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Aufrüstung Gaming PC von 2011(Erstmal CPU, Mainboard und RAM)

Kabelgott

PC-Selbstbauer(in)
Hallo,

da mein PC seit einiger Zeit beim zocken nicht mehr so ganz hinterherkommt, möchte ich Ihn nun zeitnah upgraden. Aufgrund der aktuellen Verfügbarkeit von Grafikkarten wollte ich dabei erstmal CPU, Mainboard und Ram upgraden und dann die Grafikkarte nachziehen. Hier der angepasste Fragebogen:

1.) Welche Komponenten hat dein vorhandener PC?
CPU: i5 2400
Mainboard: ASUS P8H61 EVO
RAM: 8GB Corsair DDR3
Grafikkarte: GTX770 (zwischenzeitlich mal geupgraded)
Netzteil: be quiet! Pure Power CM BQT L8-CM-530W
Gehäuse: Xigmatek Midgard mit Sichtfenster

2.) Welche Auflösung und Frequenz hat dein Monitor?
Full HD mit 60 Hz.

3.) Welche Komponente vom PC (CPU, GPU, RAM) - sofern vorhanden, limitiert dich im Moment?
Ich glaube alle drei limitieren mich bei verschiedenen Anwendungen.

4.) Wann soll der neue PC gekauft, bzw. der vorhandene aufgerüstet werden?
So schnell wie möglich, vermutlich noch diesen Monat.

5.) Soll es ein Eigenbau werden?
Ja, die Komponenten kann ich selber bzw. mit etwas Hilfe von Freunden einbauen.

6.) Wie hoch ist dein Gesamtbudget?
Für CPU, Mainboard und RAM hatte ich an ~300€ gedacht, etwas mehr ist aber auch okay. Mir ist vor allem Preis/Leistung wichtig.

7.) Welche Spiele / Anwendungen willst du spielen / verwenden?
An Spielen habe ich einerseits Action/Shooter wie aktuell GTA5 und Apex Legends, in Zukunft gerne auch das nächste GTA. Andererseits auch Strategiespiele, vor allem Total War: Warhammer 2 und bald 3. Dazu ab und zu Minecraft mit einigen Mods, da limitiert mich mein RAM aktuell immer wieder.

8.) Wie viel Speicherplatz benötigst du?
Habe aktuell eine 1TB HDD und 250GB SSD für Windows 10 und komme damit erstmal aus. Überlege aber beim Upgraden eine neue M2 SSD mit 1TB zu kaufen, die scheint es ja schon für um die 100€ zu geben (zB. https://www.amazon.de/dp/B07J2Q4SWZ?tag=pcp05-21&linkCode=ogi&th=1&psc=1).


Ich hoffe ich habe alles wichtige abgedeckt. Nach meiner bisherigen Recherche denke ich, dass ein Ryzen 5 3600 (180€) mit entsprechendem Mainboard (zB. https://www.amazon.de/dp/B07V9L4RT6?tag=pcp05-21&linkCode=ogi&th=1&psc=1) und 16GB RAM (zB. https://www.amazon.de/dp/B01GCWQ8VO?tag=pcp05-21&linkCode=ogi&th=1) ganz gut passen würde.

Was haltet ihr soweit davon? Ich bin für alle Vorschläge offen.
Ich habe mich außerdem gefragt ob es nötig ist, das Netzteil mal auszutauschen. Es funktioniert zwar einwandfrei soweit ich das beurteilen kann, aber ist immerhin knapp 10 Jahre alt. Besteht in irgendeiner Form die Gefahr, dass es bei Versagen andere Komponenten "mitreißen" und kaputt machen könnte?
Zur Grafikkarte ist mein Plan aktuell nach fair bepreisten Karten bei mir in den Kleinanzeigen Ausschau zu halten, habe zB schon eine GTX970 für 130€ gesehen, das wäre immerhin ein kleines Upgrade.
Lohnt sich evtl auch für CPU/RAM ein Gebrauchtkauf, oder sind die Preise da wie bei den Grafikkarten auch ziemlich gehypet?


