Bedingungsloses Grundeinkommen?

Die, die nicht arbeiten wollen und auch nicht arbeiten, sind weniger das Problem, als jene die Hilfe bekommen und schwarz arbeiten. Da erreicht man nämlich schnell Nettoeinkünfte, die ein normaler Arbeitgeber in selben Job nicht schaffen kann.
Und warum ist das ein Problem und für wen? Wie groß ist der angerichtete Schaden? Immerhin arbeiten diese Menschen und schaffen damit Werte. Das ganze ist nicht schön und trifft steuerehrliche Menschen, wenn Du Dir aber die Schäden am oberen Ende durch Steuerhinterziehung anschaust, ist das erheblich bedeutender. Dazu die Zinsbelastung, mit der es eine massive Umverteilung von unten nach oben gibt, ohne das ein Finger krumm gemacht wird.

Nicht, dass ich Schwarzarbeit schön reden will, das ist ein gewaltiges Problem, weil alle, die nicht schwarz arbeiten die Zeche bezahlen. Darum bin ich auch schon lange dafür, nicht mehr Arbeit zu besteuern, sondern Energie und Ressourcen. Da kann sich dann keiner rausstehlen. Das würde aber nur europaweit funktionieren und das wird niemals passieren.
 
Du besteuerst Arbeit ja nicht nur, Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen auch in unsere Sozialkassen ein.
 
Weil in der Gesellschaft ein falsches Bild von Hartz IV und Grundsicherungsempfängern entsteht.
Das Bild kommt ja vom Jobcenter selbst.
Jeder, der ALG 2 beantragt, wird erst mal als Betrüger abgestempelt, denn er muss beweisen, dass er Anspruch auf Grundsicherung hat. Die Beweislast wird umgekehrt. Es ist also immer davon auszugehen, dass der ALG 2 Antragssteller Vermögen verschleiert, verschleppt, Auskunft verweigert und sowieso hier nichts zu suchen hat.
Also genau das Gegenteil zum Steuerhinterzieher, der immer als Korrekt und Ehrlich angesehen wird, bis man ihn auf einer angekauften Steuer CD findet.
Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen fällt die gesamte Jobcenter Geschichte weg. Man bekommt sein Geld und fertig.

Und ich kenne echt eine Menge ALG 2 Empfänger. Da sind Jugendliche dabei, die in der schule gescheitert sind.
Warum sind sie das? Weil sie ein echt schlechtes Elternhaus hatte. Gewalttätiger Vater, Alkoholiker. Mutter auch Alkoholiker. Das Kind hatte praktisch nie eine Chance.
Kinder werden nicht so geboren -- Arbeitsverweigerer, Schulabbrecher, Gewaltbereit -- es gibt immer irgendeinen Auslöser oder Umstände, die dazu führen. Und das muss man angehen, das muss man erkennen und bekämpfen.
Dazu kenne ich sehr viele allein erziehende Frauen, die sehr gerne arbeiten würden, aber keinen Platz für ihr Kind haben oder sich das nicht leisten können.
Hier fordere ich Firmen auf, Platz zu schaffen für Kitas. Eine Firma, die gut verdient, kann es sich leisten eine firmeneigene Kita zu unterhalten. wo die Miterbeiter ihre Kinder über den Tag versorgt wissen und auch mal vorbei schauen können, wenn es Probleme geben sollte.
 
Das Bild kommt ja vom Jobcenter selbst.
Jeder, der ALG 2 beantragt, wird erst mal als Betrüger abgestempelt, denn er muss beweisen, dass er Anspruch auf Grundsicherung hat. Die Beweislast wird umgekehrt. Es ist also immer davon auszugehen, dass der ALG 2 Antragssteller Vermögen verschleiert, verschleppt, Auskunft verweigert und sowieso hier nichts zu suchen hat.
Also genau das Gegenteil zum Steuerhinterzieher, der immer als Korrekt und Ehrlich angesehen wird, bis man ihn auf einer angekauften Steuer CD findet.
Nicht ALG2 und Grundsicherung in einen Topf werfen. Letzte bekommt man wenn man gesundheitlich eingeschränkt ist und nicht mehr auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden kann.
Ansonsten hast du Recht... man muß alles offen legen.
Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen fällt die gesamte Jobcenter Geschichte weg. Man bekommt sein Geld und fertig.
Dennoch sollte es auch einen angemessenen Mindestlohn geben.
Arbeit muß sich lohnen. Und es kann nicht alles vom Staat übernommen werden.

