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[B550] Bootloop mit XMP Profil & direkter Absturz bei CPU Burn Test [R9 3900X]

PandiPapa

Schraubenverwechsler(in)
Hallo Zusammen,

Ersteinmal SORRY, das es hier nun etwas sehr viel länger wird.
Ich denke aber es ist wichtig das ihr jeden Schritt den ich gemacht habe
nachvollziehen könnt.

ich habe schon Überall gesucht aber nichts eindeutiges gefunden.
Ich glaube das ist ein sehr individuelles Problem.
Vielleicht weiß einer von euch wie man meinem System helfen kann.

Vorgeschichte:

Ich habe mein System quasi komplett neu aufgezogen.
Übrig geblieben sind tatsächlich nur:
- Gehäuse
- SSD´s
- HDD
- Gehäuselüfter

Folgende Teile habe ich mir neu gekauft (anbei der Original Link):
Mainboard: Gigabyte B550 AORUS PRO AM4 (Gigabyte B550 AORUS PRO AM4 - AMD Sockel AM4 | Mindfactory.de)
Prozessor: AMD Ryzen 9 3900X 12x 3.80GHz So.AM4 BOX (AMD Ryzen 9 3900X 12x 3.80GHz So.AM4 BOX - Sockel AM4 | Mindfactory.de)
Grafikkarte: 8GB Gigabyte GeForce RTX 2070 SUPER Gaming OC 3X White (8GB Gigabyte GeForce RTX 2070 SUPER Gaming OC 3X White - RTX 2070 | Mindfactory.de)
Arbeitsspeicher: G.Skill DIMM 32 GB DDR4-3600 Kit Arbeitsspeicher, F4-3600C18D-32GTZN, Trident Z (G.Skill DIMM 32 GB DDR4-3600 Kit Arbeitsspeicher: Amazon.de: Computer & Zubehoer)
Netzteil: 750 Watt Corsair CX Series CX750M Modular 80+ Bronze (750 Watt Corsair CX Series CX750M Modular 80+ Bronze - Netzteile ab 700W | Mindfactory.de)


Nachdem ich das ganze zusammen gesetzt habe, hat Windows direkt erkannt das etwas neues eingebaut ist und hat sich automatisch beim ersten Start darum gekümmert.
Ich dachte eigentlich das Windows meckert, weil das Mainboard getauscht wurde, dem war aber nicht so.
Alles startete und ich dachte ich wäre zufrieden, ich dachte es !

Da mir der BOXED Kühler im Leerlauf irgendwie sehr laut schien, habe ich im Bios mal geschaut wie der eingestellt ist.
Folgendes fiel mir dabei auf:

Der RAM Takt war nicht auf 3600 MHz sondern nur auf 2133 MHz, also habe ich das XMP Profil geladen -> 3600MHz
Anschließend habe ich bei der Lüftersteuerung reingeschaut, dort habe ich den CPU Kühler von "normal" auf "lautlos" gestellt.
Nebenbei sah ich das dass schnelle Booten "deaktiviert" sei, dies habe ich dann auf Ultraschnell geändert!


Ich also keine weltbewegenden Einstellungen verändert, denke ich.
Das ganze dann gespeichert und booten lassen.

Hat funktioniert.
Hab mich gefreut das ich mein System nicht komplett neu aufsetzen musste und wollte direkt über Steam in eine entspannte Runde ARK:Survival Evolved rein gehen.
Alles wurde geladen, sah super aus.
Allerdings:
Nach ca. 5 bis 8 Minuten hat sich der Rechner neu gestartet und irgendwas direkt "automatisch Repariert".
Es ging alles recht fix, ich dachte es sei ein Einzelfall, also erneut versucht.
Das gleiche.

PC Heruntergefahren, nochmal alle Stecker inkl. Netzteil geprüft - Sitzt alles !

System neu gestartet erneut versucht - das gleiche!

Anschließend habe ich alle Einstellungen die ich im Bios gemacht habe wieder Rückgängig gemacht.

