Bayerischer Innenminister: Killerspiele sind Tötungstrainingssoftware

AW: Bayerischer Innenminister: Killerspiele sind Tötungstrainingssoftware

naja wenigsten kommen die eigenen leute auch mal drauf das er ein ziemlicher idiot ist und eigentlich einfach mal die fresse halten sollte.:daumen:
 
AW: Bayerischer Innenminister: Killerspiele sind Tötungstrainingssoftware

Die zitierte Aussage des CSU Mannes ist (mal wieder) ein Beweis für die hehren Grundsätze, auf denen dieses Land gegründet wurde. Freie Meinungsäußerung (und sei sie noch so daneben) gehört zu unser Allen Grundrechten.

Dass der Vergleich zur Kinderpornographie natürlich jeder Grundlage entbehrt, ist nicht nur offensichtlich, sondern eine gezielte Beleidigung generell aller Gamer. Damit ist auch schon der Grundsatz der freien Meinungsäußerung verletzt, da hier meine (warscheinlich auch eure...) Fähigkeit in Frage gestellt wird, ein gesetzestreuer und mündiger Bürger zu sein.

In meinen Augen ist das ein eindeutiger Verstoß gegen das Grundgesetz. Ich lasse mich nicht gerne mit einem Kinderschänder vergleichen. Wir haben in Deutschland eines der härtesten Jugendschutzgesetze weltweit. Darum sehe ich keinen Sinn darin, sog. "Tötungsvorbereitungsspiele" *sic!* zu verbieten. Ich kann jetzt den Fernseher anmachen und bei RTL2 eine Softpornoshow namens "BigBrother! sehen (mein 8-jähriger Neffe übrigends auch...), oder mir eine x-beliebige Serie reinziehen, in der es um Ehebruch, Mord, Diebstahl, saufen, Drogenkonsum, oder sonstwas geht. Komischerweise regt sich da niemand auf...

Serien wie "Pokemon", "one Piece" und ...eigentlich alle! drehen sich hauptsächlich um Kampf und überzeichnete Gewalt in einer wettbewerbsorientierten Fantasiewelt. *hmmmm.....* sieht das nicht in jedem Shooter genauso aus? Manche realistischer, andere weniger...

Ich bin 30 Jahre alt und wehre mich entschieden gegen die generöse Verurteilung, ein potentieller Mörder zu sein! Leider lassen wir Deutschen uns sowas gefallen, ohne uns zu wehren. Ein paar launige Aktionen wie T-Shirts, Beiträge in Foren und dergleichen mehr bilden zumindest eine Grundlage. Interessant werden solche Versuche allerdings erst, wenn sie einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. Mein Versuch, etwas zu bewirken liegt zum Beispiel darin, dass ich dieses Thema auf den Tisch beim Gemeinderat bringe (Spiele in der Gemeindebibliothek können ausgeliehen werden...), Aktionen an Schulen mit der Ortsgruppe der JuSos plane, Briefe an meine Abgeordneten schreibe und generell jeden DUMMSCHWÄTZER mit diesem Thema konfrontiere.

Was macht ihr?
 
AW: Bayerischer Innenminister: Killerspiele sind Tötungstrainingssoftware

nicht die bösen "killerspiele" schaffen agression und gewaltbereitschaft, sondern genau solche (dummen) aussagen von unwissenden politikern, die die hetzjagt antreiben....

armes deutschland...:daumen2:
 
AW: Bayerischer Innenminister: Killerspiele sind Tötungstrainingssoftware

"Wer solche Vergleiche zieht, disqualifiziert sich für die weitere Diskussion über Jugendmedienschutz in Deutschland."

danke, mehr muss man nicht sagen :)
 
AW: Bayerischer Innenminister: Killerspiele sind Tötungstrainingssoftware

Naja, was hat der Ex Moderator Etienne Garde von GIGA gesagt... "Wie ist Killerspiel definierd? In Super Mario hüpft man auch auf Goombas und tötet diese!" (naja, so oder so ähnlich sagte er es, liegt aber schon etwas länger zurück...)

Komisch... die Ammis sind immernoch die Spitzenreiter bei Ammokläufe, aber die scheren sich nen Dreck um "Killerspiele"... nur wenn man GTA oder Counter Strike spielt, wird man nicht gleich zum Soldaten, Ammokläufer oder zum Geisteskranken. Naja, wenns nach den Politikern geht, bin ich auch ein potenziell gefährdeter Ammokläufer. Und dann wird sofort noch, wenn der tolle Herr mit seinem dicken Mercedes vorfährt erwähnt, das Spiele auch noch für Kinderpornografie verantwortlich sind... Also ich habe noch nie ein Spiel mit Kinderpornos geshen... das würde auch kein Entwickler machen, damit würden sie ihr eigenes Grab schaufeln.

Und natürlich muss es dann auch noch der Bayrische Innenminister sein... Klar, wir in Bayern laufen den ganzen Tag mit Lederhosen, Brezeln, Bier und Weißwurst rumm und meckern dann über Spiele, bei dennen Menschen umkommen... ist doch im Film und Fernsehen genauso.

