AW: Antivirus "ist tot", sagt Symantec-Vize
also ich lese da immer mal wieder von NoScript ich kenne mich da leider nicht aus,muss man da echt jede Seite einzeln einstellen? Habe das für opera ebenfalls gefunden und installiert,jedoch sind da so viele einstellungen und Ports keien ahnung also wie ich was einstelle müsste.Bringt das Programm überhaupt was wenn ich das auf standard einstellungen lasse?
Und das adblock wenn ich das bei Opera auf installieren klicke passiert ja garnichts,habe Opera 12.16 ist das etwa zu alt dafür?
Das echte Opera hat eine eigene Engine, für die es relativ wenig Plug-Ins gibt. "XYZ für Opera" ist in aller Regel für Opera Next (15 und höher), eine Google-Chrome-Variante. (Auch als Chrapera/Chropera bekannt und ohne alles, was Opera groß und toll gemacht hat) Fürs echte gibt es afaik kein Adblock. Aber die eigentliche Blocker-Funktionalität bietet der integrierte Inhaltsfilter genauso und afaik gibt es auch Widgets, die die Filterliste automatisch aktualisieren, wie es bei Adblock-Nutzern typischerweise der Fall ist. (genaueres weiß ich nicht, ich blocke Werbung selbst)
Wichtiger ist aber in der Tat die Deaktivierung von Scripten. Werbeblocker können nur vor Content auf Servern schützen, die als Malware-Schleuder bekannt sind - ähnlich wie Virenscanner nur vor bekannten Angriffen wirklich schützen. Alles, was neu oder kreativ ist, wird schlicht nicht erkannt. Noscript dagegen verhindert, dass überhaupt ausführbarer Code gestartet wird, der komplexere Angriffe ausführen kann. Eine ähnliche Funktion hast du in Opera aber schon integriert: "Plug-Ins automatisch ausführen" deaktivieren. Statt Flash und Java gibts dann einfach ein Symbol - erst nach einem Klick startet etwas. Ist nicht immer ganz komfortabel (man kann aber, wie bei allen Opera internen Funktionen, auch für einzelne Seiten abweichende Einstellungen festlegen) und einige wenige Seiten funktionieren nicht, wenn das Plug-In nicht zusammen mit der Seite geladen wird - aber im großen und ganzen ist man so deutlich sicherer unterwegs, weil man selbst entscheidet, was startet (und so vor allem verhindert, dass irgend etwas verstecktes gestartet werden kann)
Positiver Nebeneffekt: Keine Flashwerbung, kaum Overlays
Vor Angriffen, die auf Sicherheitslücken in der Render-Engine selbst ausgehen, ist man bei Opera classic dagegen sowieso sehr sicher. Zum einen sind die im Vergleich zu Flash/Java/ActiveX-Exploits sehr selten, zum anderen hat Opera classic/die Presto-Rendering-Engine einen Anteil von afaik <1% am x86-Internetverkehr. Da macht sich niemand die Mühe, gezielt nach etwaigen Lücken zu suchen, die er ausnutzen könnte
(Opera mobile hält die Gesamtzugriffe höher und macht Presto zu einem etwas attraktiveren Ziel - aber Android-ARM-Viren laufen auf Windows eh nicht

)
P.S.:
Vor ein paar Wochen kam 12.17 raus, mit geschlossener Heartbleed-Lücke und ein paar weiteren Sicherheitsupdates. Installation empfohlen, neue Nachteile haben die Entwickler nicht eingebaut.