend ist eine exzessive Dämmung und Dämpfung in Gehäusen leider ziemlich kontraproduktiv.
Man kann das Ganze von der Intensität zwar etwas herunterschrauben, dann verringert man allerdings auch wieder den Effekt der Schallunterdrückung.

Von daher gilt in meinen Augen:
Die Komponenten müssen von sich aus einfach nur möglichst leise und kühl sein, dann wird ein "gedämmtes" Gehäuse prinzipiell überflüssig ;)

Spulenfiepen kann natürlich ein Dorn im Auge sein.
Aber bei dem derzeitigen Setup ist das hinsichtlich den obigen Auflistung sicher noch das geringste Problem :D

Doch. Abseits von Spitzfindigkeiten bei der Benennung bringen hochwertige Gehäuse mit Schalldämmung (ja ich werde dabei bleiben
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) und einem Gesamtkonzept für niedrige Schallemission durchaus etwas für die Lautheit außerhalb des Gehäuses. Ohne Gefahr zu laufen dass die Komponenten im Inneren zu warm oder gar außerhalb ihrer Spezifikationen betrieben werden.

Das Ganze geht wie gesagt immer mit eindeutigen Wechselwirkungen einher.
Die kann man ohne Magie leider auch nicht außen vor lassen ;)
 
1. Das Volumen für die Zirkulation wird durch zusätzliches Material im Innenraum verdrängt -> schlechtere Temps
Volumen für die Zirkulation??? Das ist so abwegig dass es mir tatsächlich schwer fällt dagegen zu argumentieren.

2. Schaumstoffe absorbieren den Schall nicht einfach in der Form, als dass er dann vollständig "verpufft". Er wird durch Reibung in Wärme umgewandelt! -> schlechtere Temps

Wow. Einfach nur Wow.
Die physikalischen Vorgänge zu kennen reicht nicht. Man sollte wenigstens auch eine Ahnung von ihrer Größenordnung haben.
Die Schalleistung die in einem PC entsteht dürfte im µW-Bereich, schlimmstenfalls mW sein. Zu behaupten das würde zu erhöhten Temperaturen in einer relevanten Größenordnung führen ist haarsträubend. Oder wie lange muss ich nochmal meine Kaffeetasse anschreien damit der Kaffee wieder warm wird?
 
2. Schaumstoffe absorbieren den Schall nicht einfach in der Form, als dass er dann vollständig "verpufft". Er wird durch Reibung in Wärme umgewandelt! -> schlechtere Temps

sorry fürs falsche zitieren Kabelbinder aber mit handy isses weng doof...

aber ein Lüfter mit 12w nennleistung hat eine schallleistung von wenigen milliwatt. und die machen sich thermisch nicht bemerkbar...
und wie bereits erwähnt das Gehäuse muss nicht dicht sein. nur der direkte weg des schalls muss gedämpft werde. somit zieht man die luft oft "um die ecke" ein
 
Volumen für die Zirkulation??? Das ist so abwegig dass es mir tatsächlich schwer fällt dagegen zu argumentieren.
Was ist daran abwägig, muss ich mich für dich anders ausdrücken?
Mit Mengen an dämpfendem Material im Inneren des Gehäuses behindert man auch den Luftfluss.
Andererseits sind bei den paar Millimetern, die da stellenweise verbaut werden, akustisch auch keine nennenswerten Unterschiede zu erwarten.

Wow. Einfach nur Wow.
Die physikalischen Vorgänge zu kennen reicht nicht. Man sollte wenigstens auch eine Ahnung von ihrer Größenordnung haben.
Die Schalleistung die in einem PC entsteht dürfte im µW-Bereich, schlimmstenfalls mW sein. Zu behaupten das würde zu erhöhten Temperaturen in einer relevanten Größenordnung führen ist haarsträubend. Oder wie lange muss ich nochmal meine Kaffeetasse anschreien damit der Kaffee wieder warm wird?
Ich kann mich nicht entsinnen, in der besagten Zeile das Wort "relevant" genutzt zu haben.
Es geht allein um die konstante Wechselwirkung zwischen Schall und (Ab-)Wärme über einen längeren Zeitraum innerhalb eines isolierten Gehäuses.

Um das Thema meinerseits abzurunden:
Man sollte versuchen, den sinnvollen Sweetspot zwischen den Temperaturen und der Lautstärke finden und versuchen, bedämpfende und isolierende Maßnahmen sinnvoll zu dimensionieren.
Höhere Drehzahlen als Kompromiss für ein "geschlosseneres" Gehäuse sehe ich ad hoc jedenfalls nicht als Lösung an. In meinen Augen sollte man als erstes die Effizienz der Komponenten anpacken, danach kann man das Gehäuse abhandeln...
 
