Atomenergie/Energiepolitik

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Schmutzige Bomben eignen sich allerdings mehr für den Einsatz in einer Großstadt oder zumindest dicht besiedelten Ballungszentren. Die Pampa zu verseuchen, mag zwar möglich sein ist aber als Ziel nicht wirklich interessant. Schnell zu evakuieren und die Massenpanik hält auch nicht ewig an. Außerdem würde es keine wichtigen Versorgungseinheiten treffen.

BTT: Prinzipiell gegen Atomkraft, da die Frage der Lagerung nicht geklärt ist. Der Dreck der wieder aus dem angeblich sicheren Endlager Asse rausgeholt werden muss, führt die Theorie der absolut sauberen Energiegewinnung ad absurdum.
 
Wieso kriegt man die Masse an Sprengstoff nicht dahin? :huh:
Guck dir doch an, wie viele Traktoren dahin gefahren sind und jetzt stell dir mal eine Terroristen vor, der auch einen Traktor fährt, beladen in 500kg TNT oder mehr.
Seine Leute sehen, wo der Castror aufgehalten wird (die Demonstranten machen ja praktisch schon seinen Job :schief:) und er muss dann nur den Traktor am Castor in Stellung bringen, zünden und bumb, weg ist der Castor.

- Traktoren fahren nicht bis an den Castor
- Großdemonstrationen gibts nur im Wendland, nicht wirklich das ideale Ziel für eine schmutzige Bome
- ne halbe Tonne würde nach der Meinung von Kritikern vermutlich reichen, aber nach den Herstellerangaben (45cm Stahl, resisten gegen 5t explodierendes Propan oder gegen 1t Objekte @Mach1) ergibt das bestenfalls einen Riss, keine feine Verteilung. Wer soviel Sprengstoff griffbereit hat, der dürfte damit an anderer Stelle mehr Terror verursachen.


Solange Atomkraft als die optimale Energie propagandiert wird, werden sich mittelfristig in irgendwelchen 2./3. Weltländern wesentlich bessere Möglichkeiten ergeben, an radioaktives Material kommen.
Alternativ sollten russische Atommüll"lager" schon jetzt eine wesentlich schlechter abgesicherte Quelle darstellen, als ein Castor.

Terroristen Tipps zu geben ist irgendwie auch off Topic... :ugly:
Ich glaube, wir sollten mal damit aufhören und zum Kern der Sache zurück kehren. ;)

Der einzige, der hier wiederholt die rein terroristischen Aspekte aus vorrangegangenen Posts rauspickt, bist du ;)
 
Zur ursprünglichen Fragestellung:

Ich seh das so:
Ein Staat lebt von der Wirtschaft und für die Büger (theoretisch).

Das Staat sollte den Bürgern vor allem Sicherheit bieten (Atomkraft ist und bleibt ein potentielles Risiko).
Um eine Starke Wirtschaft braucht man "know-how", also Bildung (was hier ot ist :P), eine gute Infrastruktur (ebenfalls :D) und Rohstoffe/Energie.
Zum Thema Rohstoffe kann man nur sagen, dass nur der Import und das Recycling bleibt, wenn sie im eigenen Land nicht vorkommen oder zu teuer sind.
Wenn man schon Rohstoffe importieren muss, dann sollte man nicht auch noch Energie importieren, sonst wird das für die Industrie zu teuer.
Erneuerbare Energieen hingegen sind günstiger, der Staat ist nicht mehr von anderen abhängig und es werden Arbeitsplätze und "know-how" geschaffen (also auch ein Vorteil für die Bildung).
Deutschland erzeugt mehr Strom durch erneuerbare Techniken, als man frühen gedacht hätte und trotzdem werden die Laufzeiten verlängert... für mich nicht nachvollziehbar.
Außerdem investieren vor allem kleinere Gruppen in erneuerbare Energieen, die großen Energieversorger nicht (was man ändern sollte).

Alles in allem seh ich keinen Grund mehr nicht so schnell wie möglich komplett aus erneuerbare Energieen umzusteigen...


