Atomstrom der wahre Ökostrom?

Australien ist locker 2/3 so groß wie europa und in europa leben über 700 Millionen Menschen.
Da sehe ich kein Problem.
 
Da siehst DU kein Problem. Andere schon. ;)

Wenn ein schwarzes Loch in der Nähe wäre könnte man den Dreck auch da durchschicken.
 
Na ja, man könnte Australien nehmen. Dort hast du keine Plattentektonik, da Australien als Ganzes umherschwimmt.
Man könnte das Zeugs auch in einen erloschene Vulkan verwerfen, den man ein wenig angebohrt hat, damit der Kram den Erdmantel erreichen kann.
Das einzig sinnvolle sind Subduktionszonen. Dann wird es ganz natürlich im Erdmantel verschwinden. Mit bis zu 5cm pro Jahr, kommt man alle 20 Jahre einen Meter tiefer in Erde. Nach 1.000 Jahren ist es ziemlich weg. Da kommt kein Archäologe mehr dran, denn wer bohrt schon in Tiefseegräben?
 
Da siehst DU kein Problem. Andere schon. ;)

Wenn ein schwarzes Loch in der Nähe wäre könnte man den Dreck auch da durchschicken.

Man könnte es überall ins All schicken, das ist überhaupt kein Problem, solange man nur nicht das Risiko beim Raketenstart hätte.
So schlimm wie hier von manchen dargestellt strahlt der Atommüll nun auch wieder nicht, nur weil wir Deutschen nichts auf die Kette bekommen trifft das nicht auf andere Länder zu.
Um die Klimaziele zu erreichen setzen z.B. Frankreich und Schweden auf Atomkraft.
Wir sind dabei jede Notversorgung aufzugeben und uns völlig abhängig von anderen Ländern in Sachen Stromversorgung zu machen.
Aber immerhin hat man dann ja ein gutes Gewissen, wenn man den französischen Atomstrom oder den polnischen Kohlestrom einkauft, bis bei uns das Licht ausgeht aus was für Gründen auch immer. Wir subventionieren beispielsweise auch nicht umsonst die Landwirtschaft und die Stahlindustrie.
Immerhin wird das Problem gelöst sein sobald in ein paar Jahrzehnten genug Fusionskraftwerke ans Netz gehen.
 
Wenn ein schwarzes Loch in der Nähe wäre könnte man den Dreck auch da durchschicken.
Wenn ein Schwarzes Loch in der Nähe wäre, könnte man eine ganze Menge da hinschicken.
Wenn man nahe genug hin- und dann auch wieder wegkäme, Zeitreisen in die Zukunft und damit verbunden ein völlig neuartiges Anti-Aging-Konzept, welches die Schönheitsindustrie so ziemlich über den Haufen wirft.

Und nicht nur (radioaktiver) Müll könnten man dort loswerden, sondern auch allerhand anderen unwirtschaftlichen und unnützen Ballast, wie Verbrecher, Hatz-IV-Empfänger, Rentner, korrupte Politiker und abgewählte US-Präsidenten - einfach rein mit denen in die Singularität. Wäre ja im weiteren Sinne kein Todesurteil, weil ja selbst der 96-Jährige aus'm Altersheim uns ja quasi dadurch überlebt. :daumen:
*Achtung, tiefschwarzer Sarkasmus*
Man könnte es überall ins All schicken, das ist überhaupt kein Problem, solange man nur nicht das Risiko beim Raketenstart hätte.
Ja und ich habe gehört, so ein Raketenstart soll auch nicht grade billig sein. :schief:
Immerhin wird das Problem gelöst sein sobald in ein paar Jahrzehnten genug Fusionskraftwerke ans Netz gehen.
Das hört man jetzt auch schon seit.... Jahrzehnten?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir sind dabei jede Notversorgung aufzugeben und uns völlig abhängig von anderen Ländern in Sachen Stromversorgung zu machen.
Und mit Kernkraft sind wir nicht abhängig? Deutschland importiert 100% seines Urans.

Ja ja, wir haben durchaus Uranvorkommen auf den Gebiet des vereinten Deutschlands. Deren Förderung wurde allerdings aus gutem Grund, da sie trotz - da sind haben wir es wieder - Milliardensubventionen einfach nicht ergiebig genug waren.

Sonne und Wind sind hingegen auch innerhalb unserer Staatsgrenzen vorhanden. Und zwar unendlich, von Weltmarkpreisen unabhängig, von niemandem zurückhaltbar - und dummerweise weitestgehend ungenutzt.

Aber immerhin hat man dann ja ein gutes Gewissen, wenn man den französischen Atomstrom oder den polnischen Kohlestrom einkauft,
Witzigerweise ist auch unser selbst produzierter Atomstrom quasi eingekauft, da wir unser Uran (siehe oben) teuer - und - da ist es schon wieder - subventioniert aus Ländern wie Frankreich und Großbritannien beziehen, die es ihrerseits ebenfalls zu so ziemlich 100% importieren.