Und ich kenne echt eine Menge ALG 2 Empfänger. Da sind Jugendliche dabei, die in der schule gescheitert sind.
Warum sind sie das? Weil sie ein echt schlechtes Elternhaus hatte. Gewalttätiger Vater, Alkoholiker. Mutter auch Alkoholiker. Das Kind hatte praktisch nie eine Chance.
Kinder werden nicht so geboren -- Arbeitsverweigerer, Schulabbrecher, Gewaltbereit -- es gibt immer irgendeinen Auslöser oder Umstände, die dazu führen. Und das muss man angehen, das muss man erkennen und bekämpfen.
Das ist mir klar. Dass das soziale Ursachen hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht ALG2 und Grundsicherung in einen Topf werfen. Letzte bekommt man wenn man gesundheitlich eingeschränkt ist und nicht mehr auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden kann.
Ansonsten hast du Recht... man muß alles offen legen.
Der, der Erwerbsminderungsrente bekommt. bekommt auch Grundsicherung. Das ist mir klar.
Der muss aber nicht zum Jobcenter sondern bekommt die Leistung von der Sozialkasse in der Stadt, in der er lebt.
Aber Jobcenter ist eben noch mal eine ganz andere Nummer. Da bist du Bitsteller und wirst auch so behandelt und sie lassen es dich wissen, dass du die Unterschicht der Gesellschaft bist.
Ich war selbst schon da und hab mir das angeguckt, bzw. hab hier und dort mal geholfen die Anträge zu stellen oder wenn jemand was nicht verstanden hat. mal mitgegangen.
Leider stellen die Firmen echt wenig junge Leute von sogenannten Hartzer Familien ein, bzw. geben denen keine Möglichkeit für einen Ausbildungsplatz.
Dabei kenne ich genug Jugendliche aus dem Bereich. die gerne einen Beruf lernen wollen, die motiviert sind, auch wenn die schulischen Leistungen nicht perfekt sind.
 
Der, der Erwerbsminderungsrente bekommt. bekommt auch Grundsicherung. Das ist mir klar.
Der muss aber nicht zum Jobcenter sondern bekommt die Leistung von der Sozialkasse in der Stadt, in der er lebt.
Man kann Grundsicherung bekommen ohne Erwerbsminderungsrente zu beziehen. Genauso kann man Erwerbsminderungsrente beziehen und aus der Grundsicherung raus sein.
Aber häufig müssen die Bezieher von Erwerbsminderungsrente auch aufstocken.
Man muß genauso seine Vermögensverhältnisse offen legen wie bei ALG II.
Auch die Höhe der Grundsicherung entspricht quasi der von ALG II.
Zum Jobcenter muß man nicht. Damit hast du Recht.

Aber Jobcenter ist eben noch mal eine ganz andere Nummer. Da bist du Bitsteller und wirst auch so behandelt und sie lassen es dich wissen, dass du die Unterschicht der Gesellschaft bist.
Ich war selbst schon da und hab mir das angeguckt, bzw. hab hier und dort mal geholfen die Anträge zu stellen oder wenn jemand was nicht verstanden hat. mal mitgegangen.
Leider stellen die Firmen echt wenig junge Leute von sogenannten Hartzer Familien ein, bzw. geben denen keine Möglichkeit für einen Ausbildungsplatz.
Dabei kenne ich genug Jugendliche aus dem Bereich. die gerne einen Beruf lernen wollen, die motiviert sind, auch wenn die schulischen Leistungen nicht perfekt sind.
Ich finde auch das zu hart vorselektiert wird. Nur nach den besten Abschlüssen.
Aber es gibt nicht so gute Schüler welche zum Beispiel praktisch begabt sind.
Denen sollte man auch eine Chance geben.

Hier übrigens etwas aktuelles zum BGE:
Neben Baerbock äußerten auch andere prominente Köpfe der Partei offen ihre Ablehnung gegenüber den BGE-Vorstößen. „Als Arbeiterkind setze ich mich vor allem für ein durchlässiges Bildungssystem ein. Ein bedingungsloses Grundeinkommen trägt dazu nicht bei“, twitterte Cem Özdemir. „Schade, dass sich der ausgewogene Vorschlag des Bundesvorstands nicht durchgesetzt hat.“

Auch Frank Bsirske, Ex-Vorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di und frisch gekürter Bundestagskandidat der Wolfsburger Grünen, hielt beim Parteitag ein Plädoyer gegen das BGE. Er rechnete vor: Würden 82 Millionen Menschen pro Monat 1000 Euro bekommen, lägen die Kosten bei fast einer Billion Euro – Jahr für Jahr.

