Assassin's Creed Valhalla: Weniger Grinding, mehr Entscheidungsfreiheit

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Nach der Ankündigung von Assassin's Creed Valhalla werden nun zunehmend Details zum Gameplay veröffentlicht. Mit Hinblick auf den Vorgänger besonders spannend: Im Gegensatz zu Odyssey soll Valhalla deutlich weniger Grinding voraussetzen, wodurch die Spieler nicht zum Erledigen von Nebenquests gezwungen werden.

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Weniger Grind? Dafür aber mehr Mikrotransaktionen. :ugly:

PS: Die ich übrigens in Odyssey oder Origins nicht als störend empfand. Man kam auch so gut durch und der Rest war halt schmückendes Beiwerk.
 
"...wodurch die Spieler nicht zum Erledigen von Nebenquests gezwungen werden."

Nett bei Oblivion und Skyrim hat sich nie jemand beschwert, das man sich mit Nebenquest beschäftigt - es soll sogar Spieler geben die dort freiwillig nur die Nebenquests machen und die Hauptquest höchstens anfangen aber nicht zu ende spielen wollen.

Seltsam dass die Nebenquests in AC von machen wie ein Gift wahrgenommen werden...
 
"...wodurch die Spieler nicht zum Erledigen von Nebenquests gezwungen werden."

Nett bei Oblivion und Skyrim hat sich nie jemand beschwert, das man sich mit Nebenquest beschäftigt - es soll sogar Spieler geben die dort freiwillig nur die Nebenquests machen und die Hauptquest höchstens anfangen aber nicht zu ende spielen wollen.

Seltsam dass die Nebenquests in AC von machen wie ein Gift wahrgenommen werden...
Liegt daran, dass die Quests an den Spielerfortschritt gebunden sind. d.h. es gibt Storyquests, die du erst mit Level X und Y angehen solltest, was natürlich irgendwo in gewisser Weise zum Zwang führt, Nebenquests zu erledigen. Bei TES war das hingegen nie der Fall.
 
Was hat Grinding denn mit anständigen Nebenquests zu tun?
Ich habe Origins nie gespielt, doch dafür ausgiebig Odyssey. Und irgendwann wurde mir das einfach zu viel. Bessere Ausrüstung beim Händler war ein Glücksspiel, die Gegner-KI hat man nach 2h ingame verstanden (=langweilig) und das einzige was noch reizt, sind die neuen Inseln und Gebiete, bis man merkt, dass man auf jeder Insel ohnehin nur das selbe tun kann. Dazu dann noch die viel zu einfachen Seeschlachten. Odyssey wollte alle bisherigen ACs gleichzeitig sein und hat ein bisschen Dark Souls dazu gemischt. Und dann diese Gebietsübernahme, wtf? Ob da jetzt grüne, rote oder gelbe Soldaten rumlaufen, wo ist der Unterschied, wenn ich ohnehin meine eigene Seite bin? Die verhalten sich alle gleich.

Und für Valhalla sehe ich schon jetzt schwarz. Geiles Setting, keine Frage, aber die Welt ist sicher wieder viel zu groß und wird ohne Ende mit unsäglichen Quatsch befüllt sein. Natürlich schaue ich es mir an und lasse mich gerne überraschen! Es wäre jedenfalls schön, wenn AC mal wieder das wäre, was es eigentlich war: Ein Spiel, wo ich einen Attentäter spiele, der auf kreative Art und Weise sein Ziel töten muss und nicht einen überstarken Alleskönner, der Tiere jagt, Holz sammelt und unzählige Banditen tötet.
 
Liegt daran, dass die Quests an den Spielerfortschritt gebunden sind. d.h. es gibt Storyquests, die du erst mit Level X und Y angehen solltest, was natürlich irgendwo in gewisser Weise zum Zwang führt, Nebenquests zu erledigen. Bei TES war das hingegen nie der Fall.
Da leveln dafür die Gegner und Drops mit, oder haben die das in Skyrim wieder abgeschafft(kenn ich zumindest aus Oblivion noch so)?
 