Viele Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:

nightnight

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Kann man so machen. Alternative wäre der 10600k:
Der ist bis zu 10% schneller im Spielebereich. Boards existieren im gleichen Preissegment, es fehlt halt noch ein Kühler. Wenn das Budget sehr eng ist ist der 3600 völlig ok.

Ein 10 Jahre altes Netzteil würde ich auf jeden Fall austauschen. Vorzugsweise vorgestern. Die Leistung des Netzteils schwindet mit der Zeit da die Kondensatoren nachlassen Ein Defekt kann immer andere Komponenten in Mitleidenschaft ziehen oder zerstören.
Am Netzteil spart man nicht. Kostenpunkt 50€ für ein vernünftiges bis zu 500W Netzteil.

Zu Gebrauchtwarenmarktspreisen für CPU/RAM kann ich nichts sagen.
 
TE
Kabelgott

Kabelgott

PC-Selbstbauer(in)
Ein 10 Jahre altes Netzteil würde ich auf jeden Fall austauschen. Vorzugsweise vorgestern. Die Leistung des Netzteils schwindet mit der Zeit da die Kondensatoren nachlassen Ein Defekt kann immer andere Komponenten in Mitleidenschaft ziehen oder zerstören.
Am Netzteil spart man nicht. Kostenpunkt 50€ für ein vernünftiges bis zu 500W Netzteil.

Zu Gebrauchtwarenmarktspreisen für CPU/RAM kann ich nichts sagen.

Super, vielen Dank schonmal für die Antwort!
Beim Prozessor würde ich mir denke ich eher beim AMD bleiben. Habe mich dann noch gefragt ob das Mainboard mit B450 okay ist oder ob eins mit X570 Sinn macht? Die scheinen oft verbaut zu werden aber scheinbar auch doppelt so teuer.

Netzteil bestelle ich dann auf jeden Fall mit, würdest du eher 500W oder 600W empfehlen? Der Ryzen scheint ja sehr stromsparend zu sein, aber habe vorhin mal geguckt und meine GTX770 hat ja schon eine TDP von 230W (und kann auch mal mehr verbrauchen wenn ich das richtig verstanden habe). Bin fast überrascht dass sich das aktuell ausgeht mit meinem Netzteil und i5.
 

chill_eule

Volt-Modder(in)
Habe mich dann noch gefragt ob das Mainboard mit B450 okay ist oder ob eins mit X570 Sinn macht?
Weder noch ^^

Siehe oben: B550
Würde bei dem kleinen Budget aber auch eher zu Intel tendieren :ka:

Der 10400(F) hat die gleiche Leistung wie der Ryzen, ist aber 50€ günstiger. (125€)
Dafür müsste man beim Mainboard was drauflegen, wenn man wert auf schnellen RAM legt: Z490 (ab 125€)
Wenn man mit "normalem" RAM zufrieden ist: B460 (ab ~90€)
Beim RAM ist der Preisunterschied fast zu vernachlässigen, man kommt so oder so bei ca. 70€ raus für 16GB

Mit dem alten Netzteil kann man es versuchen, oder man nimmt lieber gleich ein neues mit für 70-80€. ( um 550W rum)
Wären dann zusammen grob 400€
 