Dann wollte das System nicht booten und hat mir das zurücksetzen von Windows angeboten,
weil es Probleme beim starten gäbe.
Dieser Vorgang hat dann elendig viele Stunden gedauert.
eine reine Cleane Installation wäre viel schneller gewesen.
Ich war mich aber unsicher ob ich den Vorgang abbrechen "darf", also gewartet.

Als der endlich fertig war habe ich
verschiedene Programme herunter geladen:

CPU-Z
HWinfo
3DMark
FurMark
GPU-Z

Mein Ziel war es die Temperaturen und den Ungefähren Watt Verbrauch anzusehen.
Außerdem wollte ich zum Testen nicht extra 50 GB ARK runterladen.

Temperaturen waren weder bei der CPU noch bei der GPU zu hoch.
Auch die Watt-Zahlen waren weit unter den 750 W die das Netzteil hergeben sollte.

Mit FurMark wollte ich dann die Belastung testen.
Auf Vollbild und 1080p hat die GPU alles mit gemacht - Kein Absturz!
Dann habe ich den CPU Burn Test gemacht, nach 5 bis 10 Sekunden stürzte der Rechner ab
und ging wieder in die Automatische Reparatur.

Da ich kein Bluescreen mit einer Fehlermeldung bekommen habe,
bin ich dann in die "Windows-Ereignisanzeige" und habe folgendes gelesen,
was mich allerdings nicht weitergebracht hat:

Ebene: Kritisch
Quelle: Kernel-Power
Ereignis-ID: 41
Aufgabenkategorie: (63)

Beschreibung dazu:
Das System wurde neu gestartet, ohne dass es zuvor ordnungsgemäß heruntergefahren wurde. Dieser Fehler kann auftreten, wenn das System nicht mehr reagiert hat oder abgestürzt ist oder die Stromzufuhr unerwartet unterbrochen wurde.

Details:
- <Event xmlns="http://schemas.microsoft.com/win/2004/08/events/event">
- <System>
<Provider Name="Microsoft-Windows-Kernel-Power" Guid="{331c3b3a-2005-44c2-ac5e-77220c37d6b4}" />
<EventID>41</EventID>
<Version>6</Version>
<Level>1</Level>
<Task>63</Task>
<Opcode>0</Opcode>
<Keywords>0x8000400000000002</Keywords>
<TimeCreated SystemTime="2020-07-13T13:07:51.701537900Z" />
<EventRecordID>1470</EventRecordID>
<Correlation />
<Execution ProcessID="4" ThreadID="8" />
<Channel>System</Channel>
<Computer>DESKTOP-GIQSDU6</Computer>
<Security UserID="S-1-5-18" />
</System>
- <EventData>
<Data Name="BugcheckCode">0</Data>
<Data Name="BugcheckParameter1">0x0</Data>
<Data Name="BugcheckParameter2">0x0</Data>
<Data Name="BugcheckParameter3">0x0</Data>
<Data Name="BugcheckParameter4">0x0</Data>
<Data Name="SleepInProgress">6</Data>
<Data Name="PowerButtonTimestamp">0</Data>
<Data Name="BootAppStatus">3221225684</Data>
<Data Name="Checkpoint">16</Data>
<Data Name="ConnectedStandbyInProgress">false</Data>
<Data Name="SystemSleepTransitionsToOn">1</Data>
<Data Name="CsEntryScenarioInstanceId">0</Data>
<Data Name="BugcheckInfoFromEFI">false</Data>
<Data Name="CheckpointStatus">0</Data>
</EventData>
</Event>

Ich konnte keinem Hardwareteil einen Fehler zuordnen.

Mein erster Gedanke, das Netzteil wäre zu schwach.
Allerdings wurden lt. oben genannten Programmen längst keine 750W gezogen.
Internetrecherche gab mir diesbezüglich auch recht, die Grafikkarte hat saugt ca 250 W bei last.