@ ruyven: Die 2. Welt gibt es nicht mehr. Vermutlich haben sich bei ihrem Zerfall diverse Gruppen an ihren Atomwaffen bedient... hoffen wir, dass es nur die USA und/oder China waren...
 
Ich seh das so:
Ein Staat lebt von der Wirtschaft und für die Büger (theoretisch).

Auch theoretisch nicht. Ein Staat übernimmt Aufgaben für seine Bürger, die oberhalb eines Stammes einfach nicht mehr direkt organisiert werden können, sondern delligiert werden müssen. Einer dieser möglichen Aufträge kann die organisierte Verteilung der Gewinne aus unternehmerischen Tätigkeiten innerhalb der Gesellschaft sein.



@ ruyven: Die 2. Welt gibt es nicht mehr. Vermutlich haben sich bei ihrem Zerfall diverse Gruppen an ihren Atomwaffen bedient... hoffen wir, dass es nur die USA und/oder China waren...

Neumodisch heißt es meist "Schwellenländer", aber die Bedeutung ist das gleiche: Nicht bedeutend genug, um zu den G?? zu gehören, aber reich genug, um moderne Technologien anzuschaffen. Im Resultat typischerweise Staaten, die z.T. fast auf unserem Niveau sein können (z.B. der Energieversorgung), in anderen (z.B. in der Absicherung der Kraftwerke, in der Stabilität der demokratischen Systeme) aber weit zurückliegen.
 
Auch theoretisch nicht. Ein Staat übernimmt Aufgaben für seine Bürger, die oberhalb eines Stammes einfach nicht mehr direkt organisiert werden können, sondern delligiert werden müssen. Einer dieser möglichen Aufträge kann die organisierte Verteilung der Gewinne aus unternehmerischen Tätigkeiten innerhalb der Gesellschaft sein.
Er sollte dies allerdings nur machen, um der Mehrheit einen Vorteil zu verschaffen, sonst könnt man ja zu der genannten Stammesebene zurückkehren und damit ist er mMn für die Bürger da.

Neumodisch heißt es meist "Schwellenländer", aber die Bedeutung ist das gleiche: Nicht bedeutend genug, um zu den G?? zu gehören, aber reich genug, um moderne Technologien anzuschaffen. Im Resultat typischerweise Staaten, die z.T. fast auf unserem Niveau sein können (z.B. der Energieversorgung), in anderen (z.B. in der Absicherung der Kraftwerke, in der Stabilität der demokratischen Systeme) aber weit zurückliegen.
Da muss ich wieder mal klugschei*en :P (Hab ich schon mal erwähnt, dass du mein Lieblingsdiskussionspartner hier im Forum bist? :D)
Schwellenländer zählen zur 3. Welt. Der Rest deiner Argumente trifft auf Schwellenländer, nicht aber auf die 2. Welt zu.
Die 2. Welt war die UdSSR und ihre Satellitenstaaten, was "die Welten" eigentlich zu Propaganda macht (und den Begriff etwas ungeschickt, besser wäre z.B. LDC). Manche Länder der 2. Welt hätte man eigentlich nach der aktuellen Def. zur 3. zählen müssen (z.B. die Ukraine), andere zur 1. (z.B. die DDR).


Ach ja: Bei meinem ersten Post habe ich den Aspekt der Nachhaltigkeit mal ganz raus gelassen, aber auch der spricht gegen Atomenergie und für erneuerbare Energieen.
 
Klar, "für die Bürger" geht ja schon daraus hervor, dass er im Auftrag der Bürger agiert (jedenfalls in einem demokratischen Staat), kritisiert habe ich "von der Wirtschaft". Die Wähler wären ja schön blöd, wenn sie die Politik damit beauftragen, gegen ihre Interessen zu handeln.
Ähh. Hmmm. - lassen wir das. :ugly:


Also in meinen Schulbüchern (und die waren noch 1A kaltes Krieg-Material ;) ) zählte die UdSSR zur 1. Welt. 2. Welt waren Länder wie Indien oder China. Späteres Unterrichtsmaterial stufte das postsozialistische Russland als möglichen "in 2. Welt zurückgefallen" Kandidat ein.

