Wollte erstmal das Kit Objektiv verwenden um erst mal ein wenig Geld zu sparen^^, später werden aber weitere Objektive folgen.
Für Alternativen und Meinungen bin ich offen,wollte in diesem Preisrahmen bleiben.(bis ca.450,- weniger wäre natürlich besser.

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Ganz allgemein gibt es für 350-450€ nicht alles.
Jeder Hersteller hat im sogenannnten "Einstiegsbereich" einige Besonderheiten, aber es ist nicht möglich zu dem Preis alle bieten zu können. Man muß sich auf einen Schwerpunkt konzentrieren.
Bei der einen bekommt man den technisch besten Sensor, andere haben eine gedichtetes Gehäuse, oder es gibt eine Klappdisplay und manche bieten überdurchschnittlich gute optische Qualität in den Kitobjektiven.
Grundsätzlich sind all diese Kameras geeignet Fotos bis 800ISO in sehr guter technischer Qualität zu machen. Die "künstlerische" Qualität obliegt dem Fotografen.
Alle "Rauschen" mehr oder weniger. Wirkliche Unterschiede die als High-ISO-Fähigkeit gelten könnte bieten keine der Kameras, und selbst Bodies aus der mittleren Preislage sind nicht wirklich "Nachttauglich".
Dazu bedarf es Kameragehäuse die weit mehr kosten, wenn sie den ISO 3200 so "Rauschfrei" zeigen, wie ISO 400 bei den Einstiegsmodellen.
Gleichwohl kann man mit Einsteigermodelllen "Lichtbilder" machen.
Den auch die Kit-Linsen sind nicht sehr Licht stark.
Bessere, meist auch höher geöffnete Optik kostet bei jedem Hersteller sehr schnell sehr viel mehr. Wobei die Höhe der Anfangsöffnung schon den preis bestimmt, da es mit zunehmender Lichtstärke schwieriger wird die Optik auch in der Fläche fast völlig zu korrigieren.
Preiswertere höher geöffnete Objektive sind dann auch ein bis zwei mal abzublenden, um eine Qualität in der Fläche zu erreichen.
Ohne diese Abblende sind sie zumindest in einem "Sweetspot" zu gebrauchen.
Will man das bei offener Blende und in der Fläche, liegt man bei Preisen, die sehr schnell auch das dreifache erfordern.
Auf Papierabzügen auch bis zur Größen von 30x40cm oder 40x 60cm sieht man übrigens schneller Vignetierungen, Verzeichnung und chromatische(farbliche) Fehler der Optik, als das Rauschen des Sensors!
Das was das Objektiv schon falsch auf dem Sensor darstellt, kann der beste Sensor nicht mehr korrigieren.
Neben der besseren ISO-Fähigkeit zahlt man bei teureren Kameragehäusen für den Komfort in der Bedienung. Sei es durch einfacheren sofortigen Weissabgleich, Serienbildgeschwindigkeit oder höhere Akkuleistung.
Die grundsätzlichen Funktionen die eine Kamera benötigt sind aber auch in den Grundmodelllen weitestgehend vorhanden. Gleichwohl gibt es auch Herstelller die dort auch extra Dinge weg lassen, um zum Kauf teurerer Gehäuse zu animieren. SVA; Spotmessung um nur einiges zu nennen.
Selten sind die vom Werk aus getroffenen Einstellungen die optimalen. So hat jedes Modell einens jeden Herstelllers Einstellungsänderungen, die zu einem anerkannt besseren Ergebnis führt und auch fast perfekte Bilder ohne hohen Aufwand an Nachbearbeitung per PC oder Mac ermöglichen.
Allerdings gibt es auch Hersteller, die die Einflußnahme auf die JPG-Engine sehr einschränken und daher fast zwingend eine RAW Verarbeitung verlangen.
Neben dieser grundlegenden Entscheidung, ob ich JPG oder nur RAW machen will, ist die Eingängigkeit und schnelle Begreifbarkeit der Menüeinstellungen sehr wichtig, um mit der Kamera als Werkzeug vertraut zu werden und diese schnell und fast blind bedienen zu können.
Es ist daher eher eine Frage mit welchem Menü ich bei welchem Hersteller am sichersten und schnellste zurecht komme. Den die Bodies gehen und kommen, die Menüführungen bleiben aber meist bestehen.
probiert man das allles in ruhe und ohne schwere und hinderliche Sicherungseinrichtungen in einem Geschäft aus, das einem die Zeit dazu läßt, kann man mit der Wahl keines der Hersteller einen Fehler machen.
Und selbst wenn, das Lehrgeld bei einem "Systemwechsel" sollte einem das Hobby doch wert sein; was bei einem anfänglichen Preis von 400€ und einem möglichen Wertverlust von 25% oder 100€ nicht schwer fallen sollte.