Im letzten Punkt stimmen wir völlig überein.
Nur würde ich durchaus etwas höhere Lüfterdrehzahlen in Kauf nehmen wenn am Ende die Lautheit außerhalb des Gehäuses durch die Dämpfung (meinetwegen) trotzdem niedriger ist. Das Ergebnis zählt.

Um es von meiner Seite aus abzurunden: Material im Innerern des Gehäuses muss den Luftstrom nicht zwangsläufig behindern. Es kann ihn auch kanalisieren so dass der verfügbare Volumenstrom hauptsächlich über die Bauteile streicht die gekühlt werden müssen (das dann sogar mit höherer Geschwindigkeit -> besserer Wärmeübergang) statt nur an der Außenwand des Gehäuses entlang zu strömen und das Gehäuse wieder zu verlassen ohne Wärme aufgenommen zu haben.
 
Na ich weiß nicht, ob Absorber wirklich das beste Mittel sind, um die Windgeschwindigkeit aufrechzuerhalten :ugly:
Auch sollte man den benötigten Raum im Inneren des Gehäuses nicht unterschätzen. Wenn weniger Zirkulationsvolumen (so will ich es einfach mal weiterhin benennen) einen Vorteil bringen würde, dann wären wir schon längst alle auf ITX umgestiegen, anstatt durchweg Midi- oder gar Full-Tower für leistungshungrige und zugleich möglichst leise System zu empfehlen.
Einen effektiven Windkanal mit möglichst wenig Reibung herzustellen, stelle ich mir in einem Computer-Gehäuse auch recht schwierig vor. Meist setzt man da ja eher auf die Menge an Lüftern, die die erwärmte Luft an den Schlüsselpositionen abführen sollen. Spätestens wenn man eine luftgekühlte Grafikkarte hat, kommt es zu massiven Turbulenzen unter Last. Da machen selbst Axiallüfter von DHE-Karte keine Ausnahme (zumal diese Designs meist auch recht aggressive Drehzahlen anlegen).
 
halt stopp... du verwechselst bzw vermengst da grad weng was...

große Gehäuse sind nützlich um Platz für große Kühlkörper zu haben. große Kühlkörper bieten über dir Lamellen eine große kühlfläche und dies führt zu einem guten Wärmeaustausch mit der Luft.

Turbulenzen sind in einem solchen System nicht erwünscht. optimal wäre ein linearer und konstanter Luftstrom von unten nach oben/ von vorne nach hinten. dieser Luftstrom dient lediglich dazu, dass im System wieder kühle luft zum Wärmeaustausch zur Verfügung steht. somit wird nur dir luft effektiv genutzt die durch bzw. am kk vorbeilauft.
ein großes Volumen des Gehäuse nutzt somit nur was wenn es mit dicken kk vollgestopft ist. alles andere ist ehr kontraproduktiv weil sich dann die firschluftmenge für den KK reduzieren kann.

p.s. natürlich verringern absorber den luftdurchsatz. deswegen werden sie ja auch nicht direkt auf den lufter gesetzt sondern vor den Lüfter sodass der schall im absorber geschluckt wird und die luft vo der seiter reingezugen wird. und sie gesagt luftdurchsatz wird etwas kleiner aber die Lautstärke auch. schau dir doch mal gute Lüfter an die sind zwischen 30% und 60% quasi gleich laut...
 
Gibt ja auch einige ITX-Gehäuse, die sich auf das Wesentlichste reduzieren aber dennoch potentere Kühlkörper zulassen.
Die Gefahr von Hitzestaus ist hier m.E. allerdings größer, da die Komponenten nicht nur näher aneinander liegen, sondern meist auch nur sperrliche Belüftungsmöglichkeiten gegeben sind. In der Theorie mag das Ganze auf kleinem Raum bei idealem Aufbau und zielgerichteter Luftführung durchaus funktionieren, keine Frage. Dass ist dann allerdings ein Modell, welches praktisch kaum vorzufinden ist (jedenfalls nicht out-of-the-box, geschweige denn bei üblichen Gaming-Gehäusen).

Ich hatte auch nicht vor, nahezulegen, etwaige Absorber unmittelbar in den Luftstrom zu klemmen. Das das keinerlei Sinn ergibt, braucht ja niemand zu erwähnen. Mir ging es eher um die Annahme, dass solche porösen Strukturen bei sehr naher Platzierung (in "effektiven" Mengen) den Luftfluss bzw. die Geschwindigkeit der bewegten Teilchen beeinträchtigen könnten.
 
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