cordonbleu

Software-Overclocker(in)
Habe aktuell eine 1TB HDD und 250GB SSD für Windows 10 und komme damit erstmal aus. Überlege aber beim Upgraden eine neue M2 SSD mit 1TB zu kaufen, die scheint es ja schon für um die 100€ zu geben (zB. https://www.amazon.de/dp/B07J2Q4SWZ?tag=pcp05-21&linkCode=ogi&th=1&psc=1).
Nimm lieber die P2. Die hat keine QLC Speicherzellen. Ist die paar € Aufpreis auf jeden Fall wert.
denke ich, dass ein Ryzen 5 3600 (180€) mit entsprechendem Mainboard (zB. https://www.amazon.de/dp/B07V9L4RT6?tag=pcp05-21&linkCode=ogi&th=1&psc=1) und 16GB RAM (zB. https://www.amazon.de/dp/B01GCWQ8VO?tag=pcp05-21&linkCode=ogi&th=1) ganz gut passen würde.
Soweit gute Wahl. Beim Ram würde ich eher in diese Richtung gehen: https://geizhals.de/crucial-ballistix-schwarz-dimm-kit-16gb-bl2k8g36c16u4b-a2222472.html

Ansonsten das gleiche Kit mit 3200 CL 16 kaufen. Die Chips sind sehr taktfreudig und lassen sich mit etwas Motivation auch manuell auf 3600 Mhz mit annehmbaren Latenzen bringen.
aber ist immerhin knapp 10 Jahre alt. Besteht in irgendeiner Form die Gefahr, dass es bei Versagen andere Komponenten "mitreißen" und kaputt machen könnte?
Passieren kann das immer. Ob mit einem 10 Jahre alten oder einer Woche altem Netzteil. Moderne Netzteil haben aber (für gewöhnlich) Schutzschaltungen, die genau das verhindern sollen. Bei Mindfactory gibts gerade das Pure Power 11 CM für 60 €. https://www.mindfactory.de/DAMN
Wäre auf jeden Fall ein vernüftiges Upgrade, denn auch von der Regelung ist dein jetziges Netzteil total veraltet (was nicht heißt, dass es nicht funktioniert).
Zur Grafikkarte ist mein Plan aktuell nach fair bepreisten Karten bei mir in den Kleinanzeigen Ausschau zu halten, habe zB schon eine GTX970 für 130€ gesehen, das wäre immerhin ein kleines Upgrade.
Würde ich nicht machen. Zum Einen viel zu teuer & zum Anderen reißt man mit den 3,5 GB nutzbaren VRAM der 970er auch nichts mehr. Grafikkartentausch würde ich aktuell einfach vermeiden. Vielleicht hat ein Nerdkumpel noch was im Schrank liegen, was du leihen könntest?
Lohnt sich evtl auch für CPU/RAM ein Gebrauchtkauf, oder sind die Preise da wie bei den Grafikkarten auch ziemlich gehypet?
Würde ich nicht machen. Lohnt kaum. Hab gerade mal geschaut wofür gebrauchte Ryzen 3600 im großen Auktionshaus raus gehen. Das sind ~ 20 € unter Neupreis. Dafür dann keine 2 Jahre Garantie und Rechnung auf deinen Namen? Bei Mainboards bin ich noch vorsichtiger, was Gebrauchtware angeht. Kauf lieber neu. Wenns finanziell eng ist, nimm ein B450 statt des B550 und gut ist.
Hast du auf deinem Intel aktuell einen potenten Kühler verbaut? Wenn ja, könntest du schauen ob es dafür ein AM 4 Montagekit gibt und so noch etwas sparen bzw deine Ohren schonen.
 
TE
Kabelgott

Kabelgott

PC-Selbstbauer(in)
Hallo und vielen Dank nochmal an alle Meinungen.

Dann gibt es ja im Prinzip folgende drei Möglichkeiten, wobei Intel beim Gaming leicht die Nase vorn haben sollte. (Ram jeweils 75€ ):
  1. Intel i5 10400f (130€) mit günstigen MB (B460, 90€ ). Inkl. RAM ca. 295€
  2. Intel i5 10400f (130€) mit teurem MB für schnellen RAM (Z490, 130€) . Inkl. RAM ca. 335€
  3. AMD Ryzen 5 3600 (185€) mit günstigen MB (B450, 80€). Inkl. RAM ca. 340€
Aktuell würde ich da Variante 1 bevorzugen, weil sie für mich die beste Preis/Leistung bieten sollte.
Wenn ich sage, dass ich die CPU wohl frühestens in 4-5 Jahren wieder upgraden würde, dürften eventuelle Überlegungen bzgl. Zukunft egal sein, da es dann eh neue Sockel gibt, richtig?

