AW: Asic Qualität ändert sich mit dem Treiber und der Gpu-z Version!
Ich habe jetzt mal rechtv intensiv nach Vergleichswerten bei den GTX 600 Modellen gesucht. Die Karten mit höherer ASIC haben nahezu immer einen höheren Boost bei Werkseinstellung. Die Übertaktbarkeit der Chips ist hingegen unterschiedlich. Da aber eine Spannungserhöhung bei vielen Modellen nicht möglich ist, scheinen viele Karten mit höherer ASIC auch besser bei moderatem OC zu funktionieren.
Verwirrend hierbei ist natürlich, dass sehr viele eine ASIC von 100% hatten, als GPU-Z noch anders ausgelesen hat (vor Version 0.6.5). Dabei spiegeln sich die prozentualen Änderungen sogar in dem höheren Boost wieder. Natürlich habe ich nicht genug Werte gefunden, die eine zuverlässige Aussage treffen lassen, aber es ist doch eine Tendenz erkennbar. Es gibt aber auch immer wieder Ausreißer. Zum Beispiel habe ich Beiträge gesehen, wo Karten mit über 80% ASIC (was eher selten war) praktisch nicht übertaktbar waren. Ich vermute mal, das liegt daran, WO im Chip Leckströme (oder was der ASIC Wert auch angibt) auftreten.
Ich habe auch mal bei GTX 500 Karten geschaut, das ist schon was her. Besonders haben mich die EVGA Chips interessiert, die ja "gebinned" sein sollen. Das kann sogar sein, da die Werte dich ich gefunden hatte recht nah beinander lagen. Allerdings nicht wie vermutet bei über 90% sondern eher um die 80%. Kann natürlich Zufall sein.
Insgesamt finde ich bei den GTX 600 Karten das Verbot der Spannungserhöhung doppelt blöd. Denn manche Karten boosten von Haus aus höher als andere (logisch). Aber viele Leute die eine 400+ Euro Karte kaufen, achten auf sowas und sind enttäuscht oder schicken die Karte gar zurück, wenn sie lesen, das die meisten anderen Karten höher boosten.
Unterm Strich hätte ich mir gewünscht, diesen ASIC Mist bei GPU-Z hätte es nie gegeben. Den das verunsichert viel mehr, als das es Klarheit schafft. Wäre vielleicht mal was für PCGH? Ich schlage es mal im Offenen Ohr Thread vor.
bye
Spinal