Beim bedingungslosen Grundeinkommen zeigen sich die Grünen plötzlich gespalten
 
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Man kann Grundsicherung bekommen ohne Erwerbsminderungsrente zu beziehen. Genauso kann man Erwerbsminderungsrente beziehen und aus der Grundsicherung raus sein.
Aber häufig müssen die Bezieher von Erwerbsminderungsrente auch aufstocken.
Man muß genauso seine Vermögensverhältnisse offen legen wie bei ALG II.
Auch die Höhe der Grundsicherung entspricht quasi der von ALG II.
Ja, aber soweit ich weiß, bekommt niemand genauso viel wie ALG 2. In der Regel liegt das immer ein Stück darüber.
Zum Jobcenter muß man nicht. Damit hast du Recht.
Das ist auch der Unterschied.
Ich finde auch das zu hart vorselektiert wird. Nur nach den besten Abschlüssen.
Aber es gibt nicht so gute Schüler welche zum Beispiel praktisch begabt sind.
Denen sollte man auch eine Chance geben.
Deswegen bekommt jeder Bewerber bei mir auch immer ein Vorstellungsgespräch.
Papier kann mir nicht das vermitteln, was ich in einem persönlichen Gespräch erfahren kann.
 
Deswegen bekommt jeder Bewerber bei mir auch immer ein Vorstellungsgespräch.
Papier kann mir nicht das vermitteln, was ich in einem persönlichen Gespräch erfahren kann.
Sehr lobenswert. Meine Chefin sortiert nur die raus, deren Gehaltsvorstellung zu utopisch sind. Bei gewünschten Einstiegsgehältern von 4000 bis 5000 Euro gibts auch nicht wirklich einen Verhandlungsspielraum
 
Ja, aber soweit ich weiß, bekommt niemand genauso viel wie ALG 2. In der Regel liegt das immer ein Stück darüber.
Ne, Grundsicherung ist quasi von der Höhe das selbe.
Deswegen bekommt jeder Bewerber bei mir auch immer ein Vorstellungsgespräch.
Papier kann mir nicht das vermitteln, was ich in einem persönlichen Gespräch erfahren kann.
Das finde ich vorbildlich. :daumen:

Der nächste Schritt wäre dann ein Praktikum. Um wirklich zu sehen was jemand kann.
 
Sehr lobenswert. Meine Chefin sortiert nur die raus, deren Gehaltsvorstellung zu utopisch sind. Bei Einstiegsgehältern von 4000 bis 5000 Euro gibts auch nicht wirklich einen Verhandlungsspielraum
Ich bin ja Ausbilder. Daher kümmere ich mich eher um die Menschen. die einen Ausbildungsplatz suchen und in der Regel gerade die Schule beenden.
Da sind halt auch welche drunter. die keinen so guten Schulabschluss haben oder Ahmet statt Andreas heißen.
Mir ist das aber eben egal. Ich lade jeden ein und mache mir dann ein Bild von der Person.

Wenn es um Jobs außerhalb der Ausbildung geht, werde ich zwar auch hinzugezogen aber da verhandle ich nicht um Gehälter.
Der nächste Schritt wäre dann ein Praktikum. Um wirklich zu sehen was jemand kann.
Das kommt immer.
Man bewirbt sich ja nicht eine woche vorher. ;)
So mit dem Winterzeugnis spätestens. Gerne schon ein Jahr früher.
Da haben die Bewerber dann die Möglichkeit mal für ein paar Tage -- je nachdem -- mal in den Job hineinzuschnuppern ob ihnen das überhaupt gefällt.
wir sind Zulieferer der Automobilindustrie. Bei uns kann man gleich mehrere Jobs lernen -- gerne auch gleichzeitig. :D
Es kommt auch nicht selten vor, dass die Eltern mitkommen und dabei sind, wenn ich mit den jungen Leuten rede und ihnen die Firma zeige.
 
