Aufstellung Nahfeldmonitore

PaulTheBro

PC-Selbstbauer(in)
Hallo Community,

ich habe vor mir ein neues Paar Lautsprecher zu beschaffen, meine Wahl fiel auf die "M-Audio BX8 D2"----> M-Audio BX8 D2

Leider habe ich ein Problem was die Aufstellung betrifft, und zwar bin ich mir des Platzmangels bewusst.
Ich wollte hier in der Community nach Ideen fragen, wie sich die Aufstellung bewältigen lässt.

Habe dazu eine Zeichnung verfasst, leider haben meine Herausragenden Zeichenkünste das ganze ein wenig unübersichtlich wirken lassen.

Unten links sieht man den Arbeitsplatz im aktuellen Zustand, dieser befindet sich in einer Ecke, und ich sitze mit dem Rücken zur Wand.

Habe gehört eine Dreiecksaufstellung wäre geeignet, allerdings müsste ich die Lautsprecher dann auf Ständer stellen, und hinter dem Tisch ist eben eine Couch (nicht eingezeichnet) . Kann die Ständer ja schlecht auf die Couch stellen.
Die Konstruktion kann natürlich auch gedreht werden, allerdings sollen die Lautsprecher ja nicht so nah an den Wänden stehen.

Zudem bleibt die Frage wie ich die Lautsprecher anschließe, kenne mich mit diesen Anschlüssen kaum aus. Würde mich auch da über Hilfe freuen.

Das System steht im Sys unter dem Beitrag.

Freue mich über die Antworten,

PaulTheBro

P.S.
Wenn ich mir das ganze aber so anschaue, würde mir keine passende Antwort einfallen,
Jeder der antwortet, bekommt also einen Kreativitäts-Stern
 

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Die Lautsprecher sehen gut aus :daumen: Erstmal zum Anschluss: Da die einen eingebauten Verstärker haben (also Aktivboxen sind), gestaltet sich der Anschluss sehr einfach. Du benötigst lediglich ein Stereo-Klinkenkabel. Das eine Ende steckst du in den Ausgang deiner Soundkarte (die grüne Buchse auf dem Mainboard), das andere Ende kommt in die Klinkenbuchse der einen Box. Da das dort scheinbar ein 6,3mm-Klinkenstecker ist, brauchst du noch einen kleinen Klinkenadapter 3,5mm auf 6,3mm - oder eben gleich ein Klinkenkabel, das am einen Einde einen 3,5mm-Stecker und am anderen Ende einen 6,3mm-Stecker hat. Hier gibt es z.B. ein Set aus Klinkenkabel und so einem Adaper:

Klinkenkabel 2,5m -- 3,5mm Stereo +++ Adapter auf 6,3mm | eBay

Der andere Anschluss in der Box (XLR) ist dafür da, die zweite Box zu betreiben, würde ich tippen. Solche Boxen haben oft den Verstärker nur in einer von beiden, und die zweite Box wird an die erste angeschlossen.

Edit: Hmm, ist wohl doch nicht so, da die XLR-Buchse auch unter "Input" eingezeichnet ist. Dann ist das ein Eingang für ein symmetrisches Eingangssignal (was der PC nicht ausgibt). Ignorier die einfach. Signal kommt durch die Klinkenbuchse rein.

Edit 2: Ich sehe gerade unter deinem Link, dass diese Boxen tatsächlich einen Verstärker pro Box haben. Dann brauchst du ein anderes Kabel als oben von mir beschrieben. Das muss auf der PC-Seite in den Stereo-Klinken-Ausgang der Soundkarte, und sich dann in zwei Kabel aufspalten, von denen je ein Ende in eine Box führt. So eines hier wäre gut geeignet:

Adam Hall Audiokabel REAN 3,5 mm Klinke stereo auf 2 x 6,3 mm Klinke mono 1,5 m | Online kaufen im Akustik-Center Gelenau

Das Problem mit der Aufstellung verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Der Name "Nahfeldmonitor" kommt daher, dass man diese Boxen recht nah am Hörer aufstellt. Die würde ich also direkt links und rechts neben den Monitor stellen. Eben an die hintere Tischkante. Die Höhe der Boxen sollte so sein, dass sie ungefähr auf der Höhe deiner Ohren sind :) Gegebenenfalls also noch was drunterstellen, damit sie etwas höher kommen.
 