Für mich persönlich ist die neue Richtung von Assassins Creed genau richtig. Stammspieler, und solche die gerne Grinden und Kämpfen können dem sicher nicht mehr so viel abgewinnen, dafür hat AC aber auch andere Qualitäten die dafür immens stark sind.
Mit den neuen Teilen fokussiert sich Ubisoft mehr auf das Entdecken und Erkunden historischer Gegenden, was eins der Alleinstellungsmerkmale der Reihe ist.
Trotzdem finde ich, dass man den namensgebenden Assassinen etwas ausbauen könnte. Auf Grinden und endlos Gegner im Nah oder Fernkampf zu neutralisieren, ist ein Assassine einfach nicht ausgelegt. Gezieltes Ausschalten von Machthabern durch eine kreative Infiltration passt einfach besser, als dessen ganzen Gebäudekomplex leerzufegen und nachher einen Bosskampf im Kronsaal auszutragen. Wäre eine gute Änderung, aber ich könnte mich auch mit der bisherigen Herangehensweise abfinden. Endlos Kampfsysteme lernen und Stats hochleveln war zwar noch nie meins, das Erkunden und die Immersion in gut gebauten Welten doch schon eher, und hier ist Assassins Creed sehr stark. Origins und Odyssey waren jedenfalls auf Normal nicht zu grindlastig, selbst für einen filthy casual wie mich.

Origins ist eins meiner Lieblingsgames überhaupt, so ziemlich das stärkste Setting bisher, guter Char, Story war nicht ganz perfekt aber hat durchaus Spaß gemacht. Schwierigkeit gut ausgewogen, individuelle Spielstile lassen sich durch den Schwierigkeitsgrad gut machen. Hat mich gut gepackt.
 
"...wodurch die Spieler nicht zum Erledigen von Nebenquests gezwungen werden."

Nett bei Oblivion und Skyrim hat sich nie jemand beschwert, das man sich mit Nebenquest beschäftigt - es soll sogar Spieler geben die dort freiwillig nur die Nebenquests machen und die Hauptquest höchstens anfangen aber nicht zu ende spielen wollen.

Seltsam dass die Nebenquests in AC von machen wie ein Gift wahrgenommen werden...


Da sind die nebenquests auch abwechslungsreich. Bei AC O war es nach zwei Stunden einfach immer nur das selbe.
 
Weniger Grind? Dafür aber mehr Mikrotransaktionen. :ugly:

PS: Die ich übrigens in Odyssey oder Origins nicht als störend empfand. Man kam auch so gut durch und der Rest war halt schmückendes Beiwerk.

Ich habe AC:O im Xbox Sale gekauft vor ca. 4 Wochen und bin nun bei über 90 Stunden. Man brauchte echt kein Grinding, sondern musste einfach etwas mehr als die Hauptstory machen um vorwärts zu kommen.
ABER, um das Schiff z.B aufzuwerten bauchst Du schon eine enorme Anzahl an Gegenständen! Ich habe nur selten die Ausrüstung aufgewertet, nehme jeden Busch oder Stein unterwegs mit, habe schon unzählige Schiffe versenkt und geplündert, ich habe auch nach fast 100 Stunden noch nicht alle Dinge beim Schiff auf der Stufe Legendär. Entweder fehlt es an Geld, oder an Gegenständen. Tafeln habe ich genug.

Nach Grind hat es sich bis jetzt nicht angefühlt. Aber die Main Quest habe ich durch, die Geschichten auch. Die Burgen und Ruinen sind geplündert und bei den Höhlen und Unterwasser Zielen sind nicht mehr viele übrig. Da bleiben mir also nur noch die Auftragstafeln, welche leider oft nur langweilige Quests abliefern ODER mit dem Schiff herumzukurven und zu plündern. Ansonsten kann ich die Burgen noch einmal machen oder die Söldner anlocken und ausnehmen. Jetzt, nach über 90 Stunden, fühlt es sich schon nach Grind an, einfach weil ich das Schiff noch voll ausbauen möchte.

Die DLC Pakete wären gerade im Sale, aber ich bin mit dem Spiel durch und mag nicht noch einmal fast genau so viel Zeit da reinzustecken. Dafür fühlt sich AC:O einfach zu sehr nach Far Cry an. Tolle Welt, tolle Grafik, aber auch tot und voller Statisten und vor allem, ohne echte Auswirkungen meiner Taten!
 
