Assassin's Creed: Deutsch-französischer Krieg und dann ein Reboot?

Ich sitze immer noch an Odyssey... Genauer am 2. Kapitel des Fate of Atlantis DLC. Die Unterwelt ist so viel motivierender als die todlangweiligen (haha) Gefilde des Elysion.

Ja, Odyssey ist zu groß, auch Origins war schon grenzwertig. Aber habe grundsätzlich mit beidem Spaß. Valhalla werde ich irgendwann auch zocken, wenn "Wikinger" nicht mehr so ein Dorfproll-Flavour.
Wie lange sitzt du schon dran? Ich hatte letzte Woche nach 180h alle Erfolge abgeschlossen und bin echt mehr als gesättigt. Valhalla kann jedenfalls erstmal warten.
Die Unterwelt fand ich von allen DLC-Inhalten auch am interessantesten. Besonders der ganze erste DLC war echt einfach nicht gut...

Zum Thema: Was AC braucht ist kein Reboot, sondern einfach mal gute Autoren. Valhalla kann ich (noch) nicht beurteilen, aber gerade die Nebenquests on Odyssey waren oft ein richtig schlimmes Schmierentheater. Das kann (und sollte) man auf alle Fälle besser machen.
Die völlig übertrieben riesige welt kann man sich, meiner Meinung nach, auch schenken und dafür lieber einen storylastigeren Ansatz verfolgen. Meine Referenz was Storytelling in einer offenen Welt angeht wäre da wohl RDR2, aber ob AC da je ran reichen wird bezweifle ich stark.
 
Zum Thema: Was AC braucht ist kein Reboot, sondern einfach mal gute Autoren. Valhalla kann ich (noch) nicht beurteilen, aber gerade die Nebenquests on Odyssey waren oft ein richtig schlimmes Schmierentheater. Das kann (und sollte) man auf alle Fälle besser machen.
Ubisoft ist momentan wirklich nicht für seine guten Geschichten bekannt, sondern für die fantastischen Welten, die sie bauen. Naja, in AC 1 war die Geschichte noch ziemlich cool, die Welt war darin zum Verlieren, die Nebenquestshingegen eine Grausamkeit.
Ich finde ja, dass Ubisoft gute Geschichten erzählen kann, wie sie in der Vergangenheit schon bewiesen haben. Aber seit AC Origins gefällt mir die Hauptgeschichte überhaupt nicht. Die Storys der verschiedenen DLCs finde ich besser als die des Hauptspiels.

Anbei, was soll man denn an AC rebooten? Die Gegenwartsstory?
 
Zum Thema: Was AC braucht ist kein Reboot, sondern einfach mal gute Autoren. Valhalla kann ich (noch) nicht beurteilen, aber gerade die Nebenquests on Odyssey waren oft ein richtig schlimmes Schmierentheater. Das kann (und sollte) man auf alle Fälle besser machen.

Absolut. Die Dialoge waren oft zum fremdschämen, alles viel zu nett und auf komik getrimmt. Auch wenns hin und wieder sympathisch war, aber gut ist was anderes...
Zudem gab es meist keinerlei interaktionen seitens der Charaktere. Die standen praktisch wie im Fallout Gespächsscreen einfach nur da wie puppen.

In diesem Aspekt sehe ich bei Valhalla schon Verbesserungen.
Die Gespräche sind oft etwas dynamischer und cineastischer inszeniert und der Ton ist deutlich ernster. Das Herumgealbere wie in Odyssey gibts in der Form auch nicht. Zumindest bei mir bis jetzt.
 
Anbei, was soll man denn an AC rebooten? Die Gegenwartsstory?
Wie wäre es mit dem Gameplay?
Weniger Möchtegern-RPG und unendlich viele Sammelobjekte, dafür mehr Story und dichtere Atmosphäre würde mir da zum Beispiel einfallen.
Rückbesinnung auf das Gameplay der ersten Teile, in denen es noch um Auskundschaften und Finden der zu ermordenden Figur, Planen und anschließendes Ausführen von Attentaten und die darauffolgende Flucht (und deren Planung vorher) ging und nicht die Hauptaufgabe "stürm rein und kill alles" war.
 
