Benötige Hilfe beim Kauf von Winterreifen

PhoenixEX

Freizeitschrauber(in)
Benötige Hilfe beim Kauf von Winterreifen

Hey Leute,

ich habe mal ne Frage.
Ich habe einen Nissan QashQai(besser gesagt es gehört meinem Vater)
Die Winterreifen vorne sind schon ziemlich abgenutzt(Frontantrieb) und ich möchte diese bevor der Winter richtig ausbricht schell wechseln.
Meine aktuellen Reifen haben Stahlfelgen drauf mit dieser Nummer:
215/65R16 98H

Frage:
Wenn ich jetzt ein x beliebiges Reifen mit der Nummer 215/65R16 98H kaufe, würden die Stahlfelgen dennoch reinpassen?
Theoretisch ja, oder?
Ich meine, in meine passen Sie ja auch rein.
Oder müssen die Reifen eine bestimmte Breite haben, die in dieser Nummer nicht stehen?
Wenn ja, wo steht das genau?
Nicht das ich dann Reifen kaufe, aber die Stahlfelgen nicht reinpassen
Danke
MfG
 
AW: Benötige Hilfe beim Kauf von Winterreifen

die Breite ist in dieser Nummer/Bezeichnung enthalten. die 215 am anfang steht für die breite der reifen. Dies sind Normierte Reifenbezeichnungen.
Wenn die Bezeichnung übereinstimmt wird der Reifen auch auf die Felge passen.

Dazu mal ein Ausschnitt aus Wikipedia:


So bedeutet z. B. die Aufschrift 185/65 R 15 85 H folgendes:
185: Die nominelle Breite des Reifens unbelastet an der breitesten Stelle (nicht der Lauffläche!) beträgt 185 mm.
65: Das prozentuale Verhältnis von Flankenhöhe zu Reifenbreite ist 65 %; in unserem Beispiel beträgt die Flankenhöhe somit 120 mm (= 185 mm × 65 %). Fehlt diese Zahl, wie etwa bei der Reifenbezeichnung „155 R 15“, so ist dieses Verhältnis 82 Prozent (was nur im 80er Bereich vorkommt).
R: Radiale Bauweise der Reifenkarkasse. Ein D kennzeichnet die diagonale Bauweise (diese muss laut ECE 30 nicht gekennzeichnet werden).
15: Der notwendige Felgendurchmesser für diesen Reifen ist 15 Zoll.
85: Der Tragfähigkeitsindex ist 515 kg.
H: Der Geschwindigkeitsindex erlaubt eine maximale Geschwindigkeit von 210 km/h.
 
AW: Benötige Hilfe beim Kauf von Winterreifen

Wenn du Reifen gleicher Dimension kaufst, dann passen die auch auf die Felgen.
Die von dir genannte Zahl benennt die Reifengröße, nicht die Felgengröße. Die Felgengröße setzt sich aus Felgenbreite in Zoll und Felgendurchmesser in Zoll zusammen, in deinem Fall beispielsweise 7x16.

Die besseren Reifen gehören übrigens unabhängig von der Antriebsart immer auf die Hinterachse, denn die Hinterachse ist spurgebend. Das heißt, wenn die Vorderachse wegrutscht, dann schiebt das Fahrzeug in der Längsachse weiter geradeaus, geführt durch die Hinterräder. Rutschen die Hinterräder weg, so dreht sich das Fahrzeug und verliert seine Fahrstabilität.
In Zeiten von ESP ist das zwar nicht mehr so gefährlich, aber auch dieses kann die Physik nicht überlisten.
 
AW: Benötige Hilfe beim Kauf von Winterreifen

Wobei beim berauf fahren auf einer Schneefahrbahn, oder beim rausfahren aus einem verschneitem Parkplatz, die besseren Reifen auf der Hinterachse nicht viel nützen.
Der Nissan ist ja ein Fronttriebler.

Ich gebe die besseren Reifen immer auf die Vorderachse.
Sollte der Waagen hinten etwas "kommen" kann man das durch gegenlenken gut abfangen.
Rutscht er jedoch über die Vorderachse raus, ist man nur mehr Passagier.
 
AW: Benötige Hilfe beim Kauf von Winterreifen

Ich gebe die besseren Reifen immer auf die Vorderachse.
Sollte der Waagen hinten etwas "kommen" kann man das durch gegenlenken gut abfangen.
Rutscht er jedoch über die Vorderachse raus, ist man nur mehr Passagier.

Das kannst du aber nur, wenn du auf das Ausbrechen vorbereitet bist. Wenn nicht, machst du nen Abflug.
Ich habe schon relativ viel Grenzbereichserfahrung bei verschiednen Wetterlagen und weiß, wie sich unsere Autos dort Verhalten. Aber ich würde es mit schlechten Reifen auf der HA wahrscheinlich auch nicht schaffen, in einem Schreckmoment (um z.B. irgendetwas auszuweichen) das Auto wieder einzufangen. Außerdem kann ein Ausbrechen auch schlagartig passieren. Sowas muss sich nicht immer vorher durch z.B. rutschen ankündigen.
Außerdem ist ein Untersteuern deutlich besser zu korrigieren als ein Übersteuern und im Falle eines Unfalls hat man natürlich auch die meiste Knautschzone vorne.
 
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Ich würde nicht gerade "jeden beliebigen" Reifen kaufen ;) .

