ASRock X870E Nova mit 9800X3D bootet nicht

Mega-Zord

Freizeitschrauber(in)
Mainboard
ASRock Phantom Gaming X870E Nova WiFi
CPU
AMD Ryzen 7 9800X3D
CPU Kühler
be quiet! Pure Loop 2 FX 280mm
RAM
ADATA XPG LANCER BLADE RGB Black UDIMM 48GB Kit, DDR5-6400, CL32-39-39, 1RX8
GPU
ASRock Radeon RX 7900 XTX Phantom Gaming OC
Netzteil
be quiet! Straight Power 12 1500W
Datenträger
1x Western Digital WD_BLACK SN850X NVMe SSD 4TB
3x Samsung SSD 970 EVO Plus 2TB
Monitor
AOC Agon AG326UD
Gehäuse
be quiet! Shadow Base 800 FX Black
Anzahl Gehäuselüfter
8
Betriebssystem
Windows 11
Seit zwei Tagen bootet mein Rechner nicht mehr richtig. Vorgestern ist er beim Einschalten einfach beim ASRock Logo stehen geblieben. Nach mehrmaligem aus- und wieder einschalten kam nicht einmal mehr das Logo, sondern nur noch ein weißer Unterstrich (aus einer Console?) oben links auf dem Bildschirm. Die Debug LED hatte verschiedene Codes angezeigt. Die ASRock Seite war da auch nichts sehr auskunftsfreudig. Ich kam auch nichts ins BIOS. Irgendwann startete das System doch und lief dann einwandfrei und ich habe ihn abends wieder normal heruntergefahren.

Gestern das gleiche. Ich starte und es kommt nichts. Die Debug LED blieb dann aber eigentlich immer bei A2 stehen. Ich muss den Reset Knopf drucken, dann bootet er ohne Problem. Ich habe die RAM Module hin und her getauscht und nur ein Modul auf verschiedenen Slots verwendet. Nichts davon hat geholfen.

Haben wir ein Bingo und mein 9800X3D kann sich zu den anderen defekten gesellen? Ich habe vorsichtshalber mal einen 9600X als Ersatz bestellt. So richtig kaputt scheint aber ja nichts zu sein. Taugt irgend ein Tool von AIDA64 zum Speicher testen?

Ich habe erst mal BitLocker deaktiviert, falls intensivere Arbeiten am System nötig sind. :D

BIOS: 3.50
AGESA: 1.2.0.3g

Update:
Es war ein defekter USB-Stick (https://extreme.pcgameshardware.de/...it-9800x3d-bootet-nicht.671935/#post-12041932)
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei solchen Strapazen empfiehlt sich zuallererst ein frisches BIOS-Update (selbst, wenn es die gleiche Version ist), und dann ein Test mit den BIOS-Defaults. Treten die Probleme dann noch auf, kann man auf die Suche gehen. Welches AGESA ist denn im Einsatz?

Wäre die CPU defekt, würde gar nichts mehr gehen.
 
Ah, ein lustiges Detail habe ich vergessen. BIOS Update habe ich gestern auch versucht, es gibt ja von ASRock auch ein "Emergency" Beta-BIOS für das Board, dass Boot-Probleme beheben soll.

ABER...

Der Rechner bootet ganz normal, wenn man Reset drückt oder über WIndows Neustarten geht. Dann komme ich auch ins BIOS, um das Flash Tool zu starten. Die .rom-Datei wird dann auch kopiert und dann startet der Rechner neu, indem er abschaltet und wieder an geht. Dann läuft er aber genau in das Problem was ich ja habe. Wenn ich dann Reset drücke, startet er ohne Proble, hat aber vergessen, dass er ein BIOS flashen wollte. :D
 
Ich würde empfehlen, ein Minimalsetup zu machen. Zunächst mal alle Peripheriegeräte abstöpseln und wenn das auch nicht hilft nur Board mit CPU, RAM, GPU und Netzteil außerhalb des Gehäuses (auf einer nichtleitenden Unterlage) zu testen. Einfach nur um Fehlerquellen auszuschließen.
 
Hallo Mega-Zord,

im Handbuch findest Du eine Liste zu den Dr. Debug Code. A2 steht für "DXE_IDE_DETECT"
Den RAM auf Fehler testen, kannst Du mit MemTest86 machen. Hiermit kannst Du über ein USB-Stick booten.
Im Handbuch auf Seite 58 wird beschrieben wie du ohne CPU und Neustart das UEFI flashen kannst.
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P.S.
Minimiere die Datenträger bis auf die Windows Partition, es könnte auch an eine Defekte SSD liegen.
Hast Du eine Erweiterung in PCIE3 montiert. Diese wird durch die Nutzung von M2_5 deaktiviert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank Leute, mal sehen, ob ich heute noch Lust dazu habe. Es ist ja nicht so, dass ich nicht tausend andere Rechner und Laptops habe... aber ich mag meinen Gaming PC. :D

BIOS-Daten habe ich im Start-Post ergänzt. Ich hatte erst vor ein paar Wochen geflasht, als es hieß " Jetzt haben wir das Problem mit den sterbenden CPUs aber wirklich gelöst... echt mal... vielleicht".

BIOS: 3.50
AGESA: 1.2.0.3g

Den RAM auf Fehler testen, kannst Du mit MemTest86 machen. Hiermit kannst Du über ein USB-Stick booten.

MemTest86 ist leider länger nicht mehr das Mittel der Wahl für solche Tests. Ich meine, dass @igorsLAB da kürzlich was zu geschrieben hat.
 
Beim Flashback darauf achten, die Datei entsprechend umzubenennen, FAT32-Stick ist auch obligatorisch, alter Shit eben ^^ Ich musste das letztens auch bei einem Board machen, danach lief es wieder wie gewohnt. Weiß leider nicht mehr welches.
 
Ok, aber dann kann ich das doch sicher auch mit den aktuell eingebauten SSDs testen oder? Laut CDI sind die alle in Ordnung. Müssten die dann nicht bei Auslastung Fehler schmeißen?

UPDATE!!!
Festplattenfehler war halb richtig. Ich habe den Übeltäter gefunden. Oh man! Die Frage, ob man jetzt trotzdem ein BIOS-Update macht. Aber erst mal ist Wochenende. Da stelle ich höchstens die K-Frage: Ketamin oder Kokain?
 

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