Aber das ist auch Offtopic ;)
 
Uter: Erneuerbare Energieen hingegen sind günstiger, der Staat ist nicht mehr von anderen abhängig und es werden Arbeitsplätze und "know-how" geschaffen (also auch ein Vorteil für die Bildung).
Deutschland erzeugt mehr Strom durch erneuerbare Techniken, als man frühen gedacht hätte und trotzdem werden die Laufzeiten verlängert... für mich nicht nachvollziehbar.
Netto werden nicht soviele Arbeitsplätze neu geschaffen wie es immer behauptet wird.
Strom kann nicht gespeichert werden und stellt somit kein homogenes Gut dar. Sein ökonomischer Wert ergibt sich daraus, wie regelmäßig und wann er zu Verfügung steht. Der Wert des Wind- und Solarstroms ist gering wegen der Unregelmäßigkeit. Das führt ab und an sogar zu negativen Preisen und ist mit Ursache das Deutschland sehr viel Strom exportiert.

Der Strom aus erneuerbaren Energien ist also nicht genau das Gleiche wie Strom aus konventionellen Kraftwerken.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ ruyven:
Versteh ich nicht. Ich glaub du hast mein von der Wirtschaft falsch verstanden. Ich meinte damit, dass der Staat durch die Wirtschaft seine Einnahmen macht und sich so finanziert (natürlich auch durch andere Steuern, die aber auch indirekt von der Wirtschaft abhängig sind wie z.B. MwSt).

Hm der Kalte Krieg ist leider oder zum Glück nicht meine Zeit. Scheinbar ist es jedoch umgekehrt, dass es heute eher für China usw. genutzt wird (was Schwachsinn ist, da China in den Städten eindeutig ein Industrieland ist und im Hinterland ein 3. Welt Staat/LLDC).

Damit es nicht nur ot ist:

@ Woohoo:
Energie kann man problemlos speichern. Eine Möglichkeit sind Speicherseeen, bei denen Wasser hinaufgepumpt wird und wenn benötigt wieder durch Turbinen genutzt wird. Eine weitere interessante Idee ist es Elektroautos (wenn sie sich mal durchstzen) immer dann zu laden, wenn man mehr Strom als benötigt hat. Andere effiziente Möglichkeiten werden aktuell entwickelt. Dies schafft auch wiede Arbeitsplätze.
So viele sind es wirklich nicht, allerdings jeder einzelne spart dem Staat einiges an Geld.

Klar wird es noch Zeit benötigen, bis alles perfekt funktioniert, allerding reichen die aktuellen Möglichkeiten locker aus um in wenigen Jahren Atomkraft abzuschaffen (wenn man noch etwas mehr investiert und nicht immer nur in Atomkraft).
Bis dahin sollten die anderen Probleme auch gelöst sein.
 
@ ruyven:
Versteh ich nicht. Ich glaub du hast mein von der Wirtschaft falsch verstanden. Ich meinte damit, dass der Staat durch die Wirtschaft seine Einnahmen macht und sich so finanziert (natürlich auch durch andere Steuern, die aber auch indirekt von der Wirtschaft abhängig sind wie z.B. MwSt).

Genau das habe ich verstanden und genau das ist primär nicht richtig. Der Staat finanziert sich nicht prinzipiell über die Wirtschaft, weder in der Praxis noch in der Theorie. Die Bürger können beschließen, dass der Staat Gewinne aus der Wirtschaft dem Allgemeinwohl zuführen soll (MwSt. ist ein schlechtes Beispiel, da sie primär vom Endkunden gezahlt wird) und ggf. kann man ihn daraus vollständig finanzieren, aber primär handelt der Staat im Auftrag der Bürger, womit die auch dafür zuständig sind, die Bereitstellung der nötigen Mittel zu klären.


Energie kann man problemlos speichern. Eine Möglichkeit sind Speicherseeen, bei denen Wasser hinaufgepumpt wird und wenn benötigt wieder durch Turbinen genutzt wird.

