Wie willst Du denn überhaupt sichern und wieder herstellen? Festplatten-Images oder Dateibasiert.
Da schon ein NAS vorhanden ist wäre es für letzteres ja recht einfach (ok, etwas Linux-Kenntnisse müsste man mitbringen, falls das NAS dafür keine Lösung anbietet), auf dem NAS einen passenden Job einzurichten, der inkermentell (z.B. per rsync) die Daten/Verzeichnisse vom PC liest und auf dem NAS ablegt. So benötigt der Backup-User nur Lesenrechte auf dem PC.
Ähnliches sollte wohl auch mit Festplatte-imagern möglich sein, die inkrementelle Images erzeugen können. Wenn man dort entsprechende User für das Ziellaufwerk (NAS) eintragen kann, dann müsste der Virus schon sehr schlau und an diese Software angepasst sein, um dort das Passwort für den schreibenden Netzwerkzugriff auszulesen. Das ganze liesse sich, im Gegensatz zur ersten Lösung, auch mit dem Logoff/Shutdown von Windows koppeln, was für so altmodische User wie mich nützlich ist, die ihren PC am Abend noch herunter fahren und von Backup im laufenden Betrieb (=Zeitgesteuert) in Ruhe gelassen werden wollen).
Aber gut, alternativ könnte man auch auf den Aufwand verzichten und einfach keine fremden Dateianhänge anklicken (zur Not halt in einer abgeschotteten VM ausführen, wenn die Versuchung zu groß sein sollte). Sowas scheint aber für viele User zu trivial zu sein.
Ich nutze manuell angelegte Festplatten-Images der Boot-/Windows Partition und dann automatische, inkrementelle Backups der wichtigsten Dateien. Dazu manuelle Backups der Dateien, für die ich ein automatisches Backup nicht für sinnvoll erachte. Sollte die Wohnung mal abbrennen geschieht das selbe wie wenn ich mir doch mal einen Verschlüsselungs-Virus einfangen sollte. Bis auf die manuelle, ext. gelagerte Sicherung der Backups alle paar Wochen/Monate wäre alles weg . Das ist in den vergangenen >25 Jahren noch nicht passiert, weshalb ich in meinem Privathaushalt ohne Kinder die Gefahr für zu gering halte, um zusätzliche Aufwand zu treiben. Mein Backup muss bei mir nur einen HW-Ausfall absichern und so unauffällig wie möglich sein (=automatisch ablaufen).