Mein 2. Gedanke CPU hat nen Schaden.
die Ist allerdings im Spiel nicht mal ansatzweise bei 100 % Auslastung gewesen, wie es beim CPU Burn test ist.

Um die Grafikkarte als Täter auszuschließen, habe ich meine alte GTX 1060 eingesetzt.
Das Spiel tatsächlich nochmal heruntergeladen und habe eigentlich den Absturz kommen sehen... kam aber nicht !
Auch wenn das Spiel dann länger lief... passierte nichts...

Da war für mich klar das es die GPU sein muss.
Also Spiel aus und zum Test nochmal den FurMark CPU Burn Test... Tadaaa.... Absturz nach wenigen Sekunden !

Also war ich wieder bei der CPU!

Vielleicht ist ja ein PIN kaputt... oder die ab Werk aufgetragene Wärmeleitaste einfach nur müll, also:
habe ich den Boxed Kühler abgenommen, an diesem klebte die CPU dran ! Da weiß ich grad nicht... ob ich das in der Vergangenheit schonmal hatte...
die wird ja eigentlich im Sockel verriegelt.

Pins waren Ok.
Also neue Wärmeleitpaste drauf und rauf aufs Board.

Nochmal (!) alle Kabel geprüft.
Neue GPU rein und einen weiteren Test gemacht.

ARK gespielt und tatsächlich stürzte der PC auch nach 1 Stunde nicht ab !
Von da an war ich komplett Ratlos. Wo ist nun ein Fehler, oder wo war der?

Einen weiteren CPU Burn Test habe ich dann gelassen.

Ich habe die Temperaturen beobachtet, die waren wie vorher.

Später fiel mir nochmal auf das der RAM nicht bei 3600 MHz läuft, sondern immer noch bei 2133 MHz.
Also wollte ich wieder ins BIOS und das XMP Profil laden.

Direkt bei der BIOS Eingangstür will mir das System weiß machen das dass BIOS zurückgesetzt wurde?
Bitte was? Wer war das denn?

Mir war nicht wohl bei der Sache, ändern konnte ich das aber eh nicht.

XMP Profil geladen, speichern und beenden...
System piept... Bootet...
Wieder Reparatur Vorgang...
piept wieder... bootet...
Reparatur...

Dauerschleife !

Also ab ins Bios und die Werkseinstellungen geladen.
System bootet.
Zum Testen ins Spiel rein.
Da nicht viel Zeit war habe ich es knapp 10 Minuten laufen lassen.


Ich verstehe aber das Problem nicht.

Ich habe einen 3900x, soweit ich weiß läuft der am besten mit 3600 MHz, wegen dem Iinfinity Fabric Clock ,
der beim R9 3900x wohl bei 1800 MHz liegt.

Das Board soll lt. Specs RAM mit bis zu 5200 MHz vertragen.


Da ich nebenher gerne Streame und das decodieren dann dem Ryzen überlassen wollte,
will ich unbedingt vermeiden das mir mein System abstürzt.

Auch wenn es um Video und Bildbearbeitung geht hoffe ich da auf die volle Leistung.

Vielen dank fürs durchhalten dieses Romans,
ich hoffe jemand kann mir hier helfen.
 
Zuletzt bearbeitet:

FlexonBannsten

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Wenn ich das richtig verstehe läuft das System bei 2133er Ram, aber nicht bei 3600er, oder? Dann würde ich mal den Ram überprüfen.
 

belle

PCGH-Community-Veteran(in)
Vielen dank fürs durchhalten dieses Romans,
ich hoffe jemand kann mir hier helfen.
Hallo,
es ist erstmal selten und schön, dass hier jemand so ausführlich berichtet und sein Problem erläutert.

