quantenslipstream
Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
Allerdings ist es falsch zu denken: Ach die Kohlekraftwerke produzieren doch auch Uran, da könnens es die AKW´s doch auch. Nichtdestotrotz ist das Uran aus den AKW´s trotzdem eine Mehrbelastung
Das Uran, das in der Asche enthalten ist, strahlt genauso wie das Uran, das sonst wo in der Erde ist, also normale Strahlung.
Das kann man nicht mit der Strahlung von Brennstäben vergleichen.
Allerdings stellst sich mir immer mal wieder die Frage, wo die ganze Asche der Kohlekraftwerke bleibt.

Noch investiert die EU jedes Jahr Millionen in die Vernichtung von Landwirtschaftsüberschüssen, noch verrotet in deutschen Wäldern geschlagenes aber nicht absetzbares Holz, noch ist die Entsorgung von Gülle ein ernsthaftes Probelm und was so alles an organischen Abfällen im Müll landet, sollte auch jeder wissen.
Das ist aber wie immer ein logistisches Problem, du müsstest die Sachen einsammeln, transportieren und dann verwerten, sowas lohnt sich einfach noch nicht, dafür ist sowohl das Öl als auch das Uran noch zu billig.
Tipp: Die meisten Pflanzen werden von Objekten in 50-150m Höhe über dem Boden nicht wirklich gestört.
Ist dir schon mal aufgefallen, dass bei Autobahnen immer viele Tiere leben, also Nutztiere (eigentlich ein beleidigendes Wort für das Tier)?
Warum eigentlich...
Ach ja, weil das Land recht billig ist.

Wäre es also nicht sinnvoller, man errichtet dort die Windkraftanlagen?
Denn laut genug ist es ja schon durch den Straßenlärm, da fallen ein paar tausend Windräder nicht mehr auf und fürs Auge ist auch was dabei, endlich nicht mehr verängstigte Rinder sehen, sondern Windräder zählen, der neue Sport der Kids auf den Rücksitzen.

Habe mal zwei Wochen Urlaub in einer Entfernung von <150m gemacht.
Ich kann die Leute nicht verstehen, die in Panik verfallen, sobald im Umkreis von 10km ein Windrad aufgerichtet wird. Und ich würde mich allgemein als Geräuschempfindlich bezeichnen.
Ich war mal im Windpark (von Berufs wegen) und die sind schon sehr laut, wenn man ihnen zu nahe kommt, vorallem summiert sich die Lautstärke von mehreren.
Mies ist es auch, wenn man ein paar Frequenzen erwischt, auf die einige Menschen nervös reagieren, die haben dann ein Dauerpfeifen im Ohr.
Ganz abgesehen davon, dass die westlichen Regierungen, insbesondere auch die deutsche, auch noch fleißig Wirtschaftsprogramme auflegen, die es der einheimischen Industrie erleichtern sollen, ihr Know-How zu verschenken und die es den Chinesen ermöglichen, noch schneller noch mehr Energie zu verbraten.
Immerhin haben die Chinesen ja eine Airbus Produktionsstätte. In 20 Jahren kaufen wir dann chinesische Flugzeuge.

Ich bin schon oft genug an Mühlheim-Kärlich vorbeigefahren. Häßlich ist jetzt wirklich was anderes.
Ich finde AKWs jetzt auch nicht sooo hässlich, kann aber auch daran liegen, dass ich so selten eins sehen.
Wenn ich neben einem wohnen würde, sähe ich das wahrscheinlich anders.

Zum Teil hast Du recht, zum Teil auch nicht. Autobahnen sind soweiso immer gut.
Und das mit dem Atommüll und zukünftigen Generationen ist bei dem Verfallsdatum wirklich ein sehr schwaches Argument. Er ist ja schon da. Da macht etwas mehr auch keinen Unterschied mehr machen.
Aber die entscheidene Frage kann niemand beantworten, wohin damit?
Dass der Kram die nächsten 10.000 Jahre vor sich hinstrahlt, ist eben das große Manko, denn wer willl mit Sicherheit sagen, dass genau sein Ort (welcher das auch immer ist), dafür geeignet ist.
Was passiert, wenns in 1000 Jahren zu einer geologischen Bewegung kommt und der Inhalt die Fässer.... frei gesetzt wird?

Ich mag Industrieromantik. Ich finde es auch im Ruhrgebiet sehr schön.![]()
Von welcher Industrieromantik sprichst du?

Die Industrieanlagen, die ich bisher gesehen habe, waren eher funktionell und weniger für romantische Abende ausgelegt.

Es kommt halt darauf, daß etwas nur Industrie oder nur Natur ist. Windräder in der Landschaft sind in der Hinsicht weder Fisch noch Fleisch, sondern unter ästhetischen Gesichtspunkten einfach nur das Schlechteste aus beiden Welten.
Finde ich nicht, ich sehe, wenn ich richtig stehe, ein paar Windkrafträder am Horizont und kann da nichts Schlechtes sehen und ab und zu fahre ich mal ein einigen vorbei, das stört mich auch nicht so wirklich.
Allerdings betrachte ich auch gerne meine Solaranlagen auf dem Dach.

Das nehm ich mal nicht als Argument, sondern als persönliche Meinung, die wenige teilen werden.
Mir ist es eigentlich recht egal, ob nun ein Kohlekraftwerk oder AKW oder sonst was, wichtig ist, dass sich die Firmen, die sie betreiben, an den Entsorgungskosten beteiligen.
Wir zahlen schon seit Jahren für die Abwrackung der AKWs über den Strompreis einen Beitrag und jetzt laufen die länger?

Wir zahlen also am Ende mehr als die Abwrackung kosten wird (für die Betreiber versteht sich)?

Den Atomkonzernen werden Milliarden in den Arsch geblasen und das sollen sie gefälligst auf Heller und Pfenning zurückzahlen.

Aber es geht auch nicht um "etwas mehr". Es geht -weitere Laufzeitverlängerungen über die aktuellen Pläne oder gar Neubauten unberücksichtigt- um annähernd eine Verdoppelung der in Deutschland insgesamt produzierten Menge an Atomstrom und damit auch um eine Verdoppelung des Mülls.
Ich weiß gar nicht, für welche Menge an strahlenden Mülls Gorleben eigentlich ausgelegt ist, gibts da ein Bericht zu?
Werden wir irgendwann so viel Atommüll haben, dass der eine Salzstock (
) nicht mehr reicht um alles loszuwerden?Reine Industrieanlagen finde ich jedenfalls potthässlich, da Teile ich nicht nur deine quantitativen Ansprüche an Ästhetik nicht, sondern auch deine qualitative Einschätzung.
Reine Industrieanlagen (gibts auch unreine Industrieanlagen?) sind effizent aufgebaut, sie sind für das geschaffen, was sie machen, mehr nicht und da ist die Optik nicht mal zweitrangig, für sie ist schlichtweg kein Platz.
Wer mal in einer Fabrik war, die Solaranlagen produziert, wird sehen, dass da gar nichts "Grünes" zu sehen ist.


