Assassin's Creed: Deutsch-französischer Krieg und dann ein Reboot?

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Laut neusten Gerüchten soll ein kommendes Assassin's Creed, das in etwa einem Jahr erscheint, einen deutsch-französischen Krieg behandeln. Mit einem weiteren Serienteil geht es angeblich zurück zu den Kreuzzügen - eventuell als eine Art Neustart.

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Erst so spät?
Als AC wurde es doch schon nach Revelations konfus. Nach Ezio hat mich die Geschichte der Gegenwart nicht mehr interessiert. In Sachen Gameplay war ich allerdings mit Odyssey gut bedient. Danach habe ich das Interesse verloren.
Die Gegenwarts Geschichte war mir immer schon egal.

Auch wenn mir die AC bis Origin besser gefallen haben. So hatte ich aber auch mit Origin, Odyssey und Valhalla meinen Spaß.
Und ja ich freue mich auch auf den nächsten Teil.
 
Ich empfand odyssey leider zu generisch und zu groß. Ich hab ewig gebraucht, um es zu beenden, weil ich zwischendurch die Lust verloren haben.

Valhalla fühlt sich für mich aber deutlich wertiger an. Ich hab nicht so stark das Gefühl, nur mit open World mechaniken zu interagieren. Es fühlt sich etwas cineastischer und organischer an.

Allerdings hab ich noch nicht sehr lange gespielt. Mal sehen, was ich am Ende sage, aber bisher gefällt es mir deutlich besser als Odyssey und Origins.

Bei Odyssey hatte ich nach 20 Stunden schon Magenschmerzen, als ich gesehen habe, wie groß die restliche Map war und wie viel davon Zeitverschwendung ist (dank levelcap für quests war man gezwungen, vieles davon zu erledigen)
Bei Valhalla kam dieses Gefühl des sinnlosen endlosgrinds bisher nicht auf, auch wenn ich weiß, dass Valhalla genauso groß und umfangreich ist. Es kommt eben drauf an, wie man seine Zeit verbringt. Da können am Ende Feinheiten im Spieldesign schon einen großen Unterschied machen.


Ich würde mir wünschen, dass man wieder mehr Richtung Unity und Syndicate geht. Also zumindest was Grafik und Inszenierung angeht. Ich weiß auch nicht, aber die Grafik hat sich nach Syndicate imho deutlich verändert. Alles sieht zwar sehr hochwertig aus, aber irgendwie erinnert es grafisch mehr an ein RPG oder MMO und nicht mehr an ein aufwändiges Action Adventure das mich grafisch umhaut wie Unity das auch hunderte NPCs darstellen konnte...

Hier hat man grafisch irgendwie einen Schritt nach vorne, einen zur Seite und wieder einen zurück gemacht. :ugly: Es sieht einfach so anders aus seit Origins. Teils besser, teils schlechter.

Ich meine, wenn man auf der einen Seite Unity und Syndicate betrachtet und auf der anderen Seite Immortals Fenyx Rising (gleiche engine), dann liegen die drei neueren AC Teile grafisch/stilistisch genau dazwischen...
 
Wäre schön, wenn es wenigstens wieder um Assassinen geht und es eine durchgängige Geschichte gibt (gerne auch in der Gegenwart ähnlich wie mit Desmond), denn das hatte die ersten Teile ausgemacht und dadurch erklärt, wieso man überhaupt in diesen Zeiten rumgerannt ist. Ab AC3 fand ich die Reihe dann aber nur noch nervig, weil mir da schon viele Klettermöglichkeiten fehlten, während man in der Wildnis unterwegs war. Black Flag war ein schönes PIratenabenteuer, aber für mich schon kein Assassins Creed mehr.

Es darf gerne wieder eine kleinere Welt werden mit weniger Quests, dafür besserer Geschichte, so wie es in den ersten Teilen und besonders um Ezio herum gemacht wurde, den man von seinen jungen Jahren bis ins hohe Alter begleitet hat. Von mir aus kann auch dieses komplette aufgesetzte RPG Zeug wieder weg, das brauche ich in AC absolut nicht, eine gute Story fehlt mir aber sehr.
 
Interessant. Ich habe auch ein AC Gerücht von einem Youtuber gehört. Wie der Artikel hier schreibt, soll dass kommende AC eher ein kleinerer Teil werden wie beispielsweise AC Rogue. Rogue war ein kleinerer Ableger zwischen Black Flag und Unity, auch zur Zeit des Konsolenwechsels von PS 3 auf PS 4. Wenn verschiedene Gerüchte ähnliches behaupten, könnte ja vielleicht etwas dran sein. Ein Titel für die Cross-Gen macht auch irgendwie Sinn.
Zur Story des Spiels wurde dort aber der Schwarzen Tod in Frankreich erwähnt. Da es eine Pest in Europa war, könnte es dann trotzdem auch in das HRR gehen. Grenzkonflikte vielleicht, sodass die Pest nicht ins Reich kommt.
Das nächst größere AC, dass dann nach dem kleineren Ableger kommen wird, soll in Japan spielen. AC Spiele sind von der Technik und dem Setting recht häufig als Trilogie angelegt. Möglicherweise ist das der Beginn des Fernost-Settings alla Japan, China und vielleicht Indien.
 
