B650 Gigabyte Q-Flash

TJW65

Freizeitschrauber(in)
Moin,
seit gestern habe ich ein neus System auf dem Tisch stehen und wollte heute mal das UEFI aktualisieren um von erwähnten "performance optimisations (F4), Spannungs limitern (F5) und anderen updates profitieren zu können.

Das System besteht aus:
Gigabyte B650M Aorus Elite AX
GSkill Ripjaws S5 32GB 5600 CL28
Ryzen 7 7800X3D
RTX 4090

Das Board ist Rev 1.0 und läuft auf UEFI Version F1
Also einen USB Stick in FAT 32 formatiert und das aktuelle UEFI (F8C) entpackt im Stammverzeichnis abgelegt.
Die Update Datei wird vom System im UEFI Interface auch verifiziert und der Rechner anschließend automatisch neugestartet. Danach tut sich augenscheinlich nichts mehr. Der Rechner gibt auch nach 30min. noch immer kein Bild aus und die Aktivitätsleuchte am USB Laufwerk zeigt nicht ein einziges mal aktivität. Wenn der Rechner dann zum herunterfahren gezwungen wird durch halten der Powertaste (kein gutes gefühl während eines vermeintlichen UEFI Updates) Bootet das system normal in Windows und die Version ist weiterhin bei F1. (Evtl. lädt das Board irgendwelche USB Treiber niht nach dem Neustart, wehsalb der USB Stick unerkannt bleibt und die LED nie leuchtet??)

Ich habe mittlerweile unterschiedliche USB Ports und USB Laufwerke getestet. Auch eine niedrigere Version wurde versucht (F4). Jedes mal ein identischer Ablauf - Datei wird verifiziert, dann keine Bildausgabe und am Ende weiterhin F1.
Wenn der Stick im heruntergefahrenen Zustand in den gekenzeichneten USB Port gesteckt wird und die Q-Flash Taste am IO Shield betätigt wird springen die Lüfter für etwa 2 sekunden an und kommen danach wieder zum stillstand und kein Flashvorgang ist erkennbar.

Der Link zu den gezogenen UEFIs: https://www.gigabyte.com/Motherboard/B650M-AORUS-ELITE-rev-10/support#support-dl-bios

Das Sytsem läuft abseits dieser Thematik stabil - ich würde aber ungern auf ewig mit UEFI Version F1 hängen bleiben - auch mit Blick auf mögliche, künftige CPU Upgrades oder security patches.

Möglichwerweise ist die Problematik bekannt, oder jemand hat mehr erfahrung mit dem Gigabyte Prozess - ich habe bisher lediglich UEFI Updates auf meinem ASUS Board durchegührt - immer problemlos übers Internet.

MFG
TJW65
 
Starte die BIOS-Aktualisierung lieber vom BIOS aus, bei mir bei einem Asus Brett (siehe Sig) hat die externe Funktion auch nicht funktioniert. Es hatte bei mir nichts mit dem USB Stick, der Formatierung oder der Datei zu tun, die externe Funktion wollte einfach nicht.
 
Die meisten versuche fanden über das grafische Interface des UEFI statt, welches - wie geschrieben - auch die Datei verifiziert. Aber weiter passiert nichts.
Lediglich der letzte Versuch fand über den externen Q-Flash Button statt.


Meine suche hat ergeben:
@Neuer_User schrieb vor einigen Tagen folgendes

- alten USB 2.0 Stick nutzen (UBS 3.0 läuft nicht immer, dafür fehlen die Treiber im Bios) -> jepp
- USB-Stick auf maximal 16GB begrenzen, geht in Datenträgerverwaltung -> ist 8GB groß
- Von Gigabyte Homepage aktuelles/gewünschtes Bios speichern ->Si
- Nur die Datei mit genau 32.768 Byte auf den Datenstick kopieren -> wohl vom spezifischen UEFI abhängig, aber F4 hat diese Größe
- Datei in gigabyte.bin umbenennen, wichtig: in Windows Dateiendungen anzeigen lassen -> konnte ich in der offiziellen Doku nicht sehen?
- Rechner abschalten, Netzteil muss aber auf "on" stehen -> ja
- USB-Stick in den mit Bios gekennzeichneten Slot einstecken -> ja
- Flash Knopf drücken und ca. 1-2 sek. gedrückt halten -> ja
- Hoffen und Bangen, erst blinkt es schnell, dann irgendwann langsamer -> nein
- Die Debug LED zeigte zuerst blinkend einen CPU- Fehler, irgendwann war das weg (ca. 10min) und der Rechner lief ->nein
- Runterfahren, hochfahren, F12 drücken und ab ins Bios
 
Meine Anleitiung gilt explizit nur für Gigabyteboards mit AM4. Ich habe das selber nur aus einem Video so übernommen und genau so funktionierte es bei mir. Ob alle Schritte, wie z.B. auch das Umbenennen allgemein wichtig sind, kann ich Dir nicht sagen. Ich bin nur immer extrem vorsichtig bei Biosänderungen, denn einmal einen Fehmer gemacht, und das Board kann unbrauchbar sein, so zumindest meine Angst.