@sunburst1988

Ich kann es nicht ganz nachverfolgen... sagen wir mal so: ich habe derzeit etwa 150 Stunden auf der Uhr, habe aber auch vorher schon mindestens 30 Stunden Spielzeit gehabt.

Bin kein Completionist aber ein langsamer Spieler. Und bin teilweise rumgereist auf der Suche nach Orten, die ich in real schon besucht habe etc.
 
Rückbesinnung auf das Gameplay der ersten Teile, in denen es noch um Auskundschaften und Finden der zu ermordenden Figur, Planen und anschließendes Ausführen von Attentaten und die darauffolgende Flucht (und deren Planung vorher) ging und nicht die Hauptaufgabe "stürm rein und kill alles" war.
Genau das hat AC am Anfang ausgemacht. Ein Hitman in historischen Settings. Ich meine, sollen sie doch die Franchise spalten in AC RPG und AC Stealth&Kill. Wären doch alle Lager bedient und Ubisoft hätte auch die Ressourcen dafür, würde ich mal jetzt so salopp behaupten.
 
Ach ich weis nicht.. mir gefällt Odyssey besser als Valhalla.. obwohl ich n Vikings Fan bin...

liegt aber einfach daran das ich erstens die bewegungsabläufe in valhalla als komisch empfinde.. und zweitens das mir das Waffenloot fehlt.. ich bin von anfang bis kurz vor ende mit 2 äxten rumgelaufen.. wobei die eine die erste axt ist.
ich denke man hätte hier durchaus auch mehr auf die Götter des Nordens eingehen können...
es ist wirklich kein Schlechtes Spiel.. aber oddyssey bockt einfach mehr

auch empfinde ich Oddyssey als Schöner, es bringt viel mehr diesen Griechischen Flair rüber.. klar nicht jede quest ist "ein augenschmaus für die sinne..." aber im grunde kann man wirklich malerische landschaften erkunden und mir gefällt dieses open world setting
 
Genau das hat AC am Anfang ausgemacht. Ein Hitman in historischen Settings. Ich meine, sollen sie doch die Franchise spalten in AC RPG und AC Stealth&Kill. Wären doch alle Lager bedient und Ubisoft hätte auch die Ressourcen dafür, würde ich mal jetzt so salopp behaupten.
Zumal sie dann sogar wieder zu ihrem geliebten alljährlichen Release-Rhythmus zurückkehren könnten.
Ein Jahr RPG, ein Jahr Stealth.

Du hast schon Recht, genau das sind die Dinge, aus denen die ersten AC Spiele bestanden, da gab es zwar auch Sammelaufgaben und Erkundungstürmchen erklettern, aber bei weitem nicht in einem Umfang wie heute und mit dem Sinn, dass man bei Ezio so seine eher spärliche Ausrüstung verbessern oder die Stadt wieder aufbauen konnte.
Das hatte mich weitaus mehr motiviert als das jetzt für irgendwelche Erfolge oder ähnliches zu tun.
 
Sehe ähnlich wie die meisten hier.
Nur ist für mich persönlich Valhalla das schlechteste von allen. Eben nix weiter wie ne Wickinger Story die nix mit Assassinen zutun hat.Hab nach gut 20 Std. aufgehört.
 