Ich fasse mich dennoch kurz und bündig:
1. Die Ryzen Prozessoren machten beim offiziellen RAM-Support schon einen ordentlichen Sprung nach oben, allerdings sind es offiziell DDR4-3200. Alle RAM-Taktraten darüber sind nur die vom Mainboard-Hersteller unterstützten Übertaktungen und muss nicht zwangsläufig mit jeder CPU und jedem DDR4-3600 oder gar -4000 Riegel auch stabil laufen. Das ist oft mit RAM von Hersteller X problemlos möglich, während Hersteller Y Probleme bereitet (teilweise unterscheidet gar die Produktionswoche des RAM über das Funktionieren einer RAM-Übertaktung).

2. Der Infinity-Fabric-Takt sollte im Optimalfall (ist bei manchen Boards einstellbar) 1:1 betragen, also 1800 MHz IF-Takt und 1800 MHz Speichertakt (= DDR4-3600).
Im BIOS von manchem Mainboard kann man das Verhältnis ändern, im Prinzip ist DDR4-3600 aber nur die sinnvollste Übertaktung.

3. Der Boot-Modus "Ultra-Fast" bereitete mir schon bei Intel- und AMD-Systemen Probleme, daher deaktiviere ich diese Funktion oder wähle, wenn vorhanden, "fast".
Dabei werden nur UEFI-kompatible Geräte erkannt (z.B. modernere Grafikkarte mit UEFI-GOP), außerdem muss die System-Festplatte oder -SSD im Partitionsstil "GPT" statt "MBR" (alter Master Boot Record) formatiert worden sein und Windows 10 muss im EFI-Modus installiert worden sein (existiert seit 7 SP1).

4. Die Lüfter-Einstellung kann so belassen werden. Durch die Steuerung drehen diese dann erst bei höheren Temperaturen schneller.
Ich würde zu Testzwecken das XMP-Profil vom RAM laden, dann aber manuell den Takt auf DDR4-3533 oder gar -3466 senken. Diese paar MHz können den Unterschied ausmachen.
Ich empfehle das Vermeiden von "ultra fast boot", da es durchaus eine schwerwiegende Einstellung sein kann.
So sieht eine EFI-Installation in der Datenträgerverwaltung aus:
EFI-System.JPG
(anklicken zum Vergrößern)

EDIT / Nachtrag

Mir ist im Nachhinein aufgefallen, dass dein Corsair-Netzteil zwar 750 Watt maximal leistet, allerdings technisch relativ alt ist. Das kann daher von Interesse sein, da Grafikkarten seit ein paar Jahren zur Steigerung der Effizienz immer schnellere Lastwechsel im Millisekunden-Bereich durchführen.
Damit sind technisch veraltete Netzteile oft überfordert und das Corsair-Modell ist in dem von dir verlinkten Shop seit 2012 gelistet. Es muss nicht am Netzteil liegen, ausschließen kann ich es aber auch nicht. Es würde daher passen, da die ältere, langsamere Grafikkarte GTX 1060 länger funktionierte.
Das wäre wahrscheinlich die bessere und effizientere Wahl gewesen (erschienen 2018 und bietet 5 Jahre Garantie und 80+ Gold-Effizienz):
be quiet! Pure Power 11 CM 600W ATX 2.4 ab &euro;'*'87,35 (2020) | Preisvergleich Geizhals Deutschland
 
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TE
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PandiPapa

Schraubenverwechsler(in)
Hallo,
es ist erstmal selten und schön, dass hier jemand so ausführlich berichtet und sein Problem erläutert.

Gerne ich lesen auch sehr ungern Beiträge wie:
"Meine Katze isst nicht mehr, ist es draußen dunkel, wenn der Putz von der Decke kommt?" :)



Dann sollte ich vielleicht echt mal den Takt vom RAM anpassen.
Die Timings und die Spannung kann ich wohl so belassen.
Aktuell sind diese bei 18-22-22-42 bei 1.35v.

Das mit dem Netzteil war mir so echt gar nicht bewusst.
Klar wird Technik immer neuer, das es allerdings Millisekunden sein könnten die über Leben und Tod entscheiden könnten ist krass.