Wie es scheint, gehe ich Deine Liste durch, blinkt der Flashknopf bei dir ja immer schnell und es passiert nichts. Das könnte kann, Vermutung, daran liegen, dass Du die Datei nicht umgenannt hast. Das Bios, so stelle ich mir das vor, erkennt das Format vermutlich nicht.

Warum die Anleitungen von Gigabyte so knapp sind, verstehe ich selber nicht. Sie sind nicht stimmig.

Erste Frage: Stimmt die Revision Deines Boards?
Ob gibt es in der laufenden Serie kleine Änderungen, und das Board aber der Revisionsstand ändert sich. Die Revisionsnummer findest Du unten linkt auf dem Board. Hebt sich schlecht ab, mit Taschenlampe ist es erkennbar

Aktuell finde ich zwei Revisionen, 1.0/1.1 sowie mit anderen Dateien 1.2
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... Ich habe mittlerweile unterschiedliche USB Ports .... getestet. ...
Q-Flash funktioniert nur in dem einen ausgewiesenem USB-Slot




1694365681167.png


1694365784947.png


Ich empfehle Dir in Ruhe Dein Handbuch zu lesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey, danke für die Antwort.
Die Datei habe ich sowohl umbenannt als auch "original" getestet - selbes Ergebnis.
Ein Blinken des Q-Flash buttons ist nicht möglich - ist, wie in dem zweiten, von dir eingefügten Bild - nur ein kleiner button. Die Revision des Boards ist 1.0 - habe ich expilzit auf dem Board nachgeschaut.

Edit: gerade in der verlinkten Anleitung geshen dass auf dem Board selber eine QFLED oben links ist. Werde ich beim nächsten Versuch beachten - habe ich übersehen.

Das Q-Flash Plus (das Updaten per Knopfdruck) nur über einen bestimmten Port möglich ist, ist mir bewusst. Scheinabr heißt das grafische Interface im UEFI nun aber auch Q-Flash (ohne Plus). Diese grafische Variante habe ich mit front IO und Ports am Board Selber probiert. Q-Flash Plus hingegen nur am dafür vorgesehen Port. Entschuldigt, falls das schwammig formuliert war.

MFG
TJW65
 
Ich bin da auch kein Profi und habe nur exakt das gemacht, was ich aus drei Videos mit ähnlichem Inhalt sah. Und wenn drei Menschen unabhängig das so machen und Erfolg hatten, dann mache ich sowas auch mal nach. Und in der Tat, ich habe zwischen Q-Flash und Q-Flash Plus nicht sauber differentiert. Da ist ja ein Unterschied. Aha, wieder was gelernt.

Ich würde Dir Kontakt mit dem Gigabyte support empfehlen.

Läuft denn der Rechner und Du hast "nur" Probleme mit einem Update, oder läuft der Rechner nicht
 
Zuletzt bearbeitet:
Welchen Stick nutzt du?
Schnapp dir mal nen anderen Stick, im Bios selber brauchst kein FAT32, einfach mal NTFS lassen und dann nochmal versuchen.
 
Ich würde Dir Kontakt mit dem Gigabyte support empfehlen.

Läuft denn der Rechner und Du hast "nur" Probleme mit einem Update, oder läuft der Rechner nicht
Der Rechner läuft - "nur" das Update will nicht. Kontakt zum Hersteller ist sicherlich immer eine option, aber eine langsame. Damit würde ich noch 1-2 Tage warten.

Welchen Stick nutzt du?
Schnapp dir mal nen anderen Stick, im Bios selber brauchst kein FAT32, einfach mal NTFS lassen und dann nochmal versuchen.
Wird morgen gemacht :)
 
Der Link zu den gezogenen UEFIs
Falsches board...

Versuchs damit:

PS: Die UEFI Datei muss auch nicht zwingend auf einem USB Stick liegen. Ich update mein UEFI seit Jahren direkt über die System SSD ;)
 
Ich werde gleich mal einen Versuch von der lokalen Platte starten.