Nur wegen einer dummen Aussage eines Politikers, lassen sich die Firmen doch nicht ihr Geschäft versauen! Und falls die Spiele in Deutschland verboten werden, gibts ja noch Frankreich, Österreich, Schweiz, Belgien, Dänemark, Polen und und und...

So, jetzt trainiere ich weiter für einen bevorstehenden Krieg...:ugly:
 
AW: Bayerischer Innenminister: Killerspiele sind Tötungstrainingssoftware

Man Man Man

was soll man dazu noch sagen :huh:

Weißte was ich glaube der hat noch nicht mal ein "Killer"-Spiel gespielt oder es sich wenigstens mal angesehen.

Also ich finde das eine Schweinerei!!!:daumen2: (Deutschland sucht die größte Schweinerei(hiermit haben wir ihn))

Sollte sie, Ja genau Sollten sie es wirklich schaffen (was ich zwar nicht glaube) "Kill"-Spiele abzuschaffen, saugt man sich die Spiele oder kauft sie im Ausland!!
Und wo wir gerade in der Finanzkriese sind, wird man nie im Leben solche Spiele abschaffen, weil wenn die Spiele nicht mehr sind wir die Spieleindustrie zum Teil zusammen brechen!!

KLar ist es schlimm was da passiert ist und noch passieren wird, aber so zu übertreiben, da habe ich kein Verständnis für !!

Mit recht freundlichen Grüßen
ShadowAMD
 
AW: Bayerischer Innenminister: Killerspiele sind Tötungstrainingssoftware

ich werde einen flasche aufmachen wenn endlich diese flachzangen mit keiner ahnung in ruhestand gehen:daumen:


so nun zurück zu FEAR2:devil:
 
AW: Bayerischer Innenminister: Killerspiele sind Tötungstrainingssoftware

und ich bin sehr wohl der Meinung das Waffen töten
denn ohne Sie ginge es nur sehr viel schwerer

Jau das stimmt. Ohne Waffen ist das Töten nicht ganz so einfach.

Das Problem allerdings ist:

Egal ob Schraubendreher, Gabel, Radkreuz, Balken, Tischkante, Vase, Flasche, Auto, Akkuschrauber, Lötkolben, Hammer, Sense, Stemmeisen usw... in der falschen Hand kann quasi alles zu einer äußerst tödlichen Waffe werden.Sagt dir "Bordsteinsurfen" etwas? Diese "Prozedur" endet zu 99% tödlich. Sollte man daher nicht auch besser sämtliche Bordsteine Abschaffen?

Wir haben jährlich ca. 5000 Verkehrstote, ca. 15000 direkt durch Alkohol, weitere ca. 40.000 sterben an den Folgen der Alkoholabhängigkeit. Weltweit sterben jedes jahr ca. 5.000.000 Menschen an ihrer Tabaksucht, und das ist ja noch lange nicht alles...

Also es sterben Millionen von Menschen jedes Jahr !!! an "Sachen" die ich quasi überall und völlig legal kaufen kann. Aber man möchte "Killerspiele" verbieten weil man GLAUBT dadurch eine Hand voll Geisteskranker von ihren Amokläufen abhalten zu können?

Wie sagte Michael Moore einmal: "we are living in a sick world"
 
AW: Bayerischer Innenminister: Killerspiele sind Tötungstrainingssoftware

Killerspiele gehören bislang zu den intensiv beworbenen Hauptumsatzträgern...
Genau deswegen kann die Unterhaltungsbranche auf diesen wichtigen Wirtschaftszweig nicht verzichten. Schon gar nicht zu Kriesenzeiten.

...die zum Beispiel von der US-Army zur Vorbereitung von Soldaten auf Kampfeinsätze verwendet wird
Meines wissens ist das nur Americas Army (das kaum leute Spielen um Spaß zu haben, da zu schwer). Piloten trainieren auch mit dem Flightsimulator. Als das Empire State Building zerstört wurde, hat man Flight Simulator in den USA auch nicht verboten, um bei al-Qaida das Trainieren solcher Anschläge zu verhindern.

"wissenschaftlich erwiesen sei, dass der andauernde Konsum derartiger Spiele, in denen Gewalt und Brutalität anders als bei Filmen aktiv ausgeübt und gesteuert wird, die Gewaltbereitschaft fördert und die Fähigkeit, Mitleid zu empfinden, verkümmern lässt."
Quellen?
Ich hab da andere Feedbacks von der "Wissenschaft":

Studie: Computerspiele haben auch positive Seiten
Studie: Gewalt in Computerspielen folgenlos
Studie: Computerspiele haben bei vielen Kindern kaum Einfluss auf Aggressivität
Computerspiele machen süchtig, aber nicht aggressiv
Forscher stürzen das Computerspieler-Klischee
Daddeln gegen den Stress - Studie zeigt, dass Computerspiele zur Erholung beitragen
Große Studie zur Wirkung von Computerspielen
Derartige Spiele seien deshalb eine der Ursache für Jugendgewalt und Amokläufe.
Und Vergewaltigungen gehen auf die Kappe von Röcken und Tangas? Lächerlich. Wenn die Spiele nicht mehr sind, wo soll man denn dann noch "kompensieren"? Auf dem Schulhof oder bei einer Partie Mensch ärgere dich nicht? Was ist wohl wahrscheinlicher?