Heißt, auch wenn das System vielleicht in den Spitzen nur 600 Watt zieht, könnte mein Netzteil alles zum Absturz bringen
weil es zwar die Leistung bringt, allerdings nicht schnell genug?
Meinst du das 600 Watt Netzteil wird ausreichen? Das gibt es bei Caseking auch als 700Watt Variante.
 
TE
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PandiPapa

Schraubenverwechsler(in)
Im alten System lief die 1060 mit nur einem Stromkabel.
Die neue 2070 ist mit diesem Stromkabel und Y-Adapter dann angeschlossen worden.
Teste mal dein 2. PCIe-Kabel vom Netzteil an die neue Grafikkarte in einen Pinanschluß mit an zuschliessen.
Also 2 separate Stromkabel, statt nur einem Kabel zur Grafikkarte testweise nehmen.


Verdammt gute Idee...
Werde ich morgen mal ändern.

Sieht zwar miese im Gehäuse aus, mag es eher Clean.
Aber wenn der PC aus bleibt ist es auch doof ;)
 
TE
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PandiPapa

Schraubenverwechsler(in)
Ups, sehe gerade Windows wird sich selbst überlassen mit neuer Hardware statt es mal mit Neuinstallation zu versuchen.
Nehme an das vorher ja das alte Intelsystem noch drauf einwandfrei lief mit der selbigen Windowsinstallation.


Eine richtige Neuinstallation kam mir bereits im Sinn.

Das alte System war ebenfalls AMD. Bin vom 1600X auf 3900X gewechselt.
bleibt Quasi in der Familie :)
 
TE
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PandiPapa

Schraubenverwechsler(in)
Nochmal zum Punkto Ereignisauzeige von Windows.
Ich habe gerade nochmal reingeschaut.

Innerhalb von 48 Stunden sind dort 532 Ereignisse aufgeführt.
Immer wieder "Warnung" mit vielen verschiedenen Codes...

Ich muss dazu sagen ich war bis vor kurzem fast nie bis nie in diesem Menü und weiß nicht inwiefern das für mich relevant ist.
 

belle

PCGH-Community-Veteran(in)
Das alte System war ebenfalls AMD. Bin vom 1600X auf 3900X gewechselt.
bleibt Quasi in der Familie :)
Die Timings und die Spannung kann ich wohl so belassen.
Aktuell sind diese bei 18-22-22-42 bei 1.35v.

Heißt, auch wenn das System vielleicht in den Spitzen nur 600 Watt zieht, könnte mein Netzteil alles zum Absturz bringen
weil es zwar die Leistung bringt, allerdings nicht schnell genug?
Genau so ist es.

Neue Chipsatztreiber darüber bügeln sollte eigentlich reichen.
Es ist zwar unschön, hat bei mir von X370 zu X470 aber auch gereicht (das X370 wurde in der Familie weiter gereicht).
Bevor du ein anderes Netzteil wegen den schnellen Lastwechseln kaufst, ist die Idee mit 2 einzelnen PCIe-Stromkabeln und der leichten Verringerung des RAM-Taktes auf 3466 einen Versuch wert. Zur Not kann man auch noch 3200 testen und Windows neu installieren. Erst danach solltest du über ein Netzteil nachdenken, wenn das und der Versuch mit PCIe-Kabeln keine Abhilfe schafft.

Es wäre schön, wenn du in Zukunft deine Beiträge bearbeitest um Neues hinzuzufügen, wenn es keine neuen Beiträge in der Zwischenzeit gab. :)
Chipsatztreiber
https://www.amd.com/en/support/kb/release-notes/rn-ryzen-chipset-2-04-28-626
 
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PandiPapa

Schraubenverwechsler(in)
Bevor du ein anderes Netzteil wegen den schnellen Lastwechseln kaufst...
Ich würde das aktuelle Netzteil tatsächlich zurückschicken und ein anderes, hochwertigeres, Bestellen.

der leichten Verringerung des RAM-Taktes auf 3466 ...
Ist ja sogar eine Steigerung da ich gerade auf 2133 laufe, damit das Booten klappt. :)

der Versuch mit PCIe-Kabeln ...
ich hatte am Anfang daran gedacht, hab es verworfen. War dann der Meinung das es letztlich doch egal sei, kommt ja dennoch aus einem Netzteil.
Aber klar so wird die Last auf verschiedene Sicherungen verteilt. oder?