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Danke erstmal für die Beratung wegen der Anschlüsse, und gleich einer Kaufempfehlung dazu.
Werde mir dann vermutlich direkt diese Leitungen bestellen, außer es kommt noch auf eine ausreichende "Beschichtung" an.

Und zu der Aufstellung:
Wenn ich die Monitore direkt neben den Bildschirm stelle, dann ist zwischen den 2 Bildschirmen eine riesige Lücke, und das ist nicht sehr angenehm, habe das eben mal getestet.

Ich könnte den linken Lautsprecher auch links neben den linken Bildschirm stellen, aber ich denke das wäre dann ein sehr verfälschter Klang, da der Mittelpunkt dann die Ritze der 2 Bildschirme wären, und der eine Lautsprecher freistehend ist, und der andere an der Wand.. Und und und.
 
Achso, jetzt verstehe ich das auf der Skizze, du hast zwei Bildschirme :) Nun, also ich persönlich würde die Boxen außen neben die Bildschirme stellen (das meintest du wohl in deinem zweiten Vorschlag). Ich denke, so schlimm verfälscht wird der Klang dadurch nicht, auch wenn es natürlich nicht optimal ist. Das gute ist: Du kannst es ja einfach ausprobieren, wie es klingt ;) Kostet nix und macht nicht viel Arbeit.

Eine andere Möglichkeit wäre, du besorgst dir Ständer für die Boxen. Diese Ständer stellst du dann auf den Tisch hinter die Bildschirme, so dass die Boxen gerade über den Bildschirmen rausgucken. Dann könntest du die Position frei wählen, ohne Rücksicht auf die Position der Bildschirme. Nachteil wäre dann halt, dass der Sound schräg von oben käme.

Eine bessere Lösung als eine dieser beiden fällt mir nicht ein. Wenn du die Lautsprecher weiter hinten aufstellst (wo das Sofa ist), wäre der Nachteil, dass die Bildschirme zwischen den Lautsprechern und dir im Weg stehen. Das verfälscht dann wirklich sehr den Klang, gerade bei hohen Frequenzen. Man muss immer Sichtkontakt zu den Boxen haben, sonst kommen hohe Frequenzen nur sehr abgeschwächt an, und der Frequenzgang wird verzerrt.
 
Optimal wirst du es bei der Konfiguration nicht hinkriegen. Die linke Box links neben den linken Bildschirm, die Rechte dann vice versa. Hast dann ein recht breites Dreieck, aber ist die beste Lösung.
Vielleicht kannst du sie noch auf irgendwas draufstellen, das sie etwas erhöht sind.

Btw, ist ja nett, das sie nen XLR Eingang haben. Macht wenig Sinn, ist aber nett :)
 
Die Boxen eignen sich nicht für eine Aufstellung am Schreibtisch so wie du das geplant hast! Dafür sind sie zu groß und nicht für solch kleine Hörabstände geeignet. 8" Tiefmitteltöner sind eher ab Entfernungen >1m zu gebrauchen und ein 1,25" Tweeter ist auch ganz sicher die falsche Wahl.

Solch große Membranen bündeln den Schall recht früh und sorgen bei so kleinen Entfernungen dadurch dafür, dass sich die Tonalität schon bei kleinen Kopfbewegungen ändert. Dazu sind die gezwungenermaßen so weit auseinander, dass ebenfalls in Verbindung mit der Hörentfernung beide Membranen als einzelne Schallquellen auszumachen sind. Dadurch wirds inhomogen und eine räumliche Darstellung kommt ebenfalls nicht zustande - zumindest keine befriedigende.

Schick die Dinger zurück und hol dir lieber Boxen die sich für den Schreibtisch eignen! D.h. Tiefmitteltöner max 5" und Tweeter max. 1" (lieber 19mm). Oder gleich Breitbänder, die eignen sich, wenn sie nicht zu groß sind ebenfalls

Das Problem mit den beiden Schirmen bleibt aber auch dann bestehen. Evtl. könntest du tatsächlich die Boxen so erhöhen, dass sie über den Screens raussschauen. Das der Klang von oben kommt kann entschärft werden, indem du die Teile auf den Kopf stellst und so den Tweeter auf Ohrenhöhe bringst. Abstrahltechnisch ist das i.O. und führt zu keiner weiteren Beeinträchtigung.

Mit der Aufstellung kannst du evtl. auch genug Hörabstand schaffen um deine jetzigen Boxen vernünftig betreiben zu können! Einen Versuch ist es also wert.