Das ist alles andere als "problemlos" und die Kapazitäten sind in der Tat beschränkt. (was aber nicht gegen den Ausbau erneuerbarer spricht, denn afaik werden die Speicherkraftwerke weiterhin dafür genutzt, die Grundleistung von AKW und großen Kohlekraftwerken, die rund um die Uhr anfällt, irgendwie sinnvoll auf den Tag zu verteilen. Solange wir noch speicher müssen, um den Nachtstrom von Atomkraftwerken tagsüber zu nutzen, sind wir weit von dem Probelm entfernt, tagsüber erzeugten Solarstrom weder aufbrauchen noch für die Nacht zwischenspeichern zu können)

Eine weitere interessante Idee ist es Elektroautos (wenn sie sich mal durchstzen) immer dann zu laden, wenn man mehr Strom als benötigt hat.

Ob im Auto oder nicht: Das läuft letztlich darauf hinaus, den Strom in Batterien zwischenzuspeichern, was direkt nach Kondensatoren die mit Abstand teuerste Variante ist. Aufgrund der Herstellung der Batterien ist es auch ökologisch höchst fragwürdig (wie Elektroautos im allgemeinen)

Andere effiziente Möglichkeiten werden aktuell entwickelt. Dies schafft auch wiede Arbeitsplätze.

Sowas schafft primär keine Arbeitsplätze. Was uns für Arbeitsplätze fehlt, sind keine Aufgaben -da gibt es genug unerledigte, erst recht für Fachkräfte-, was fehlt sind Löhne. Und die entstehen nicht durch zusätzliche Knappheit.
(aber z.B. in dem man in Deutschland regenerative Kraftwerksanlagen fertigt und aufstellt, die dann Energie produzieren und den Abfluss von Kapital ins Ausland verhindern)
 
Genau das habe ich verstanden und genau das ist primär nicht richtig. Der Staat finanziert sich nicht prinzipiell über die Wirtschaft, weder in der Praxis noch in der Theorie. Die Bürger können beschließen, dass der Staat Gewinne aus der Wirtschaft dem Allgemeinwohl zuführen soll (MwSt. ist ein schlechtes Beispiel, da sie primär vom Endkunden gezahlt wird) und ggf. kann man ihn daraus vollständig finanzieren, aber primär handelt der Staat im Auftrag der Bürger, womit die auch dafür zuständig sind, die Bereitstellung der nötigen Mittel zu klären.
Jetzt hab ichs verstanden. :)
Du hast natürlich recht mit der Aussage, aber mein wichtigster Punkt bleibt: Ein Staat, in dem es keine Wirtschaft gibt (z.B. wenn alle Menschen Selbstversorger sind), hat kein Geld und kann damit auch nichts für die Bürger tun. Die Bürger wiederum sind natürlich auch an die Arbeitsplätze der Wirtschaft gebunden.

Das ist alles andere als "problemlos" und die Kapazitäten sind in der Tat beschränkt. (was aber nicht gegen den Ausbau erneuerbarer spricht, denn afaik werden die Speicherkraftwerke weiterhin dafür genutzt, die Grundleistung von AKW und großen Kohlekraftwerken, die rund um die Uhr anfällt, irgendwie sinnvoll auf den Tag zu verteilen. Solange wir noch speicher müssen, um den Nachtstrom von Atomkraftwerken tagsüber zu nutzen, sind wir weit von dem Probelm entfernt, tagsüber erzeugten Solarstrom weder aufbrauchen noch für die Nacht zwischenspeichern zu können)
Es ist theoretisch problemlos, bzw. wenn sich die erneuerbaren Energieen soweit durchgesetzt haben, dass es unbedingt nötig ist , also in einigen Jahren.
Letzte Satz zeigt gut was ich meine.

Ob im Auto oder nicht: Das läuft letztlich darauf hinaus, den Strom in Batterien zwischenzuspeichern, was direkt nach Kondensatoren die mit Abstand teuerste Variante ist. Aufgrund der Herstellung der Batterien ist es auch ökologisch höchst fragwürdig (wie Elektroautos im allgemeinen)
Deshalb ja im Auto, da so die Kosten auf viele Menschen verteilt werden kann.
Ob es sinnvoll ist oder nicht weiß ich nicht genau, ich kenne nicht den Rohstoff und Energieaufwand, um einen Akku zu bauen (bei einem PC fällt sie aber extrem schlecht aus). Außerdem kenn ich nicht genau die Recyclingmöglichkeiten, aber diese sollten gegeben sein, wenn sie auch teuer sind.