Beim RAM würde ich diesen nehmen https://geizhals.de/g-skill-aegis-dimm-kit-16gb-f4-3000c16d-16gisb-a1474853.html?hloc=at&hloc=de
Beim Mainboard brauche ich denke ich schon ATX, da meine GraKa knapp 3 Slots belegt und ich gerne noch eine M2 SSD und eine Soundkarte die ich noch rumliegen hab (https://geizhals.de/asus-xonar-dx-7-1-90-yaa060-1uan00z-a334553.html) anstecken würde. Meint ihr das passt auf folgendem Board? https://geizhals.de/gigabyte-b460-hd3-a2306193.html?hloc=at&hloc=de
Netzteil würde ich dann das beQuiet nehmen https://www.mindfactory.de/product_...re-Power-11-Non-Modular-80--Gold_1281115.html
Und als SSD die Crucial P2 https://geizhals.de/crucial-p2-ssd-1tb-ct1000p2ssd8-a2318370.html?hloc=at&hloc=de

Passt das soweit? Vor allem wegen Platz auf dem Mainboard.
 
Zuletzt bearbeitet:

chill_eule

Volt-Modder(in)
Sieht doch alles stimmig aus.

Ich selbst würde eher Variante 2 Kaufen.
40€ sind ja nicht die Welt, eröffnen aber deutlich mehr Möglichkeiten, durch den Z490 Chipsatz, für den Fall der Fälle, dass doch CPU oder RAM mal schneller werden sollen.
Der B460 Chipsatz schränkt einen da sehr stark ein. :ka:

Aber ansonsten hast du Recht: In 4-5 Jahren gibt es andere CPU Sockel und auch DDR5 Speicher wird dann sicherlich schon gang und gäbe sein ;)
 

Nathenhale

Software-Overclocker(in)
Würde auch zu variante 2 greifen. Mit ein wenig Ram OC macht der 10400F einem 10900 @Stock Konkurrenz (in Spielen die nicht von mehr als 12 Kernen Profitieren.
 

Stefan_96

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Würde Variante 2 ebenfalls nehmen.

Nen schönen Intel 10400F mit Z490 und gutem OC, sowie RAM OC und das Ding rennt wie die Sau. Die 40€ wären es mir definitiv wert.

Zum Netzteil:

Rein von der Leistung würde das BQT L8-CM-530W reichen - vor allem für alte Karten wie eine GTX970. Mein Kollege betreibt dies mit i9 9900k, RTX2080, 32 GB DDR4 3600, Wakü, 2 x M2.2 Platten... läuft seit Jahren.
Da das Alter jedoch bereits hoch ist und das NT nicht besser wird, könnte man überlegen dies bei Gelegenheit dann zu tauschen.

VG Stefan
 
Zuletzt bearbeitet:

cordonbleu

Software-Overclocker(in)
Variante 2 zieht dann aber auch noch einen Rattenschwanz mit sich, denn mit 40 € mehr für das Mainboard ist es nicht getan. Da braucht der TE dann auch wieder Ram, der besser = teurer ist. Das summiert sich dann schnell soweit, dass der Ryzen doch wieder der bessere Deal wäre.
 
TE
Kabelgott

Kabelgott

PC-Selbstbauer(in)
Hat denn jemand Benchmarks wo man ein deutliches Performance Plus von i5 10400f mit DDR4 2666 zu dem gleichen Prozessor mit 3200/3600 sieht?

Hab mich bisher hauptsächlich hieran orientiert (https://www.techpowerup.com/review/intel-core-i5-10400f/4.html) und das größte Performance Plus sieht man tatsächlich beim Gaming (was ja gut wäre), aber das sind auch "nur" 5% bei mind. 10% höherem Gesamtpreis. Bei den meisten anderen Anwendungsbereichen ist der Unterschied noch kleiner.