Noch ein paar grundsätzliche Dinge, die mir immer wieder auffallen.
Boxen in denen ein Verstärker sitzt sind nicht automatisch Aktivboxen, genauso wenig wie Boxen in denen keine sind automatisch keine Aktivboxen sind! Der Unterschied liegt in der Weiche. Eine Aktivweiche sitzt vor dem Endverstärker, eine passive dahinter - wo diese sitzen und wo dann die Endstufen (bei Aktiven sind zwingend mehrere nötig) spielt dabei keine Rolle!
Nahfeldmonitor ist in dem Zusammenhang mit solchen Boxen wie den deinen ein reiner Marketingbegriff. Die haben nichts mit den gleichnamigen Studioboxen zu tun, noch sind sie automatisch besonders toll im Nahfeld. Diese Eignung hängt an der Größe (siehe oben) und damit ist praktisch jede nicht zu große Kompaktbox nahfeldtauglich. Bei "richtigen" Studionahfeldern ist im Übrigen immer ein Mindesthörabstand angegeben. Bei solchen mit 8" Bass dürfte der nie unter 1m betragen, je nach Modell evtl auch mehr! Obendrein sagt es nichts über die Eignung zum Schreibtischeinsatz aus. In diesem Falle sind nämlich andere Entfernungen gemeint als das z.B. im Studio üblich ist. Da hockt der Produzent idR vor nem fetten Mischpult + Monitoren und die Boxen stehen dahinter - 1m ist da gleich beinander. Auf dem normalen Schreibtisch eher nicht.
 
Noch ein paar grundsätzliche Dinge, die mir immer wieder auffallen.
Boxen in denen ein Verstärker sitzt sind nicht automatisch Aktivboxen, genauso wenig wie Boxen in denen keine sind automatisch keine Aktivboxen sind! Der Unterschied liegt in der Weiche. Eine Aktivweiche sitzt vor dem Endverstärker, eine passive dahinter - wo diese sitzen und wo dann die Endstufen (bei Aktiven sind zwingend mehrere nötig) spielt dabei keine Rolle!

Tut mir leid, aber was du da schreibst ist schlicht falsch (bzw. veraltet). Der Begriff "Aktivbox" bezieht sich einzig und allein auf die Frage, ob da eine Endstufe eingebaut ist oder nicht. Es gibt ja schließlich auch Ein-Wege-Aktivboxen mit einem Breitbandchassis. Da gibt es überhaupt keine Frequenzweiche, und es ist trotzdem eine Aktivbox.

Deine Aussagen über aktive und passive Frequenzweichen sind natürlich korrekt, das ist genau wie von dir beschrieben. Das hat aber halt gar nichts mit Aktiv- und Passivboxen zu tun (zumindest heute nicht mehr, siehe unten). Sind einfach zwei völlig verschiedene Begrifflichkeiten.

Sehr gut nachzulesen in allen üblichen Quellen, zum Beispiel bei Wiki, gleich der erste Satz sagt schon alles:

"Aktivbox oder Aktivlautsprecher (englisch powered speaker) bezeichnet eine integrierte Einheit aus Lautsprecher und Verstärker in einem Gehäuse (Box); der Gegensatz ist eine Passivbox, die keinen Verstärker enthält."

Aktivbox – Wikipedia

Weiter hinten im Artikel steht dann auch, dass der Begriff etymologisch von aktiven/passiven Frequenzweichen abstammt, heute aber nicht mehr so verwendet wird.
 
Lasst uns bitte das Thema im Auge behalten und nicht auf Begriffen und Benennungen rumreiten.
Das das überhaupt keine Nahfeldmonitore sind, ist jedem klar, der sich etwas mit der Materie befasst (kein "Consumer" würde Nahfeldmonitore zum Zocken und Musik hören nehmen, die klingen doch total schlecht [emoji12] )
Aktiv/Passiv ist doch auch schnurzpiep.
Wäre ein kleiner, guter Amp mit kleinen Fullrangern die bessere Lösung? Vielleicht.
Tweeter auf Ohrhöhe würde ich z.B. nicht machen, wenn ich sie nicht entweder direkt an der Box separat einstellen könnte oder das ganze Signal vorher durch einen EQ läuft.
Sonst kann der Spaß beim Musik hören schnell ein Loch haben, wenn ein Drummer z.B. auf der ganzen Scheibe zeigen will, wie sehr ihm China becken gefallen.
 