Du hast schon Recht, genau das sind die Dinge, aus denen die ersten AC Spiele bestanden, da gab es zwar auch Sammelaufgaben und Erkundungstürmchen erklettern, aber bei weitem nicht in einem Umfang wie heute

In AC 1 gab es ca 500 Flaggen zu finden und daneben nochmal ca 100 Tempelritter. Durch das Sammeln erhielt man nichts und durch das Erledigen der Tempelritter auch nicht. Die Spielwelt war zu leer und musste deswegen mit irgendwas gefüllt werden und Flaggen gingen nun mal recht schnell.
In AC 2 gab es 100 Federn zu sammeln. Nach Abschluss erhielt man den Auditore Umhang. Dadurch wurdests du immer von den Stadtwachen gesucht - welch ein Spaß. In Brotherhood gab es wieder Flaggen ohne Ende und in Revelations nannte man die Sammelobjekte dann Animus Datenfragmente, Kodexseiten in AC3 etc
Also sorry! Sinnlose Sammelaufgaben ohne Mehrwert gibt es seit dem ersten AC, aber mittlerweile hat diese Sammelei zumindest einen.
 
Dieses "deutsch-französischer Krieg" beinhaltet leider zu viele Möglichkeiten, als dass man es auch nur im Geringsten eingrenzen könnte. Zwischen französischen und deutschen Ländern gab es ständig Kriege, was schon vor den Zeiten Karls des Großen begann und sich bis in den 2. Weltkrieg fortführte.
Es gibt nur einen Deutsch-Französischen Krieg und dieser war 1870 bis 1871. Karl der Große war doch kein Franzose! Er war Franke und somit Germane. Das Frankreich welches wir kennen entstand doch erst im Spätmittelalter. Mir ist unklar was man da nicht eingrenzen könnte.

Ich habe mich auf ein Wikinger AC sehr gefreut, aber Valhalla ist eine herbe Enttäuschung :( Ich hoffte auf ein Origins im nordischen Setting. Also Schauplatz Skandinavien und viel nordische Mythologie und Fabelwesen. Was das Setting im Deutsch-Französischen Krieg angeht, bin ich sehr skeptisch.
 
Laut Artikel soll es aber um einen längeren deutsch-französischen Krieg gehen. DER Deutsch-Französische Krieg von 1870/71 ging aber nichtmal ein Jahr. Passt also nicht ganz so gut. AC hat ja nun immer gerne politische Ränkespiele aufgegriffen... Da würden die Befreiungskriege vielleicht ganz gut passen. Oder gar der Dreissigjährige Krieg? In beiden Fällen waren, in wechselnden Konstellationen Frankreich und die deutschen Staaten involviert und es wäre viel Platz für Intrigen und Co.
 

Es gibt nur einen Deutsch-Französischen Krieg und dieser war 1870 bis 1871. Karl der Große war doch kein Franzose! Er war Franke und somit Germane. Das Frankreich welches wir kennen entstand doch erst im Spätmittelalter. Mir ist unklar was man da nicht eingrenzen könnte.

Ich habe mich auf ein Wikinger AC sehr gefreut, aber Valhalla ist eine herbe Enttäuschung :( Ich hoffte auf ein Origins im nordischen Setting. Also Schauplatz Skandinavien und viel nordische Mythologie und Fabelwesen. Was das Setting im Deutsch-Französischen Krieg angeht, bin ich sehr skeptisch.
Dann sprich einmal mit einem Franzosen oder mit einem Engländer, die kennen "deinen" deutsch-französischen Krieg von 1870/1 oft überhaupt nicht. Das ist eben nur "unserer" weil es der einzige war, den ein deutsches Land alleine gewonnen hat. Selbst Waterloo waren gut die Hälfte aller auf unserer Seite beteiligten Soldaten keine Deutschen. Es waren unzählige Briten, Schweden und Niederländer dabei. Selbst Spanier kämpften gegen Napoleon mit...
Hier haben wir dazu einen französichen Publisher und ein Studio aus Osteuropa, denen ist dieser Krieg theoretisch völlig egal.
 