Es wäre schön, wenn du in Zukunft deine Beiträge bearbeitest um Neues hinzuzufügen, wenn es keine neuen Beiträge in der Zwischenzeit gab. :)
Riesen Sorry, wird gemacht.
 

belle

PCGH-Community-Veteran(in)
Aber klar so wird die Last auf verschiedene Sicherungen verteilt. oder?
So ähnlich, ich sehe aber gerade, dass es nichts bringen wird.
Bei deinem Netzteil steht hier, dass es auf der 12 Volt-Schiene 62 Ampere schafft, somit stammt auch bei 2 Kabeln alles aus einer großen Hand (single Rail).
Bei anderen Netzteilen wie dem empfohlenen beQuiet Modell stehen hier Daten wie 2x 24 A oder 32 + 28 A, wobei man die Last der Grafikkarte auf "mehrere Hände" aufteilen könnte (multi Rail).

Somit bleiben noch im BIOS das Laden vom XMP-Profil, dann DDR4-3200 und -3466 manuell einstellen, testen und die Windows Neuinstallation. Das kann man auch noch mit dem alten Netzteil durchtesten.
Ist eigentlich dein BIOS aktuell (per FAT-formatiertem Stick aus dem BIOS heraus flashen)?
 
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PandiPapa

Schraubenverwechsler(in)
BIOS Version ist F1,
seit 5 Tagen gibt es wohl bereits die Version F2

Ich weiß allerdings nicht ob die Änderungen mich konkret betreffen.
Von daher installiere ich das lieber noch nicht.

Das letzte BIOS Update das ich auf nen Asus X370 Pro aufgespielt hatte, stürzte beim Installieren ab und hatte mein MB zerschossen.
Bin da nun etwas voreingenommen.

Im Übrigen habe ich gerade mal das XMP geladen... vergessen zu drosseln und das System startete ganz normal... eigenartig.. vielleicht aber auch nur zufall.

Im HWinfo habe ich dann zufällig das hier gefunden...

ist das Normal?
HWinfo + CPU Z.PNG


Edit (15.07.2020 - 15:50)

Zu früh gefreut. Der Startete zwar allerdings stürzte das Ding bei ARK wieder ab.
Neuer Versuch nun mit 3200 MHz

Edit (15.07.2020 - 16:38)
3200 MHz scheinen zu laufen.
Da die Ereignisanzeige immer noch mit Fehler voll ist, wollte ich nun doch einmal
WinDoof neu drauf setzen, da kam mir nun folgende Meldung, die ich noch nie gesehen habe:

Windoof.PNG

Auch per USB Stick lässt es sich nicht installieren.
Nichtmal die Auswahl um vom USB Stick zu booten erscheint.

Ordnungsgemäß installiert ist der Stick auf jeden Fall,
habe erst vor wenigen Tagen damit ein System auf einem anderen PC installiert.

Irgendwas scheint da mächtig zu blockieren.
 
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belle

PCGH-Community-Veteran(in)
Das ist normal, der Chipsatz wird noch nicht korrekt erkannt.

BIOS-Updates sind für mich normales Tagwerk wie Windows-Updates.
Seit dem EFI-BIOS gibt es hier ständig Verbesserungen hinsichtlich Stabilität, Sicherheit und Geräte-Erkennung (RAM, Grafikkarten, SSDs).
Einer Nutzung der Flash-Tools für Windows wird auch heute noch dringend abgeraten!
Das BIOS von der Hersteller-Seite deines Boards sollte entpackt auf einen FAT32 formatierten Stick kopiert und aus dem BIOS heraus geflasht werden.