Ich kann verstehen, dass viele hier die 5% für den kleinen Aufpreis mitnehmen würden, sehe bei mir aber nicht die Notwendigkeit ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Nathenhale

Software-Overclocker(in)
Du brauchst ja für RAM oc keinen teuren Speiche, da kann man gerne selbe bissle Handanlegen. ich habe aus meinen 2666mhz cl13 3600 raus bekommen bei cl 18.
 

chill_eule

Volt-Modder(in)
Da braucht der TE dann auch wieder Ram, der besser
Brauchen ja eigentlich nicht wirklich, aber die Möglichkeit wäre halt da.

Und die G.skill Aegis 3200Mhz sind nur ganze 6€ teurer als die 3000er die der @Kabelgott oben verlinkt hat ;)

Das Performance Plus ist aber von vielen Faktoren abhängig und bewegt sich irgendwo zwischen 0% und maximal 15%, grob geschätzt ^^
 

cordonbleu

Software-Overclocker(in)
Hab mich bisher hauptsächlich hieran orientiert (https://www.techpowerup.com/review/intel-core-i5-10400f/4.html) und das größte Performance Plus sieht man tatsächlich beim Gaming (was ja gut wäre), aber das sind auch "nur" 5% bei mind. 10% höherem Gesamtpreis. Bei den meisten anderen Anwendungsbereichen ist der Unterschied noch kleiner.
Daher hab ich dich in der Variante 1 auch befürwortet.
Ist halt das Dämliche auf der Intelplattform. Dafür ist der Prozessor echt günstig aktuell.
 

chill_eule

Volt-Modder(in)
Beide Intel Varianten beeinhalten auf jeden Fall das Potential sich später darüber zu ärgern :D

Entweder ärgert man ich irgendwann über den langsamen RAM oder die fehlende Möglichkeit evtl. eine Rocket Lake CPU drauf zu schnallen;
oder man ärgert sich über das unnötig rausgeworfene Geld, wenn man das System unangetastet lässt für die nächsten Jahre ;)
 
TE
Kabelgott

Kabelgott

PC-Selbstbauer(in)
Ich habe mittlerweile die Teile bestellt und eingebaut (mit i5 10400f) und bin sehr zufrieden, ich merke auch schon trotz der alten GPU Performance Verbesserungen in vielen Spielen.
Beim Mainboard habe ich nun das AsRock H470 Phantom Gaming 4 genommen, da das erste ausgewählte nicht mehr auf mindfactory erhältlich war. Funktioniert soweit super, nur ist mir beim Einbau aufgefallen, dass der obere Heatsink des Mainboards locker ist, und sich nach oben und unten "kippen" lässt. Bin nicht ganz sicher ob das so gewollt ist, der Heatsink hat links und rechts allerdings auch so eine Art Pins, die sich reindrücken lassen, dann aber von alleine wieder rauskommen.
Habe hier noch ein Bild, das den Heatsink zeigt und wo ich den Pin markiert habe:
IMG_20210227_111443.jpg
Weiß hier zufällig jemand ob das normal ist?

Eine andere Sache ist noch, dass ich dann eine neue Windows Installation auf der neuen SSD gemacht habe, aber dann gleichzeitig die alte SSD mit alter Windows Installation angeschlossen hatte und Windows mir eine "System-reserviert" Partition erstellt hat, die glaube ich für den Dual-Boot gedacht ist. Die SSD mit der alten Windows Installation habe ich mittlerweile formatiert, kann ich diese extra Partition dann auch einfach löschen oder macht mir das meine Windows Installation kaputt?
 

