Audi A7: Autonome Fahrt auf der A9 mit Verkehrsminister Dobrindt

Meines Wissens war bei solchen Systemen für autonome Fahrt (und selbst bei Assistenzsystemen) das Hauptproblem stets nicht technischer, sondern juristischer Natur :ugly: Wer ist schuld, wenn der Computer ein auf die Fahrbahn rennendes Kind übersieht und anfährt? Der "Fahrer" (der gar nicht gefahren ist)? Oder der Autohersteller? Vielleicht auch der Programmierer persönlich, von dem der Programmfehler stammt? :) Das ist übrigens der Grund, wieso die Einpark-Systeme in modernen Autos nur am Lenkrad drehen. Gas geben muss stets der Fahrer selbst. Damit ist es auch die volle Verantwortung des Fahrers.

Bei diesem Audi steht ja extra im Artikel, dass der Fahrer jederzeit in der Lage sein muss, einzugreifen? Aber ist das wirklich juristisch ausreichend? Ich bin kein Jurist, aber diese Frage wird sicher in den nächsten Jahren intensiv debattiert werden, wenn autonomes Fahren langsam Einsatzreife erreicht...
 
Ich denke nicht, dass Arbeitsplätze bei der Automatisierung von Fahrzeugen drauf gehen. Ein öffentlicher Straßenverkehr ist wohl kaum mit einer (großen) Lagerhalle zu vergleichen. Ich nehme an, dass sich das wie bei Flugzeugen entwickelt: Es gibt den Autopilot, jedoch muss ein menschlicher Pilot immer am Steuer sitzen um im Notfall einzugreifen. Ich nehme an, dass es mit Autos genauso verfahren wird.

So wird es wohl laufen, wenn diese Technik Markreif wird. Das bedeutet dann, dass der Fahrer genau so nüchtern sein muss, dass er jederzeit in der Lage sein muss einzugreifen, wenn die Technik versagt. Also nix mit besoffen von der Party heimfahren oder während der Fahrt pennen.

Im Übrigen bin ich dagegen, dass immer mehr Assistenzsysteme in Fahrzeuge eingebaut werden. Viele Fahrer verlassen sich zu sehr auf die Technik, was wiederum dazu führt dass sie schlechter fahren. Man wägt sich in einer falschen Sicherheit und wird nachlässig.
 
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