B150 oder H170 Boards, mit PCIe-Lanes und Features...

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mathias-h

Guest
Hallo,
ich will mir einen PC mit Intel-Skylake-CPU zusammenstellen. Der Formfaktor soll Mini-ITX sein, weshalb die Auswahl bei den Mainbaords etwas geringer, und die Preise im Schnitt ein bisschen höher sind. Leider scheint die Qualitätskontrolle aber nicht auch höher oder auch nur gleich gut zu sein, denn die paar H170-Boards im Preisbereich bis 110€ haben alle Beschwerden aufzuweisen.
Hier sind die Modelle: Intel Sockel 1151 mit Formfaktor: Mini-ITX, Chipsatz: H170 Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Beim ASRock H170M-ITX mit oder ohne AC (Wifi) gibt es Beschwerden zur CPU-Kompatibilität und Lüftersteuerung (Meinungen von verschiedenen Seiten).
Das Asus hat noch nicht einmal DDR4, also was soll das überhaupt, aber abgesehen davon noch ein paar Beschwerden.
Das MSI H170I geht preislich schon in den oberen Bereich (bei ATX gibt es bis 110€ mehr Auswahl), was mich bei der PC-Konfiguration weiter einschränkt, da die über 10€ von anderen "kleineren" Sachen abgerechnet werden müssen (wenn man bei allem 20€ bis 30€ dazutun würde, um lieber "sicher" als "billig" zu kaufen, wäre ein Spielraum sofort gesprengt). Außerdem scheint es qualitativ auch nur in Ordnung zu sein (z.B. schlechter Soundchip).
Ähnlich ist es beim Gigabyte knapp darüber, bei dem es wieder Komatibilitätsrobleme geben soll.

Ich überlege daher stattdessen ein günstigeres, aber relativ beschwerdefreies B150-Board zu wählen. Die Chipsätze haben aber natürlich verschiedene Features, insbesondere in der Zahl der PCIe-Lanes. Aber wie weiß man, wieviele man überhaupt bräuchte?

Wenn ich nur ein optisches Laufwerk, eine Festplatte, ggf. später eine SSD, eine Wifi-Karte (vormoniert oder extern) und höchstens 4 USB-Ports benutze, auf wieviele Lanes käme man dann ungefähr?

Macht es für den durchschnittlichen Nutzer überhaupt einen Unterschied, ob man B150 oder H170 nimmt?
 
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Tut mir leid, aber solche pauschalen Sprüche bringen mir auch nichts. Es geht hier nicht darum "schlechte" Qualität zu kaufen, sondern eine preisbewusste Entscheidung zu treffen, und dabei den tatsächlichen Bedarf miteinzubeziehen. Es wird wohl auch Käufer von ATX-Boards mit H170, B150 und niedriger geben, die nicht unbedingt annehmen, damit etwas "Schlechtes" zu kaufen. Die grundsätzliche Stabilität und Kompatibilität hängt von weit mehr Faktoren ab. Bei ITX-Boards ist die Auswahl eingeschränkt, da kann man nicht die wirklich "Billigen" außen vor lassen, und ins obere Mittelfeld greifen, da ist man automatisch auf das beschränkt, was da ist.

Wieviel Lanes nun eigentlich gebracht werden, ist auch nicht geklärt. Natürlich muss ich mich etwas einschränken, aber vielleicht macht mir das gar nichts, oder es lässt sich arrangieren.
 
Du bist ja ein ganz fixer. 1: Keiner kauft freiwillig schlechte Qualität 2: Wir hier im Forum versuchen stets Das beste P/L-Verhältnis zu finden. 3: Weniger Allgemeinplätze für Deinen Bedarf, sondern konkrete Vorschtellungen/Wünsche 4: So etwas wie "grundsätzliche Stabilität und Kompatibilität" gibt es nicht. 5: das ITX nur eine beschränkte Auswahl bietet, ist bekannt und ist natürlich auch den Fertigungsverfahren und der Ausstattung geschuldet 6: Wenn man nicht weiß, wieviel Lanes man letztendlich braucht, sollte man besser immer mehr nehmen. Nämlich hinterher "drankleben" is nich 7: Ich nehme an, Du möchtest ein sehr kompaktes System bauen, da wird es später schwierig sich zu "arrangieren". Daher auch der Link zu dem Test.
mfG
 
[...] Wenn ich nur ein optisches Laufwerk, eine Festplatte, ggf. später eine SSD, eine Wifi-Karte (vormoniert oder extern) und höchstens 4 USB-Ports benutze, auf wieviele Lanes käme man dann ungefähr?

Macht es für den durchschnittlichen Nutzer überhaupt einen Unterschied, ob man B150 oder H170 nimmt?

Für die Ansprüche reicht ein B150 Board völlig.

Ich habe zB auch ein optisches, eine HDD, eine SSD, einen USB DAC und ein 4x USB HUB angeschlossen und habe keinerlei Probleme alles auch simultan nutzen zu können.
Aber wann kommt sowas schon mal vor, ich habe das Szenario auch nur zu Testzwecken erzwungen.

Vor allem sollte man sich nicht zu sehr von der Propaganda der Hersteller einlullen lassen.
 