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Tweeter auf Ohrhöhe würde ich z.B. nicht machen, wenn ich sie nicht entweder direkt an der Box separat einstellen könnte oder das ganze Signal vorher durch einen EQ läuft.
Sonst kann der Spaß beim Musik hören schnell ein Loch haben, wenn ein Drummer z.B. auf der ganzen Scheibe zeigen will, wie sehr ihm China becken gefallen.

Jepp, das ist in der Tat ein gewisses Problem. Ich habe hier bei mir die Behringer MS-40 im Einsatz. Die haben vorne an der Box Regler für Bässe und Höhen. Das steht zwar eigentlich dem Zweck eines Studiomonitors (der per Definition einen linearen Frequenzgang haben soll) diametral entgegen, aber wie du ja auch schon schriebst, sind diese Consumer-Boxen eigentlich gar nicht für Studios gedacht :) Wobei man sagen muss, das der Frequenzgang mit den Reglern in Neutralstellung schon ziemlich linear ist. Behringer liefert zu den Boxen ein Messprotokoll mit, und da gibt es keine "Wannenkurve" o.ä., wie man sie bei typischen Consumer-Boxen oft findet.

Ich erwische mich erschreckend oft dabei, an den Höhen- / Tiefenreglern rumzudrehen (z.B.in der von dir beschriebenen Situation mit den Becken würde ich das gewiss tun ^^). Ist also echt praktisch. Vielleicht sollte der TE ein paar Boxen mit einer solchen Klangregelstufe ins Auge fassen, dann muss er nicht ständig softwareseitig an einem EQ rumschrauben (an den zwei Reglern in Arm-Reichweite ist sehr schnell gedreht) :)
 
Ui, was hier wieder geschrieben wird ...
Da wird ein Aktivlautsprecher durch den Einbau des Verstärkers definiert, der Hochtöner soll nicht auf die Ohren ausgerichtet werden und der Sinn von Filtern an Studiolautsprechern abgesprochen, weil die ja sowieso neutral sind/sein müssen :ugly:
 
Ui, was hier wieder geschrieben wird ...
Da wird ein Aktivlautsprecher durch den Einbau des Verstärkers definiert, der Hochtöner soll nicht auf die Ohren ausgerichtet werden und der Sinn von Filtern an Studiolautsprechern abgesprochen, weil die ja sowieso neutral sind/sein müssen :ugly:
Dann erkläre uns doch, wie es deiner Ansicht nach sein müsste, Herr Experte :P Oder schau mal in allen möglichen Lexika / Enzyklopädien / Wikis deiner Wahl, wie dort "Aktivlautsprecher" definiert ist ;) Übrigens schreibt Behringer selber, dass Höhen-/Tiefenregler an Monitorboxen eigentlich verpönt sind, und es sich bei denen an den MS-40 um eine echte Ausnahme handelt. Wenn die meisten Monitorboxen (auch die ganz teuren) ohne diese Regler kommen, wird das schon einen gewissen Grund haben ^^
 
Wieso sollte ich hier die Definition niederschreiben, Zappa hat sie ja bereits genannt. Falls du sie auch noch einmal aus anderer Quelle lesen möchtest, kannst du das bspw. hier tun. Im Hifi-Forum findet sich auch irgendwo ein Sticky-Thread in dem Aktivlautsprecher (fast) richtig definiert sind. Fast weil dort so weit ich mich erinnern kann nur Aktivlautsprecher mit eingebauten Verstärkern erwähnt werden.

Mir ist nicht bekannt, welche Studiomonitore du kennst, solche die ich kenne besitzen allerdings Filter, oft gibt es von den Herstellern auch noch zusätzlich Bass-/Lautsprechermanagementsystem. Warum das sinnvoll ist, kann man sich denken, wenn man überlegt, wo die Lautsprecher eingesetzt werden, nämlich in unterschiedlichen Räumlichkeiten. Um Lautsprecher an selbige und auch ihre verschiedene Aufstellungspositionen anzupassen, sind entsprechende Filter durchaus wünschenswert.
Was Behringer dazu sagt(dazu hätte ich übrigens gerne eine Quelle; die einzigen Behringer-Monitore mit Filtern sind die MS40 auch nicht) ist mir vor diesem Hintergrund auch vollkommen egal, zig andere Hersteller (z.B. Adam, Dynaudio, Focal, Geithain, Genelec, EveAudio, KS Digital, Neumann, JBL und wie sie sonst alle heißen) handhaben es so. Vielleicht habe ich aber auch schlicht und ergreifend nicht genug Anspruch bei der Auswahl der Hersteller :ka:
 