Sowas schafft primär keine Arbeitsplätze. Was uns für Arbeitsplätze fehlt, sind keine Aufgaben -da gibt es genug unerledigte, erst recht für Fachkräfte-, was fehlt sind Löhne. Und die entstehen nicht durch zusätzliche Knappheit.
(aber z.B. in dem man in Deutschland regenerative Kraftwerksanlagen fertigt und aufstellt, die dann Energie produzieren und den Abfluss von Kapital ins Ausland verhindern)
Die Arbeitsplätze waren nicht nur auf die Forschung, sondern auch auf die Errichtung und Unterhaltung solcher Anlagen bezogen... war doof formuliert...
Das rentiert sich auch jetzt schon. Ich hab z.B. mal gelesen, dass sich in Deutschland das Silicon Valley der Solarindustrie befindet.
 
Deshalb ja im Auto, da so die Kosten auf viele Menschen verteilt werden kann.
Ob es sinnvoll ist oder nicht weiß ich nicht genau, ich kenne nicht den Rohstoff und Energieaufwand, um einen Akku zu bauen (bei einem PC fällt sie aber extrem schlecht aus). Außerdem kenn ich nicht genau die Recyclingmöglichkeiten, aber diese sollten gegeben sein, wenn sie auch teuer sind.

Bleiakkus dürften noch am ehesten finanziell und ökologisch akzeptabel sein - alles andere hat entweder nen ausgeprägten Memory-Effekt oder/meist und braucht seltene, teure, kaum umweltschonend zu gewinnende Elemente. Leistungsgewicht von Bleiakkus: 0,11MJ/kg. Verbrauch der Deutschen 2009: 617,5 Mrd. kWh. = 2.223.000.000.000.000.000 WS = 2.233.000.000.000 MJ. Rund 3.000.000.000 MJ in 12h - das wäre also der Betrag, den man halbtäglich zwischenspeichern können sollte. Macht 27 Millionnen Tonnen Blei(akku - aber die Säure trägt wenig zur Masse bei). Aktuelle Weltjahresförderung an Blei: 3,1 Millionen Tonnen.
Das Problem sollte offensichtlich sein - und wir sprechen hier noch nicht von Kapazitäten, um mal ein paar Tage schlechtes Wetter zu überbrücken. Oder von den 191 anderen (anerkannten) Staaten dieser Erde, die ähnliche Technologie aufbauen müssten.
("aufbauen": Recycling nützt dir gar nichts, wenn du was neues aus dem Boden stampfen musst, für das aber nichts vergleichbares eingeschmolzen werden kann)

Die Arbeitsplätze waren nicht nur auf die Forschung, sondern auch auf die Errichtung und Unterhaltung solcher Anlagen bezogen... war doof formuliert...
Das rentiert sich auch jetzt schon. Ich hab z.B. mal gelesen, dass sich in Deutschland das Silicon Valley der Solarindustrie befindet.

Letzteres könnte mitlerweile überholt sein. China ist massiv dabei, Kapazitäten aufzubauen und die deutschen Solarhersteller haben afaik alle Ausbaupläne in die Schublade gestopft, nachdem die Regierung die Förderungen so viel schneller gekürzt hat, als geplant.
 
Klar wird es noch Zeit benötigen, bis alles perfekt funktioniert, allerding reichen die aktuellen Möglichkeiten locker aus um in wenigen Jahren Atomkraft abzuschaffen (wenn man noch etwas mehr investiert und nicht immer nur in Atomkraft).
Bis dahin sollten die anderen Probleme auch gelöst sein.

Ich weiß nicht ob man genug Stauseen hat und ob das Stromnetz schon so flexibel ist. Ich denke aber nicht sonst wären die Preise nicht so wie sie sind.

