Bedingungsloses Grundeinkommen?

Bei uns in der Schule war das damals so. Es herrschte eine Art Gruppenzwang und diejenigen welche "Victory" und nicht "Adidas" oder "Nike" Schuhe getragen hatten, die wurden ausgelacht.
Ich komme aus einer Kleinstadt im Wald...diese Gruppenzwangdinger sind ja eher in größeren Städten heimisch, wo es bedeutend öfter asoziales Verhalten gibt und toleriert wird. Hier kennt jeder jeden irgendwie und da werden die Füße stillgehalten.
 
Ich komme aus einer Kleinstadt im Wald...diese Gruppenzwangdinger sind ja eher in größeren Städten heimisch, wo es bedeutend öfter asoziales Verhalten gibt und toleriert wird. Hier kennt jeder jeden irgendwie und da werden die Füße stillgehalten.
Ich komme vom Dorf und bin auch in einer Kleinstadt (66K Einwohner) zur Schule gegangen. Nämlich da wo ich jetzt auch wohne.
Ich glaube das hat damit nichts zu tun.

Edit: Wobei bei Wikipedia steht das es schon eine große Stadt ist. Naja. :D
 
Ich komme vom Dorf und bin auch in einer Kleinstadt (66K Einwohner) zur Schule gegangen. Nämlich da wo ich jetzt auch wohne.
Ich glaube das hat damit nichts zu tun.
66k Einwohner sind mehr als 3-mal mehr als in meiner Stadt, das ist für mich schon ne große Stadt.
Wenn jemand Stress gemacht hat, ging das über 5 Ecken und dem wurden dann "erklärt", das sich Stress machen nicht lohnt.
Es gab zwar ein paar dieser "Deppen", aber die meisten sind im Knast oder haben es kappiert... 3 oder4 haben die falschen Leute angepisst und zählen nun Würmer/Maden.
Ich weiß momentan nur von einem, der es immer noch nicht kappiert hat und weiter Stress macht.
 
Zu meiner Zeit gab es noch keinen Smartphones und Gedisse aufgrund der Klamotten ist mir nicht erinnerlich. Ich bin damals wie heute in T-Shirts und Jeans der Marke "Egal, Hauptsache passt und ist bequem" herumgelaufen.
Meine Schule war recht groß, da zentral für eine Stadt mit 20.000 Einwohnern und viel dörflichem Umland.

Ich kann aber nicht sagen, wie es zur selben Zeit an Haupt,- Real- und Gesamtschulen zuging, bin aber der Meinung, dass es eher daran liegt, was für eine Art Schulklima gefördert und auch durchgesetzt wird.
 
Handys gabs erst gegen Ende meiner Schullaufbahn...und das nur für reiche Leute.
Also noch wirkliche Handys und keine Smartphones...
 
In meiner Schullaufbahn gab es auch noch keine Handys.
Dafür die ersten Heimcomputer & PCs. :daumen:
Aber wir weichen vom Thema ab.

Ich finde es jedenfalls gut, dass sich unserer Regierung darüber Gedanken macht, wie man besser Kinder aus ärmeren Familien helfen kann. Ob das alleine durch Geldzuwendungen erreicht werden kann, ist fraglich, aber immerhin schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung.
 
Für die Schule reicht ein altes Thinkpad für 200€, selbst für die Uni reicht das und da guckt dich keiner dumm an weil du etwas 5 Jahre altes benutzt.
 
Für die Schule reicht ein altes Thinkpad für 200€, selbst für die Uni reicht das und da guckt dich keiner dumm an weil du etwas 5 Jahre altes benutzt.
Und wo hat eine Hartz IV Familie 200,-€ her, also über? Das Geld reicht vorne und hinten nicht, das Kindergeld ist viel zu tief angesetzt. Das ganze wird natürlich nicht ein Zahlungsprinzip verändert, es muss für Kinder aber einfach mehr geben. Ein Grundeinkommen könnte z.B. auch Sachleistungen beinhalten, wie z.B. alle zwei Jahre einen gebrauchten PC.
 
Und warum ist das ein Problem und für wen? Wie groß ist der angerichtete Schaden? Immerhin arbeiten diese Menschen und schaffen damit Werte. Das ganze ist nicht schön und trifft steuerehrliche Menschen, wenn Du Dir aber die Schäden am oberen Ende durch Steuerhinterziehung anschaust, ist das erheblich bedeutender. Dazu die Zinsbelastung, mit der es eine massive Umverteilung von unten nach oben gibt, ohne das ein Finger krumm gemacht wird.

Nicht, dass ich Schwarzarbeit schön reden will, das ist ein gewaltiges Problem, weil alle, die nicht schwarz arbeiten die Zeche bezahlen. Darum bin ich auch schon lange dafür, nicht mehr Arbeit zu besteuern, sondern Energie und Ressourcen. Da kann sich dann keiner rausstehlen. Das würde aber nur europaweit funktionieren und das wird niemals passieren.

Sorry, aber das stimmt nicht. Schwarzarbeit ist ein enormer Einkommensverlust durch den Staat.
Ich glaube du hast keinerlei Vorstellungen wie viel Schwarzarbeit in Deutschland betrieben wird.
 
Bei uns in der Schule war das damals so. Es herrschte eine Art Gruppenzwang und diejenigen welche "Victory" und nicht "Adidas" oder "Nike" Schuhe getragen hatten, die wurden ausgelacht.

Genauso kenn ich das auch. Hamburg in den 90ern.
Kein Zuckerschlecken für jemanden ohne diese Markenartikel. "Ausgelacht" war das harmloseste, Mobbing und regelmäßig Prügel war die Normalität. Lehrer hat es nicht gejuckt.
Dagegen ist Mobbing in sozialen Medien heutzutage reiner Kindergeburtstag.

Ich konnte damals zum Glück meine Eltern überzeugen mit Markenschuhe/-rucksack zu kaufen. Hab mich zwar nie an Mobbing/Prügelei beteiligt, und gehörte deswegen auch nicht zu den wirklich "coolen", aber wenigstens stand ich nicht auf der Opferseite.
 
Es scheint tatsächlich mehr von der Schule als von der Schulform abhängig zu sein. Also davon, wie sehr sich Schulleitung und Lehrkörper bemühen und natürlich auch die dafür erforderliche Unterstützung von offizieller Seite und - ganz wichtig - den Eltern erhalten.

Kurz gesagt: Wenn die kleinen Scheißer davon ausgehen müssen, dass ihr toller Markenrucksack von den Eltern wieder einkassiert oder ihr Smartphone von Schulaufsicht eingezogen werden kann, wenn sie Mitschüler deswegen dissen, wird das Ganze sehr schnell zurückgehen. Wenn Eltern sich keine Gedanken machen und die Schule wegsieht, dann natürlich nicht.
 
Man muss sich endlich eingestehen, dass das alles in der DDR besser war. Das ganze System war gerechter.
 
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