Dieses "deutsch-französischer Krieg" beinhaltet leider zu viele Möglichkeiten, als dass man es auch nur im Geringsten eingrenzen könnte. Zwischen französischen und deutschen Ländern gab es ständig Kriege, was schon vor den Zeiten Karls des Großen begann und sich bis in den 2. Weltkrieg fortführte. An der Stelle wäre für mich einzig die Darstellung interessant, wer Aggressor ist und wer der Angegriffene. Aber ehrlich gesagt, erwarte ich hier keine großen Überraschungen...
Insgesamt ist AC technisch ganz nett aber leider schon viel zu weit vom genialen Ursprung entfernt. Vor allem die Spiele im Altertum wiedersprechen dem Thema Assassine ein wenig. Dazu zu viel Open World mit zu vielen langweiligen "Zeitstreck-Mechaniken" und zu wenig fesselnder Story. Mir persönlich gefiel zwar AC 4 noch sehr gut aber es war schon kein echtes AC mehr, trotzdem noch viel näher dran, als z. B. die beiden Altertums-Titel. Aber ich mag halt auch irgendwie Piratenspiele... ^^
 
Dieses "deutsch-französischer Krieg" beinhaltet leider zu viele Möglichkeiten, als dass man es auch nur im Geringsten eingrenzen könnte. Zwischen französischen und deutschen Ländern gab es ständig Kriege, was schon vor den Zeiten Karls des Großen begann und sich bis in den 2. Weltkrieg fortführte. An der Stelle wäre für mich einzig die Darstellung interessant, wer Aggressor ist und wer der Angegriffene. Aber ehrlich gesagt, erwarte ich hier keine großen Überraschungen...

Wenn vom deutsch-französischen Krieg die Rede ist, geht es eigentlich immer um den Krieg von 1870-1871.
 
AC1 und die Ezio-Trilogie haben mich noch gefesselt, ich wollte echt wissen wie es mit der Story um Desmond weitergeht und die Zusammenhänge Templer/Assassinen verstehen. In AC3 und BlackFlag fand ich den Zusammenhang zwischen beiden Teilen super, aber da hatte ich schon langsam Mühe mit dem Durchkommen.
Unity war für mich eines der besten Schleich-AC´s, hatte sehr viel spass damit - interessant war hier auch, wie Unity mit BlackFlag zusammenhing - auch wenn es unter Bugs litt und Grafisch sehr aufwändig war, Syndicate fand ich schade dass man nicht mehr in so viele Häuser hinein konnte, Storytechnisch ging es.
Origins hab ich sehr lange gebraucht zum durchspielen, fand das Setting aber sehr interessant. Allerdings war mir die Welt schon zu groß.
Odyssey hatte ich angefangen aber nach so 15 Stunden keine Lust mehr da ich durch Origins noch gesättigt war.
Valhalla könnte mir wieder Spass machen (da hab ich erst so 15 Stunden), jedoch sehe ich das Game als Langzeit-Game für mich an.
Kurzum: Weniger (oder kein) Open-World, kleinere Maps, mehr packende Stories mit linearerer Handlung, und sehr gerne auch wieder mit Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit, auch gerne mit Geschichtsüberlappungen aus anderen Teilen. Die Verschwörungen zwischen Templer und Assassinen ist es doch eigentlich, was die Geschichten rund um AC ausmachen finde ich.
 
Das wär doch wunderbar. Der Krieg ist der Vater aller Dinge, so sagt man. Gibt ja viel wieder aufzuräumen.

Die Idee mit einer Rückkehr zu den Wurzeln ist anbei gut. Das Neuaufsetzen des AC Franchises war ja erfolgreich und glaub ich auch eine gute Idee. Das Problem mit dem Openworld Action-Adventure RPG Gemetzel ist halt, daß man die Wurzeln, ein Schleich.- und Meuchelspiel, generell außer Acht gelaßen hat.

Klugerweise hätten se das alte Franchise eben ein paar Jahre auf Eis gelegt und den Neustart der Reihe unter einem anderen Namen verkauft, was weiß ich, ACA (Assassins Creed Adventures), keine Ahnung. :D Und dann halt ACA Odysee, ACA Origins, ACA Walhalla usw. und dann nach erflogreichem Geldmachen immer wieder so einen alten Serienteil als Hommage eingestreut.
 
