Backup, wie und mit was?

Ziim

Kabelverknoter(in)
Hallo, habe ein System mit 2x 1TB , 2x 500GB, 2x 250GB als SSD und 1x 1,5 TB als SHDD. Möchte gerne unter Betrachtung der aktuellen Verlschlüsselungsschädlinge eine neue und sinnvolle Backupstrategie finden. Zur Zeit nutze ich dafür ein NAS im Netzwerk, was dann ja wohl wegfällt. Wichtig ist für mich, dass alle Daten auf allen festplatten wieder herstellbar sind. Preise gern in unterschiedlichen Segmenten.
 
Ich selbst nutze ein Qnap TS-119 (passiv - Silentfreak) mit einer 4 TB HDD.

Dieses würde auch eine 6 TB (was deiner Dateimenge entspricht) unterstützen.
Dazu nutze ich die dazuhörige Software (NetBak Replikator) zum Spiegeln meiner Daten auf dem PC.
Dadurch kann ich alle Daten jederzeit auch im Netzwerk nutzen.

Womöglich würde aber auch ein 2-Bay NAS helfen.
Dabei jedoch auf die Datenübertragungsrate achten (lesen/ schreiben > 80 MB/s).
 
Über Netzwerk, einfach nicht in Windows einbinden.

So was kann man super elegant mit einer Verknüpfung am Desktop lösen. Da kann man sich sogar ein schickes Symbol dafür aussuchen :ugly:
So verbindet man sich nur auf das NAS wenn man auch wirklich was braucht.
Noch besser wäre ein eigenes Konto für Lesen und Schreiben.
 
Wenn du das Netzwerklaufwerk nicht immer manuell trennen willst, nimm eine USB-HDD.
Seagate Backup Plus, 5TB, externe Desktop Festplatte: Amazon.de: Computer & Zubehor
(oder halt größer)

@Nussi
Beim aktuellen Schädling muss man aufpassen mit Netzwerklaufwerke, sobald Schreibrechte vorhanden sind, werden auch die Daten am NAS verschlüsselt.

Der (aktuelle) Verschlüsselungsschädling war mir bis eben unbekannt...ätzend
In diesem Zusammenhang sprechen die Gründe beispielsweise für eine BackUp-HDD je nach Größe.
 
So was kann man super elegant mit einer Verknüpfung am Desktop lösen. Da kann man sich sogar ein schickes Symbol dafür aussuchen :ugly:
So verbindet man sich nur auf das NAS wenn man auch wirklich was braucht.
Noch besser wäre ein eigenes Konto für Lesen und Schreiben.

Habe dann aber mein Problem nur verlagert anstatt zu lösen?
Sprich: auf dem NAS wird im schlimmsten Fall (bei Bekanntgabe eines solchen Schädlings ist es häufig schon zu spät) eine Daten(sammel-)wut erreicht?

@Ziim: Wie groß ist dein aktuelles NAS? 1-,2-,3- oder mehr-Bay?

Die BackUp- (externe HDD) Lösung wäre für einen privat Gebrauch die günstigste Lösung.
Aber das Hobby kennt häufig wenig Grenzen außer die Zeit;)
 
3 Bay im RAID 5.

Nun, mit dem Linux wäre der Vorteil das es sich nicht um das schert was du unter Windows machst.
Oder dir gemacht wird.
 
Akteuelles NAS ist 2 TB 1Bay.

Danke euch schomal für die Ideen und Vorschläge. Gern auch mehr gesehen. Werd mir mal am WE alles in Ruhe anschauen.

@ Research: Was würdest du da genau empfehlen?
 
Wie willst Du denn überhaupt sichern und wieder herstellen? Festplatten-Images oder Dateibasiert.

Da schon ein NAS vorhanden ist wäre es für letzteres ja recht einfach (ok, etwas Linux-Kenntnisse müsste man mitbringen, falls das NAS dafür keine Lösung anbietet), auf dem NAS einen passenden Job einzurichten, der inkermentell (z.B. per rsync) die Daten/Verzeichnisse vom PC liest und auf dem NAS ablegt. So benötigt der Backup-User nur Lesenrechte auf dem PC.

Ähnliches sollte wohl auch mit Festplatte-imagern möglich sein, die inkrementelle Images erzeugen können. Wenn man dort entsprechende User für das Ziellaufwerk (NAS) eintragen kann, dann müsste der Virus schon sehr schlau und an diese Software angepasst sein, um dort das Passwort für den schreibenden Netzwerkzugriff auszulesen. Das ganze liesse sich, im Gegensatz zur ersten Lösung, auch mit dem Logoff/Shutdown von Windows koppeln, was für so altmodische User wie mich nützlich ist, die ihren PC am Abend noch herunter fahren und von Backup im laufenden Betrieb (=Zeitgesteuert) in Ruhe gelassen werden wollen).

Aber gut, alternativ könnte man auch auf den Aufwand verzichten und einfach keine fremden Dateianhänge anklicken (zur Not halt in einer abgeschotteten VM ausführen, wenn die Versuchung zu groß sein sollte). Sowas scheint aber für viele User zu trivial zu sein.

Ich nutze manuell angelegte Festplatten-Images der Boot-/Windows Partition und dann automatische, inkrementelle Backups der wichtigsten Dateien. Dazu manuelle Backups der Dateien, für die ich ein automatisches Backup nicht für sinnvoll erachte. Sollte die Wohnung mal abbrennen geschieht das selbe wie wenn ich mir doch mal einen Verschlüsselungs-Virus einfangen sollte. Bis auf die manuelle, ext. gelagerte Sicherung der Backups alle paar Wochen/Monate wäre alles weg . Das ist in den vergangenen >25 Jahren noch nicht passiert, weshalb ich in meinem Privathaushalt ohne Kinder die Gefahr für zu gering halte, um zusätzliche Aufwand zu treiben. Mein Backup muss bei mir nur einen HW-Ausfall absichern und so unauffällig wie möglich sein (=automatisch ablaufen).
 
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