Die Windowsmeldung erscheint, wenn irgend eine Software als inkompatibel eingestuft wurde.
Mit dem Installationsstick sollte man per Boot-Eintrag im BIOS namens "UEFI:Stickname" booten können.
Es ist möglich, dass der Secure Boot Key zurückgesetzt oder Secure Boot im BIOS deaktiviert werden muss um Windows neu installieren zu können. Die Option sollte im Boot-Menü des BIOS zu finden sein.
 
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dri71

Schraubenverwechsler(in)
Hi!

Ich habe den G.Skill F4-3600C17D-32GTZR zusammen mit einem 3900X auf einem ASUS X570 E-Gaming. Ich will jetzt hier nicht auflisten, was ich alles versucht habe. Nur der RAM läuft bei mir nicht als 3600er mit den spezifizierten 1,35V, auch nicht testweise mit Cl18/19. Ich muss im BIOS 1,40V einstellen. Darunter bringt Memtest Fehler & ich hatte sporadisch Bluescreens.bzw. Crash to Desktop beim zocken. 3200-3533 lief, aber wenn ich 3600er kaufe, möchte ich den dann schon so laufen lassen. Bei 1,40V muss ich nur XMP aktivieren & läuft. In einem anderen Forum schrieb Einer, bei ihm lief der sogar erst mit 1,42V stabil.
Ich hatte, beim vorigen PC, mal Probleme mit plötzlichen Bluescreens verschiedenster Art, CTD, spontanen Neustarts (als ob Strom weggewesen wäre) usw. Manche Spiele liefen einwandfrei & z.b. bei Division 2 hatte ich willkürliche, nicht nachvollziehbare CTD. Mal konnte man 5-6h am Stück fehlerfrei zocken & dann konnte es sein man flog innerhalb 30 Min. 3x auf den Desktop. Meist mit Uplay-Fehler (Ups...). Sämtliche Stresstests usw. brachten keinen Aufschluss, es war nicht Nachvollziebar. Und ja, ich hatte auch das Netzteil in Verdacht ;)... Der Fehler lag an einer defekten Steckerleiste. Bis ich da drauf gekommen bin... :klatsch:. Die Kiste läuft seitdem wieder absolut stabil & fehlerfrei.
Manchmal steckt der Teufel im Detail...

Gruss
 

belle

PCGH-Community-Veteran(in)
Willkommen im Forum!
Wenn es auf Dauer nicht stabil laufen sollte, wovon ich leider ausgehe, würde ich an deiner Stelle das XMP Profil laden und manuell 3533 einstellen.
Der Verlust an Performance ist kaum messbar, aber:
Der hohe RAM-Takt ist eine Übertaktung und daher von Mainboard, Art des RAM, BIOS-Version und Glück bei der CPU abhängig.
Mit DDR4-3533 lief es schon bei einigen im Forum problemfrei, ansonsten sind 1,4 Volt gerade noch im grünen Bereich.
 
TE
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PandiPapa

Schraubenverwechsler(in)
So ich habe nun etwas weiter testen können.
Dem RAM Takt habe ich wie empfohlen auf 3200 MHz gestellt.
Allerdings läuft der nun mit den Timings 22-22-22-53 bei 1,35 V
Denke das ist von der Performance her ausbaufähig.
Allerdings weiß ich nicht konkret wie ich die einstellen sollte, bin in Punkto RAM wie auch bei Netzteile nicht geschult ;)


Ich habe mein WIN neu aufgesetzt.

Seither läuft alles sehr gut.
Ich hoffe das der erste Stream mit diesem PC gut läuft.
Nicht das nach 3 Monaten Pause, gerade der neue Rechner zur Pause ruft ;)


Bin sehr Angetan von der Hilfestellung hier im Forum. Danke.
 

dri71

Schraubenverwechsler(in)
Willkommen im Forum!
Wenn es auf Dauer nicht stabil laufen sollte, wovon ich leider ausgehe, würde ich an deiner Stelle das XMP Profil laden und manuell 3533 einstellen.
Der Verlust an Performance ist kaum messbar, aber:
Der hohe RAM-Takt ist eine Übertaktung und daher von Mainboard, Art des RAM, BIOS-Version und Glück bei der CPU abhängig.
Mit DDR4-3533 lief es schon bei einigen im Forum problemfrei, ansonsten sind 1,4 Volt gerade noch im grünen Bereich.