Wenn vom deutsch-französischen Krieg die Rede ist, geht es eigentlich immer um den Krieg von 1870-1871.
An sich ja, für "Uns", weil das der einzige war, den "wir" gewonnen haben (und für den "wir" uns nicht schämen müssen)... ^^

Aber im Artikel wurden mehrere andere Möglichkeiten erwähnt, der erste dieser Kriege war lange vor einem Deutschland im 9. Jahrhundert und alles danach, bis Napoleon wäre ebenso möglich, also knapp 800 Jahre und unzählige kriegerische Auseinandersetzungen zwischen französischen und deutschen Nationen...
 
Aber im Artikel wurden mehrere andere Möglichkeiten erwähnt, der erste dieser Kriege war lange vor einem Deutschland im 9. Jahrhundert...
Fände ich richtig gut, weil es als Setting unverbraucht ist. Btw, wäre das nicht die Zeit, in denen man von gallischen und germanischen Stämmen, anstelle von Franzosen und Deutschen, spricht?
 
An sich ja, für "Uns", weil das der einzige war, den "wir" gewonnen haben (und für den "wir" uns nicht schämen müssen)... ^^

Ne, ne! Der Krieg 1870/71 scheint wirklich so zu heißen. Gib "deutsch französischer Krieg" in Google ein und dir wird der entsprechende Wikipedia-Eintrag verlinkt.
Den Einzigen, den wir gewonnen haben? In der Völkerschlacht bei Leipzig haben u.a. wir Napoleon auch besiegt.
Ich weiß aber, was du meinst. Ein Franzose wird für Kriege zwischen Deutschland und Frankreich andere Beispiele nennen als der Deutsche. Der deutsch französische Gegensatz dauerte halt bis zum Ende des 2. Weltkrieges.
 
Fände ich richtig gut, weil es als Setting unverbraucht ist. Btw, wäre das nicht die Zeit, in denen man von gallischen und germanischen Stämmen, anstelle von Franzosen und Deutschen, spricht?
Ich freu mich drauf, wenn ich dann als Assassinorix durch Gallien streifen und mit Obelix im Wald Wildschweine fürs Festbankett nach einem überstandenen Abenteuer meucheln kann. Natürlich muss Troubadix geknebelt werden, damit der nicht anfängt zu singen. Wenn das mal keine Aufgabe für einen Assassinen wäre, der sich leise an ihn ranschleichen kann. :devil:
 
Fände ich richtig gut, weil es als Setting unverbraucht ist. Btw, wäre das nicht die Zeit, in denen man von gallischen und germanischen Stämmen, anstelle von Franzosen und Deutschen, spricht?
Jaein, es war der Zeitraum, in dem die Aufteilung in Stämme langsam endete und erste Staaten/Königreiche gegründet wurden. Dabei waren die gallischen Länder deutlich weiter als die angrenzenden fränkischen (woher trotzdem der Begriff Frankreich stammt, als Ursprung der merowingischen Dynastie) oder erst Recht säsischen und noch weiter östlich gelegenen Stammesgebiete...
 
Ich sitze immer noch an Odyssey... Genauer am 2. Kapitel des Fate of Atlantis DLC. Die Unterwelt ist so viel motivierender als die todlangweiligen (haha) Gefilde des Elysion.

Ja, Odyssey ist zu groß, auch Origins war schon grenzwertig. Aber habe grundsätzlich mit beidem Spaß. Valhalla werde ich irgendwann auch zocken, wenn "Wikinger" nicht mehr so ein Dorfproll-Flavour.

Habe letztens interessehalber mal Unity angespielt (hatte nach der Ezio-Trilogie ausgesetzt und erst mit Syndicate wieder angefangen) - wenn man von den beiden Open World Teilen kommt, fühlt sich ein "klassisches" AC ziemlich altbacken an. Also ein richtiges "back to the roots" hielte ich für nicht so erfolgversprechend. Man müsste versuchen, ein "best of both worlds" zusammen zu klöppeln.

Nur wie? Elemente, die mir zuletzt gefehlt hatten:
- anspruchsvolleres Klettern statt einfach nur zu 99% "W" gedrückt halten
- cineastischere Inszenierung, gerne auch mit Spezialsequenzen (wie die alten Kutschfahrten, der DaVinci-Panzer oder - Gleiter etc)
- Etwas aufbauen können. Auch hier war die Ezio-Trilogie ziemlich motivierend.
- Urbanität

Was ich nicht wieder möchte aus den alten Teilen:
- die tråge Steuerung (ist mir bei Unity massiv aufgefallen)
- nur auf die Stadt mit ihren Häuserschluchten beschränkt, wie bei Syndicate
 
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