Der Link führt in der Tat zur falschen Seite, mein Fehler.
Habe mir allerdings die richtigen Dateien gezogen - habe nur schnell den (falschen) link hier engefügt als ich das Thema im nachgang erstellt habe. :)
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Zurück vom Versuch das Update von der lokalen Platte einzuspielen.
Das Board listet in der Q-Flash Oberfläche nichteinmal die Platten vernünftig auf. Statt unknown device müssten dort eine Lexar SSD, Kingston SSD und Samsung USB Stick auftauchen. Nur die Verzeichnisse auf dem USB Stick werden auch richtig gelesen. Das eine (unknown device) Laufwerk dass abseits vom USB Stick erkannt wird zeigt nur den EFI und System Volume Information Ordner.
Unter NVME Configuration tauchen die NVMEs korrekt auf und bestehen den self-check. Mir scheint die Problematik also an Q-Flash zu liegen. :stupid:
 

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Hast du schon mal ein cmos_clear versucht und dann das UEFI update?
Oder evtl. das UEFI in mehreren Zwischenschritten updaten?
Ging das F4 auch nicht?

Normalerweise können alle halbwegs modernen mainboards auch direkt auf die Laufwerke zugreifen und von dort das UEFI flashen.
Wie gesagt, ich mach das mit meinem X570 von MSI seit Anfang an so :ka:

Aber Gigabyte hat da evtl. einen bug drin oder wasweißich?
 
Gelöst!
zumindest den entscheidenden Part.
Unabhängig von @chill_eules Beitrag zum CMOS Reset habe ich mal die Status LEDs nach dem Verfizieren der Datei beobachtet. Dieses lief ja durch - und anschließend kam kein Video Output mehr. Die DRAM LED leuchtete. Der RAM war also nicht stabilgenug fürs UEFI Update - für Windows, spiele und das UEFI Interface hats aber gereicht?!
EXPO deaktiviert und schon lief das Update durch.

Der Fehler dass Q-Flash die anderen Platten nicht vernünftig ließt bleibt. Aber wenn ich jetzt weis dass folgendes Funktioniert gebe ich mich zufrieden.

Einen USB 2.0 Stick in FAT32 formatieren & keinen Namen vergeben.
Die ZIP von Gigabyte auf dem USB entpacken und die Datei in gigabyte.bin umbenennen.
RAM auf JEDEC spec setzen

Ich weiß jetzt nicht ob alles exakt so laufen muss - könnte mir vorstellen dass es auch mit einem benannten USB Stick läuft, aber mit dem status quo gebe ich mich zufrieden und lasse mal MEMtest durchlaufen.
Im nachhinein denke ich natürlich dass das UEFI vor dem Update auf stock zu setzten eigentlich ein recht simpler Schritt war auf den ich früher hätte kommen sollen.

Danke für eure Hilfe!

MFG
TJW65
 
Klar darfst du!
Vor dem Update mit Bios F1 ca. 40 - 45 Sekunden.
Bedeutet so wie du schon festgestellt hast:
Der RAM war also nicht stabil genug
In diesen 40 Sekunden passt er die RAM Einstellungen an, da Memory Context Restore nicht funktioniert und deshalb dauert der Boot so lange bzw. deshalb ist es im Windows dann auch stabil. :ugly:

Aktiviere mal bitte Memory Context Restore im Ram Untermenü,
danach stell mal den RAM etwas niedriger 55XX Mts, dann wird er auf einmal ganz schnell booten.
 
Kann ich heute nach der Arbeit gerne mal testen - aber ist der Umkehrschluss nicht auch: wenn er nach dem Update etwa 20sek schneller Bootet läuft EXPO mit dem neuen UEFI stabil? Nach dieser logik dürfte durch memory context restore keine Verbesserung mehr eintreten. Ich werde berichten.
 
Gelöst!
zumindest den entscheidenden Part.

EXPO deaktiviert und schon lief das Update durch.
MFG
TJW65
Interessant mein MSI board bootet extra neu in einen Save mode wenn ich ein Bios update aus dem UEFI heraus starte. Laut MSI selber werden dabei die default settings geladen und alle Optimierungen ausgeschaltet.

Zu dem Thema:
einfach mal Testen bei mir hat context restore die Bootzeit auf ca 18 sekunden reduziert.
 
Bootzeit bei etwa 20sek. Dabei wirds wohl bleiben.

OT: Ist die PCGHX Seite auch für andere unglaublich langsam zu erreichen?
 
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