Wenn wir in D. Atomenergie abschaffen werden wir mit Atomenergie aus dem Ausland versorgt. Zu dem hat Atomenergie im moment ein Comeback und ist die Strategie der EU um das Klima zu schützen. Wenn man sich die Statistiken ansieht sehe ich bei weitem nicht, dass man die Atomenergie bald ersetzen kann.
Werden nicht die meisten Solarzellen in Asien hergestellt? Damit fördern wie eher Arbeitsplätze in Asien.
 
Werden nicht die meisten Solarzellen in Asien hergestellt? Damit fördern wie eher Arbeitsplätze in Asien.

Das ist ja erstmal noch kein Nachteil. Sobald sich die Wirtschaft bspw. in Schwellenländern verbessert, kann man wiederum über Einsparungen in der Entwicklungshilfe nachdenken.

Und sofern asiatische Länder verstärkt Interesse an Solarstrom haben oder dieses durch die dortige Produktion gestärkt werden könnte, hätten wir den Vorteil, daß sich steigende Preise konventioneller Energieträger durch den steigenden Energiebedarf in Asien für uns nicht so drastisch auswirken, wie es sonst der Fall wäre, weil die dortige Nachfrage langsamer stiege.

Im Gegenzug glaube ich nicht, daß wir zu deutschen Preisen gefertigte Solarmodule gut in Asien absetzen könnten. Wir hätten dann zwar kurzfristig mehr Arbeitsplätze in der Produktion, aber ohne entsprechenden Export wäre das wahrscheinlich nur ein kurzer Spaß.
 
Bleiakkus dürften noch am ehesten finanziell und ökologisch akzeptabel sein - alles andere hat entweder nen ausgeprägten Memory-Effekt oder/meist und braucht seltene, teure, kaum umweltschonend zu gewinnende Elemente. Leistungsgewicht von Bleiakkus: 0,11MJ/kg. Verbrauch der Deutschen 2009: 617,5 Mrd. kWh. = 2.223.000.000.000.000.000 WS = 2.233.000.000.000 MJ. Rund 3.000.000.000 MJ in 12h - das wäre also der Betrag, den man halbtäglich zwischenspeichern können sollte. Macht 27 Millionnen Tonnen Blei(akku - aber die Säure trägt wenig zur Masse bei). Aktuelle Weltjahresförderung an Blei: 3,1 Millionen Tonnen.
Schöne Rechnung, aber leider wenig Aussagekraft. Um genau rechnen zu können müsste man wissen, wie viele Elektroautos es in der Zukunft gibt, wie viel Watt sie pro Tag verfahren und was für Akkus sie haben. Außerdem versteh ich nicht, warum du annimmst, dass man nur Autos nutzt... Mit einer Hand voll Speicherbecken würden sich Millionen Watt speichern lassen. Zusätzlich gibt es noch andere Möglichkeiten (Wasserstoff) und eine Überproduktion wär auch problemlos möglich.
Die Autos sind ähnlich gedacht wie Solarzellen. In Deutschland großflächig zu teuer und ineffizeient, für den einzelnen Bürger aber eine gute Möglichkeit, um Energie zu erzeugen und zu speichern. Wenn man diese ganzen Bürger verknüpft, dann lassen sich locker einige Prozent der Energieversorgung lösen.

Das Problem sollte offensichtlich sein - und wir sprechen hier noch nicht von Kapazitäten, um mal ein paar Tage schlechtes Wetter zu überbrücken. Oder von den 191 anderen (anerkannten) Staaten dieser Erde, die ähnliche Technologie aufbauen müssten.
("aufbauen": Recycling nützt dir gar nichts, wenn du was neues aus dem Boden stampfen musst, für das aber nichts vergleichbares eingeschmolzen werden kann)
Warum denken alle, dass erneuerbare Energieen grundsätzlich wettergebunden sind? Windkraftanlagen am/auf dem Meer können rund um die Uhr arbeiten (Land-Meer-Windsystem), ebenso Gezeitenkraftwerke. Der Einsatz von Biomasse und Wasserkraftwerken kann sogar ähnlich geplant werden wie der von Atomkraftwerken, wahrscheinlich sogar kurzfristiger.
Die anderen Staaten sind ziemlich egal, die machen eh was sie wollen oder haben ganz andere Vorraussetzungen (z.B. könnten sich alle Nordafrikanischen Staaten mit einem einzigen großen Parabolrinnenkraftwerk in der Sahara versorgen).
Recycling spricht gegen den Memory-Effekt, den du vorhin nanntest.