Auch die Suchtgefahr, die von derartigen Spielen ausgehe, macht dem Innenminister Sorge.
Alkohol, Drogen, Gewalt generell und psychotische Krankheiten nicht?

...dass Jugendliche keine Zeit für Schule und Ausbildung hätten und dass sie "für die Gesellschaft verloren gehen würden".
:schief: Dann geht ja Deutschland in einpaar Jahren unter.

"Killerspielen" und Drogen sowie Kinderpornografie her, da sie sie "in ihren schädlichen Auswirkungen (...) auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie stehen".
Ich habe zu Kindern keine feindliche Einstellung, wohl aber zu Drogen. Wenn ich aber mit meiner Tasse Kaffee am Computer sitze und mir die neusten Grafikkarten und Spiele ansehe, gleichzeitig mit Kinderschändern in Verbindung gebracht werde, dann werd ich zum Tier und habe kein Problem mit der ausübung von Gewalt in der "Praxis".

Ich geh weiter Zocken! :daumen:
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Bayerischer Innenminister: Killerspiele sind Tötungstrainingssoftware

Tötungstrainingssoftware wenn ich schon so was höhre könnte ich kotzen. Die Spielen so was gar nicht oder haben sich je so was angeguckt. Naja mal abwarten was die Politiker sich jetzt einfallen lassen.
 
AW: Bayerischer Innenminister: Killerspiele sind Tötungstrainingssoftware

Wenn ich aber mit meiner Tasse Kaffee am Computer sitze und mir die neusten Grafikkarten und Spiele ansehe, gleichzeitig mit Kinderschändern in Verbindung gebracht werde, dann werd ich zum Tier und habe kein Problem mit der ausübung von Gewalt in der "Praxis".

Exakt mein Gedanke!
 
AW: Bayerischer Innenminister: Killerspiele sind Tötungstrainingssoftware

Wieder einmal wird ein ernstes Thema umschifft, indem man Gründe und "Probleme" anführt, die populistisch und politisch groß aufgebauscht werden damit die eigentlichen Probleme unter den Tisch gekehrt werden können.

"Killerspiele" sind nicht das Problem der Herren und Damen Politiker. Es ist die Familienpolitik und die Familien selbst. Ich keine keinen Egoshooter oder ähnliche Spiele, die nicht mit einem "USK 18" oder "keine Jugendfreigabe" Siegel gekennzeichnet wären.
An jeder Baustelle sieht man sie: Die "Eltern haften für ihre Kinder" Schilder.
Spielt ein minderjähriges Kind ein Spiel oder schaut einen Film oder besucht eine Lokalität die nicht altersentsprechend sind, so ist das ein Fehlverhalten der Eltern.
 
AW: Bayerischer Innenminister: Killerspiele sind Tötungstrainingssoftware

Wenn ich aber mit meiner Tasse Kaffee am Computer sitze und mir die neusten Grafikkarten und Spiele ansehe, gleichzeitig mit Kinderschändern in Verbindung gebracht werde, dann werd ich zum Tier und habe kein Problem mit der ausübung von Gewalt in der "Praxis".
Exakt mein Gedanke!

Falsch!! Genau solches Gedankengut mit der Zugabe der Gewaltandrohung bei diesem Thema spielt entsprechenden Leuten direkt in die Hände. Konstruktiv und gewaltfrei zu kontern und die Medien dementsprechend mit einzubinden ist sicherlich der bessere Weg. Über Idioten wie den Bayrischen Innenminister kann ich persönlich nur müde lächeln, da seine Sätze ihn einfach nur inkompetent dastehen lassen. Sich von solchen Äußerungen zu distanzieren, vor allem aus der eigenen Partei tut dem Honk weitaus mehr weh als Gewaltbereitschaft zu demonstrieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Bayerischer Innenminister: Killerspiele sind Tötungstrainingssoftware

*nonsens* ohne Worte, ich sage nur: Ich Wähle keine Spielekiller...!
 
AW: Bayerischer Innenminister: Killerspiele sind Tötungstrainingssoftware

uebrigens... volksverhetzung ist in deutschland strafbar...das sollte der herr innenminister mal bedenken,wenn er nicht bald eine klage bekommen moechte!:what:

Den Tatbestand einer Volksverhetzung definiert § 130

Absatz 1 des Strafgesetzbuchs: Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,1. zum Hass gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.schön drauf achten,was man sagt,herr minister....
 
AW: Bayerischer Innenminister: Killerspiele sind Tötungstrainingssoftware

Das war ja wohl nen Griff ins Klo Herr Herrmann! :daumen:
 
Zurück