cordonbleu

Software-Overclocker(in)
Weiß hier zufällig jemand ob das normal ist?
Das ist bei dieser Befestigungsvariante normal. Man sollte an den Kühlern aber nicht zu oft/doll rumwackeln.
Eine andere Sache ist noch, dass ich dann eine neue Windows Installation auf der neuen SSD gemacht habe, aber dann gleichzeitig die alte SSD mit alter Windows Installation angeschlossen hatte und Windows mir eine "System-reserviert" Partition erstellt hat, die glaube ich für den Dual-Boot gedacht ist. Die SSD mit der alten Windows Installation habe ich mittlerweile formatiert, kann ich diese extra Partition dann auch einfach löschen oder macht mir das meine Windows Installation kaputt?
Das ist ungünstig. Aus genau diesem Grund schließt man im Idealfall während der Windowsinstallation nur die SSD an auf die das OS auch drauf soll.
VORHER DATEN SICHERN!:
Ich würde die Partition auf der Nicht OS SSD löschen und hoffen, dass es im Anschluss noch läuft. Wenn nicht wirst du es nochmal richtig neu installieren müssen. Anderweitig musst du auch immer beide SSDs im System haben und sobald eine den Geist aufgeben sollte, ist das OS hinüber.
 
TE
Kabelgott

Kabelgott

PC-Selbstbauer(in)
Super, vielen Dank schonmal, dann müssen die Pins auch nicht feste reingedrückt werden oder so, richtig?

Anderweitig musst du auch immer beide SSDs im System haben und sobald eine den Geist aufgeben sollte, ist das OS hinüber.
Oh das klingt nicht so gut.
Bei der eigentlichen Installation hatte ich aber auch nur die System SSD angeschlossen, die anderen Festplatten habe ich erst nach erfolgreicher Windows Installation angeschlossen.

Habe hier nochmal einen Screenshot meiner Datenträgerverwaltung. Datenträger 0 ist dabei eine alte 1TB HDD, die nur als Datengrab dient.
Datenträger 1 ist meine alte SSD, wo vor der Formatierung Windows drauf war.
Datenträger 2 ist die neue SSD, mit neuer Windows Installation.
dskmgr.PNG

Dabei ist mir aufgefallen, dass die System reserviert Partition also sogar auf der alten HDD gelandet ist?? und als "Aktiv" gekennzeichnet ist. Beim Booten des PCs dauert es auch aktuell ca. 40 Sekunden, bis der Mainboard Screen ("Press F11 for UEFI", etc) weggeht, schätze das hängt damit zusammen.
Also würdest du einfach die D: Partition löschen und dann hoffen, dass es noch richtig bootet?
 

cordonbleu

Software-Overclocker(in)
dann müssen die Pins auch nicht feste reingedrückt werden oder so, richtig?
Richtig. Diese Pushpins haben am Ende Widerhaken, die sich federbelastet gegen das Mainboard drücken und die Kühler somit in ihrer Position halten. Nach dem selben Prinzip werden auch die Boxedkühler der Intel Prozessoren verbaut, nur die Sicherung ist etwas anders aufgebaut.
Bei der eigentlichen Installation hatte ich aber auch nur die System SSD angeschlossen, die anderen Festplatten habe ich erst nach erfolgreicher Windows Installation angeschlossen.
Wenn das so ist, sind die anderen Partitionen auf der nicht Os SSD von den alten Win Installationen und können einfach gelöscht werden.
Habe hier nochmal einen Screenshot meiner Datenträgerverwaltung. Datenträger 0 ist dabei eine alte 1TB HDD, die nur als Datengrab dient.
Datenträger 1 ist meine alte SSD, wo vor der Formatierung Windows drauf war.
Datenträger 2 ist die neue SSD, mit neuer Windows Installation.
Sieht schon etwas wirr aus in deiner Datenträgerverwaltung.
Du kannst ja folgendes mal ganz unproblematisch versuchen.
Klemm die beiden Datenträger ab, auf denen nicht dein aktuell verwendetes Windows läuft und schau ob die Kiste einwandfrei hochfährt.
Wenn ja, kannst du die beiden Datenträger wieder anklemmen und die Partitionen löschen.
 
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