Kurz: Kernkraft bleibt ökologischer und im Falle Deutschlands sogar ökonomischer und strategischer Schwachsinn im Quadrat. Da muss man eigentlich gar nicht erst die Möglichkeit eines Unfalls oder Anschlags und die Probleme der Endlagerung (Die übrigens nirgends tatsächlich gelöst sind; einige andere Länder sind nur besser darin, sie zu verdrängen ...) zur Sprache bringen.

Wenn man argumentiert, dass die Energieversorgung Deutschlands auch dann gesichert werden muss, wenn dies subventioniert und gegen Bürgerbedenken erfolgt, kann man genauso gut regenerative Energien durchboxen und steht am Ende in jeder Kategorie sicherer, preiswerter und gesünder da.
 
Und mit Kernkraft sind wir nicht abhängig? Deutschland importiert 100% seines Urans.

Ja ja, wir haben durchaus Uranvorkommen auf den Gebiet des vereinten Deutschlands. Deren Förderung wurde allerdings aus gutem Grund, da sie trotz - da sind haben wir es wieder - Milliardensubventionen einfach nicht ergiebig genug waren.

Irrelevant, man kann lange genug mit dem bereits vorhanden überbrücken um kurzfristige Versorgungsengpässe auszugleichen.

Sonne und Wind sind hingegen auch innerhalb unserer Staatsgrenzen vorhanden. Und zwar unendlich, von Weltmarkpreisen unabhängig, von niemandem zurückhaltbar - und dummerweise weitestgehend ungenutzt.

Bewölkt, wenig Wind, und das Licht geht aus sobald uns die Polen und Franzosen den Saft abdrehen.
Regenerative Energien sind schön und gut, aber ohne eine Wetterunabhängige Energiequelle ist die Versorgungssicherheit in Notzeiten nicht gewährleistet.
Wasserkraftwerke sind nicht in großer Zahl realisierbar, keine große Industrienation könnte das.

Witzigerweise ist auch unser selbst produzierter Atomstrom quasi eingekauft, da wir unser Uran (siehe oben) teuer - und - da ist es schon wieder - subventioniert aus Ländern wie Frankreich und Großbritannien beziehen, die es ihrerseits ebenfalls zu so ziemlich 100% importieren.

Kurz: Kernkraft bleibt ökologischer und im Falle Deutschlands sogar ökonomischer und strategischer Schwachsinn im Quadrat. Da muss man eigentlich gar nicht erst die Möglichkeit eines Unfalls oder Anschlags und die Probleme der Endlagerung (Die übrigens nirgends tatsächlich gelöst sind; einige andere Länder sind nur besser darin, sie zu verdrängen ...) zur Sprache bringen.

Wenn man argumentiert, dass die Energieversorgung Deutschlands auch dann gesichert werden muss, wenn dies subventioniert und gegen Bürgerbedenken erfolgt, kann man genauso gut regenerative Energien durchboxen und steht am Ende in jeder Kategorie sicherer, preiswerter und gesünder da.

Völlig irrelevant. Mit dem in Deutschland vorhandenen Uran kann man über längere Zeit überbrücken.
 
Um die Klimaziele zu erreichen setzen z.B. Frankreich und Schweden auf Atomkraft.
Wie gesagt, Frankreich muss die teilweise im Sommer abschalten weil man sie nicht mehr gut kühlen kann.


Außerdem ganz ohne jede Ansicht über Umweltschutz oder ähnlich.
Alle Quellen die ich gefunden hab sagen, dass das Uranvorkommen noch MAXIMAL 100 Jahre beim heutigen Verbrauch reicht. Jetzt kann sich jeder ausrechnen wie es aussieht, wenn wir die Kernkraft massiv ausbauen. Dann können wir uns in 30 Jahren was neues suchen (ja auch wenn es Plutonium gibt).
Das alleine reicht als Argument vollkommen aus um gegen Kernspaltungsenergie zu sein.
 
Wie gesagt, Frankreich muss die teilweise im Sommer abschalten weil man sie nicht mehr gut kühlen kann.


Außerdem ganz ohne jede Ansicht über Umweltschutz oder ähnlich.
Alle Quellen die ich gefunden hab sagen, dass das Uranvorkommen noch MAXIMAL 100 Jahre beim heutigen Verbrauch reicht. Jetzt kann sich jeder ausrechnen wie es aussieht, wenn wir die Kernkraft massiv ausbauen. Dann können wir uns in 30 Jahren was neues suchen (ja auch wenn es Plutonium gibt).
Das alleine reicht als Argument vollkommen aus um gegen Kernspaltungsenergie zu sein.