In AC 1 gab es ca 500 Flaggen zu finden und daneben nochmal ca 100 Tempelritter. Durch das Sammeln erhielt man nichts und durch das Erledigen der Tempelritter auch nicht. Die Spielwelt war zu leer und musste deswegen mit irgendwas gefüllt werden und Flaggen gingen nun mal recht schnell.
In AC 2 gab es 100 Federn zu sammeln. Nach Abschluss erhielt man den Auditore Umhang. Dadurch wurdests du immer von den Stadtwachen gesucht - welch ein Spaß. In Brotherhood gab es wieder Flaggen ohne Ende und in Revelations nannte man die Sammelobjekte dann Animus Datenfragmente, Kodexseiten in AC3 etc
Also sorry! Sinnlose Sammelaufgaben ohne Mehrwert gibt es seit dem ersten AC, aber mittlerweile hat diese Sammelei zumindest einen.
Und welch tollen Mehrwert soll es da jetzt geben?
Stumpfe Sammelei bleibt stumpfe Sammelei.

Dass es die Fahnen gab, hab ich überhaupt nicht mehr in Erinnerung. Vermutlich war das noch nicht so ätzend wie heute mit der Ubisoft-Formel, die inzwischen alle paar Meter irgendwas hinpappt, das man aufsammeln soll.
 
Ich dachte Origins war schon ein Reboot von der Serie?! :confused:
Wie auch immer, die letzten 3 Games waren schon unterhaltsam aber leider viel zu groß und repetitiv.
Origins ging noch, Odyssey war extrem und Valhalla war das nervigste. Keine Ahnung warum sie dachten das es geil ist wenn plötzlich alles verschlossen, versperrt oder versteckt ist. Ich mein, es ist bei den ersten paar mal lustig, aber nicht wenn es sich 500 mal wiederholt. Und dann diese billigen und oft nichtssagenden Nebenquests...
Ich habe zwar 110 Stunden reingebuttert, aber ich bin echt froh durch zu sein und anfassen werde ich es nie wieder. (Ich spiele gerne ältere Spieler immer mal wieder) Der Spielspaß ging zwischen geil und genervt hin und her. Hätte es im Shop einen "Lootet alle Kisten im einen Gebiet" Boost gegeben, ich hätte in mir wohl gekauft, weil ich davon echt genervt war. Aber als jemand der gerne alles Punkte auf der Map abschließt, tut man sich so was halt an.
Für den nächsten Teil würde ich mir echt eine kleinere Spielwelt wünschen, und eben nur 30 versteckte Kisten, anstatt 500. Ich weiß sie stecken viel Mühen in die wirklich schöne Spieltwelt, aber sie müssen es schaffen andere Anreize zu geben, diese zu erkunden.
 
Zuletzt bearbeitet:
@OriginalOrigin

Aber ist es denn notwendig das alles zu machen?

Bei Odyssey hab ich mich gezwungen gefühlt, immer wieder Festungen leerzuräumen oder hölen zu durchzuforsten, weil das entweder Teil von Nebenquests war oder weil ich es machen musste, um hochzuleveln, weil mir die Haupt und nebenquests selbst zu wenig XP gegeben haben, um die nächste Quest machen zu können, die ich erst in 5 leveln machen darf. Zudem war loot wichtig, weil die eigene ausrüstung schnell im level hinterherhing. Das Aufwerten der Rüstung war viel zu teuer. Neuer Loot deutlich interessanter. Das führte eben zu viel Open World Grind.

Bei Valhalla gibts das doch alles nicht mehr?
Ausrüstung kann man hochleveln, so dass man mit der Startausrüstung praktisch das Spiel durchspielen kann. Das leveln der Ausrüstung ist imho zentraler Fokus des Spiels und nicht mehr die Jagt nach 1000 Items
Und Quests sind nicht mehr an das Charakterlevel gebunden.


Ich hab eben erst so ca. 20 stunden reingesteckt und kann das abschließend noch nicht beurteilen.
Daher die Frage wie du das einschätzt? Bist du hier "nur" als completionist frustriert oder siehst du auch eine Notwendigkeit die versteckten Kisten abzugrasen, um für Haupt und Nebenquests gut genug ausgestattet zu sein?
Also zwingt dich das Spiel indirekt dazu, das alles zu machen?
Bei Odyssey hätte ich ja gesagt, bei Valhalla zumindest bis jetzt nein... Ich kann mich auch täuschen.
 
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