Für mich persönlich ist die neue Richtung von Assassins Creed genau richtig. Stammspieler, und solche die gerne Grinden und Kämpfen können dem sicher nicht mehr so viel abgewinnen, dafür hat AC aber auch andere Qualitäten die dafür immens stark sind.

Also die ersten Spiele musste man eigentlich überhaupt nicht grinden. Man konnte (mit genügend Geschick und dem gelegentlich unfreiwilligen Abspringen von Mauern und Vorsprüngen) unentdeckt bis zum Attentatsziel schleichen, wenn man sich etwas zeit ließ und verschiedene Wege ausprobierte, um dann genau diese Person mit einem schönen Sprung von oben oder im Getümmel mit der versteckten Klinge umzubringen und dann gleich wieder zu verschwinden. Das ist genau das, was AC für mich ausgemacht hat. Man spielte wirklich einen Assassinen, der nicht unbedingt auch noch ein Feldherr oder sowas sein musste, sondern meist alleine vorging. Gut, die Bruderschaft war schon echt cool, aber man kämpfte ja nicht ständig mit den anderen Assassinen zusammen, sondern konnte sie in brenzligen Situationen herbeirufen, um für Ablenkung zu sorgen.
Seit Origins mit seinen RPG-Bosskämpfen hat sich das aber alles komplett geändert, weshalb die Spiele für mich einfach kein Assassin's Creed mehr sind. Dazu wurde anfangs noch imemr gesagt "wir wollen die Spielwelt möglichst authentisch halten. Wir haben zwar etwas Mystik drin mit dem Edenapfel, aber die Welt selbst wird einigermaßen realistisch umgesetzt werden" und jetzt kämpft man gegen Anubis, Medusa und ähnliches oder reitet auf einem Pegasus? Sollen sie die Reihe einfach umbenennen, sie hat sowieso nichts mehr mit den früheren Teilen gemeinsam außer dem Namen, der offenbar noch groß genug ist, um damit Geld zu machen.
Origins und sicherlich auch Odyssey (den Teil habe ich gar nicht erst gespielt) sind gute Spiele, da braucht man nicht drüber zu streiten, aber sie passen nicht zur Reihe und ich fänd sie unter einem anderen Standpunkt als "das sind AC Spiele" sogar noch um einiges besser, weil meiner Erwartungshaltung eine ganz andere wäre und ich dann auch keinen Assassinen voraussetzen würde und genau das gleiche befürchte ich bei Valhalla.
Das Setting wird mit Sicherheit mal richtig geil werden und auch die Welt würde mir riesigen Spaß machen beim Erkunden. Ich liebe schöne Schneegebiete, aber ob es sich nach einem AC anfühlen wird, das wage ich jetzt schon stark zu bezweifeln.
 
Es wäre jedenfalls schön, wenn AC mal wieder das wäre, was es eigentlich war: Ein Spiel, wo ich einen Attentäter spiele, der auf kreative Art und Weise sein Ziel töten muss und nicht einen überstarken Alleskönner, der Tiere jagt, Holz sammelt und unzählige Banditen tötet.
Für mich persönlich ist die neue Richtung von Assassins Creed genau richtig.

Mir hat die Neuausrichtung bei Origins und Odyssey ansich auch gefallen, aber es wäre fast an der Zeit den Namen zu ändern. Mit den anfänglichen Assassins Creed hat das nicht mehr viel gemeinsam.
 
Sieht für mich sehr interessant aus! Ob da jetzt Assassins Creed hätte dran stehen müssen, wohl eher nicht. Aber egal, das könnte meinen Geschmack sehr gut treffen ;)
 
Ich blende für meinen Teil den Namen aus und freue mich auf das Setting. Einen Wikinger spielen, Dörfer plündern, Gebiete aneignen, Schiff verbessern, und zur Krönung (no pun intended) dem englischen König eine auf's Maul hauen = reicht mir vollkommen aus und wie es scheint, werden meine Erwartungen nicht enttäuscht.
 
Was hat dieses Spiel bitte mit Assassins Creed zu tun? Hier wird nur noch mit dem Namen Geld gemacht, vermutlich wird es auch wiedermal technisch Schrott sein, so wie die Vorgänger.
 
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