Nö, das ist völlig egal, es wird nur als Überbrückung bis zur realen Nutzung der Fusionskraftwerke benötigt.
Bei den Ölvorräten wurde solcher Unsinn schon vor vielen Jahren erzählt und es gab immer wieder neue große Vorkommen.
 
Und die ist wann? Aha in unbestimmter Zukunft.
Es wird afaik schon seit 50 Jahren von Fusionsenergie geredet. Damals hieß es bereits "in ein paar Jahrzehnten".
Heute heißt es immernoch "in ein paar Jahrzehnten..."

Ist wie mit dem Quantencomputer oder Supraleiter bei Raumtemperatur. Der Kram ist irgendwo immernoch mehr Theorie als Praxis und keiner kann sagen, wann der Mensch davon mal profitieren wird.^^
 
Völlig irrelevant. Mit dem in Deutschland vorhandenen Uran kann man über längere Zeit überbrücken.
Was vermutest du denn, wie groß unsere Reserven sind? Und was genau willst du da wie überbrücken?
Nimm es mir bitte nicht übel, aber dein diesbezüglicher technischer Background scheint mir ausbaufähig zu sein.

Man kann Uranvorräte nicht unbegrenzt passiv lagern und man kann Kernkraftwerke nicht mal eben an- und abschalten, wie's gerade dem Bedarf entspricht. Man kann sie herunterfahren, aber das verringert den Zerfall der Brennstäbe lediglich etwas. Sowohl um Engpässe bei der laufenden Versorgung auszugleichen als auch die Zeit bis zu einer vielleicht irgendwann einmal einsatzbereiten anderen Technologie zu überbrücken, müssen Kernkraftwerke laufen und verbrauchen Reserven, während sie gleichzeitig strahlenden Abfall produzieren.

Mit anderen Worten: Du möchtest eine - wie zuvor ausführlich dargelegt - teure, unsichere und geostrategisch bedenkliche alte Technologie für den Brückenschlag zu einer derzeit komplett utopischen nutzen, während du bereits existierende und funktionierende Alternativen (die sauberer, billiger und geostrategisch günstiger sind) ablehnst und dem Umstand, dass man Versorgungslücken durch ungünstige Wetterbedingungen durch ebenfalls bereits existierende und funktionierende Speichertechnologien, die lediglich etwas mehr politischen Willen zum AUsbau bräuchten, genauso gut ausgleichen kann.

Und falls unsere Enkel noch Energieversorgung durch kalte Fusion erleben sollten, wäre das trotzdem der bessere Weg, denn lokale regenerative Energieerzeuger kann man ohne große Rückstände zurückbauen oder sogar punktuell beibehalten, wo kein eigenes Fusionskraftwerk lohnt bzw. man keine Stromtrassen hinführen möchte.
 
Nö, das ist völlig egal, es wird nur als Überbrückung bis zur realen Nutzung der Fusionskraftwerke benötigt.
Das Problem bei der Fusion ist, dass du ein hohes Know How brauchst, du brauchst angeschlossene Hochschulen, die sich damit auskennen.
Daher wäre Fusionskraftwerke nur was für hoch entwickelte Industrieländer. Aber Energie wird überall benötigt.
Abgesehen davon ist die Fusionstechnik noch Lichtjahre davon entfernt, Energie durch Fusion wirtschaftlich zu erzeugen.
Sieht man ja gut am ITER Projekt in Frankreich, bei dessen Bau gerade die Kosten enteilen.
 
Nun Fusionsenergie ist definitiv unverzichtbar für uns, aber nicht für die Energiewende.
Das Problem ist, dass du für alle derzeit existierenden Reaktoren mehr Energie brauchst, um die Dinger anzuschmeißen, als dass die Energie erzeugen. Ganz zu schweigen von dem ganzen Tritium, dass dafür benötigt wird (das ist ja, wenn es nach unseren Weltmächten geht, viel wichtiger für irgendwelche Atomsprengköpfe, als für sowas dämliches wie neue Energiequellen:ugly:)
Fusionsenergie ist an sich ja gut und recht aber vielleicht sollten wir das Szenario, dass sie nie verwertbar für uns sein wird, in Betracht ziehen.
 
Übrigens kommt das benötigte Tritium nur in Spuren vor, weltweit gibt es davon nur ein paar Kilogramm an natürlichen Vorkommen. Es muss daher unter Neutronenbeschuss aus Lithium künstlich hergestellt werden. Ein bereits funktionierender und laufender Fusionsreaktor kann das benötigte Lithium selbst generieren, aber bis dahin braucht man paradoxerweise Kernreaktoren, um Fusionsreaktoren betreiben zu können.

Zu den Vorkommen und der Gewinnung von Lithium in Deutschland schreibe ich besser nichts, das erzeugt nur Depressionen.
 
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