Gute Erfahrungen hatte ich mit Pirelli Sotto Zero und ich glaube es waren Dunlops (der erste Satz vor vielen Jahren, 205/55/17).
Letztes Jahr wollte ich wegen der Tests BridgeStone Blizzak(s) kaufen, die gab es dann aber nirgends und es sind Hankook Icebear geworden. Die sind aber auch in Ordnung. (235/40/18)

Wichtig ist aber in der Tat nur die Felgengröße, wie oben steht. Und dass der Tragfähigkeitsindex hoch genug ist. (die letzte Zahl vor dem H, in deinem Fall) Das steht ggfs. in der Zulassung.
 
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Die besseren Reifen gehören nach hinten.

Ich zitiere mal den ADAC dazu.

Unterschiedliche Profiltiefen an Vorder- und Hinterachse können die Fahreigenschaften eines Fahrzeugs negativ beeinflussen. Kritisch wird es, wie eine Untersuchung des ADAC-Partnerclubs ÖAMTC zeigt, wenn der Profiltiefen-Unterschied über 2 mm hinausgeht. Zum Testprogramm gehörten Aquaplaning, Nassbremsen, Trockenbremsen sowie der Spurwechsel bei Nässe.

Gängige Meinungen, dass die Vorderachse die besser bereifte sein sollte, konnten die Tester bestätigen – zumindest was Aquaplaning und Bremsen angeht. Anders beim Prüfkriterium „Spurwechsel“. Hier veränderte sich die Fahrstabilität mit den schlechteren Reifen auf der Hinterachse dramatisch, selbst mit ESP-Ausrüstung. Das Fahrzeug kommt in dem Fall zwangsläufig ins Schleudern, mit dem Risiko schwerer Unfallfolgen. Unter Abwägung sämtlicher Vor- und Nachteile muss somit die alte Streitfrage „wohin mit den besseren Reifen“ ganz eindeutig mit „Hinterachse“ beantwortet werden. Für die Spurstabilität ist sie nun einmal ausschlaggebend.
 
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Die besseren Reifen gehören nach hinten.
Das kann man so pauschal nicht sagen. Wechselt man die reifen durch (das paar was ein jahr vorn war nach hinten und das hintere vor) ist es absolut unkritisch die "schlechteren" hinten zu haben. Man rutscht trotzdem noch über die vorderachse.
Ersetzt man dagegen nur 2 statt 4 reifen, gehören die besseren (neueren) dagegen immer nach hinten da der unterschied in der profiltiefe einfach zu groß sein wird. Allerdings muß man sich dann in meinen augen fragen warum man nur 2 ersetzt. Ich fahre meine reifen gleichmäßig ab und ersetze so auch immer einen kompletten satz.

Ich zitiere mal den ADAC dazu.
Bin zwar mitglied bei denen, aber die schreiben auch viel wenn der tag lang ist.
Das beste beispiel dafür sind für mich immer die reifenvergleiche. Ich bin jahrelang immer nur den testsieger und 2.-platzierten gefahren um dann dieses jahr fest zu stellen, das der 3.-platzierte (in dem fall ein semperit sommerreifen) um längen besser ist.
 
AW: Benötige Hilfe beim Kauf von Winterreifen

Das kann man so pauschal nicht sagen. Wechselt man die reifen durch (das paar was ein jahr vorn war nach hinten und das hintere vor) ist es absolut unkritisch die "schlechteren" hinten zu haben. Man rutscht trotzdem noch über die vorderachse.
Ersetzt man dagegen nur 2 statt 4 reifen, gehören die besseren (neueren) dagegen immer nach hinten da der unterschied in der profiltiefe einfach zu groß sein wird. Allerdings muß man sich dann in meinen augen fragen warum man nur 2 ersetzt. Ich fahre meine reifen gleichmäßig ab und ersetze so auch immer einen kompletten satz.

Bin zwar mitglied bei denen, aber die schreiben auch viel wenn der tag lang ist.
Das beste beispiel dafür sind für mich immer die reifenvergleiche. Ich bin jahrelang immer nur den testsieger und 2.-platzierten gefahren um dann dieses jahr fest zu stellen, das der 3.-platzierte (in dem fall ein semperit sommerreifen) um längen besser ist.

Da steht doch
wenn der Profiltiefen-Unterschied über 2 mm hinausgeht

Mein Auto rutscht so gut wie nie über die Vorderachse und durchwechseln geht bei mir auch nicht. 225er vorne 245 hinten. Gleichmäßig vorne und hinten abfahren geht auch nicht mit Heckantrieb. Ich fahre somit selber meist mit den besseren Reifen vorne. Richtig ist das aber nicht.
Ich bin noch nichtmal Mitgleid beim ADAC aber das was da geschrieben steht ist nunmal richtig. Dazu kann ich auch empfehlen mal ein Fahrsicherheitstraining zu machen. Danach hats eigentlich jeder kapiert wieso das so richtig ist.
 
AW: Benötige Hilfe beim Kauf von Winterreifen

Ich merke, man weicht vom Thema ab
Aber ich habe ja meine Antwort bekommen :)
Vielen Dank
MfG
 
AW: Benötige Hilfe beim Kauf von Winterreifen

Hab es nie gemessen aber bezweifle jedoch, das bei mir 2mm reichen. Ich fahre ca. 15000km/jahr nur um auf arbeit zu kommen + ungezählte km privates. Entsprechend hält bei mir ein satz nur 2 bis max. 3 jahre/sommer und bei letzterem hab ich dann auf den vorderreifen nicht mehr als 1,6 mm. (fahre 225er im sommer)
Ich fahre somit selber meist mit den besseren Reifen vorne. Richtig ist das aber nicht.
Es ist so lange richtig, wie du mit den fahreigenschaften klar kommst. Und da es bei dir sowieso nicht anders geht, stellt sich die frage nach richtig und falsch erst garnicht. ;)
So, nun aber genug, der htread muß ja nicht zugemüllt werden.
 
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