Für die Ansprüche reicht auch ein H110, da eh nicht mehr mit "alle vier Kerne Turbotakt" übertaktet werden kann, und die Grafikkarte mit 16 Lanes PCIe 3.0 angebunden ist, reicht das völlig. Offen ist die Frage, wie wichtig Dir der Sound ist, und ob Du irgendwann eine schnelle SSD mit PCIe 3.0 Anbindung möchtest. Weiter musst Du Dich für DDR3 oder DDR4 RAM entscheiden, je nachdem, ob Du noch welchen rumfliegen hast.

billigst: ASRock H110M-ITX Preisvergleich | Geizhals Deutschland

mit M2 über PCI:
Gigabyte GA-H110N Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Mit M2, gutem Sound und Wifi, meine Empfehlung:
ASUS B150I-Pro Gaming/WiFi/Aura Preisvergleich | Geizhals Deutschland
 
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Du bist ja ein ganz fixer. 1: Keiner kauft freiwillig schlechte Qualität 2: Wir hier im Forum versuchen stets Das beste P/L-Verhältnis zu finden. 3: Weniger Allgemeinplätze für Deinen Bedarf, sondern konkrete Vorschtellungen/Wünsche 4: So etwas wie "grundsätzliche Stabilität und Kompatibilität" gibt es nicht. 5: das ITX nur eine beschränkte Auswahl bietet, ist bekannt und ist natürlich auch den Fertigungsverfahren und der Ausstattung geschuldet 6: Wenn man nicht weiß, wieviel Lanes man letztendlich braucht, sollte man besser immer mehr nehmen. Nämlich hinterher "drankleben" is nich 7: Ich nehme an, Du möchtest ein sehr kompaktes System bauen, da wird es später schwierig sich zu "arrangieren". Daher auch der Link zu dem Test.
mfG


Dass was du in so geschickter Erwiderung "Allgemeinplätze" nennst, ist eine Fragestellung. Wenn du Kritik daran hast, kannst du sie konkretisieren. Und mit guten Intentionen oder den hohen Weihungen der Nutzer kann ich mir auch nicht mehr leisten. Die Lösung des Problems ist eben doch noch eine Frage des konkreten Falles, Bedarfs und Budgets.

Glaubst du, dass ich jetzt unbedingt ein teures Z-Boards haben will, oder dass es in Ordnung ist, dass andere Chipsätze trotz ordentlichen Preises unerwartete Probleme bereiten, einfach nur weil sie nicht die "teureren" Chipsätze mit mehr Features haben? Nein. Denn es ist auch keine Antwort auf meine Frage, selbst wenn mich die Antwort überzeugen und regelrecht in die Verzweiflung treiben würde, um irgendwie ein Z-Board zu kriegen (vielleicht doch in anderem Format für viel weniger (glaub ich aber im Moment nicht)).
Ich verzichte auch offensichtlich auf ein SLI-Board, obwohl ich objektiv einsehen müsste, dass das "mehr" könnte.
 
Wenn du keine dedizierte Grafikkarte einsetzen willst dann braucht man sich auch keine Sorgen wegen den Lanes machen und selbst wenn man es irgendwie schafft etwas per PCIe unterzubringen würden immer noch wenigstens 8 Lanes verbleiben und man würde quasi nix bemerken ( ITX würde eh nur den PCI e16x Slot bieten )
 
Die GPU ist direkt an die CPU angebunden, das hat nichts mit den Lanes des Chipsatzes zu tun...

edit: mathias-h, wenn ich dir ein Board empfehlen darf, ich denke mit dem MSI B150I GAMING PRO AC bekommst du was du suchst, inklusive Bluetooth und WiFi gleich mit dabei.
Würde dir das Nachrüsten ersparen und eventuelle Kompatibilitätsprobleme minimieren.
 
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Ich überlege daher stattdessen ein günstigeres, aber relativ beschwerdefreies B150-Board zu wählen. Die Chipsätze haben aber natürlich verschiedene Features, insbesondere in der Zahl der PCIe-Lanes. Aber wie weiß man, wieviele man überhaupt bräuchte?

Wenn ich nur ein optisches Laufwerk, eine Festplatte, ggf. später eine SSD, eine Wifi-Karte (vormoniert oder extern) und höchstens 4 USB-Ports benutze, auf wieviele Lanes käme man dann ungefähr?

Macht es für den durchschnittlichen Nutzer überhaupt einen Unterschied, ob man B150 oder H170 nimmt?

Optisches Laufwerk, Festplatte und SATA-SSD: Keine Lanes, sondern SATA-Ports. Beim B150 gibt es dazwischen keine Überschneidungen; H170-Mainboards haben mindestens zwei, meistens vier oder sechs sharing-freie SATA-Ports.
M.2-SSD: Die schnellsten Modelle benötigen vier Lanes.
PCI-E-SSD-Karten, Grafikkarten: ITX-bedingt leiten alle Mainboards die 16 CPU-Lanes in den einzigen Slot.
USB-2.0-Ports: Keine Überschneidung mit PCI-Express
USB-3.0-Ports: Die ersten sechs sind bei B150, H170 und Z170 frei von Überschneidungen mit PCI-Express.
USB-3.1-Ports (Gen2/10 Gbit/s): Die benötigten Controller werden meist mit zwei Lanes angebunden, bei zusätzlicher Thunderbolt-3-Unterstützung werden vier benötigt.
WLAN: Je nach Bauform eine Lane oder über USB angebunden.

Insgesamt reduziert sich der Vorteil des H170 bei ITX-Mainboards auf die Unterstützung von RAID. Lane-seitig reichen die acht Lanes des B150 bereits für eine voll angebundene M.2-SSD, einen USB-3.1-Controller, eine PCI-Express-WLAN-Karte und noch einen beliebigen weiteren PCI-Express-Zusatzcontroller. Die mit einem H170 verfügbaren, zusätzlichen Lanes könnten nur für Thunderbolt 3 oder U.2 genutzt werden – macht bislang aber niemand. Eine Überlegung wert ist allenfalls der teure Z170, wenn man übertakten möchte.
 
Danke Thorsten für deine ausführliche Erklärung.
Ich kann nämlich das pauschale "nimm auf jeden Fall ein Z Board wegen der Features, ob OC oder nicht" wirklich nicht mehr hören... ^^
 
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