Ist das denn bei dir so, dass die Leute erst nach der Knete fragen bevor das Gespräch überhaupt anfängt?
Meine Chefin hat die Perso gebeten diese Frage vorab zu klären, da es des öfteren vorkam, dass Bewerber solche Gehaltsvorstellungen hatten und die Zeit für solche Gespräche natürlich knapp ist. Es ist aber nicht so, dass wir ständig Leute einstellen. Aber wenn, dann will sie sich sich nicht über eine Stunde freischaufeln und am Ende werden utopische Summen verlangt.

Allerdings ist unsere Stellenbeschreibung etwas irreführend gewesen und es haben sich teilweise Manager gemeldet. Deren Gehaltsvorstellungen sind sicher gerechtfertigt aber passen nicht zum Job.

Ich hatte das dann mal angemerkt und meine Chefin hat das dann ändern lassen.
 
Da ich auch so meine Vorbehalte gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen habe, möchte ich den Herren Özdemir und Bsirske nicht pauschal widersprechen, allerdings plagen mich da zwei Punkte:

1.) Mir ist nicht ganz klar, inwiefern ein Grundeinkommen das Bildungssystem undurchlässiger machen würde. Ganz im Gegenteil, ein großer Teil der Undurchlässigkeit entsteht doch gerade dadurch, dass es seitens vieler Elternhäuser an Geld und Zeit fehlt, ihren Kindern die gleichen Chancen und Hilfen zu geben. Da wäre eine Grundeinkommen, welches finanziell schlechter gestellten Elternhäusern mehr Teilhabe ermöglichen und mit Arbeit überlasteten Eltern mehr Muße verschaffen kann, doch ganz hilfreich? Oder befürchtet Herr Özdemir, dass ohnehin gut betuchte Familien das Grundeinkommen dazu verwenden, ihre Sprösslinge auf Privatschulen zu schicken?

2.) Herr Bsirskes Rechnung geht meines Erachtens von falschen Zahlen bzw. Annahmen aus. Ein Grundeinkommen muss beispielsweise nicht zwingend ein Kopfeinkommen sein, welches beispielsweise auch Säuglinge und Schulkinder erhalten. Es könnte auch ein Einkommen sein, welches lediglich prinzipiell arbeitseinkommensfähigen Personen zukommt, und das sind in Deutschland dann keine 82 Millionen, sondern nur noch 60 bis 65 Millionen bezugsfähige Personen. Man könnte es sogar noch weiter eingrenzen bzw. die Höhe staffeln.

Das wäre immer noch eine Menge Holz, aber man muss sich auch die Strukturen anschauen. Von den Empfängern versterben jedes Jahr deutlich mehr Personen, die definitiv nicht mehr einzahlen, als von unten in das Bezugsalter nachrücken - wobei diese allerdings möglicherweise durchaus einzahlen.

Das bisherige Sozialversicherungs- und Rentensystem müsste ohnehin weitestgehend ersetzt werden. Und ja, das wäre ein herber Bruch des Generationenvertrags. Aber egal, welche unvermeidliche (!) Reform in den nächsten Jahren vollzogen wird, es wird eine Pille zu schlucken geben. Eine mit Grundeinkommen überzuckerte Pille könnte sich allerdings als vergleichsweise bekömmlich herausstellen.
 
Da ich auch so meine Vorbehalte gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen habe, möchte ich den Herren Özdemir und Bsirske nicht pauschal widersprechen, allerdings plagen mich da zwei Punkte:

1.) Mir ist nicht ganz klar, inwiefern ein Grundeinkommen das Bildungssystem undurchlässiger machen würde. Ganz im Gegenteil, ein großer Teil der Undurchlässigkeit entsteht doch gerade dadurch, dass es seitens vieler Elternhäuser an Geld und Zeit fehlt, ihren Kindern die gleichen Chancen und Hilfen zu geben. Da wäre eine Grundeinkommen, welches finanziell schlechter gestellten Elternhäusern mehr Teilhabe ermöglichen und mit Arbeit überlasteten Eltern mehr Muße verschaffen kann, doch ganz hilfreich? Oder befürchtet Herr Özdemir, dass ohnehin gut betuchte Familien das Grundeinkommen dazu verwenden, ihre Sprösslinge auf Privatschulen zu schicken?
Ich habe die Begründung von Cem Özdemir auch nicht ganz verstanden.
2.) Herr Bsirskes Rechnung geht meines Erachtens von falschen Zahlen bzw. Annahmen aus. Ein Grundeinkommen muss beispielsweise nicht zwingend ein Kopfeinkommen sein, welches beispielsweise auch Säuglinge und Schulkinder erhalten. Es könnte auch ein Einkommen sein, welches lediglich prinzipiell arbeitseinkommensfähigen Personen zukommt, und das sind in Deutschland dann keine 82 Millionen, sondern nur noch 60 bis 65 Millionen bezugsfähige Personen. Man könnte es sogar noch weiter eingrenzen bzw. die Höhe staffeln.