Hi!

Seidem läuft alles absolut stabil. Kein Absturz mehr, nichts. Hab das System Anfang August 2019 zusammengebaut. Dachte mir: "Neue Plattform, braucht halt noch paar BIOS-Updates." Nach mittlerweile 7-8 (hab irgendwann nicht mehr mitgezählt) BIOS-Updates ist das immer noch so. Die brauchen einfach die 1,40V.
Vielleicht ist das beim TE auch so & man müsste nur bisserl mehr Saft geben.

Gruss
 

belle

PCGH-Community-Veteran(in)
So ich habe nun etwas weiter testen können.
Bin sehr Angetan von der Hilfestellung hier im Forum. Danke.
Freut mich, dass man helfen konnte. :)
Bei manchen Mainboards von Asrock konnte ich das XMP-Profil vom RAM einstellen, womit Spannung und Timings geladen werden und dennoch zusätzlich den RAM-Takt einstellen.
So könntest du beispielsweise ein XMP für DDR4-3600 mit den entsprechenden Timings vom Hersteller laden und dennoch Takt auf DDR4-3200, -3466 oder -3533 stellen.
Ich hoffe mal, dass man das bei deinem Board auch hinbekommt.

Wenn das BOIS bei dir so ähnlich aussieht:
Mit F2 in den Advanced Mode wechseln, unter dem Menü Tweaker das "Extreme Memory Profile" laden und den "System Memory Multiplier" auf 3466 stellen.
Der Wert DRAMVoltage sollte außerdem auf 1,35 V stehen, das übernehmen Gigabyte Mainboards gerne mal nicht aus dem XMP.
 
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PandiPapa

Schraubenverwechsler(in)
Wenn das BOIS bei dir so ähnlich aussieht:
Mit F2 in den Advanced Mode wechseln, unter dem Menü Tweaker das "Extreme Memory Profile" laden und den "System Memory Multiplier" auf 3466 stellen.
Der Wert DRAMVoltage sollte außerdem auf 1,35 V stehen, das übernehmen Gigabyte Mainboards gerne mal nicht aus dem XMP.

Ich teste das ganze gerade mal mit 3533.

Mein Bios sieht nun folgendermaßen aus.
Interessant finde ich die abweichende Angaben von der RAM Spannung.
Im Easy Mode sind es 1,380V und in Advanced Mode 1,350V..

Advanced Mode.jpgEasy Mode.jpg

Achja, wegen den von mir erwähnten Timings. Mein Fehler war es wohl nicht das XMP Profil ausgewählt zu haben ;)

Wenn nun die 3533 nicht Stabil genug sind, versuche ich es mal mit 3466.



Edit: 18.07.2020 - 18:45 Uhr

Mit 3533 Absturz, wie Anfangs.
Mit 3466 Stabil

Mal angenommen eine höhere Spannung würde bei 3533 oder 3600 für Stabilität sorgen.
Was glaubt ihr wäre da das Maximum was man da gehen dürfte?
Und lohnt sich das im Vergleich (R9 3900X mit 3466 MHz, 3533 oder 3600)
 
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belle

PCGH-Community-Veteran(in)
DDR4-3466 sind doch schon mal eine Verbesserung.
Man könnte 3533 oder 3600 mit manuell eingestellten 1,38 bis 1,4 Volt DRAM Voltage probieren. Das liegt noch im grünen Bereich.

Der Zugewinn an Performance ist relativ gering und eher zu niedrigen Taktraten wie DDR4-2400 riesig.
 
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