Letzteres könnte mitlerweile überholt sein. China ist massiv dabei, Kapazitäten aufzubauen und die deutschen Solarhersteller haben afaik alle Ausbaupläne in die Schublade gestopft, nachdem die Regierung die Förderungen so viel schneller gekürzt hat, als geplant.
Das ist ja das aktuelle Problem: Deutschland könnte viel mehr, wenn es sein Geld mal etwas geschickter einsetzen würde.

@ Icejester:
Ich weiß es grad nicht, klär mich auf. :)

@ Woohoo:
Toller Plan! Eine der riskantesten Techniken einzusetzen, um das Klima zu schützen (Es ist noch immer nicht sicher, ob die Erwärmung von den Menschen kommt!!! Ich persönlich bezweifel es sehr und würde kein Geld mehr da rein stecken und das nicht, weil ich ein Umweltsünder bin, sondern weil es andere, viel größere, Probleme gibt, die sich mehr auf das Klima auswirken werden, z.B. die Abholzung der Regenwaldes.).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe keine Wertung vorgenommen, ob diese Strategie das Klima zu "retten" gut oder schlecht ist. Ich wollte nur einmal erwähnen wie es momentan aussieht. Ob das Klima überhaupt in Gefahr ist ist auch wieder eine andere Frage.
Dass das Klima, durch alle Maßnahmen die wir derzeit in der Welt unternehmen, absolut unbeeindruckt ist steht ja auch fest.
 
War auch nicht böse dir gegenüber gemeint, sondern gegenüber den Leuten in Brüssel, die über uns bestimmen und teilweise nicht die geringste Ahnung haben (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel).
 
Habe das auch nicht böse aufgenommen.
Aber wenn man heute sagt, dass es keinen Klimawandel gibt muss man manchmal schnell die Beine unter die Arme nehmen. :D
Neuer Ablasshandel wie z.B. am Kölnerbahnhof dort kann man dann an einem Automaten bezahlen wenn man viel CO2 bei seiner Reise verursacht und ein schlechtes Gewissen hat

Deutschland ist schon sehr Grün indoktriniert und versucht alleine die Welt zu retten. :ugly:
 
Dann ist ja gut.
Ist leider wirklich so...
Gibt es hier einen passenden Thread, wo man darüben reden kann, damit es nicht wieder Richtung ot geht?

Die Idee, die Welt zu retten ist ja gut, nur leider ist die Durchführung mangelhaft...

Damit es nicht nur ot ist und ein Mod auf die Idee kommt zu löschen:
Die Bahn ist übrigens der richtige Ansatz. Wenn man anfängt effizienter und sparsamer zu handeln, dann ist das schon einer der wichtigsten Ansätze.
Obwohl ich auch ungern auf das Auto verzichte... naja dafür hab ich kein GTX 480. :D
 
@ Icejester:
Ich weiß es grad nicht, klär mich auf. :)

:huh: Gerne, wenn ich kann. Aber worüber?

Neuer Ablasshandel wie z.B. am Kölnerbahnhof dort kann man dann an einem Automaten bezahlen wenn man viel CO2 bei seiner Reise verursacht und ein schlechtes Gewissen hat

Heftig. Aber ein interessantes Geschäftsmodell. Vielleicht sollte ich auch so einen Automaten aufstellen. Wenn die Leute meinen, sie müßten sich durch Geldabgabe selbst kasteien, nehme ich es gerne. Ursprünglich dachte ich ja, das schlechte Gewissen wäre mit der Ökosteuer passé, aber das war auf die breite Masse bezogen dann wohl ein Trugschluß.
 
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