Das wäre immer noch eine Menge Holz, aber man muss sich auch die Strukturen anschauen. Von den Empfängern versterben jedes Jahr deutlich mehr Personen, die definitiv nicht mehr einzahlen, als von unten in das Bezugsalter nachrücken - wobei diese allerdings möglicherweise durchaus einzahlen.
Bei 50 Millionen wären es 50 Milliarden wenn jeder Bürger 1000 Euro bekommen würde. Im Monat.
Das bisherige Sozialversicherungs- und Rentensystem müsste ohnehin weitestgehend ersetzt werden. Und ja, das wäre ein herber Bruch des Generationenvertrags. Aber egal, welche unvermeidliche (!) Reform in den nächsten Jahren vollzogen wird, es wird eine Pille zu schlucken geben. Eine mit Grundeinkommen überzuckerte Pille könnte sich allerdings als vergleichsweise bekömmlich herausstellen.
Das bisherige Rentensystem ist schon wegen der Demografie-Entwicklung nicht mehr optimal.
Immer mehr Bezieher und immer weniger Einzahler.
 
was ein Witz ist. Keine Ahnung was unser Sozialsystem jetzt kostet aber ich wette mindestens genauso viel.
Und wenn man bedenkt wofür in dem Staat Kohle weggeschmettert wird, wäre es so besser aufgehoben.
Für ALG I und II und Grundsicherung sind das ungefähr

145 Milliarden Euro für den größten Einzeletat des Bundes beschlossen
Kosten Sozialhilfe

Ca. 70 Milliarden im Jahr. Nicht im Monat!
Weil das ja viel weniger Empfänger sind relativ zu Bevölkerung.
Als es beim BGE der Fall wäre.

Außerdem würde ein BGE von 1000 Euro in Großstädten gar nicht ausreichen wenn die Wohnungen so teuer sind.
Wenn z.B. jemand eine 50 qm² Wohnung mietet für ~ 600-700 Euro warm dann bleibt ihn nicht viel Geld zum Leben übrig. Ich kenne die genauen Wohnungspreise nicht. Das ist nur mal eine Schätzung.
 
Zuletzt bearbeitet:
sondern nur noch 60 bis 65 Millionen bezugsfähige Personen.
Ja schon, aber ein Lohnenswertes BGE wären so etwa 1500€.
Für 60 bis 65 Millionen Menschen wäre das grob das doppelte des derzeitigen Haushalts von dem man nach dem BGE vlt 15 bis 25 Prozent streichen könnte.

Alles grob über den Daumen, aber nein ist nicht drin.
 
Ja schon, aber ein Lohnenswertes BGE wären so etwa 1500€.
Das wäre ungefähr das selbe was jemand mit 12,50€ Mindestlohn netto verdienen würde.
Also gäbe es dann ein Problem Anreize zu schaffen noch weiter zu arbeiten.
Und wir haben ja noch nicht mal einen Mindestlohn in der Höhe.
Aktuell würde man sogar da drunter liegen.
Bei 10 Euro und 160 Stunden im Monat 1600 Euro brutto. Das sind ungefähr 1200 Euro netto.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja schon, aber... 1500...
Völliger Quatsch. Wo lebst du? In der Schweiz? Es soll kein Arbeitsersatz sein.


Für ALG I und II und Grundsicherung sind das ungefähr
Und der Rest? Es gibt etliche Ämter wo man irgendwas beantragen kann. BAB, Bafög, Wohngeld, Zuschuß hier, Zuschuß da,Pensionen etc. Und der Bund und die Länder schmettern wahnsinnig viel Geld für Mist raus. Da bekommt VW Milliarden und China Entwicklungshilfe.
 
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