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Dann erkläre uns doch, wie es deiner Ansicht nach sein müsste, Herr Experte :P Oder schau mal in allen möglichen Lexika / Enzyklopädien / Wikis deiner Wahl, wie dort "Aktivlautsprecher" definiert ist ;)

Seit wann ist das was in Wiki steht Gesetz? Ich habe da selbst einen Autorenaccount und mich an diversen Diskussionen beteiligt, weiß also aus erster Hand, dass da beileibe nicht alles was drin steht richtig ist. Die Freigabe von Inhalten wird nicht zwingend und immer von denjenigen mit der größten Fachkompetenz getroffen. Ich will damit nicht sagen, dass da nur Mumpitz drinne steht, das allermeiste ist schon richtig (soweit ich das beurteilen kann), aber man sollte es dennoch kritisch hinterfragen. Gerade bei Aktivboxen (die meisten dieser Boxen hat interessanterweise keinen Verstärker eingebaut) stimmt dieser Teil des Artikels definitiv nicht. Es mag sein, das in gewissen Kreisen (angefangen bei den Herstellern, die ihre passiven Boxen mit Verstärker gerne als technisch anspruchsvollere Aktivboxen verkaufen wollen) die dort geltende Definition verbreitet ist, nur richtig wirds damit noch lange nicht.

Übrigens schreibt Behringer selber, dass Höhen-/Tiefenregler an Monitorboxen eigentlich verpönt sind, und es sich bei denen an den MS-40 um eine echte Ausnahme handelt. Wenn die meisten Monitorboxen (auch die ganz teuren) ohne diese Regler kommen, wird das schon einen gewissen Grund haben ^^

Behringer ist beileibe keine ernst zu nehmende Marke für Studiomonitore (oder sonstige "Profi" Gerätschaften). Das ist ne Marke für Leute mit wenig Geld. In richtigen Studios dürften solche Geräte eher nie stehen.

Wie kommst du im Übrigen drauf, dass bei teuren Studiomonitoren keine Filter dran sind? Sowas haben die allermeisten und wenn sie keine haben, dann werden entsprechende davor geschaltet - das ist ja einer der Vorteile der Aktivtechnik, solche Filter können aktiv wesentlich leichter realisiert werden als passiv.
Und wie kommst du darauf, dass ein Monitor von sich aus absolut linear ist / sein muss? Das ist nämlich eher zweitrangig, wichtig ist, dass der Frequenzgang am Abhörplatz linear ist - dafür nutzt man dann z.B. die sog. Ortsfilter, die den Frequenzgang der Box verbiegen um ihn für den Hörer gerade zu biegen. Nur mit solchen Filtern kann man den unterschiedlichen Aufstellungen Rechnung tragen,
 
Von eurem Fachgerede konnte ich nur mitnehmen, dass die BX8 nix sind, und irgendwelche Tweeter und Ohrhöhe und Nahfeld und Behrigner....

Was ist denn jetzt am geeignetsten?
Entgegen der hier verbreiteten Vermutung habe ich eben noch keine Lautsprecher bestellt, wäre also noch offen für Anregungen und Ideen.

Gibt es Lautsprecher, welche auf solch kurze Entfernung einen guten Ton geben, und das als schmale Boxen, dass der Abstand zwischen den 2 Bildschirmen nicht so immens ist.
Oder einen Lautsprecher, welchen man vor den Bildschirm legt.
Da bleibt zwar wenig Platz für einen integrierten Sub, aber daran soll es nicht scheitern, kann man ja dazu stellen.

Also ich fand die 250€ für die BX8 akzeptabel, aber wenn ihr was besseres für den Verwendungszweck und Preis findet, lasst es mich wissen
 
Dann ist ja alles gut!

Wie ich schon geschrieben habe sollten die Membranen nicht zu groß und möglichst dicht beieinander sein. Das kommt deinem Ziel die Lücke zw. den Monitoren nicht zu groß werden zu lassen entgegen.

Wenn du fürs Geld wirklich das Optimum rausholen willst, dann würden DIY Boxen nebst nem kleinen Verstärkerle in Frage kommen. Das P/L Verhältnis ist unschlagbar und das Angebot an guten Bausätzen für den Schreibtisch ist sehr umfangreich. Allerdings sollte man nicht unbedingt 2 linke Hände voller Daumen haben um sowas anzugehen. Mit ein bißchen Geschick und evtl. Hilfe kann man aber sowas locker stemmen. Wenn du dir das vorstellen kannst, dann kann ich da gern was empfehlen.

Fertigboxen werde ich nicht empfehlen, nicht weil die per se nix sind, sondern weil ich keinen Marktüberblick in dem Preissegment habe.

Noch was zum Subwoofer, sowas tut am Schreibtisch nie befriedigend. Die Aufstellung ist meist zu kompromissbehaftet und die Einstellung nicht trivial. Also lieber Boxen kaufen die auch Bass können, dann brauchts das net!
 
Lautsprecher vor dem Bildschirm? Meinst du so ne Soundbar? Da machst du dich für das Geld nicht glücklich.
Zu Subs hat Zappa alles gesagt. Wenn du in der Preisklasse die Wahl zwischen 2.0 und 2.1 hast, nimm 2.0. Bekommst dann zwar einen Lautsprecher weniger, hast aber mehr Platz, besseren Sound und weniger Kabelgewirr.

@ Hifi-Polizei: schön, das ihr den Thread dann doch nicht geschrottet habt ;)
 
Hab mal geschaut, und bin auf die http://quint-audio.com/qaudio/files/baumappe_ct227mk2ee.pdf gekommen.
Dort gibt es noch Optionen (http://quint-audio.com/qaudio/files/ct227mk2_preisliste.pdf), was würden mir die Optionen bringen? Und lohnt sich das?

Die Lautsprecher sind nicht so breit und die könnte ich locker zwischen die Bildschirme stellen.
Und einen gut befreundeten Schreinermeister hab ich auch.

Wie sieht es bei solchen DIY Lautsprechern mit den Anschlüssen aus, und worauf muss ich da achten?
 
Also bei den ct227 biste schonmal richtig, da hab ich ja selbst die XT gebaut (http://extreme.pcgameshardware.de/sound-hifi/341768-meine-pc-beschallung.html). Die EE würde ich aber nur unter vorbehalt empfehlen. Die Weiche ist ein ziemlich extremes Bauteilegrab und passt nicht in die Boxen, sondern muss extern in einem extra Gehäuse aufgebaut werden. Zudem bin ich sehr skeptisch was den Klang angeht, wenn man ihn vorher durch so ne Schaltung jagd - da bleibt doch einiges drin hängen.

Die normale MKII Version ist da schon deutlich ziviler, alternativ die nochmal bessere XT. Da mag der Hochtöner etwas gewöhnungsbedürftig aussehen, aber mir z.B. gefällt das so, ne normale Kiste kann ja jeder haben!

Die Optionen kannst du getrost vergessen! Klar bringt das theoretisch noch ein bissle was, aber bei deiner Aufstellungssituation entscheidet nicht die Selektion der Chassis oder ne bessere Spule über wohl und wehe.

Alternativ kann ich noch die Schreibtischhörnchen ct265 und ct266 empfehlen. Da gibts jeweils mehrere Versionen von. Die sind klanglich nicht ganz so linear - aber besser als es auf den ersten Blick scheint, gehen nicht so tief im Bass runter, sind dafür aber wesentlich lebendiger im Klang und machen einfach Spaß.

Wie meinst du auf was du achten musst bei den Anschlüssen? Achte drauf, dass du die ordentlich anschließt, egal ob vercrimpt oder verlötet, kontaktsicher sollen sie halt sein.
 
Na wenn das so ist, werde ich mich vermutlich für die CT227 XT entscheiden.
Habe jemand gesehen, der das Gehäuse der MKII besonders gebaut hat ----> https://www.youtube.com/watch?v=mHIPGlc2ghk
lohnt sich das, oder ist das eher eine schlechtere Variant

Mit Anschlüssen meine ich, welche Anschlüsse bei den Lautsprechern "hinten raus kommen", und ob ich die dann direkt an die Soundkarte anschließen kann, oder ob da dann noch ein Verstärker zwischen muss, und wenn ja, welcher?
Der Junge Mann im Video hat einen, also benötige ich vermutlich auch einen.
 
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